Exorbitanter CO-Wert

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Andreas_NRW
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Re: Exorbitanter CO-Wert

Beitrag von Andreas_NRW » Mi 23. Mai 2018, 21:24

108.000KM ist quasi ein doppelter Dauertest

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Höörbie
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Re: Exorbitanter CO-Wert

Beitrag von Höörbie » Mi 23. Mai 2018, 22:49

Jetzt muss ich auch mal was fragen:

Seit wann hat sie denn die Probleme? Ich dachte, die läuft wie ne Eins?

Letztes Jahr war doch noch alles gut, oder?

Grosses ? Karin

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steffen
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Re: Exorbitanter CO-Wert

Beitrag von steffen » Do 24. Mai 2018, 07:10

Höörbie hat geschrieben:
Mi 23. Mai 2018, 22:49
Jetzt muss ich auch mal was fragen:

Seit wann hat sie denn die Probleme? Ich dachte, die läuft wie ne Eins?

Letztes Jahr war doch noch alles gut, oder?

Grosses ? Karin
Die Probleme haben schleichend angefangen. Aber auch letztes Jahr war das ein oder andere Problem bereits vorhanden. Die Vorkommnisse treten mitunter eher selten oder unregelmäßig auf.
Meine Domi hatte auch letztes Jahr auf der Fahrt zum Domitreffen einen sehr hohen Ölverbrauch. Der hat sich während der letzten ca. 15.000 km deutlich verschlechtert. Die Zicken mit dem Vergaser hatte sie auch. Wir sind z.B. während der Samstagsausfahrt letztes Jahr einen Pass raufgefahren. Auf der Passhöhe sind wir gegen Mittag eingekehrt. Als ich da auf dem Parkplatz herumrangieren musste, hat sie sehr schlecht das Standgas gehalten und sprang schlecht an. Ich hatte es zunächst auf die dünne Luft geschoben, wobei der Pass ja nur etwa 1600 m Höhe hatte. Jetzt im Nachhinein weiß ich, dass es nicht an der dünnen Luft lag.
Auf dem Rückweg ist sie mir beim Heranrollen an eine Abzweigung ausgegangen und nicht mehr angesprungen. Aber nur wenige Minuten später lief sie wieder.
Also alles Dinge, die sie früher nicht gemacht hat.

Klar, man kann noch mit ihr fahren, siehe Italien. Und die meiste Zeit benimmt sie sich auch ordentlich. Aber man muss immer damit rechnen, dass irgendetwas ist.
Der Vergaser braucht dringend eine Überholung.
Diesbezüglich hatte ich vorgestern ein sehr nettes und hilfsbereites Telefongespräch. :)

Gruß,
Steffen

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Re: Exorbitanter CO-Wert

Beitrag von Nergal » Sa 2. Jun 2018, 14:48

Ich kenne das Problem nur zu gut. Leider kommt man mit den meisten der im Zubehörhandel erhältlichen Winkeldrehern eben doch nicht an die blöde Schraube. Einige der nicht eben billigen Dreher zieren jetzt funktionslos meine Werkstatt.

Ich bin dem Problem dann wie folgt aus dem Weg gegangen. Bestellung einer LLG-Schraube mit folgender Bestellnummer bei ZSF: 16016-MY6-770 (Drehschraube für Leerlaufgemisch). Diese Schraube hat serienmäßig eine Plastikkappe mit einer Nase dran. Man dreht die LLG-Schraube die vorgeschriebene Anzahl von Umdrehungen in die Vergaser-Bohrung und steckt dann die Kappe auf den Schraubenkopf. Feinreguliert wird mit einem selbst hergestellten Alu-Schieber, der von der Auspuffseite her zum Vergaser geführt wird. (Siehe Bild). Mit ihm stoße ich die Nase weg oder hole sie her. Am Vergaser ist vor Aufstecken der Kappe folgende Modifikation vorzunehmen: Es gibt einen Steg an der Vergaserunterseite, der mit einem Dremel oder einer kleinen Metallsäge etwas eingekürzt werden muss. Tut man das nicht, kollidiert die Plastiknase beim Drehen mit eben jenem Steg. Besagte Leerlaufgemischschraube muss man (zumindest bei ZSF) per Mail bestellen, da sie nicht im Bestellmenü enthalten ist.

Grüßle

Wolf-Ingo
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Re: Exorbitanter CO-Wert

Beitrag von steffen » Fr 29. Jun 2018, 13:54

Meine Domi hat sich ja dieses Jahr während der An-, Abreise sowie während des Domitreffens wirklich problemlos verhalten.
Es gab nur einmal die Situation, dass sie mit E-Starter nicht anspringen wollte. Anschieben war völlig problemlos. Ich habe mittlerweile den Anlasserknopf im Verdacht, dass der nicht mehr richtig schaltet. Nachdem das nämlich ein weiteres Mal passiert ist, habe ich ohne Zündung ein paarmal den Knopf betätigt. Das hatte geholfen. Sie sprang danach mit Zündung gleich an.

ZumThema CO-Wert:
Nächster HU-Versuch nächste Woche Donnerstag bei meinem Ex-FHH. Der hat alle Messeinrichtungen bei sich und kann sie mir einstellen, damit sie die HU/AU übersteht. Hauptsache ich bekomme die Plakette aufs Nummernschild.
Nach Marisfeld ist dann der Vergaser fällig. Generalüberholung ist angesagt. Und wenn der wieder gut läuft, dann kommt der Austausch des Motors dran und die (Schönheits-)Pflege. Ich will nicht zuviel auf einmal tauschen. Das kann ansonsten bei der Fehlersuche sehr schnell sehr frustrierend werden. Als mittelalter IT-ler weiß ich sowas. :lol:

Gruß,
Steffen

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Re: Exorbitanter CO-Wert

Beitrag von steffen » Do 19. Jul 2018, 10:29

Hier noch für's "Protokoll":
Der zweite HU-Anlauf war erfolgreich.
Mein Ex-FHH hat mir die Domi entsprechend eingestellt, dass sie die HU bestanden hat. Das heißt der blaue Aufkleber für 2020 ziert jetzt das Kennzeichen.
CO-Wert liegt jetzt knapp unter der erlaubten Grenze.
Als nächstes wird erst nochmal geerdferkelt, und danach wird der Vergaser ausgebaut und überholt. Wenn sie mit dem dann läuft, sind Motor, Lager und alles was sich irgendwie dreht und bewegt dran überprüft und gegebenenfalls ausgetauscht zu werden.
Wird mein Herbst-/Winterprojekt.

Gruß,
Steffen

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Re: Exorbitanter CO-Wert

Beitrag von Chriz90 » Mo 6. Aug 2018, 09:08

Zum Verständnis: Für die Einstellung des CO-Wert beim TÜV ist einzig und allein die LLGS verantwortlich?
Gemessen wurde bei mir im linken Endtopf. Hab erst nach nicht zugeteilter Plakette (CO-Wert 9,385) heut morgen dann im Forum gesehen, dass der rechte Endtopf wohl die bessere Wahl gewesen wäre.
Eigentlich läuft Sie seit der Vergaserreinigung letzten Jahres super, auch kein Plopp-aus... LLGS ist rund 2,5 - 2 3/4 Umdrehungen raus.
Ohne Werkstatt und "ins Blaue rein" kann ich den Wert wohl nicht einstellen und auf gut Glück zur Nachprüfung fahren?

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langer
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Re: Exorbitanter CO-Wert

Beitrag von langer » Mo 6. Aug 2018, 11:25

Chriz90 hat geschrieben:
Mo 6. Aug 2018, 09:08
Zum Verständnis: Für die Einstellung des CO-Wert beim TÜV ist einzig und allein die LLGS verantwortlich?...
Nur wenn der Drosselklappenspalt nicht "daneben" liegt.
Das Leerlaufgemisch setzt "immer auch" durch ein korrektes Verhältnis von (Vor)gemisch über die Leerlaufgemischdüse (deren Sprit und Gemischluft), der Gemischmenge der LLGRS UND der Haupt - Leerlaufluft über den Drosselspalt zusammen.
Ein falscher Drosselspalt lässt sich nicht einfach durch ein Verstellen der LLGRS kompensieren. Umgekehrt gilt das gleiche.
Grüsse langer 8-)
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Chriz90
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Re: Exorbitanter CO-Wert

Beitrag von Chriz90 » Mo 6. Aug 2018, 11:45

Drosselklappenspalt heißt Leerlaufeinstell-Handrad?
Also ich hab die LLGS laut Handbuch (2 3/4 Umdrehungen oder so) rausgedreht und dann mittels Handrad die Leerlaufdrehzahl auf rund 1200-1400 eingestellt.

Für die CO-Messung muss dann die LLGS weiter rein oder weiter raus? (weiter raus -> fetter -> höherer CO Wert?!)

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Re: Exorbitanter CO-Wert

Beitrag von langer » Mo 6. Aug 2018, 16:53

Chriz90 hat geschrieben:
Mo 6. Aug 2018, 11:45
...(LLGRS weiter raus -> fetter -> höherer CO Wert?!)...
Korrekt.
Grüsse langer 8-)
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