Mal wieder der Ölstand und seine Messung

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Mal wieder der Ölstand und seine Messung

Beitrag von DomiJo » Sa 29. Jul 2017, 18:01

Moin Leute,
Ich habe noch mal eine Frage zum Ölstand messen: Seit einiger Zeit (ich glaube es war nicht immer so?) schwankt mein Ölstand hin und her.

Meine Messprozedur ist: Öl auf 60-70 Grad fahren, gerade hinstellen, Motor abschalten, Stab raus, putzen, wieder aufgelegt rein. So, wenn ich das nun direkt nach dem Abschalten mache, ist der Ölstand immer viel zu hoch. Er sinkt aber schon direkt nach dem Ausmachen ab, wenn ich nach ca. 30sek messe stimmt der Ölstand (voll, evtl leicht über dem Loch).
Ich glaube bei dem Pegel bleibt es für eine Weile, dann sackts noch mehr ab.
Was ist denn nun das richtige? Ich nehme immer den Mittleren Wert, bin mir aber unsicher. Habe auch schon mal die Schraube unten am Gehäuse geöffnet und Öl rauslaufen lassen, danach war der Pegel immer noch zu hoch bei direkter Messung.
Ich frage das vor allem deswegen, weil die Domi manchmal Motoröl leckt, was irgendwo am Kupplungshebel auf die Kette tropft und dann überall verscheudert wird. Das aber auch nur manchmal und wenn sie ganz heiß ist. Öl ist ein 10W-40er...kann es sein, dass das leckende Öl überlauft? Ich konnte nämlich partout kein Leck finden!
Habe sogar den Dichtring gewechselt auf Verdacht - ohne Erfolg. Wo würde sie lecken, wenn es zu viel Öl wäre?

Danke euch schonmal,
Johannes

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Re: Mal wieder der Ölstand und seine Messung

Beitrag von Larry » Sa 29. Jul 2017, 18:53

Hallo Johannes,

ich messe mein Ölstand auch immer wenn ich sie warm gefahren habe oder am Ende einer Tour.
Aber ich stelle dann auf den Seitenständer und lasse sie ca. 2-3 Minuten im Leerlauf laufen.
Erst dann wird die Maschine senkrecht hin gestellt, Motor aus und dann Stab raus abwischen
und wieder auf das Gewinde gelegt.
So messe ich schon seit 1993, ab dem Neukauf. :D

Gruß, Lars

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Re: Mal wieder der Ölstand und seine Messung

Beitrag von Nergal » Sa 29. Jul 2017, 18:56

Bleibt denn der Ölstand nach Ablauf besagter 30 Sekunden kontinuierlich auf gleichem Niveau oder sackt er in absehbarer Zeit noch weiter ab - bis eben gar nichts mehr zu sehen ist. ? Wenn ja, kann man sich mental auf eine Erneuerung der Ölpumpe vorbereiten.

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Re: Mal wieder der Ölstand und seine Messung

Beitrag von DomiJo » Sa 29. Jul 2017, 22:22

@Larry:

Werde deine Methode mal probieren...Das mit dem Leerlauf ist eine gute Idee.

@Nergal:

Ich habe eben noch mal geschaut, so ca. 2h nach dem Abstellen: Das Öl ist immer noch knapp über dem Loch. Der Pegel scheint also konstant zu bleiben.

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Re: Mal wieder der Ölstand und seine Messung

Beitrag von dieCobra » So 30. Jul 2017, 00:05

DomiJo hat geschrieben:@Larry:

Werde deine Methode mal probieren...Das mit dem Leerlauf ist eine gute Idee.

@Nergal:

Ich habe eben noch mal geschaut, so ca. 2h nach dem Abstellen: Das Öl ist immer noch knapp über dem Loch. Der Pegel scheint also konstant zu bleiben.
Knapp über dem Loch?
Ist das nicht ein bisschen zu voll?

Grüße
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Re: Mal wieder der Ölstand und seine Messung

Beitrag von langer » So 30. Jul 2017, 02:28

DomiJo hat geschrieben:...Ich habe eben noch mal geschaut, so ca. 2h nach dem Abstellen: Das Öl ist immer noch knapp über dem Loch. Der Pegel scheint also konstant zu bleiben.
Sehr gutes Zeichen. Besonders wenn der Pegel auch bei warmem Öl gehalten wird.

Was die Art der Messung betrifft:
Das wichtigste, bezogen auf die selbe Domi ist die Vergleichbarkeit der Messungen (nur so sind Veränderungen zu bemerken).
Also immer gleich messen, dabei ist es völlig wurscht ob am Seitenständer oder gerade... hauptsache immer die selbe Methode.

Und solange deine Ölpumpen dicht sind (was bei dir ja noch der Fall zu sein scheint) ist eine "kalt" Messung,
nach Stand über Nacht, "vor" dem Anlassen (dann allerdings am besten am Seitenständer) immer einer Warm-Messung vorzuziehen.
Grüsse langer 8-)
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Re: Mal wieder der Ölstand und seine Messung

Beitrag von DomiJo » So 30. Jul 2017, 10:20

Ja, etwas zu voll ist es schon. Hatte nachgefüllt, da letztes Mal zu wenig angezeigt wurde....
Langer, dann werde ich Mal versuchen kalt zu messen. Danke dir !

Edit: Leider fängt sie jetzt wieder an zu lecken! Öl ist bei 80 Grad...ich kann einfach nicht erkennen wo das herkommt. Der gummischutz am Kupplungszug, der Kupplungshebel und die ritzelabdeckung sind ölig.
Es rinnt dann die Abdeckung runter bzw auf die Kette und verspritzt überall.
Wo würde überschüssiges Öl austreten?

Denkt ihr ich sollte noch Mal die Schraube unten am Gehäuse öffnen und eventuell austretendendes Öl ablaufen lassen ?
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Re: Mal wieder der Ölstand und seine Messung

Beitrag von tommy89 » So 30. Jul 2017, 10:54

Moin Jo,
hast du einen Kettenöler dran? :mrgreen:

Wenn du sicher bist, dass zu viel Öl drin ist, würde ich es ablassen und den Ölwechsel vorziehen.
Dann hast du Sicherheit.
Kommt es vielleicht aus dem Motorgehäuseentlüftungssystem?
Dieser Behälter hängt doch so ca. im Bereich über dem Kupplungshebel.

Prüfe bei meiner immer gleich nach dem Fahren, wenn ich von einer Tour zurückkomme.
Wenn es schneller zugegangen ist und die Tagestour länger gedauert, auch beim Tanken.
Ich kann mich bei meiner nicht daran erinnern, dass das Öl mal bis zur Entlüftung/Überlauf gestanden hat.

Grüße tommy
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Re: Mal wieder der Ölstand und seine Messung

Beitrag von dieCobra » So 30. Jul 2017, 11:08

Wenn der Ölstand zu hoch ist, drückt es aus dem Kurbelgehäuseentlüftungsnippel heraus.
Hat er denn da den Schlauch drauf, der zur Tonne geht?
Dann ist vielleicht die Tonne voll?
Am Ritzelsimmerring wird es wohl nicht liegen, dann wäre es nur unterhalb der Kette.
Im Luftfilter auch Öl?
Wann war der letzte Ölwechsel?
2 L eingefüllt?
Schon mal wegen zu niedrigem Stand nachgefüllt?

Grüße Andi
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Re: Mal wieder der Ölstand und seine Messung

Beitrag von DomiJo » So 30. Jul 2017, 11:34

Ist ein super Kettenöler, aber leider wird meine Hose gleich mitgeölt :D
Also diese Tonne und die drei Schläuche sind das Entlüftungssytem? Werde das Mal prüfen hinterher.

Letzter Ölwechsel erst vor 300km, aber habe etwas abgelassen und nachgefüllt weil ich ja anscheinend falsch gemessen hab.
Im Luftfilter Kasten war es ein bisschen schmierig..aber nicht übertrieben.
Um den Nippel Rum ist es trocken, die Schläuche sind drauf ( da geht einer Hoch zu der Tonne und einem Verbinder)
Naja bin eigentlich gerade auf Tour und mache mir daher sorgen, aber danke für eure super Hilfe! Schaue mir die Tonne Mal an heute Abend

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Re: Mal wieder der Ölstand und seine Messung

Beitrag von dieCobra » So 30. Jul 2017, 12:37

Um den genauen Füllstand und eine genaue Messung durchzuführen, bedarf es wohl einen erneuten Wechsel des Öl's.
Mach mal Foto von der Tonne.
Manchmal hilft auch eine Reinigung und dann Fahren und schauen, wo es zuerst raussifft.

Grüße
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Re: Mal wieder der Ölstand und seine Messung

Beitrag von DomiJo » Do 3. Aug 2017, 07:30

Hatte eine Zeit lang kein Internet... Ich habe die Tonne Mal ausgebaut, es war schon etwas Öl drin. Leider leckt es immer noch leicht. Werde noch Mal alle Schläuche prüfen

@langer: ich habe den Ölstand nun Mal kalt morgens gemessen, da war es etwas mehr als die Hälfte. Sollte es im kalten Zustand auch voll sein?

Gruß mittlerweile aus der Ukraine,
Johannes

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Re: Mal wieder der Ölstand und seine Messung

Beitrag von langer » Do 3. Aug 2017, 10:20

Solange die Pumpen noch ganz dicht sind ja.
Meine hielt ihren Stand nach dem Warm abstellen genau und dies dann auch über Wochen bis zum km Stand ca. 70 tkm.
Dann erst wieder nach revision der Pumpen.

Sollte deine über Nacht jedesmal unterschiedliche Stände aufweisen (ist immerhin eine wichtige Info), weisst bescheid das sie nicht mehr zu 100 pro dicht sind
und misst dann halt warm nach dem fahren.

Aber auch das messen nach dem fahren sollte immer unter gleichen Bedingungen stattfinden.
Z.B. erhöht sich der Rahmenstand wenn man nach längerer Gaswegnahme (Schiebebetrieb) anhält ausmacht und misst. (Beste Bedingung zum Vergleichen).
Wenn man direkt vor dem messen nochmal beschleunigt hatte fallen die Messergebnisse immer sehr unterschiedlich aus. Schlecht zum Vergleichen.
Grüsse langer 8-)
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Re: Mal wieder der Ölstand und seine Messung

Beitrag von DomiJo » Di 8. Aug 2017, 07:18

Die letzten Tage war alles einigermaßen ok, gestern musste ich eine längere Autobahn-Etappe fahren. Da es hier 37 Grad sind und die Domi auch gut beladen ist, stieg das Öl auf 130 Grad und mehr. Habe dann angehalten und etwas abkühlen lassen...
Dann noch schnell geschaut, was der Ölstand sagt. Der Tank war fast komplett leer! Die Tonne und Schläuche kann ich mittlerweile ausschließen. Was kann es noch sein, vielleicht der Anlasser?

Danke, Johannes

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Re: Mal wieder der Ölstand und seine Messung

Beitrag von tommy89 » Di 8. Aug 2017, 10:30

Wie schnell bist du auf der Autobahn gefahren und wie viel km?

Könnte auch von der Öffnung kommen wo der Anlasser drinsteckt.
Hatte den Punkt bei meiner auch ne Weile im Verdacht.
War dann aber doch die Trennung der Gehäusehälften.
Hatte da beim Zusammenbau zu 'locker' gearbeitet. :|

Du wirst wohl nicht umhinkommen, beim Fahren mal kürzere Pausen zu machen um zu sehen wo das Öl zuerst auftaucht.
Hab ich auch so gemacht.
Endgültige Klarheit hatte ich aber erst, als ich den Anlassereintritt in den Deckel noch mit Curildichtmasse abgedichtet hatte.
Dann war klar, das es aus der Gehäusemitte kam.

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Re: Mal wieder der Ölstand und seine Messung

Beitrag von langer » Di 8. Aug 2017, 11:49

Bei der Menge die da wie du beschreibst gefehlt hat, wenn die nicht verbrannt wird sondern durch ne Undichte nach draussen austritt... das müsste man aber sehen.

Bei Öl sehen durch das kriechen ja schon wenige ml nach viel aus aber einen halben Liter oder Liter... da müsste es aussen wie verrückt triefen und tropfen...
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Re: Mal wieder der Ölstand und seine Messung

Beitrag von langer » Di 8. Aug 2017, 12:18

Wie sieht der Rahmenstand (Verteilung im System) denn nun aus, nachdem das Öl mal wieder kalt war, die Domi ohne 130 Grad bewegt wurde ?

Es könnte auch sein dass das Öl bei 130 Grad (da wird mir übel...) so dünn wurde das die Sumpfpumpe (Fördermenge) in dem Moment nicht mehr den Pegel des Rahmentank
(bei gleichzeitiger "Entnahme" durch die kleine Pumpe) halten konnte.
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Re: Mal wieder der Ölstand und seine Messung

Beitrag von DomiJo » Mi 9. Aug 2017, 19:01

Ne, das Öl war auf jeden Fall weg, meine ganze Kette und ritzelabdeckung waren komplett verölt.
Eben war bei Abfahrt noch alles einigermaßen trocken, nach nur 5min Betrieb lief es schon den ritzeldeckel runter.

Bin nur leider gerade auf Tour, überlege eine Werkstatt den o-ring am Anlasser wechseln zu lassen. Sitzt der auf der Welle oder am Anlasser Gehäuse?

Öl Verteilung prüfe ich morgen, have eben Mal gewechselt.

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Re: Mal wieder der Ölstand und seine Messung

Beitrag von langer » Mi 9. Aug 2017, 19:29

.
Der O-Ring sitzt auf der Hülse mit der der Anlasser im Block zum Anlassergetriebe hin steckt.
DomiJo hat geschrieben:...meine ganze Kette und ritzelabdeckung waren komplett verölt...
Was ist mit dem Simmerring der Getriebe Ausgangswelle (Kettenritzelwelle :mrgreen: sorry für das Wort ) ?
Neutralschalter dicht ?
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Re: Mal wieder der Ölstand und seine Messung

Beitrag von DomiJo » Mi 9. Aug 2017, 20:01

Den hatte ich schon ohne Erfolg gewechselt :(

Stimmt, der neutral Schalter sitzt da ja auch. Kann ich den von außen abdichten provisorisch?
Und ist der Anlasser eine bekannte Stelle? Wurde es sonst auf gut Glück versuchen müssen...

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Re: Mal wieder der Ölstand und seine Messung

Beitrag von tommy89 » Mi 9. Aug 2017, 23:50

Da sitzt er:

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Re: Mal wieder der Ölstand und seine Messung

Beitrag von tommy89 » Mi 9. Aug 2017, 23:57

Würde mal ohne Ritzelabdeckung fahren und nach kurzer Zeit nachsehen.
Da kommen auch noch die Kabel der Lichtmaschine aus dem Seitendeckel.
Da hat mein Roller mal das Öl rausgedrückt.

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Re: Mal wieder der Ölstand und seine Messung

Beitrag von langer » Mi 9. Aug 2017, 23:58

O-Ring Anlasser...
DomiJo hat geschrieben:Den hatte ich schon ohne Erfolg gewechselt :(...
Die Vermutung, das es dieser O-Ring sein könnte hattest du geäussert.

Für die Stelle die du angibst das es trieft (Kettenkasten, Kette...), da ist m.M.n. eher der Simmering oder der Neutralschalter relevant.
Der Kabeldurchlass der Lima, da hat tommy recht, auch.

Was ist mit dem Simmerring ? Darauf hattest nicht geantwortet.
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Re: Mal wieder der Ölstand und seine Messung

Beitrag von langer » Do 10. Aug 2017, 00:04

DomiJo hat geschrieben:...Stimmt, der neutral Schalter sitzt da ja auch. Kann ich den von außen abdichten provisorisch?...
Nicht nur provisorisch. Den kannst ganz leicht ausbauen.
Nur beim Kabelöse ab/draufmachen aufpassen. Das ist ein sehr sprödes M4 Messinggewinde das leicht abbricht. Also sehr vorsichtig, leicht festziehen.
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Re: Mal wieder der Ölstand und seine Messung

Beitrag von DomiJo » Do 10. Aug 2017, 07:03

Moin, danke noch Mal für eure Antworten.
Ich meinte, dass ich den Simmerring hinter dem Ritzel schon gewechselt hatte (da ich das Leck da vermutet habe), jedoch ohne Erfolg (leckt immer noch).

Werde heute dann Mal versuchen bremsenreiniger aufzutreiben, das ganze zeug zu reinigen und dann Mal ohne ritzelabdeckung schauen.

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