Rally umgefallen. Schadensbericht

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Kaputnik
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Rally umgefallen. Schadensbericht

Beitrag von Kaputnik » Fr 29. Sep 2017, 14:13

Im Stand auf der Straße umfallen tut ihr offensichtlich nicht so sehr weh wie ich befürchtet hätte (plastik und so)

Woher ich das weis?

Sie wurde mir zwischen gestern und heute in Wien von einem unvorsichtigen Unbekannten umgestoßen. Natürlich fahrerflucht. Was sonst.

Bild

Naja was solls. Is ne enduro, da ghörn Kratzer dazu.

Ärgern tut das prinzip des "umschmeißen dann abhauen" aber trotzdem.

LG
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Büds
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Re: Rally umgefallen. Schadensbericht

Beitrag von Büds » Fr 29. Sep 2017, 14:31

Das ist echt Sch... . Aber das ist wohl so die Mentalität heute.
Gruß Andreas
Nochmal eine Ausfahrt im goldenen Herbst!?


Flo

Re: Rally umgefallen. Schadensbericht

Beitrag von Flo » Fr 29. Sep 2017, 19:28

:D Du reagierst aber ziemlich cool, ich würde da durchdrehen...meine Mopeds sollten am Besten noch nach 20 Jahren wie am ersten Tag ausschauen...Respekt vor deiner Gelassenheit lg, Florian

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Saruman
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Re: Rally umgefallen. Schadensbericht

Beitrag von Saruman » Fr 29. Sep 2017, 22:04

Das sind Kampfspuren. Schxxxe trotzdem wenn man sie nicht selbst verursacht hat und der Depp auch noch abhaut.
Gruß Mario

Manchmal kann man nichts machen, ....außer weiter....

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dieCobra
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Re: Rally umgefallen. Schadensbericht

Beitrag von dieCobra » Fr 29. Sep 2017, 22:07

Saruman hat geschrieben:Das sind Kampfspuren. Schxxxe trotzdem wenn man sie nicht selbst verursacht hat und der Depp auch noch abhaut.
So sehe ich die Sache auch.
Jetzt bei mir erhältlich:
SLS Verschlussplättchen aus ALU

Perfektion ist dann erreicht, wenn nichts mehr hinzugefügt und nichts mehr weggelassen werden kann. >Tasai<

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TB+
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Re: Rally umgefallen. Schadensbericht

Beitrag von TB+ » Sa 30. Sep 2017, 10:04

Totalschaden

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langer
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Re: Rally umgefallen. Schadensbericht

Beitrag von langer » Sa 30. Sep 2017, 10:21

TB+ hat geschrieben:Totalschaden
:mrgreen:
Na dann frag mal eine Versicherung (wenn sie das als Kaskoschaden zahlen müssten...), die erzählen dir was von Wiederbeschaffungswert, Restwert, bla, bla, bla
und was die dann am End noch alles abziehen wollen...

Bei uns war vor 2 Monaten Hagel.
Da stand auch ein älteres Auto aber mit nur knapp 20 tkm das sein Leben fast nur in der Garage verbracht hatte, wie aus dem Laden dasteht... und es sollte laut Versicherung ein Totalschaden sein...
Grüsse langer 8-)
"Kunst ist, wenn man‘s nicht kann... denn wenn man‘s kann, ist‘s keine Kunst"
Die alte Website ist wieder geschaltet http://www.technologyplace.de/nx650/

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Follett
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Re: Rally umgefallen. Schadensbericht

Beitrag von Follett » Sa 30. Sep 2017, 11:12

Sehr bedauerlich, das tut in der Seele weh.
Als wir uns vor 7 Jahren nach einer neuen Bleibe umschauten fand ich ein altes Haus was viel Zuwendung brauchte, aber unsere Kaufenentscheidung wurden massgeblich von der Doppelgarage und dem Hof mit Rundummauer beeinflusst. Mein Kumpel hatte in der Zeit einen schweren Hagelschaden und 2x die Seitenfläschen verkratzt, nur weil er seine Garage (200m weiter) als zu lästig empfand.
So kanns gehen......
Das Schicksal ist ein mieser Verräter! :twisted:

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Re: Rally umgefallen. Schadensbericht

Beitrag von HarzerUr-Domi » Sa 30. Sep 2017, 14:42

Hi,

ich leide mit dir ... und eine Sauerei, dass sich der Verursachser nicht gemeldet hat ...

WAS NUN???

Für kleines Geld bekommst du in Thailand im Onlineshop bei https://bikerzbits.com innerhalb von 3-5 Werktagen alle HONDA CRF Rally Original Ersatzteile NEU! Seitenteile, Auspuffblenden und sogar die Aufkleber sind alle vorrätig! Schau einfach mal rein und fülle den Warenkorb. Wähle dann DHL-Express (kostet so rund 25 - 30,- €) und in einer Woche kannst du die zerkratzten Teile austauschen. Wird wohl rund 150,- € kosten (inkl. Fußraste und und und).

Tipp, schreibe dir vorher die Teilenummer auf (sind auf jedem Kunstoffteil hinten aufgedruckt!) oder schau hier: https://www.bike-parts-honda.de

Am Rande zur Verstärkung unserer "CRF 250 Gruppe". Nach 500 gefahrenen Kilometern und einigen Umbauten nach meinen persönlichen Wünschen (Gepäckträger, Lenkererhöhung 20mm, ACERBIS Rally III Handschützer, Zumo Navi oben an den Bugel, Scheinwerfergitter (gibt es auch bei bikerzbits), Griffheizung und dezenten Rally Aufklebern) bin ich mehr als zufrieden mit der "kleinen 250er". Alle Fahreigenschaften kann ich von deinen Berichten bestätigen. Vielleicht schaffe ich noch eine Dänemark-Langstreckentour (Insel Mando) in den kommenden 14 Tagen ...
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Re: Rally umgefallen. Schadensbericht

Beitrag von EnduristenRainer » Sa 30. Sep 2017, 15:34

Ich habe mir bei jeder Enduro und auch bei meiner CRF250L als erstes Sturzbügel zugelegt. Bei Umfallen bzw. Wegrutschen passiert dann nichts bzw. wenig. Bin letztes Jahr mit meiner CRF bei 50 km/h und Nässe weggerutscht und voll auf den Asphalt geknallt. 5 Rippen gebrochen, Schmerzen ohne Ende und 1 Woche nur im Sitzen geschlafen. Und was ist der CRF passiert? Sturzbügel verbogen, gerichtet und mit schwarzer Farbe lackiert, Schaden 5 EURO. Daher empfehle ich Sturzbügel anzubauen. Gruß EnduristenRainer

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Re: Rally umgefallen. Schadensbericht

Beitrag von Kaputnik » Sa 30. Sep 2017, 20:33

Danke für die, teils "kreativen" tipps :)
Saruman hat geschrieben:Das sind Kampfspuren. Schxxxe trotzdem wenn man sie nicht selbst verursacht hat und der Depp auch noch abhaut.
Ganz genau meine denkweise!

Wat solls :) statt ärgern erstmal ne runde drehen und das Moped trotz kratzern genießen solang das Wetter noch mitspielt :)

Sehr geschmackvoll gestickert Karsten! Gefällt!
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Re: Rally umgefallen. Schadensbericht

Beitrag von steffen » Sa 30. Sep 2017, 21:58

Soo, ich habe hier mal aufgeräumt.
Tipps zum Versicherungsbetrug kann ich echt nicht brauchen. Dafür gibts bestimmt andere Foren.
@Haakon: Bitte denk lieber einmal mehr darüber nach was Du schreibst! Danke.

Zurück zum Thema:
Wäre es meine, ich würde wahrscheinlich ein Mittelding zwischen Teile wiederbeschaffen und 'so lassen wie es ist' wählen. Es ist nunmal eine Enduro, die mit Sicherheit früher oder später in der Botanik landen wird. Es ist außerdem nichts gravierendes Kaputtgegangen.
Als mir vor zwanzig Jahren ein Berufsschüler vor die Domi geradelt ist, der da nicht hätte radeln dürfen, wollte ich von ihm auch nur die auffälligsten Schäden ersetzt haben. Ein paar Kratzer hier und dort haben mich nicht sonderlich gejuckt. Ok, die Domi war damals schon sieben Jahre alt und kein Neumotorrad mehr.
Wär's 'ne Harley gewesen mit €10.000,- extra Chromteilen dran, wäre das was anderes gewesen. :mrgreen:

Gruß,
Steffen

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Re: Rally umgefallen. Schadensbericht

Beitrag von Kaputnik » Sa 30. Sep 2017, 23:50

nee du ersetzen werd ich da jetzt nix. Wirklich "Kaputt" is gar nix, die kratzer zähl ich ned als "kaputt". Bleibt so.

LG
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Re: Rally umgefallen. Schadensbericht

Beitrag von tommy89 » So 1. Okt 2017, 00:35

Moin Kaputnik,
ne Enduro ohne Kratzer ist keine Enduro. :ugeek:

Ist zwar etwas ärgerlich, denn natürlich macht man die Kratzer gern selbst rein. :mrgreen:
Aber ich würde es auch gelassen sehen.


Grüße tommy
Motto: Wenn du mit einem Bier in der Hand in die Garage gehst, um dein Motorrad einfach nur zu betrachten, dann muss es dich begeistern.
Willie G. Davidson

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Re: Rally umgefallen. Schadensbericht - STURZBÜGEL für die Rally??

Beitrag von HarzerUr-Domi » So 1. Okt 2017, 15:26

Hallo Enduro-Rainer!

Dein Tipp mit Sturzbügeln ist sehr nett, aber für die "Rally" wird es schwierig diese am Rahmen zu befestigen, da die Verkleidung keine Möglichkeiten gibt ... Die L-Version ist dafür richtig offen um den Motor herum ...

Wäre schön, wenn es eine Möglichkeit gibt, einen Sturzbügel für die Rally zu bekommen!!! Ahnlich den alten Afrika Twin´s und/oder den Transalpen ...

Eröffne dann hiermit gleich mal die Anfragen an ALLEe und eine Aufforderung an die Zubehörhersteller. Also macht euch nicht immer nur für die BMW GS und Honda AT gedanken, sondern "schützt" auch die kleinen Honda´s mit Angeboten ...

Grüsse
Karsten
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Re: Rally umgefallen. Schadensbericht

Beitrag von EnduristenRainer » Mo 2. Okt 2017, 18:21

Hallo Karsten,
es bewahrheitet sich immer wieder, dass nicht zu viel Plastik an einer Enduro sein sollte, denn es geht beim offroad Fahren kaputt, wenn es nicht entsprechend geschützt ist. Und bei der Rally hat Honda anscheinend nicht mitgedacht, was Befestigungsmöglichkeiten angeht. Aber eine neue Verkleidung zu liefern ist bei den Honda Ersatzteilpreisen (gottseidank kann man in Thailand ja diverses zu humanen Preisen ordern, wie bei z.Bsp.Bikers Bizz) für den Hersteller ein gutes Geschäft.
Erfreulicherweise geht bei Honda ja wenig (außer Verschleiß) kaputt, so daß ich schon seit 1980 fast nur Honda fahre.
Gruss Rainer

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Re: Rally umgefallen. Schadensbericht

Beitrag von Kaputnik » Di 3. Okt 2017, 00:45

Viel plastik, ja.

Es sei aber der rally verteidigend anzumerken, US fahrer haben sie schon hart genug in den dreck geworfen dass das vordere lampengeweih verbogen worden ist, allerdings bislang noch ohne bruch am plastik.

Auch plastik kann, wenn dementsprechend statisch klug entwickelt, ganz gehörig was wegstecken. Möchte nicht behaupten zu wissen was die belastungsgrenze sei (oder es absichtlich herausfinden), doch sollte man die verkleidung, so scheint es, nicht unterschätzen.

Auch kommts aufs plastik an. Da gibts sprödere, brüchigere, elastischere. Ich weis aber grad auf die schnelle vom bett heraus nicht was bei den crf-en verwendet wird.

LG
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Re: Rally umgefallen. Schadensbericht

Beitrag von Kaputnik » Do 19. Apr 2018, 11:08

Sehr unerfreulicher Nachtrag!!!

Heute war der Termin für das Pickerl (in DE wäre es die HU/TÜV). Alles supi bis auf eins: der Lenker war verbogen. Wenig genug um nicht aufzufallen aber stark genug um als "Schwerer Mangel" zu zählen. Das resultat? Taferl weg, kein Pickerl, muss auf eigenkosten behoben werden. Kann laut Werkstatt nur von einem Umfaller herkommen. Na was hatte ich denn letztes Jahr? Richtig. Siehe eröffnungspost...

Großes knurren und zähneknirschen...

Der einzige Lichtblick?

Der Prüfer hat mir einen sehr Diplomatischen vorschlag gemacht. Er hat sich bei der Kontrolle "Vermessen", wenn ich dafür heute spontan "einen neuen Lenker brauche" und den auch zufällig bei ihm bestellen will. Natürlich kann ich den Lenker vorher selbst auch noch überprüfen, um sicher zu gehen dass die mich nicht Linken.

Die Krux is natürlich, wenn ich den selber bestellen und montieren will (was ich ja technisch kann), verfällt das "Diplomatische Angebot", ich verlier das Taferl, darf die CRF mit einem Hänger (den ich nicht besitze) und einem Auto (das ich nicht besitze) abholen und in eine Garage (die ich nicht besitze) bringen zum selber basteln...

Diese saure Kirsche muss ich wohl mit Kern essen...

Auf telefonische anfrage hat man mir dann mitgeteilt, dass die CRF aus kostenspargründen sehr weichen Stahl bei den Lenkern verbaut hat und sich der Lenker relativ leicht verbiegt...

Gut. Dann nicht nochmal den Originalen, weil kanns ned brauchen dasses mir das Ding im moderaten Gelände wenn ich sie mal wieder ablege erneut verbiegt und ich den selben Schmäh nochmal drehe...

Fazit:
Wenns euch mal die CRF umlegt, prüft die Lenker!

So long, mit immernoch knirschenden Zähnen...
Lorenz
CRF 250 Rally MD44


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Re: Rally umgefallen. Schadensbericht

Beitrag von BjoernCRF » Do 19. Apr 2018, 13:40

Kaputnik hat geschrieben:
Do 19. Apr 2018, 11:08
Der Prüfer hat mir einen sehr Diplomatischen vorschlag gemacht. Er hat sich bei der Kontrolle "Vermessen", wenn ich dafür heute spontan "einen neuen Lenker brauche" und den auch zufällig bei ihm bestellen will. Natürlich kann ich den Lenker vorher selbst auch noch überprüfen, um sicher zu gehen dass die mich nicht Linken.
Moin,

das klingt ja mächtig nach Erpressung und Abzocke. Hammer.

Hier haben sich ja schon einige lang gemacht aber von nem krummen Lenker hab ich noch nix gehört...

Viel Glück,

Björn
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Re: Rally umgefallen. Schadensbericht

Beitrag von Saruman » Do 19. Apr 2018, 13:54

Wird bei mir nie vermessen. Solange der noch gerade aussieht, gibt's keinen Mängel. Aber, andere Länder, andere T...äh, Sitten...
Gruß Mario

Manchmal kann man nichts machen, ....außer weiter....

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Re: Rally umgefallen. Schadensbericht

Beitrag von dieCobra » Do 19. Apr 2018, 19:40

Wie kann denn ein TÜV Prüfer mit Lenker handeln?
Das geht nicht.

Grüße
Andi
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Re: Rally umgefallen. Schadensbericht

Beitrag von Hogi » Do 19. Apr 2018, 19:54

Vllt ist das in Wien anders?
Pickerl und Vertrieb macht der Freundliche?

Im Autohaus meiner Frau ist das ähnlich
Da kommt der TÜV einmal die Woche zur Abnahme.
Wird ein Mangel "heute noch" beseitigt, gibt es die Plakette.
Der TÜV Prüfer vertraut dabei auf den Geschäftssinn und die Verantwortung des Händlers. Das funktioniert.
Ist bei meinem Mopedfuzzi nicht anders.
Manchmal gebe ich die Mühle zum Kundendienst ab und lasse den TÜV - sofern er da ist - gleich mitmachen. Kostet nicht mehr als selbst Vorfahren. Spart aber Zeit.
Gruß
Hogi 8-)

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Re: Rally umgefallen. Schadensbericht

Beitrag von Nickless » Do 19. Apr 2018, 19:55

Hier scheint aber schon was faul zu sein.
Mal ganz ehrlich, bevor ich so einem Halsabschneider das Erpressungsgeld in den Rachen werfe, würde ich mir einen Anhänger leihen und das Teil bei einem Freund unterstellen, bis der ,,Schaden" behoben ist. Diese Mehrkosten würde ich schlucken und wenn`s 30mal soviel wäre.
Gruß, Rolf
...was ich heute nicht mache, mache ich morgen, oder besser übermorgen, dann kann ich morgen das machen, was ich gestern nicht gemacht habe...

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Re: Rally umgefallen. Schadensbericht

Beitrag von Kaputnik » Fr 20. Apr 2018, 12:39

Antowrten:

Björn: hmm, komisch das. Wie gesagt meine wurde umgeparkt, sturz auf asphalt :/ vielleicht desswegen?

Mario: ÖAMTC misst das auch nie, die sind da viel lockerer, der Hondahändler allerdings is da scheinbar pingeliger.

Andi: Das war der Hondahändler der das geprüft hat, daher auch das Angebot.

Holgi: Als hondahändler und werkstatt darf er auch pickerl abnehmen und machen. Im prinzip gings ihm auch darum, wenn wir den Mangel gleich beheben gibts das Pickerl damit ich ned zweimal in zwei wochen antanzen muss.

Rolf: Hat sich dann als weniger erpresserisch herausgestellt als ich dachte. Mehr dazu gleich

Was war nun:

Mir wurde die verbiegung gezeigt, rechter Lenker leicht nach oben verbogen, wenn ich vollen lenkeinschlag nach links mache, bin ich mit dem Lenker auf Kontakt mit dem Windschild, was beim lenkeinschlag nach rechts nicht der fall ist. Keine einwände meinerseits, das war wirklich weit genug verbogen für eine rein rechtsstaatliche beanstandung.

Wie schon vermutet ging es der Werkstatt aber darum dass wenn wir den Mangel gleich beheben, braucht er ihn ned beanstanden, jedoch hat er zur Zeit keinen Lenker auf Lager, müsste ihn also erst bestellen, desswegen jetzt aber das Pickerl verweigern wäre nur extra arbeit. Desshalb die "Diplomatische" entscheidung, ich schau dass ich das Reparier und er erspart mir den zweiten kontroll pickerl termin.

Als neuen Lenker hat er mir die freie Wahl gelassen zwischen Original (~100€) und zubehör (von 50€ bis 190€). Ich hab mich dann für einen 65€ Alulenker entschieden. Er hat mir übrigens auch die Wahl gelassen ob ichs selber zuhause umbauen will oder ob sie mir das für nen 100er machen sollen. Das kann ich mir noch bis zum Liefertermin des Lenkers überlegen. Bin noch unentschlossen, denn ich hab selber keine garage oder werkstatt in und um wien.

Also alles relativ entspannt, würde ich meinen :)
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