Mit der Gailtalerin 9.060 km nach الأندلس

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Nergal
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Re: Mit der Gailtalerin 9.060 km nach الأندلس

Beitrag von Nergal » Sa 11. Jan 2020, 15:39

25. Juni: Obwohl ich schon oft im Roussillon unterwegs war, steht noch ein unerledigtes Ziel auf meiner Liste: Collioure. https://de.wikipedia.org/wiki/Collioure Der Küstenort besitzt eine Zitadelle, deren aktuelle Gestalt dem französischen Festungsbauer Vauban zu verdanken ist. Auf dem Weg dahin schaltet sich das Navi immer wieder ab. Angeblich vermisst es seine externe Stromversorgung. Auch das Voltmeter zeigt seit längerer Zeit keine Spannung mehr an. Da die Domi sonst aber prächtig läuft, ignoriere ich den Instrumentenausfall. In Collioure besichtige ich die beeindruckend große Zitadelle, finde den vom Tourismus geprägten Ort aber sonst wenig interessant. Bald bin ich wieder auf dem Rückweg. Dumm ist nur, dass ich wenig Benzin im Tank habe. Weder in Collioure noch im westlichen Hinterland finde ich eine Tanke. Und mein totes Navi ist auch keine Hilfe. Also geht es mit wenig Sprit und sehr viel Gottvertrauen ins Gebirge. Immerhin habe ich einen vollen Reservekanister dabei. Bei Prades kann ich endlich tanken. Nach 390 km gehen 18 Liter in den 21 Liter-Tank. Abends höre ich Gambenmusik im Platzrestaurant. Sie klingt nach Marin Marais. Logo, das isser! Ich frage den Wirt, ob der Interpret denn Jordi Savall sei. Ja, sagt der Mann und erzählt mir die Geschichte von der siebenten Saite, die ich natürlich längst kenne. https://de.wikipedia.org/wiki/Die_siebente_Saite Da haben sich jetzt aber wirklich zwei Seelenverwandte gefunden!
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Zitadelle von Collioure
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Re: Mit der Gailtalerin 9.060 km nach الأندلس

Beitrag von Nergal » Sa 11. Jan 2020, 15:40

26. Juni: Es wird wieder ein sonniger und warmer Tag. Nach dem Frühstück wechsele ich das Öl und wasche zwei T-Shirts. Auf der Rückreise soll es nämlich direkt zum Domi-Treffen gehen, das Ende der Woche in der Pfalz stattfindet. Da will man doch nicht durch einen strengen Geruch unangenehm auffallen. Als Abschiedstour im Roussillon unternehme ich um Sournia herum eine 150 km lange Tour in das Vorgebirge der Pyrenäen. Ich fahre kleine Pisten; rund 25 km davon sind geschottert. Ich genieße herrliche Ausblicke, muss aber stets für entgegenkommende Verkehrsteilnehmer mitdenken. Viele von ihnen rechnen einfach nicht mit Gegenverkehr. Nachmittags bunkere ich Mitbringsel für zu Hause, darunter 3 Liter Fischsuppe und – ähem – mehrere Dutzend Konservendosen mit Pulpo. Zur Feier des Tages gönne ich mir einen riesigen Flan zum Kaffee – und verzichte dafür abends auf die Fischsuppe. Jetzt muss ich 4 Liter davon in meinen überfüllten Koffern unterbringen. Ein Telefonat mit Sigrid bringt mir die Erkenntnis ein, dass Frankreich und Deutschland in den kommenden Tagen unter einer Gluthitze zu leiden haben werden. Na, das wird morgen ein Spaß auf der Autoroute du Soleil werden. Auch der Abend könnte schöner sein. Radio France Musique bringt nämlich heute keine gescheite Klassik. Beschwingt vom Wein sinniere ich wieder einmal darüber, wie sehr sich doch Frankreich seit meiner ersten Reise im Jahre 1969 verändert hat. Ich bedauere das sehr. Jüngere Leute vermissen natürlich nichts – noch nichts! Irgendwann werden auch sie mit der Tatsache konfrontiert, dass sich die Welt, die sie aus ihrer Jugendzeit her kannten, unwiederbringlich verändert hat. Seit der Steinzeit musste das jede Generation durchmachen, bevor sie dann am Ende ganz abtrat. Hoffentlich dauert das bei mir noch eine Weile!
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Über Prades vor dem Panorama der Pyrenäen
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Re: Mit der Gailtalerin 9.060 km nach الأندلس

Beitrag von Nergal » Sa 11. Jan 2020, 15:41

27. Juni: Ich stehe so früh wie möglich auf, um in der Kühle aufpacken zu können. Um halb sieben hat es bereits 23 Grad Außentemperatur. Gegen halb zehn komme ich los, bunkere Sprit in Estagel und lasse es auf der Strecke Tuchan – Durban noch einmal ganz ordentlich krachen. Ab Sigean steht öde Autobahnbolzerei an. Nachmittags steigt die Temperatur auf unerträgliche 40 Grad. Trotz Ölkühlers beträgt die Öltemperatur mehr als 110 Grad. An Steigungen kann man den Zeiger des Messgeräts weiter nach oben wandern sehen. Ich drossele das Tempo von 120 auf 100 Knoten. Jetzt ist nicht Geschwindigkeit, sondern Geduld gefragt. Leider habe ich vergessen Sonnencreme aufzutragen. Die Sonne brennt unbarmherzig auf das ungeschützte Genick. Auf einem Rastplatz hole ich das Versäumte nach. Die Schattenplätze dort reichen längst nicht für alle Rastenden aus. Die Leute leiden.
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Rast bei brutaler Hitze
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Re: Mit der Gailtalerin 9.060 km nach الأندلس

Beitrag von Nergal » Sa 11. Jan 2020, 15:42

Bei Lyon will ich die zeitraubende Umgehungsstecke vermeiden und nehme Kurs auf den Boulevard Périphérique. Anfangs klappt das ganz gut, doch dann verirre ich mich heillos im Weichbild von Lyon. Das Navi schweigt, die Karte hat einen nutzlos großen Maßstab und eine Ausschilderung gibt es nicht. Die brutale Hitze und die französische Verkehrspolitik bringen mich fast zur Verzweiflung. Dutzende Ampeln, Kreisel und Fahrbahnschikanen drosseln das Tempo auf Radfahrer-Niveau. Ich stehe in meinem Saft und komme einfach nicht voran. Verglichen mit Frankreich haben wir in Deutschland ein Verkehrsparadies. Wenn das mal anders werden sollte, folge ich dem Beispiel der jüngeren Generation: Ich verkaufe alle meine Motorräder und lege mir einen SUV mit fetter Klimaanlage zu. Anschließend wähle ich eine Öko-Partei aus Verantwortung für die Umwelt. Nee, nicht wirklich!

Nach zehn Stunden fast ununterbrochener Fahrt komme ich völlig dehydriert auf dem Campingplatz von Lons-le-Saunier an. Die erste halbe Stunde döse ich apathisch in dessen klimatisierter Lounge vor mich hin und schütte Mineralwasser in mich rein. Beim Zeltaufbau bricht mir ein Stangensegment. Mist! Das hätte ich jetzt nicht wirklich gebraucht. Gottseidank habe ich eine Ersatzstange dabei. An Abkochen ist gar nicht zu denken. Der mitgebrachte Käse hat bei den Temperaturen seinen Geist aufgegeben, und das Brot ist in seiner Plastikfolie labberig geworden. Eine trocknende Bähung gelingt mir erst, nachdem ich die Pumpenmanschette des Benzinkochers mit Harro-Lederfett eingerieben habe. Letzteres ist dünnflüssig geworden und läuft mir beim Öffnen der Tube über die Hände. Der nächste Wasserplatz ist leider rund 300 m entfernt. Und es wird dunkel! Also drehe ich das Brot mit fettigen Händen über der Flamme. Seitdem weiß ich, wie gut Lederfett mundet. Das Handy mag mal wieder nicht, und die Rezeption hat leider auch kein Futter für die süße kleine Katze, die ungefragt unter meiner Apsis nächtigen wird. Irgendwie ein Tag zum Vergessen!
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Endlich Ausruhen in Lons-le-Saunier!
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Re: Mit der Gailtalerin 9.060 km nach الأندلس

Beitrag von Nergal » Sa 11. Jan 2020, 15:43

28. Juni: Heute geht es zum Domi-Treffen in die Pfalz. Meine Route führt mich über Besancon auf die A 36 und dann links des Rheins durch das Elsass. Die brutale Hitze lässt einfach nicht nach. Gegen 17 Uhr erreiche ich das Naturfreundehaus Rahnenhof im Pfälzer Wald. Als erstes nehme ich eine Dusche und streife mir mein letztes gewaschenes T-Shirt über. Beim Abtrocknen wundere ich mich über das winzige Badetuch. Erst später bemerke ich, dass ich den Badezimmer-Vorleger missbraucht habe. Auch gut! Der Abend wird am Lagerfeuer bei netten Leuten verbracht. Das Treffen ist perfekt organisiert. Hut ab!

29. Juni: Natürlich lasse ich mir den fast 200 km langen Rundkurs durch den Pfälzer Wald nicht durch die Lappen gehen. Steffen führt unsere kleine Teil-Gruppe ganz vorzüglich. Abends hocken wir wieder am Lagerfeuer, klönen und trinken Wein, Bier oder Fruchtsaft – jeder wie er mag.
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Im Pfälzer Wald
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Re: Mit der Gailtalerin 9.060 km nach الأندلس

Beitrag von Nergal » Sa 11. Jan 2020, 15:44

30. Juni: Endlich geht es nach Hause. Ich verlasse das Treffen in dem Gefühl, hier willkommen gewesen zu sein und mich sehr wohl gefühlt zu haben. Ob das allerdings auf jeden einzelnen Teilnehmer zutrifft, sei einmal dahingestellt. Eigentlich sollte unser Hobby ja verbinden – und nicht trennen! Über die Autobahn geht es Richtung Mannheim und dann weiter nach Würzburg. Bei Frankfurt darf ich die neue Oberleitung für elektrisch betriebene LKW’s bewundern. Ob das wirklich die Lösung für die Zukunft ist? Bei Schweinfurt passiert meine Domi die 9.000 km-Marke in diesem Urlaub. Als ich gegen 14 Uhr zu Hause eintrudele, stehen 9.060 km auf der Uhr. Meine liebe Ehefrau Sigrid bereitet mir einen wunderbaren Empfang.
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Endlich zu Hause
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Re: Mit der Gailtalerin 9.060 km nach الأندلس

Beitrag von Nergal » Sa 11. Jan 2020, 15:49

1. Juli: Ich kann es nicht abwarten und werfe mich voller Vorfreude auf meine BMW K 75. An sie habe ich im Urlaub öfter gedacht. Anfangs ist die Enttäuschung groß. Was'n das? Der gewaltige Radstand, die langgestreckte Sitzposition, das rustikale Getriebe, die ellenlangen Schaltwege – das geht ja gar nicht! Ja, die Gailtalerin und ich haben in den vergangenen vier Wochen ein kongeniales Paar gebildet. Da haben es Nebenbuhlerinnen schwer. Nach 200 Kilometern auf meiner „Aubergine“ – so heißt die K 75 – ist die Welt aber wieder in Ordnung. "Passt Schon!" Um alles in der Welt würde ich meinen "Kohlenkasten" nicht weggeben wollen. Nur in die spanischen Sierras fahre ich lieber mit der roten Teufelin. Vorsorglich habe ich schon mal die aus den Kabelschuhen gerutschten Elektrokabel für Voltmeter und Navi neu befestigt. Man weiß ja nie, wann der Watzmann wieder ruft.
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Die Aubergine
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Zuletzt geändert von Nergal am So 12. Jan 2020, 01:07, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Mit der Gailtalerin 9.060 km nach الأندلس

Beitrag von Nergal » Sa 11. Jan 2020, 15:49


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Re: Mit der Gailtalerin 9.060 km nach الأندلس

Beitrag von Nergal » Sa 11. Jan 2020, 15:50

ENDE DER GESCHICHTE
Konstruktive Kommentare sind mir stets willkommen; Moralprediger und Oberlehrer bitte ich um Handschriftliches auf weichem Papier!

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Re: Mit der Gailtalerin 9.060 km nach الأندلس

Beitrag von BinDo » Sa 11. Jan 2020, 16:22

Eh, Wolf Ingo ... das ist echt ein Hammer! Bis zum Daumenfoto habe ich alles durch, und kann es kaum fassen. Da müssen wir im weiteren Verlauf noch reden, denn bereits auf der erste Seite - was gedauert hat ;) - sind mir so viele Dinge aufgefallen, dass ich Anmerkungen dazu in einem Beitrag gar nicht gebacken bekommen würde. Abgesehen davon müsste ich ja erst mal bis in die Nacht weiter lesen, um dann auf diverse Punkte näher eingehen zu können. Alter Schwede!

Sei es drum, das letzte mal das ich Dich sah (bzw. las) war beim letzten "Domi Treffen", in de Palz. Dann nix mehr - Funkstille. Habe mich schon gewundert! Anyway: schön von Dir zu lesen, wenn auch erst gar nicht ... und jetzt die volle Dröhnung. :mrgreen:

Man liest sich. :)

s`Reini

PS: Ach ja, eh ich es vergesse: bereits jetzt habe ich mich beim lesen bereits mehrfach eingenässt, so dass ich jetzt es ma die Klamotten wechseln muss. :mrgreen: Ich denke, dass ist der spannendste Bericht den ich je zu lesen bekam. Danke auch für die vielen erhellenden Momente. :D

PS 2: Ich hatte schon befürchtet, dass Steffen Dich als Karteileiche verbucht. :mrgreen:

PS 3: Der Ambros hats Dir echt angetan. :D
Zuletzt geändert von BinDo am Sa 11. Jan 2020, 17:28, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Mit der Gailtalerin 9.060 km nach الأندلس

Beitrag von Hogi » Sa 11. Jan 2020, 16:53

Ist ja wieder ein Meisterwerk geworden.
Danke Wolf-Ingo für die Mühen und das Teilhaben lassen.

Ich werde mir das Ganze in RUHE bei einem Glas Rotwein genüsslich zu Gemüte führen.

Nochmals DANKE.
.....und Bigi und ich freuten uns für das gute Gespräch auf dem Treffen.
Wie immer halt 😀
Gruß
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Re: Mit der Gailtalerin 9.060 km nach الأندلس

Beitrag von TB+ » Sa 11. Jan 2020, 17:12

Jaja, die alten Kerle haben´s drauf.
Danke für die Mühe!
Gruss
Gruß TB

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Re: Mit der Gailtalerin 9.060 km nach الأندلس

Beitrag von alpe650 » Sa 11. Jan 2020, 17:47

Das ist mal ein Brett, welches Du gemacht hast.
Habe den Bericht shr gerne gelesen und genossen.
Mach weiter so Wolf Ingo.
Gruss Peter K

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Re: Mit der Gailtalerin 9.060 km nach الأندلس

Beitrag von steffen » Sa 11. Jan 2020, 17:52

Hallo Wolf-Ingo,

schön von Dir zu lesen. :)
Warum sollte ich etwas löschen wenn sich jemand so viel Mühe mit seinem Reisebericht macht?
Ich muss gestehen: Ich habe ihn jetzt noch nicht gelesen. Aber das hole ich umgehend nach. Ich war nur überrascht, einen Thread mit Erstelldatum von heute zu finden, der schon 5 Seiten lang ist. :mrgreen: Das ist dann doch eher ungewöhnlich.
Aber nun genug der Worte. Ich melde mich später nochmal, sobald ich Deinen Bericht gelesen habe.
BinDo hat geschrieben:
Sa 11. Jan 2020, 16:22
PS 2: Ich hatte schon befürchtet, dass Steffen Dich als Karteileiche verbucht. :mrgreen:
Ach was!
Ich bin es mittlerweile von Wolf-Ingo gewohnt, dass er sich zeitweise nicht blicken und nichts von sihc hören lässt. Aber wenn er dann zurück ist, dann mit Macht. :)

Viele Grüße,
Steffen

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Re: Mit der Gailtalerin 9.060 km nach الأندلس

Beitrag von Nergal » Sa 11. Jan 2020, 18:03

BinDo hat geschrieben:
Sa 11. Jan 2020, 16:22

PS: Ach ja, eh ich es vergesse: bereits jetzt habe ich mich beim lesen bereits mehrfach eingenässt, so dass ich jetzt es ma die Klamotten wechseln muss. :mrgreen: Ich denke, dass ist der spannendste Bericht den ich je zu lesen bekam. Danke auch für die vielen erhellenden Momente. :D

PS 2: Ich hatte schon befürchtet, dass Steffen Dich als Karteileiche verbucht. :mrgreen:

PS 3: Der Ambros hats Dir echt angetan. :D
Hi Reini,

vielen Dank für die Blumen! Freut mich, dass mein Bericht Dir (und anderen) gefällt. Ich bin halt mal mehr und mal weniger hier aktiv. In den letzten Monaten hatte ich extrem viel am Hut. Da kann man sich nicht immer am "normalen" Geschäftsgang im Forum beteiligen. Besagtem Zeitdruck ist ja auch geschuldet, dass ich mehr als ein halbes Jahr gebraucht habe, um den Reisebericht zu schreiben. Es schmeichelt natürlich zu hören, dass einen jemand vermisst hat. Nur zu mit deinen Anmerkungen oder auch Fragen!

Beste Grüße

Wolf-Ingo

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Re: Mit der Gailtalerin 9.060 km nach الأندلس

Beitrag von Tolek » Sa 11. Jan 2020, 18:44

Wirklich toller Bericht , da kommen Erinnerungen hoch.Ähnliches hab ich vor 30 Jahren dort auch gemacht.Aber den Arsxx hochzukriegen sowas ganz alleine zu machen ,könnt ich nicht :!: Respekt :!:

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Re: Mit der Gailtalerin 9.060 km nach الأندلس

Beitrag von Büds » Sa 11. Jan 2020, 19:02

Wie immer ein sehr kurzweiliger Bericht.
Danke dafür.
Gruß Andreas
Verlass' dich immer auf dein Herz, denn es schlug schon bevor du denken konntest!

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Re: Mit der Gailtalerin 9.060 km nach الأندلس

Beitrag von BinDo » Sa 11. Jan 2020, 19:05

:mrgreen: :lol: ... s. geil, Andreas! :lol:

@ Wolf-Ingo: Bitte "tranquille"... gut Ding will Weile haben ... ich bin nicht der Schnellste. :mrgreen:
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Re: Mit der Gailtalerin 9.060 km nach الأندلس

Beitrag von Etnah » Sa 11. Jan 2020, 22:27

Toll 👍. Ich hätte jedoch noch ganz gerne ein Bild vom Bürzel 😉

Gruß Uwe

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Re: Mit der Gailtalerin 9.060 km nach الأندلس

Beitrag von Worldtraveller » Sa 11. Jan 2020, 22:42

Moin Moin,

toller Bericht.
Super geschrieben, klasse Fotos.
Du hast Bilder in meinen Kopf gezaubert und das Fernweh geweckt. :D

Kurze Frage - auf den Bildern sind nahezu keine Menschen zu sehen.
Ist dort so wenig los, oder hast Du diese Momente abgewartet ?

Dankefürdenberichtgruß

Oli
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Re: Mit der Gailtalerin 9.060 km nach الأندلس

Beitrag von Andreas_NRW » So 12. Jan 2020, 00:14

Boohaaa!
Hab die Einleitung zur Kenntnis genommen und dann meines Tages Werk gefröhnt
Nun ..hopppla so viel!
.
Das werd ich mir wohl als Sonntagslektüre gefallen lassen👍
.
Wie immer wenn der "Feingeist der Teilhabe an seinen Reisen" zu berichten hat.....
Danke Wolf-Ingo

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Re: Mit der Gailtalerin 9.060 km nach الأندلس

Beitrag von Hogi » So 12. Jan 2020, 11:13

Sodele.
Jetzt in 90 Minuten per Habdyspiegelung zum SmartTV mit Bigi den Reisebericht genossen.
Im Handy-Querformat ein Genuss.
Danke nochmals Wolf-Info.
Gruß
Hogi 8-)

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Re: Mit der Gailtalerin 9.060 km nach الأندلس

Beitrag von Jocker35 » So 12. Jan 2020, 11:26

Wolf-Ingo,
welch ein Talent..... da kann man nur neidisch werden und Dich Beglückwünschen.
Habe Deinen Bericht gerade im Schnelldurchlauf angesehen, bin jetzt schon hellauf begeistert.
Wenn nicht schon geschehen, solltest Du diese Gabe nutzen. Es gäbe bestimmt die eine oder andere Motorradzeitschrift, die solche Reiseberichte gerne darstellen würde.
Wie TB schon geschrieben hatte "Ja,ja, die alten Kerle haben's drauf" ich bin zwar auch alt, aber sonst........ :roll:
Wenn ich schon TB zitiere.....Viel Erfolg für Deine Reisevorbereitung der geplanten großen Tour. :D

Wolf-Ingo ich hoffe Du bleibst weiter für uns am Ball. :)
Günther
Die Weisheit des Lebens besteht im Ausschalten der unwesentlichen Dinge.
;)

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Re: Mit der Gailtalerin 9.060 km nach الأندلس

Beitrag von Tolek » So 12. Jan 2020, 11:48

Nergal ,wie "alt" bist du eigentlich ?

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Re: Mit der Gailtalerin 9.060 km nach الأندلس

Beitrag von steffen » So 12. Jan 2020, 12:15

Bin mittlerweile auch durch mit Lesen.
Vielen Dank Wolf-Ingo für diesen kurzweiligen Bericht mit den vielen Fotos. Hat Spaß gemacht.
Und wie man sieht hat die Domi bei allem die geringsten Probleme bereitet. Gab es nochmal einen dieser ominösen Spannungsabfällen? Vielleicht hat auch nur Dein Voltmeter einen Hau weg.
Dass Dir die Tour gefallen hat konnte man Dir auch auf dem Domitreffen ansehen. :)
Repekt für diese Leistung! Du bist übrigens der einzige, den ich kenne über 50, der völlig selbstverständlich in einem Zelt übernachtet, und das vier Wochen am Stück.
Nergal hat geschrieben:
Sa 11. Jan 2020, 13:46
Jetzt hülfe es ungemein, Helene-Fischer-Fan zu sein! Endlich finde ich einen Oldie-Sender, der meine Kopfhörer mit Werken von Roy Orbison und Giana Nanini beschallt. Meinetwegen. Menschen meines Alters hören ja lieber „Preußens Gloria“ und andere erhebende Marschmusik.
Da muss ich Dich leider enttäuschen. Helene Fischer ist auch unter Deiner Generation sehr beliebt. :mrgreen:
Musst vielleicht doch noch Fan von ihr werden? ;)


Viele Grüße,
Steffen

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