Temperatur RFVC-Motor

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FMX65
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Temperatur RFVC-Motor

Beitrag von FMX65 »

Liebe Leute,

ich muss mich nochmal zur Temperaturproblematik des RFVC-Motors melden (FMX650, Bj. 2007, 8.500 Kilometer). Bei den heißen Temperaturen in den letzten Tagen habe ich, bei meinen Ausfahrten (ca. 80 Kilometer) immer ca. 120 Grad auf meinem Nachrüstöltermometer erreicht. Wäre die Tour länger gelaufen wäre ich bestimmt auf 130 Grad gekommen. Der Motor heizt sich dann schon ordentlich auf und der Tank wird ebenfalls sehr warm. Dies geschah mit der Originalauspuffanlage als auch mit den Arrow-Nachrüstdämpfern (DB-Eater sind drin). Jedesmal wenn der gelegtliche Vollgasanteil auf der Landstraße ein wenig höher ist, klettert die Temperatur.

Es kann doch nicht sein, dass der Motor so überhitzt. Ich fahre wirklich nicht ständig mit Vollgas. Wenn die Aussentemperaturen langsam fallen, kann die Motortemperatur natürlich ein wenig fallen, aber es kann ja nicht sein, dass man bei Temperaturen um die 30 Grad sein Mopped nicht mehr benutzen kann. Die zusätzlichen Ölkühler haben ja auch nur eine geringe Wirkung.

Ich habe auch noch folgenden Hinweis bekommen, der mir echt zu Denken gibt:
"120 Grad an deinem Öl Messestab ist viel zu viel.
Denn im Motor hast du ja gut nochmal 10grad mehr da kann dir bei der Temperatur der Film sehr schnell Reisen."

Was meint Ihr? Wie sind eure Temperaturen an diesen Tagen mit hohen Außentemperaturen?

Ich bin für jeden Hinweis dankbar.

LG Olli
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jakobjogger
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Re: Temperatur RFVC-Motor

Beitrag von jakobjogger »

Aus meiner Sicht ist das eine Glaubensfrage. In diversen Diskussionen zu dem Thema kann man den Eindruck gewinnen, dass der Motor zwangsläufig kaputt geht, wenn die Öltemperatur mal die 130 Grad übersteigt. Nicht wenige haben deswegen schon mit nicht unerheblichen Aufwand verschiedene Ölkühler verbaut, teilweise auch mit einem Thermostat versehen. Ich persönlich habe darin noch nicht so recht die Notwendigkeit erkannt. Es gibt hier einen, der ist mit der Domi über 120.000 KM mit ungeöffneten und ungekühlten Motor gekommen und hat sie dann verkauft. Viele KM davon sind auf der Autobahn zustande gekommen. Ich bin mit meiner ersten Domi ohne Kühlung und mit Öltemperaturen bis zu 130 Grad bestens zurecht gekommen. Damals mit der XBR bin ich mehrmals auf dem Weg in den Süden über die Autobahn immer im Windschatten von meinem Kollegen (Ducati 750 F1) die 600KM nur Vollgas gefahren. Zwischenzeitlich hatte ich eine HD mit dem Twincam Motor. Der hintere Zylinder erreicht da locker 160 bis 180 Grad. Es hat sich bei mir wegen Öltemperatur noch nie ein Motor verabschiedet. Auch in den ganzen Jahren hier ist mir gerade kein Fall erinnerlich, wo ein RFVC-Motor den thermischen Tod gestorben ist.
Von daher mein Rat: Lebe damit, dass die Öltemperatur gerne mal 120 - 130Grad erreicht und verbaue ggf. einen Ölkühler, um etwas mehr Öl im Kreislauf zu haben, oder kaufe dir ein wassergekühltes Moped.
Aber wie schon oben geschrieben. Das ist meine Meinung und viele andere sehen das natürlich anders.
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Büds
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Re: Temperatur RFVC-Motor

Beitrag von Büds »

Hallo.
Ich habe jetzt auf meiner Domi fast 60 000 km auf der Uhr und fahre auch ohne Ölkühler. Und ja, Temperaturen über oder um die 120° sind da am Thermometer bei mir auch abzulesen. Regelmäßige Kontrolle des Ölstands, sowie entsprechende Ölwechsel, mehr habe ich diesbezüglich nicht gemacht in den Jahren, in denen ich die Domi habe.
Gruß Andreas
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Donat
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Re: Temperatur RFVC-Motor

Beitrag von Donat »

Hallo,
möchte mich hier anschließen. 120-130°C auch auf der Autobahn bei ca 4500-5000 U/min. sollte der Motor mit genügend gutem Öl vertragen. Ich achte lieber penibelst auf genügend Öl und habe nun bei 53000 km immer noch keinen meßbaren Ölverbrauch.
Gruß Donat
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steffen
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Re: Temperatur RFVC-Motor

Beitrag von steffen »

Ich habe einen Motor mit 72.000 km gekillt (Jugendsünde). Wahrscheinlich aufgrund zu vieler Vollgasetappen auf der Autobahn. Der Motor geht aber nicht sofort kaputt. Es ist eher ein schleichender Prozess. Der Verschleiß ist halt höher und der Motor fängt eher das Klappern an.
Der darauffolgende Motor ist mit 110.000 km (ungeöffnet) noch lauffähig, frisst jedoch einen Liter Öl auf 1000km. Das ist nunmal normaler Verschleiß an einem Einzylindermotor. Aus der Sache mit dem ersten Motor habe ich meine Lektion gelernt:
Kein Dauervollgas (max. 120km/h Reisegeschwindigkeit), alle 3000km einen Ölwechsel und vernünftig warmfahren. Dann hält der Motor seine 100.000km. Und das alles ohne Ölkühler.

Gruß,
Steffen
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Nergal
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Re: Temperatur RFVC-Motor

Beitrag von Nergal »

Der Anbau eines Ölkühlers befriedigt den Basteltrieb und beruhigt ungemein, wenn man bei 38 Grad Celsius 400 km über die Autoroute du soleil brettern muss. Die Öltemperatur bleibt dann ganz sicher im grünen Bereich. Wahrscheinlich überlebt auch eine kühlerlose Domi diesen Stress, wenn man es mit den Drehzahlen nicht übertreibt.
Beste Grüße

Wolf-Ingo

Αἰθίοπές τε <θεοὺς σφετέρους> σιμοὺς μέλανάς τε
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Büds
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Re: Temperatur RFVC-Motor

Beitrag von Büds »

Vielleicht noch mal ein anderer Gedanke, warum die Motoren, auch im Laufe der Jahre und der damit resultierenden Weiter-Entwicklung keinen Ölkühler erhalten haben und somit auch nicht die FMX:
Weil es nicht notwendig ist. Ich glaube, wenn es diesbezüglich zu Schwierigkeiten gekommen wäre, hatte Honda reagiert.
Meine Facelift Diversion aus 97 hat von Yamaha im Gegensatz zu dem Modell davor einen Ölkühler erhalten, ist aber auch ein luftgekühlter Vierzylinder.
Nur so halt...
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dodderer
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Re: Temperatur RFVC-Motor

Beitrag von dodderer »

Mein Zubehörthermometer zeigt bei 100°C 10°C zu viel an, das relativiert die 120 auf der Anzeige in einen angenehmeren Wert. Habe aber mit der SLR auch noch nie Probleme bekommen wegen der Temperaturen, auch bei ekligen 150km BAB Vollgas im Sommer nicht.
Im Gegensatz dazu habe ich den serienmäßig verbauten Ölkühler bei meiner DR damals im Winter per Plastehaube abgedeckt, damit bei den normalen Strecken das Öl ausreichend warm wird.
Denke auch, dass man mit regelmäßiger Kontrolle des Ölstandes und regelmäßigem Ölwechsel (etwa alle 7000km bei mir) dem Motor ausreichend Zuwendung zukommen lässt, dass er es mit einem langen Motorleben dankt
Viele Grüße
Andreas BC


„Wer seine Meinung schlicht ‚die Wahrheit‘ nennt kann von der Meinungsfreiheit anderer natürlich nichts halten.“

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Borsti
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Re: Temperatur RFVC-Motor

Beitrag von Borsti »

So nur für die ganzen Leute die angeblich so viel Ahnung über Motorenöl haben . Das ist ein orginal Auszug vom Öl Hersteller.



LiquiMoly antwortete auf Siedepunkte von Motorölen
Vollsynthetische bzw. PAO-Öle (Poly-Alpha-Olefine) beginne ab ca. 260 °C zu brennen. Mineralisch basierend Öle ab ca. 220 °C. Die in heutigen Motorenölen enthaltenen Additive, können bis zu 30% Anteil im Motoröl ausmachen und diese fallen zum Teil schon ab 120 °C aus. Ab diesem Additivausfall beginnt die Ölalterung. Daher sind die Betriebstemperaturen von Motoröle unbedingt unter 120 °C zu halten und der optimale Temperaturbereich von Motoröle liegt bei 80 bis 90 °C. In diesem Bereich haben Motorenöle die geringste Alterung über Temperatureinfluss.
Die unterschiedlichen Viskositätsklassen, wie z.B. 5W-30 oder 10W-40, von Motorenöle haben nichts mit deren Temperatur-Belastbarkeit zu tun, sondern geben nur Hinweise auf deren Temperatur-Eignungsbereich.
Daher ist ein synthetisches 5W-30 Motoröl genauso verbrennungsbeständig wie ein 10W-40 mit gleicher Öl-Basis.

Dazu gebe ich keine weiteren Argumente Mehr
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Mehrheit
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Re: Temperatur RFVC-Motor

Beitrag von Mehrheit »

:mrgreen: Was machst Du denn wieder hier :mrgreen: :lol: ;)
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dieCobra
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Re: Temperatur RFVC-Motor

Beitrag von dieCobra »

Borsti hat geschrieben: Fr 19. Aug 2022, 21:40 So nur für die ganzen Leute die angeblich so viel Ahnung über Motorenöl haben . Das ist ein orginal Auszug vom Öl Hersteller.



LiquiMoly antwortete auf Siedepunkte von Motorölen
Vollsynthetische bzw. PAO-Öle (Poly-Alpha-Olefine) beginne ab ca. 260 °C zu brennen. Mineralisch basierend Öle ab ca. 220 °C. Die in heutigen Motorenölen enthaltenen Additive, können bis zu 30% Anteil im Motoröl ausmachen und diese fallen zum Teil schon ab 120 °C aus. Ab diesem Additivausfall beginnt die Ölalterung. Daher sind die Betriebstemperaturen von Motoröle unbedingt unter 120 °C zu halten und der optimale Temperaturbereich von Motoröle liegt bei 80 bis 90 °C. In diesem Bereich haben Motorenöle die geringste Alterung über Temperatureinfluss.
Die unterschiedlichen Viskositätsklassen, wie z.B. 5W-30 oder 10W-40, von Motorenöle haben nichts mit deren Temperatur-Belastbarkeit zu tun, sondern geben nur Hinweise auf deren Temperatur-Eignungsbereich.
Daher ist ein synthetisches 5W-30 Motoröl genauso verbrennungsbeständig wie ein 10W-40 mit gleicher Öl-Basis.

Dazu gebe ich keine weiteren Argumente Mehr
Diese Aussage deckt sich auch mit meinen Informationen.
Also ergibt sich, wenn das Öl kälter bleibt, hält es länger. Deshalb sollte man die von der Domi empfohlenen 3T km zum nächsten Wechsel einhalten und regelmäßig, am besten vor jeder Fahrt, kontrollieren.

Fragt sich jetzt nur, was ist der Temperatur- Eignungsbereich?

Grüße
Andi
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Perfektion ist dann erreicht, wenn nichts mehr hinzugefügt und nichts mehr weggelassen werden kann. >Tasai<
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Wetterau-Domi
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Re: Temperatur RFVC-Motor

Beitrag von Wetterau-Domi »

Hallo Andi,
ich denke mal, eine solche Tabelle: Viskosität in Abhängigkeit von Lufttemperatur.

Gruß
Wilfried
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Tolek
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Re: Temperatur RFVC-Motor

Beitrag von Tolek »

Ist aber auch so ,daß ihr nur die allgemeine Temperatur messt . Ich habe mir ja einen Fühler in den Kopf zwischen die Einlassventile gebaut .Dort sind öfters mal 150 Grad .Offroaddays z.B.
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Tommes
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Re: Temperatur RFVC-Motor

Beitrag von Tommes »

FMX65 hat geschrieben: Do 18. Aug 2022, 10:33 Liebe Leute,



Es kann doch nicht sein, dass der Motor so überhitzt. Ich fahre wirklich nicht ständig mit Vollgas. Wenn die Aussentemperaturen langsam fallen, kann die Motortemperatur natürlich ein wenig fallen, aber es kann ja nicht sein, dass man bei Temperaturen um die 30 Grad sein Mopped nicht mehr benutzen kann. Die zusätzlichen Ölkühler haben ja auch nur eine geringe Wirkung.



LG Olli

Mein sinnfreier Ölkühler beschert mir Temperaturen von meist 80-90 grad.
Nur wenn ich richtig heize werden auch mal 100Grad angezeigt.
Meine Domi hat nun knappe 75000 auf die Uhr und schnurrt wie Kätzchen...
Mit Kühler is mir jedenfalls wesentlich Wohler.
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langer
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Re: Temperatur RFVC-Motor

Beitrag von langer »

FMX65 hat geschrieben: Do 18. Aug 2022, 10:33 ...aber es kann ja nicht sein, dass man bei Temperaturen um die 30 Grad sein Mopped nicht mehr benutzen kann...
Natürlich kann man mit der Domi auch ohne Kühler fahren.
Es geht beim Thema Ölkühler nicht darum, dass sie ohne nicht nutzbar wäre, sondern hauptsächlich um die geringere thermische Belastung,
damit einhergehend Verschleissminderung, die Verringerung des Risiko von Kopfschäden (dort insb. um Haarisse und gelockerte Sitzringe),
Kolbenklemmern, und um eine allgemeine Verbesserung der Standzeiten.
Mit Ölkühler hat einige Vorteile, er ist für die, die nicht wollen aber kein Muss.
FMX65 hat geschrieben: Do 18. Aug 2022, 10:33 ...Die zusätzlichen Ölkühler haben ja auch nur eine geringe Wirkung...
Wenn man die hier öfters gezeigten Desingkühler als Masstab hernimmt, ja.
(Bitte keine erneute Diskussion um diese Dinger, es würde schon zur Genüge dargelegt warum die keine nennenswerte Wärmeleistung haben können).
Richtige Ölkühler (Bauart), richtig dimensioniert und eingebunden senken die hohen "Sommer" Öltemperaturen der Domi um 30, 40 und mehr Grad
und somit erheblich die Motor und viel wichtiger, die kritischen Hotspot Temperaturen.
FMX65 hat geschrieben: Do 18. Aug 2022, 10:33 habe auch noch folgenden Hinweis bekommen, der mir echt zu Denken gibt:
"120 Grad an deinem Öl Messestab ist viel zu viel.
Denn im Motor hast du ja gut nochmal 10grad mehr...
Die oben im Rahmentank "während dem Motorlauf" gemessene Temperatur entspricht schon recht genau der Sumpftemperatur
(und die wiederum der gemittelten Austrittstemperatur aus Büchse, Kopf etc.), da dort oben der Zufluss des Sumpföl erfolgt.

Die Hotspot Öltemperaturen (Lauffläche Kolben/Büchse, Kopfoberseite Brennraum), die sind erheblich höher als die gemittelte (gemischte gesamt) Öltemperatur.
Vielleicht war das ja gemeint.
Grüsse langer 8-)
"Kunst ist, wenn man‘s nicht kann... denn wenn man‘s kann, ist‘s keine Kunst"
Der Niedergang deutscher Ingenieurskunst begann mit dem DIN Stecker, minderwertigen Materialien, dünnem Blech und beschleunigt mit VW...
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