Kontrolle des Rahmensiebs

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Kontrolle des Rahmensiebs

Beitrag von BinDo » Fr 12. Apr 2019, 17:31

Hey Folks, hatte jetzt schon 2 mal zur Kontrolle das Sieb des Rahmentanks draußen ... also das Dingens:

Rahmensieb.jpg
Rahmensieb.jpg (85.55 KiB) 1435 mal betrachtet

Beide Male war die Arbeit quasi umsonst, denn es sah jeweils so aus wie auf Bild. Keine Späne, Schmiere oder anderer Dreck. :? Meine Domi hat nun fast 29-tausend auf der Uhr und wird von mir nicht geprügelt. Ölwechsel mache ich alle 3-3,5 tausend Km ... immer mit Filter. Ich bin ja froh, dass es so ausschaut, doch frage ich mich, wie oft man da rein schauen sollte? Vermutlich mit zunehmender Laufleistung vermehrt. :? Wie handhabt Ihr das so?

Feierabendgruß vom Reini

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Re: Kontrolle des Rahmensiebs

Beitrag von steffen » Fr 12. Apr 2019, 18:25

Durch mein Rahmensieb floss Öl für über 160.000 km. Ich hatte es noch nie offen. Jetzt hätte ich die Gelegenheit das Teil zu öffnen, aber ich bekomme diese verfl... Schraube nicht auf. Also bleibt es zu.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass da so viel Abrieb drin steckt, dass es Probleme mit dem Öldurchfluss geben könnte. Der Motor, den ich bis zuletzt gefahren bin, lief 110.000 km einwandfrei. Und das ist schon der zweite.
Und es braucht auch keiner auf die Idee kommen und deswegen Panik zu verbreiten. :twisted:
Unten im Motor sitzt auch ein Ölsieb. Das hatte ich vor ein paar Jahren mal offen. Auch in diesem war nix zu finden.
Und der Ölfilter wird alle 3000km gewechselt.
So lange mir keine Sägespähne oder sonst irgendetwas in den Öleinfüllstutzen kippt, dürfte alles im grünen Bereich bleiben.

Gruß,
Steffen

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Re: Kontrolle des Rahmensiebs

Beitrag von Tolek » Fr 12. Apr 2019, 19:25

Will keine Panik verbreiten :D , aber nach deinen Kilometern würde ich versuchen das Dingens zu kontrollieren .Meins war auch verdammt fest . Aber mit ner gut festgehaltenen und damit zentrierten Nuss (wegen der schmalen Mutter) und nem langen Hebel geht das auf .Irgendwas findet man eigentlich immer in dem Sieb .Sonst wärs net drinn.

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Re: Kontrolle des Rahmensiebs

Beitrag von dieCobra » Fr 12. Apr 2019, 21:15

Wenn er Ölschlauch ab ist, mit einem guten Ringschlüssel ist das Öffnen immer möglich,
Im Ölsieb ist auch noch ein feines zweites Sieb.
Siehe Bilder von mir.
Die Späne sind alle durch das äußere Sieb durchgegangen und saßen vor den inneren Sieb.
Nachschauen vielleicht bei Gelegenheit, bei Verdacht eins größeren Schadens oder alle 30 tkm.

Grüße
Andi
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Re: Kontrolle des Rahmensiebs

Beitrag von BinDo » Fr 12. Apr 2019, 22:53

Tolek hat geschrieben:
Fr 12. Apr 2019, 19:25
... aber nach deinen Kilometern würde ich versuchen das Dingens zu kontrollieren...
Das galt offensichtlich Dir, mein lieber Steffen. Und ja, so aus´m Bauch raus würde ich da Tolek zustimmen. Mal rein theoretisch: Deine Domi hat ne ordentliche Laufleistung hinter sich - mit Motorschaden. Niederschläge davon dürften sich vermutlich auch an der bezeichneten Stelle finden lassen, meine ich. Und: diese sind einem neuen System (überarbeiteter Motor) sicherlich auch nicht zuträglich, da dadurch ggf. die Kapazität des Ölflusses beeinträchtigt sein könnte. Also ich will jetzt hier nicht klug scheißen, doch wäre es mir persönlich schon ein Anliegen das mal zu klären. Letztendlich is es ja auch keine große Sache, mit entsprechenden Tools. Wenn Deine Domi wieder läuft so kannst Du gerne mal hier vorbei kommen (im nostalgischen Bingen ;) ). Ich denke schon, dass sich da was machen lässt, mit meiner Ausrüstung.
dieCobra hat geschrieben:
Fr 12. Apr 2019, 21:15
... Siehe Bilder von mir. Die Späne sind alle durch das äußere Sieb durchgegangen und saßen vor den inneren Sieb. ...
Hey Andi, das is ja spannend. Wäre es Dir möglich das mal zu Verlinken, damit ich nicht alle Deine Beiträge durchsuchen muss. Im Übrigen: das war mir gar nicht klar. Hast Du so ein Sieb mal aufgeschnitten um das näher zu observieren? Wie auch immer: Sauber!

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Re: Kontrolle des Rahmensiebs

Beitrag von Tolek » Fr 12. Apr 2019, 23:17

Wenn ich mich nicht total falsch erinnere , konnte ich mein äußeres Sieb abziehen , war in ner Ringnut eingesteckt .Wundere mich auf dem Bild über die Lötnaht :?

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Re: Kontrolle des Rahmensiebs

Beitrag von BinDo » Fr 12. Apr 2019, 23:20

Tolek hat geschrieben:
Fr 12. Apr 2019, 23:17
... Lötnaht :?
So sieht es aus, mein Lieber. Allerdings: Weichlot. ;)

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Re: Kontrolle des Rahmensiebs

Beitrag von Tolek » Fr 12. Apr 2019, 23:24

Abgebröselt , vergrisgnadelt ? Keine Ahnung , hab mich glaub ich damals gewundert , daß das rausgeht .

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Re: Kontrolle des Rahmensiebs

Beitrag von BinDo » Fr 12. Apr 2019, 23:28

Bohhh, keine Ahnung Tolek. Vielleicht einfach eine unterschiedliche Baureihe. :?

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Re: Kontrolle des Rahmensiebs

Beitrag von Tolek » Fr 12. Apr 2019, 23:32

Beim nächsten Motorwechsel gucken ich mol noi

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Re: Kontrolle des Rahmensiebs

Beitrag von BinDo » Fr 12. Apr 2019, 23:35

... un sach Bescheid. ;)

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Re: Kontrolle des Rahmensiebs

Beitrag von Tolek » Fr 12. Apr 2019, 23:42

Mach ich , des war jetzt wie chatte , odder ?

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Re: Kontrolle des Rahmensiebs

Beitrag von BinDo » Fr 12. Apr 2019, 23:43

Yes, mein Guter!

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Re: Kontrolle des Rahmensiebs

Beitrag von steffen » Fr 12. Apr 2019, 23:48

Ok, jetzt habt Ihr doch Panik verbreitet.
Verd... ich habe hier allen Sch... an Werkzeug herumliegen, auch mit Hebelweg. Aber diese Schraube will einfach nicht aufgehen.
Ich brauche jemanden, der mir außerdem den Rahmen festhält während ich daran zerre. Sonst liege ich ganz schnell darunter und der Rahmen auf mir. :roll:
BinDo hat geschrieben:
Fr 12. Apr 2019, 22:53
Mal rein theoretisch: Deine Domi hat ne ordentliche Laufleistung hinter sich - mit Motorschaden.
Der Motorschaden liegt 18 Jahre in der Vergangenheit. In der Zwischenzeit sind weitere 90.000 km dazugekommen. Und dieser Motor, mit dem ich die 90.000km gefahren bin und den ich jetzt ausgebaut habe, ist nicht kaputt. Der lief bis zum Ausbau noch. Es gab also in der jüngeren Vergangenheit kein Motorschaden, der da hätte etwas anrichten können.
Bei dem Schaden des ersten Motors von 2001 habe ich beim Auftreten der hässlichen geräusche sofort die Kupplung gezogen und der Motor ging sofort aus. Falls damals Späne oder was auch immer bis hoch ins Rahmenrohr transportiert worden wären, hätte ich schon viel früher Probleme bekommen müssen.

Aber ich kann Eure Argumente nachvollziehen. Ich würde ja auch gerne reinschauen. Aber derzeit muss ich mir überlegen, wie ich diese Schraube auf bekomme. Das ist leider nicht ganz trivial.

Gruß,
Steffen

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Re: Kontrolle des Rahmensiebs

Beitrag von BinDo » Sa 13. Apr 2019, 00:03

steffen hat geschrieben:
Fr 12. Apr 2019, 23:48
Ok, jetzt habt Ihr doch Panik verbreitet.Verd... ich habe hier allen Sch... an Werkzeug herumliegen, auch mit Hebelweg. Aber diese Schraube will einfach nicht aufgehen. Ich brauche jemanden, der mir außerdem den Rahmen festhält während ich daran zerre....
Ok, Ok, Steffen ... PANIK. :mrgreen: Sach Bescheid, und ich komme mit meinen Tools rum. Ansonsten denke ich ist die Nummer eine der kleineren Fehlkonstruktionen. Habe schon drüber nachgedacht dat Schräubken so zu modifizieren, dass eine SW von 17 zum Einsatz kommen kann. Melde Dich einfach und wir arbeiten das gemeinsam ab. ;)

Grüßle, Reini

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Re: Kontrolle des Rahmensiebs

Beitrag von dieCobra » Sa 13. Apr 2019, 09:16

BinDo hat geschrieben:
Fr 12. Apr 2019, 22:53
Tolek hat geschrieben:
Fr 12. Apr 2019, 19:25
... aber nach deinen Kilometern würde ich versuchen das Dingens zu kontrollieren...
Das galt offensichtlich Dir, mein lieber Steffen. Und ja, so aus´m Bauch raus würde ich da Tolek zustimmen. Mal rein theoretisch: Deine Domi hat ne ordentliche Laufleistung hinter sich - mit Motorschaden. Niederschläge davon dürften sich vermutlich auch an der bezeichneten Stelle finden lassen, meine ich. Und: diese sind einem neuen System (überarbeiteter Motor) sicherlich auch nicht zuträglich, da dadurch ggf. die Kapazität des Ölflusses beeinträchtigt sein könnte. Also ich will jetzt hier nicht klug scheißen, doch wäre es mir persönlich schon ein Anliegen das mal zu klären. Letztendlich is es ja auch keine große Sache, mit entsprechenden Tools. Wenn Deine Domi wieder läuft so kannst Du gerne mal hier vorbei kommen (im nostalgischen Bingen ;) ). Ich denke schon, dass sich da was machen lässt, mit meiner Ausrüstung.
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Fr 12. Apr 2019, 21:15
... Siehe Bilder von mir. Die Späne sind alle durch das äußere Sieb durchgegangen und saßen vor den inneren Sieb. ...
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Habe mittlerweile zwei Siebe hier liegen. Bei Gelgenheit wird das aufgeschnittene ausgetauscht.
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Re: Kontrolle des Rahmensiebs

Beitrag von dieCobra » Sa 13. Apr 2019, 09:20

steffen hat geschrieben:
Fr 12. Apr 2019, 23:48
Ok, jetzt habt Ihr doch Panik verbreitet.
Verd... ich habe hier allen Sch... an Werkzeug herumliegen, auch mit Hebelweg. Aber diese Schraube will einfach nicht aufgehen.
Ich brauche jemanden, der mir außerdem den Rahmen festhält während ich daran zerre. Sonst liege ich ganz schnell darunter und der Rahmen auf mir. :roll:
BinDo hat geschrieben:
Fr 12. Apr 2019, 22:53
Mal rein theoretisch: Deine Domi hat ne ordentliche Laufleistung hinter sich - mit Motorschaden.
Der Motorschaden liegt 18 Jahre in der Vergangenheit. In der Zwischenzeit sind weitere 90.000 km dazugekommen. Und dieser Motor, mit dem ich die 90.000km gefahren bin und den ich jetzt ausgebaut habe, ist nicht kaputt. Der lief bis zum Ausbau noch. Es gab also in der jüngeren Vergangenheit kein Motorschaden, der da hätte etwas anrichten können.
Bei dem Schaden des ersten Motors von 2001 habe ich beim Auftreten der hässlichen geräusche sofort die Kupplung gezogen und der Motor ging sofort aus. Falls damals Späne oder was auch immer bis hoch ins Rahmenrohr transportiert worden wären, hätte ich schon viel früher Probleme bekommen müssen.

Aber ich kann Eure Argumente nachvollziehen. Ich würde ja auch gerne reinschauen. Aber derzeit muss ich mir überlegen, wie ich diese Schraube auf bekomme. Das ist leider nicht ganz trivial.

Gruß,
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Einen guten Ringschlüssel oder eine Langnuss mit Knarre ansetzen, vom Maulschlüssel rate ich ab, ein paar Schläge mit einem rückschklagfreien Hammer auf den Schlüssel sollte Abhilfe schaffen. So habe ich es gemacht.

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Re: Kontrolle des Rahmensiebs

Beitrag von Tolek » Sa 13. Apr 2019, 10:52

Wenn dir :geek: niemand helfen kann , kreativ werden .!Wenn du die Domi zB mit der linken Seite auf den Boden legst ,muss das gehen .Bringt auch was den Hebeldruck länger zu halten oder Schlagschrauber .Bestimmt guter Trick für Härtefälle (noch nicht selbst probiert ):Schlagbohrmaschine mit Drehstop (Meißelfunktion) , Flachmeißel mit Nut an den Hebel der Nuss ansetzen !


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Re: Kontrolle des Rahmensiebs

Beitrag von chris1383 » Sa 13. Apr 2019, 11:26

BinDo hat geschrieben:
Fr 12. Apr 2019, 17:31
Hey Folks, hatte jetzt schon 2 mal zur Kontrolle das Sieb des Rahmentanks draußen ...
Hallo Reini,

beim Einbau bitte ganz genau aufpassen dass die Ölleitung zum Motor richtig sitzt. Vielleicht weißt du schon bescheid, hier kann man ganz schnell versehentlich den Schlauch verdreht einbauen und der Öldurchfluss ist dann gehindert. Wenn man das nicht gleich merkt, kann's später teuer werden.
Gruß
Chris

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Re: Kontrolle des Rahmensiebs

Beitrag von BinDo » Sa 13. Apr 2019, 23:02

dieCobra hat geschrieben:
Sa 13. Apr 2019, 09:16
... viewtopic.php?f=11&t=1093&p=29064&hilit ... ors#p29064 ...
Super Fred, Andi ... auch wenn ich kein inneres Sieb sah! ;) ... DANKE!
chris1383 hat geschrieben:
Sa 13. Apr 2019, 11:26
... beim Einbau bitte ganz genau aufpassen dass die Ölleitung zum Motor richtig sitzt. Vielleicht weißt du schon bescheid, hier kann man ganz schnell versehentlich den Schlauch verdreht einbauen und der Öldurchfluss ist dann gehindert ...
Hey Chris, ja habe ich aufm Schirm und jeweils korrekt wieder verbaut ... Danke für die Info! Im Übrigen: dazu existiert ein interessantes Video auf youtube, bzw. zum Öldruckproblem bei den RFVC-Motoren von Honda:



Bleibe immer aufrecht, alter Schluchtenflitzer des Südens. ;)

Besten Gruß, Reini :)


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Re: Kontrolle des Rahmensiebs

Beitrag von chris1383 » So 14. Apr 2019, 00:08

Danke Reini,
Das Video kenne ich, von dem (Maik) hab ich mir mal ein solches Druckmanometer besorgt. Einfach um sicher zu sein dass der Öldruck nicht zusammenfällt wenn man den Motor hochdreht
Gruß
Chris

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Re: Kontrolle des Rahmensiebs

Beitrag von langer » So 14. Apr 2019, 19:52

Wenn da in der ganzen Laufzeit keiner was hat reinfallen lassen und wenn es keinen Crash im Motor und in der Sumpfölpumpe gab
ist da nichts für die vorhandene Maschenweite "hängenbleibendes" hinzu gekommen.
Ohne oben genanntes ist nur einmal etwas bei ganz neuen Domis drin, nämlich meist ein paar Schweissperlen von der Rahmenfertigung.
Grüsse langer 8-)
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Re: Kontrolle des Rahmensiebs

Beitrag von BinDo » Mo 15. Apr 2019, 20:19

Ja langer, da hast Du wohl recht. Dennoch bin ich durch all die Motorschäden von denen ich schon las offensichtlich einigermaßen panisch konditioniert. ;) Seis drum: zum Einen sind da ja - wie Andi schrieb - offensichtlich 2 Siebe drin ... also grob und fein :? , und zum Anderen sitzt das Sieb bzw. die Siebe auch direkt vor der Pumpe und könnten somit doch ein Indikator für die mechanische Befindlichkeit des Motors darstellen, denke ich mir. Da müssen ja nich mal zwangsläufig Alu- oder Metallteile auftauchen. Gealterte oder verrotte Kettenspannerteile machen mitunter auch Dreck ... zumindest kenne ich das so von anderen Motoren. Ob oder was man an der Stelle vorfindet sollte doch schon ein Indiz dafür sein was im Motor so von statten geht, meine ich mal recht unbedarft, in Sachen Domi. Und für den Fall der Fälle hat man es besser früher denn später im Blick. Wie auch immer, ich gehe es jetzt jedenfalls deutlich lockerer an. :)

Vielen Dank für Eure Infos/Beiträge!

Gruß, Reini

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Re: Kontrolle des Rahmensiebs

Beitrag von langer » Mo 15. Apr 2019, 20:53

BinDo hat geschrieben:
Mo 15. Apr 2019, 20:19
...die Siebe auch direkt vor der Pumpe und könnten somit doch ein Indikator für die mechanische Befindlichkeit des Motors darstellen, denke ich mir. Da müssen ja nich mal zwangsläufig Alu- oder Metallteile auftauchen...
Alles aus/vom Motor, ausgenommen "der Sumpfpumpe selbst" würde im wesentlich feineren Nylon Netz vor der Saugseite der Sumpfpumpe
(die "Schublade" im Block, Kupplungsseite) hängen.

Nur Teilgrössen kleiner als dieses Netz (das ist schon sehr fein) würden in den Rahmentank und somit "dann"
über die kleine Pumpe (welche Kw/Nw versorgt) im Papierfilter landen.
Das Rahmensieb könnte die Teilgrössen die das Nylon passieren keinesfalls halten.

Somit bleibt für das Rahmensieb die Aufgabe Produktionsreste bei der Rahmenherstellung, hier vor allem der Schweissung
vor der kleinen Pumpe, welche sie auf jeden Fall zerstören würden, fern zu halten.
Grüsse langer 8-)
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Re: Kontrolle des Rahmensiebs

Beitrag von BinDo » Mi 17. Apr 2019, 22:20

Hallo und guten Abend!

Ok, ok ... is angekommen und klingt auch plausibel. ;) Habe jetzt noch mal die Handbücher bemüht und stelle mal die Angaben hier ein, da die nicht so ganz korrelieren wollen.

1. Bucheli meint folgendes:

Bucheli.jpg
Bucheli.jpg (92.84 KiB) 1048 mal betrachtet

Sehr präzise, dachte ich da! :x

2. Die Angaben des WHB sind da schon deutlicher. Sie sehen eine Überprüfung und Säuberung alle 12.000 Km vor. Damit liege ich dann voll im Trend ... a la Gauß. ;)

WHB.jpg
WHB.jpg (180.47 KiB) 1048 mal betrachtet

Zur (regelmäßigen) Kontrolle des Sumpfsiebes habe ich nix gefunden. :(

Vermutlich habe ich einfach eine Motor-kaputt-Neurose. ;) Willkommen im Club, langer - wenn auch in anderer Hinsicht! :mrgreen:

Wie auch immer: einmal mehr kann ich nur verstehen, dass man sich nicht zwangsläufig auf die Inhalte der Handbücher verlassen kann bzw. darf, so man nicht verlassen werden will. Erst unlängst kam es (in Sachen Yamaha) mal wieder vor, dass die Beschreibungen des WHB völlig unsinnig waren. :x :x Obwohl mitunter mühsam, erscheint es mir doch immer nötig den eigenen Hirnkasten zu bemühen.

Danke nochmals und besten Gruß, Reini

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