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Die große Reise --Fahrwerk--

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Mr.oQo
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Die große Reise --Fahrwerk--

Beitrag von Mr.oQo » Mo 22. Jun 2020, 09:37

Hallo Dominatorfreunde,
mein Name ist Lukas und ich fahre seit gut 1,5 Jahren eine 88er Dominator. Im Winter werde ich ein Auslandssemester in Spanien Sevilla absolvieren und werde dafür mit meiner Domi gen Spanien knattern. Mit dabei sind weitere 3 Freunde, noch eine NX 650, DR 650 und eine XT 600. Wir werden einen großen Teil, also mindestens komplett Frankreich, davon Offroad auf dem Trans Euro Trail (TET) fahren. Ich komme selbst aus dem Endurosport und fahre dort eine 450er Beta rr.
An meiner Dominator habe ich bereits Klappspiegel verbaut, Lenkerhöhung montiert (bin 1,90m) und Fußrasten einer KTM Enduro für größere Standfläche montiert.

Meine Frage wäre nun was ich denn an meinem Fahrwerk noch machen könnte um dieses zu verbessern. Ich weiß, wilberts oder YSS etc gibt es alles.. dafür ist aber eindeutig mein Geldbeutel zu schlecht aufgestellt. Mir geht es darum, es Offroad tauglich(er) zu machen und in dem zuge mal einen guten Service (in eigenregie) zu verpassen.
Ich habe auch öfters mal was gelesen von irgendwelchen "hülsen" in der Gabelfederung um diese zu straffen :shock: hat da jemand ein paar details? Das was ich da bisher gelesen habe war, für mich jedenfalls nicht verständlich.
Hatte noch nie was mit Fahrwerken zu tun, bin aber ein geübter Schrauber mit gut ausgestatteter Werkstatt :D :D

Beste grüße aus Bayern!

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steffen
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Re: Die große Reise --Fahrwerk--

Beitrag von steffen » Mo 22. Jun 2020, 10:13

Hallo Lukas,

um das bestehende Material der Domi-Gabel zu optimieren, kannst Du nur die Federvorspannung erhöhen, oder mit anderem Gabelöl experimentieren.
Diese "Hülsen" stecken oben ín den Gabelholmen drin. Wenn Du so einen Gabelholm oben aufschraubst, kommt Dir als erstes diese Hülse entgegen, danach eine Unterlegscheibe und dann die Gabelfeder.
Um die Vorspannung der Feder zu erhöhen, experimentieren manche mit längeren Hülsen herum. Die müsste man sich aber individuell anfertigen (lassen).
Und dann gibts noch die Möglichkeit, mit dünnerem oder dickerem Gabelöl das Ansprechverhalten zu ändern.
Übrigens: Die originalen Gabelfedern der 88er Domi sind bereits progressiv.

Hinten kannst Du an der 88er am originalen Federbein die Zugstufe und die Federvorspannung anpassen.
Ist halt die Frage wie labbrig das Federbein insgesamt ist aufgrund seines Alters und der Laufleistung. Wenn mal Kohle da ist, lohnt sihc evtl. ein Federbeinservice. Die 88er und 89er Baujahre haben den Vorteil, dass deren Federbein noch in der Zugstufe einstellbar sind. Die späteren Modelle haben diesen "Luxus" nicht mehr.
Der Ausbau des Federbeins ist nur leider sehr fummelig an der Domi.

Gruß,
Steffen

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Re: Die große Reise --Fahrwerk--

Beitrag von hanspumpel » Mo 22. Jun 2020, 10:16

Hallo Lukas und herzlich Willkommen hier im Dominator Forum.
Ungefähr die gleiche fahrt mache ich wahrscheinlich im Spätsommer Herbst auch. Allerdings nicht über den TET (oder?)
Irgend jemand hier im Forum hat Endkappen mit verstellbarer Vorspannung dran.
Ich kenne natürlich Deine Ansprüche und Deine Fahrkünste nicht aber ich frage mich gerade ob Du für den TET überhaupt was ändern musst.
Eine Alternative Strecke findest Du übrigens hier beschrieben
viewtopic.php?f=10&t=2261
Nergal kam zwar "nur" bis Ubeda aber von da aus sind es nur noch 150 km bis Sevilla.
Wenn Du Im Winter da bist, pack was warmes ein. Andalusien kann sehr frisch werden und ist im Prinzip unbeheizt.
Liebe Grüße,
Gunnar

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Re: Die große Reise --Fahrwerk--

Beitrag von Saruman » Mo 22. Jun 2020, 12:33

Hallo Lukas.
Das klingt nach einer tollen Reise mit richtig Spaß.
Wenn der Dämpfer noch nicht ausgelutscht ist, würde ich hier nur versuchen etwas nachzustellen.
Die Kappen für die Gabel zum Feder von außen Vorspannen gibt es tatsächlich. Nur liegen die preislich wahrscheinlich über dem was du investieren willst, da sogar teurer als ein YSS für hinten.
Gruß Mario

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Re: Die große Reise --Fahrwerk--

Beitrag von Mr.oQo » Mo 22. Jun 2020, 12:37

Gibt es denn da eine konkrete Empfehlung für das Gabelöl welches das ansprechverhalten verbessert?
Okay das mit den Hülsen wäre interessant und anfertigen könnte ich mir diese auch selbst da ich eine Drehmaschine habe. Hat denn da wirklich jemand persönliche erfahrungen gemacht, auch mit Maßen etc?
Das hintere Federbein habe Ich bereits nach bestem Gutdünken eingestellt. Also möglichst hart gestellt und vorspannung erhöht. :roll:

Zum TET hier mal die Seite. (https://transeurotrail.org/) vielleicht für den einen oder anderen ganz Interessant, es gibt auch eine sehr gute Community auf Facebook.
Zu meinen Fahrkünsten: Ich lasse die Dominator auch schon mal sehr gerne im Gelände, Hängen und auf Feldwegen "fliegen" und Fahre dort auch etwas flotter mit kleineren Sprüngen über Rinnen oder Hügelchen. ;)

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Mehrheit
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Re: Die große Reise --Fahrwerk--

Beitrag von Mehrheit » Mo 22. Jun 2020, 13:29

Zur Gabel und dem Öl ist ein kleiner Beitrag im Wiki:
https://wiki.nx650.de/index.php?title=D ... nzufrieden

Oder mal die Suchfunktion. Einige Info's dazu sind (leider) etwas verstreut.

LG Sylvia

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Saruman
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Re: Die große Reise --Fahrwerk--

Beitrag von Saruman » Mo 22. Jun 2020, 17:42

Ich hab mir das auch von einem Kumpel drehen lassen. Als Muster hatte er die originale Kappe. Aus Erfahrung kann ich aber sagen: du stellst das nie nach. Auch mein YSS ist noch in der Einstellung die ich nach dem Einbau gemacht habe. Einziger Vorteil des ganzen war, daß ich vorn 2cm und hinten 4cm höher gekommen bin.
Gruß Mario

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Re: Die große Reise --Fahrwerk--

Beitrag von dieCobra » Mo 22. Jun 2020, 20:39

Mr.oQo hat geschrieben:
Mo 22. Jun 2020, 12:37
Gibt es denn da eine konkrete Empfehlung für das Gabelöl welches das ansprechverhalten verbessert?
Okay das mit den Hülsen wäre interessant und anfertigen könnte ich mir diese auch selbst da ich eine Drehmaschine habe. Hat denn da wirklich jemand persönliche erfahrungen gemacht, auch mit Maßen etc?
Das hintere Federbein habe Ich bereits nach bestem Gutdünken eingestellt. Also möglichst hart gestellt und vorspannung erhöht. :roll:

Zum TET hier mal die Seite. (https://transeurotrail.org/) vielleicht für den einen oder anderen ganz Interessant, es gibt auch eine sehr gute Community auf Facebook.
Zu meinen Fahrkünsten: Ich lasse die Dominator auch schon mal sehr gerne im Gelände, Hängen und auf Feldwegen "fliegen" und Fahre dort auch etwas flotter mit kleineren Sprüngen über Rinnen oder Hügelchen. ;)
Also ich habe die Erfahrung bei der Gabel gemacht (bei Kauf hatte ich andere Federn mit zu langen Hülsen drin) zu stramm lässt die Domi hüpfen.
Das ist besonders schlimm in Schräglage auf Asphaltkurven.
Seitdem fahre ich die originalen Federn mit W 10er Gabelöl von JMC.
Ich habe es noch nicht geschafft, mit 100 über Schotterstraßen mit Schlaglöchern, das die Gabel durchschlägt. Sollte die Durchschlagen, nimmste ein 12,5er Öl.

Grüße
Andi
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Perfektion ist dann erreicht, wenn nichts mehr hinzugefügt und nichts mehr weggelassen werden kann. >Tasai<


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Re: Die große Reise --Fahrwerk--

Beitrag von Mr.oQo » Mo 22. Jun 2020, 20:55

Alles klar danke schon mal für die Antworten, dann werde ich wohl mal das 10er Gabelöl ordern. Mal sehen, ob das schon einen Unterschied macht. Ich weiß tatsächlich auch nicht, wie lange das jetzige Öl schon in den Dingern drinnen ist. :?
Bei der Gelegenheit werde ich gleich mal Motoröl und 2 Filter mitbeschaffen. Bei den 3000km bis ich in Sevilla bin, kann ich gleich mal den nächsten Ölwechsel machen :D

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Re: Die große Reise --Fahrwerk--

Beitrag von Tolek » Mo 22. Jun 2020, 21:32

Grundsätzlich ist die NX schon straffer und härter ausgelegt als z.B. eine DR ,hat ja auch weniger Federweg .Vorspannen muß man echt vorsichtig sein , wie Cobra schreibt kann das bei zu wenig Negativfederweg nach hinten losgehen .Selbst erlebt an anderem Motorrad .Mit zu wenig Negativfederweg in Schräglage rausbeschleunigt ,Vorderrad wird entlastet , Lenkerschlagen auf garnichtmal so starken Bodenwellen .Kann im schlimmsten Fall auch zum Sturz führen .
Drehen mußte dir nx , einfach mal im Baumarkt nach geeigneten Rohren suchen .Ich hab in irgendeinem Mopped z.B ein Stück Rohr von einem Waschbeckensyphon .(natürlich das gerade Stück) :mrgreen: :geek:
10er Öl kannste ohne Bedenken nehmen , gerade im heißen Spanien :!:Außerdem kannst noch ein bisschen mit der Luftkammer spielen.
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Re: Die große Reise --Fahrwerk--

Beitrag von Etnah » Mo 22. Jun 2020, 22:21

Wenn du nicht weißt wie alt das Gabelöl ist, in jedem Fall wechseln. Fang mit 10er Öl an. Wähle ein Marke deines Vertrauens. Wichtig! Bei dieser mußt du bleiben. Jeder Hersteller mixt seine eigene Suppe. Die Unterschiede können immens sein. Wenn es deinen Anforderungen nicht entspricht wähle eine Spezifikation höher oder tiefer. Du kannst die Öle auch mischen.Aber immer bei einer Marke bleiben.
Noch etwas, solltest du hüpfend und springend bis Sivilla fahren wollen hast du das falsche Mopped oder den falschen Fahrstil, oder beides :mrgreen:

Gruß Uwe
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Re: Die große Reise --Fahrwerk--

Beitrag von Tolek » Mo 22. Jun 2020, 23:00

Stimmt genau Ethna , aber man kann die Unterschiede in Heimwerkerart "ausmessen".Genau genug , weiiil so genau kann man die Unterschiede auch nicht "erfahren".
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Re: Die große Reise --Fahrwerk--

Beitrag von sredju » Mi 24. Jun 2020, 18:21

Ich war mit dem Fahrwerk meiner MT07 nicht zufrieden. Die Gabel habe ich ausgeräumt und mit Teilen einer Honda cbr 600f pc31 versehen.

Die Gabel einer cbr 600f habe ich um 50 Euro gekauft.

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Re: Die große Reise --Fahrwerk--

Beitrag von Etnah » Mi 24. Jun 2020, 19:13

Man kann eine Gabel,....wenn man unzufrieden damit ist das sie beim einfordern durchschlägt auch mit Beton ausgiessen. Kostet je nach Baumarkt 2-3€.
Ist nicht von mir der Tip. Habbich auss'm Internetz.

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Re: Die große Reise --Fahrwerk--

Beitrag von Etnah » Mi 24. Jun 2020, 19:18

Jetzt mal im Ernst. Einfach mal Gabelöl wechseln.
Ich war bei meinen mittlerweile sehr alten Moppeds erstaunt, welchen Effekt das hat.
Öööh.. positiv erstaunt.

Gruß Uwe
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Re: Die große Reise --Fahrwerk--

Beitrag von sredju » Mi 24. Jun 2020, 19:36

Bei mir war andersrum, da ich zu leichteren teil der bevolkerung gehöre.
Die Maschine sank, beim Aufsteigen, erst 20 mm, es hat mich beim groberen Unebenheiten aus dem Sattel gehoben, die Räder rutschten ständing in den Kurven. Jetzt klebt die förmlich am Asphalt, kann mehr als ich mich traue.


Mit der Dommie bin ich zufrieden, am Asphalt, so grossartige gelände fuhr ich bis jetzt nicht.
Kann nicht darüber meckern.

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Re: Die große Reise --Fahrwerk--

Beitrag von DomiJo » Do 25. Jun 2020, 21:31

Hallo Lukas,
wir sind vorletztes Jahr in genau der selben Konstellation (DR, Domi und XT600) durch Frankreich und Spanien, dann weiter nach Marokko. In Spanien viel über den TET!

Wir haben noch zwei Gemeinsamkeiten, ich bin auch 1,90 und Student :D Daher bin ich auch immer knapp bei Kasse, trotzdem hab ich mir mal das YSS-Federbein geholt (allerdings etwas günstiger gebraucht) - Mir war die Domi immer etwas zu tief. Es lohnt sich mMn auf jeden Fall, denn das YSS ist höhenverstellbar, so dass die Domi etwas höher kommt. Ich habe mir dann entsprechend ein Stück Rohr zum Vorspannen der Gabelfedern verbaut. Auch vom Fahrkomfort ist das YSS kein Vergleich zu dem alten originalen Federbein, insbesondere wenn du mit Gepäck fährst.

Generell würde ich mir zur Geländetauglichkeit der Domi keine Sorgen machen, höchstens entsprechende Reifen wählen. Limitierend war bei mir weniger die Domi, sondern das zusätzliche Gewicht des Gepäcks was ich so dabei hatte. Der TET in Andalusien war schon anspruchsvoll, aber hat echt Spaß gemacht!

Gruß Johannes

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Re: Die große Reise --Fahrwerk--

Beitrag von sredju » Sa 27. Jun 2020, 07:30

Etnah hat geschrieben:
Mi 24. Jun 2020, 19:13
Man kann eine Gabel,....wenn man unzufrieden damit ist das sie beim einfordern durchschlägt auch mit Beton ausgiessen. Kostet je nach Baumarkt 2-3€.
Ist nicht von mir der Tip. Habbich auss'm Internetz.

Gruß Uwe
Es werden verschiedene Möglichkeiten von Fahrwerksherstellern angeboten. Für die Motoräder wie Dommie oder MT07 die notwendigste und biligste an Dämpfungen haben, sinds vorne die sogenanten Open Cartridge Systeme.

Meiner Meinung, das minimum um das Vorderrad, in jeder Situation, am Boden zu halten.
Dämpferrohr Systeme wie die in Dommie und in der MT07 vorkommen, können es nicht.

So musste ein Open Cartridge System her aus einer Gabel die gleichen Durchmesser, gleichen Federweg hat und keine Druckstufen Versteller.

Die Wahl verengte sich auf Showa Gabeln der Rennmaschinen 90er Jahren, ohne nachzudenken dass die Gabel der MT07 eine Kayaba ist. Dieses, aber zusätzliche Arbeiten an sich zog. Hat geklappt.

Ein Gabelöltausch bei der Dommie bringt nur die Metalpartikel aus der Gabel raus, an der Dämpfung ändert es sehr wenig. Ein dickeres Öl verstärkt nur Highspeed Schläge, ein düneres schafft die zu schwache Zugstufen Dämpfung ab.

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Re: Die große Reise --Fahrwerk--

Beitrag von Tolek » Sa 27. Jun 2020, 09:28

Was du da alles schon gebastelt hast find ich hoch interesant ,zeig doch mal mehr.
Ich verändere ja auch viel an meinen Gabeln , aber auf niedrigerem Niveau wie du.
Wer das Ziel nicht kennt , kann sich auch im Weg nicht irren.


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Re: Die große Reise --Fahrwerk--

Beitrag von Mr.oQo » Di 14. Jul 2020, 15:13

Sooodala, hab jetzt mal das Gabelöl gewechselt, war ne richtig graue Suppe in den Dingern! Hab alles sauber gemacht und wieder mit frischem Öl befüllt. Mir ist aufgefallen, dass genau unter dem Deckel eine Hülse kam, ca 50mm lang, und mit genau dem innendurchmesser des Gabelholmes, danach eine Scheibe und dann die Feder. Ist diese Hülse denn schon die Modifikation welche man auch mit dem PE-Rohr machen kann oder ist die immer da?

Öl und Ölfilter wurden auch gleich noch mitgemacht. ;) (allerdings dachte ich mit filter wären es 2,2 L und ich bin mit bisschen über 2 L schon 1mm über max. :? )

Hat wer einen Tipp für den Griffwechsel am Lenker? Brauche ich da einen Kleber oder wie macht man das? Noch nie gemacht und im Forum hab ich mit der Suche nichts gefunden :?:

Grüße
Lukas

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Re: Die große Reise --Fahrwerk--

Beitrag von hanspumpel » Di 14. Jul 2020, 15:43

Mr.oQo hat geschrieben:
Di 14. Jul 2020, 15:13
Sooodala, hab jetzt mal das Gabelöl gewechselt, war ne richtig graue Suppe in den Dingern! Hab alles sauber gemacht und wieder mit frischem Öl befüllt. Mir ist aufgefallen, dass genau unter dem Deckel eine Hülse kam, ca 50mm lang, und mit genau dem innendurchmesser des Gabelholmes, danach eine Scheibe und dann die Feder. Ist diese Hülse denn schon die Modifikation welche man auch mit dem PE-Rohr machen kann oder ist die immer da?

Öl und Ölfilter wurden auch gleich noch mitgemacht. ;) (allerdings dachte ich mit filter wären es 2,2 L und ich bin mit bisschen über 2 L schon 1mm über max. :? )

Hat wer einen Tipp für den Griffwechsel am Lenker? Brauche ich da einen Kleber oder wie macht man das? Noch nie gemacht und im Forum hab ich mit der Suche nichts gefunden :?:

Grüße
Lukas
Die Hülsen sind original in de Gabel. 50 mm kommen hin. Wenn Du mehr Vorspannung brauchst, kannst Du längere rein machen. Aber gut abstimmen mit der Dämpfung, sonnst kann das Vorderrad hüpfen.
Du bekommst nie die ganze Ölmenge auf einmal in den Rahmentank. Zwischendurch musst Du den Motor laufen lassen damit ein Teil des Öls um gepumpt werden kann und in de Motor läuft.
Wenn die Griffe den richtigen Durchmesser haben, einfach den Lenker ein bisschen nass machen und die Griffe drauf schieben. Die "kleben" dann von alleine durch Adhäsion. Ah ja, einen der Beiden Griffe solltest Du am Ende mit einem kleinen Loch versehen damit die Luft aus dem Lenker kann. Dann geht es leichter.
Liebe Grüße,
Gunnar

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Re: Die große Reise --Fahrwerk--

Beitrag von Andreas_NRW » Di 14. Jul 2020, 22:55

Griffe auf- und abziehen geht am besten mit etwas Waschbenzin oder auch Feuerzeugbenzin genannt.
- kriecht zum Abziehen gut zwischen Griff und Lenkerrohr
- verdunstet beim Aufziehen zügig und quasi rückstandsfrei


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Re: Die große Reise --Fahrwerk--

Beitrag von Mr.oQo » Mo 20. Jul 2020, 23:29

Griffe wechseln ging mit dem Wasser Super. Dachte erst das wird gar nicht fest weil die sich immer verdrehten aber nach 2 Tagen is da alles fest. :D

Würde meine Sitzbank gerne mit einem neuen Anti rutsch Bezug beziehen (wie bei einer Sportenduro oder so ähnlich) da mein altes Leder wirklich Spiegelglatt ist und ich sogar beim Bremsen schon nach vorne Rutsche... diese gar nix gut. Hat da jemand eine Empfehlung bzw die Maße von den bezügen?
Sonst hätte ich jetzt einfach mal im Internet so etwas bestellt.. kostet aber doch nur das Material so 35-40€ hat mich echt gewundert. Ich dachte das geht für ein paar € über die Theke -.-

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Re: Die große Reise --Fahrwerk--

Beitrag von Tolek » Di 21. Jul 2020, 07:03

Das ist auch nicht einfach irgendein Kunstleder.Gute Sitzbezüge sind extrem flexibel , lassen sich deshalb gut spannen .Beim erwärmen mit Heißluft ziehen die sich dann auch von selbst zusammen , was Falten entfernt.Ich hab einen von Selle dalle Valle .Gibt da verschiedene "Rauhigkeiten".Würde das dann nicht übertreiben , manchmal ist vor und zurückrutschen auch gewollt ohne daß man gleich den ganzen Körper entlasten muß .Hardenduro fährst du mit der NX sicher nicht , oder ?
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Re: Die große Reise --Fahrwerk--

Beitrag von Mr.oQo » Di 21. Jul 2020, 08:39

Nein Hard Enduro natürlich nicht, aber von der Rauhigkeit wie bei meiner Beta oder KTM zuvor hätte ich schon gerne. Die von Selle Dalla Valle finde ich gut ;)
Weißt du noch welchen du da genommen hast? Dieser wäre mein Favorit aber ich weiß nicht ob das von den Maßen hingehen könnte? https://www.s-tech-racing.de/chassis-un ... yp-racing/

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