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Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

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dieCobra
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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von dieCobra » Mo 22. Apr 2019, 13:38

steffen hat geschrieben:
Mo 22. Apr 2019, 11:05
dieCobra hat geschrieben:
So 21. Apr 2019, 21:40
Wie komme ich an solche Aufkleber?

Grüße
Andi
Die Aufkleber waren eine individuelle Anfertigung für mich, nach Vorlage eines eingespannten originalen und unbenutzten Aufklebers, die ich dem Produzenten zur Verfügung gestellt habe.
Hergestellt haben ihn die Jungs (und Mädels?) von sticker123.com.
Die haben mir geschrieben was sie alles realisieren können, und ich habe mich zwischen Optik und Preis für die transparente Variante entschieden. Mit silbernem Hintergrund wäre das Rot vermutlich deutlich zu dunkel und zu blass geworden. Aber so gefällt mir das ganz gut.
Ich kann ja mal fragen, ob sie die Vorlage noch haben und wie Andere den Aufkleber bestellen können.
Der Kontakt mit denen war sehr nett.

Im Angebot auf der Webseite gibt es einen Aufklebersatz für die alte XL 500. Da sind auch Pro-Link Aufkleber dabei, aber die sehen etwas „klassischer“ aus.

Gruß,
Steffen
Mit dem durchsichtigen ist schon super und reicht völlig.
Ich brauche nur zu wissen ob die noch die Vorlage habe, dann melde ich mich da selber.
Preis ok?

Und wenn im Lack nich genug Härter drin is, dann kanze ihn lange im Backofen legen.

Grüße
Andi
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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von Mehrheit » Mo 22. Apr 2019, 19:08

Muss aber schon ein grooooßer Backofen sein ?!

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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von langer » Mo 22. Apr 2019, 22:43

Mehrheit hat geschrieben:
Mo 22. Apr 2019, 19:08
Muss aber schon ein grooooßer Backofen sein ?!
Die nächste Pizzeria wird nicht weit sein. Die örtliche Bäckerei tuts auch :mrgreen:
Hatte meine schon im heimischen Backofen. Ging rein.
Grüsse langer 8-)
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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von steffen » Mo 22. Apr 2019, 23:59

langer hat geschrieben:
Mo 22. Apr 2019, 12:51
steffen hat geschrieben:
So 21. Apr 2019, 20:31
...der 2K-Klarlack oben drauf ist irgendwie kratzempfindlich und zu weich...
Lege die Schwinge mal bei ca. 80-100 Grad min 1 std in den Backofen (oder einen ganzen Tag in die pralle Sonne).
Ich stell die Domi in die Sonne.

Ich habe keinen Hobbybackofen.

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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von BinDo » Mi 24. Apr 2019, 20:08

steffen hat geschrieben:
So 21. Apr 2019, 19:34
... Man kann so langsam wieder erahnen, dass es ein Motorrad ist. ...
Jep - cool! Vielleicht schaffst Du es ja bis zum Domi-Treffen. ;)

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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von steffen » So 28. Apr 2019, 18:34

Eigentlich habe ich die Domi mittlerweile so weit fertig zusammengebaut, dass ich einen Start bzw. die ersten Kurbelwellenumdrehungen zur Entlüftung der Ölpumpe wagen könnte.
Aber leider tut sich NX.
Irgendwo habe ich einen Elektrikfips, bei dem ich aktuell nicht weiter weiß

Folgendes geht bzw. geht nicht.
Beim Drehen des Zündschlüssels auf "An" hüpft kurz der Drehzahlmesser. Soweit schonmal ok.
Aber ansonsten ist alles tot. Die Neutralleuchte leuchtet nicht trotz Leerlauf, und ein Druck auf den Anlasserknopf bleibt auch ohne jegliche Reaktion. Kein Klicken, nichts.
Es funktioniert lediglich die Beleuchtung (hinten, vorne, Blinker, Fernlicht). Die Hupe habe ich jetzt nicht getestet. Ich gehe aber davon aus, dass die auch funktioniert.
Das Lämpchen vom Seitenständer, wenn er ausgeklappt ist, funktioniert auch.

Wie kann ich einkreisen was genau da nicht funktioniert?
"Neu" am Motorrad ist der Motor mit Anlasser, Lichtmaschine, etc.
Demzufolge sind die Kabel vom Stator kommend, der dann hinten unter der Sitzbank in den weißen Stecker mündet und das Kabel vom OT-Geber, das in den Stecker links am Rahmenrohr eingesteckt wird, nicht die gleichen wie vor der Zerlegung. Alles andere am Kabelbaum blieb gleich.
Die 20A Hauptsicherung am Starterrelais ist in Ordnung. Die hatte ich draußen und habe eine Sichtprüfung gemacht. Die Sicherung im Sicherungskasren für die "Ignition" (müsste die mittlere sein) ist auch ok.

BIn für jede Hilfe dankbar.

Gruß,
Steffen

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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von dieCobra » So 28. Apr 2019, 19:17

Wenn es nicht klickt (hatte ich heute auch, wieder das Spritzwasserproblem) war noch ein Gang drin. Neutralschalter?

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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von langer » So 28. Apr 2019, 19:31

steffen hat geschrieben:
So 28. Apr 2019, 18:34
...Die Neutralleuchte leuchtet nicht trotz Leerlauf, und ein Druck auf den Anlasserknopf bleibt auch ohne jegliche Reaktion. Kein Klicken, nichts...
Könnte ein erster Anhaltspunkt sein das der Neutralschalter keine Masse "bringt".
Dann würde die CDI (und je nach Ausführung der Sicherheitskette wäre auch das Anlasserrelais "raus") bei heruntergeklapptem Seitenständer die Zündspule nicht ansteuern.
Messen oder den Anschluss des Neutralschalter zum Test auf Masse brücken.
Grüsse langer 8-)
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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von steffen » Mo 29. Apr 2019, 14:47

langer hat geschrieben:
So 28. Apr 2019, 19:31
steffen hat geschrieben:
So 28. Apr 2019, 18:34
...Die Neutralleuchte leuchtet nicht trotz Leerlauf, und ein Druck auf den Anlasserknopf bleibt auch ohne jegliche Reaktion. Kein Klicken, nichts...
Könnte ein erster Anhaltspunkt sein das der Neutralschalter keine Masse "bringt".
Dann würde die CDI (und je nach Ausführung der Sicherheitskette wäre auch das Anlasserrelais "raus") bei heruntergeklapptem Seitenständer die Zündspule nicht ansteuern.
Messen oder den Anschluss des Neutralschalter zum Test auf Masse brücken.
Danke schonmal für diese ersten Hinweise.
Wie messe ich das am geschicktesten? Komme ich da von außen überhaupt dran, oder muss ich den halben Motor dafür zerlegen?

Gruß,
Steffen

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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von langer » Mo 29. Apr 2019, 15:23

Du brauchst das Kabel dazu nichtmal abmachen.
Das Kabel/den Kabelschuh am Neutralschalter hinter der Ritzelabdeckung einfach mit z.B. Kroko Klemmen Strippen auf Masse brücken und damit testen.
Grüsse langer 8-)
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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von steffen » Mo 29. Apr 2019, 21:13

Ich habe heute den Neutralschalter noch nicht genauer inspiziert, weil ich nicht ganz fit bin und gerade mit einer dicken Birne (nein, ich habe nicht gesoffen!) rumhänge. Trotzdem hat mich die Neugier nochmal kurz in die Garage getrieben.
Erkenntnis 1: Mit gezogener Kupplung und gleichzeitigem Druck auf den Anlasserknopf macht das Starterrelais ganz fürchterliche Furzgeräusche. Vermutlich wegen Erkenntis Nr. 2.
Erkenntnis 2: Meine Batterie ist fratze. Brauche eine neue. Die schafft es nicht mehr, den Anlasser zu drehen.

Fazit: Ich gehe zu 99% von einem Fehler beim Neutralschalter aus. Den werde ich mir die Tage zu Gemüte führen. Aber erst muss eine neue Batterie her.

Gruß,
Steffen

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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von BinDo » Mo 29. Apr 2019, 21:34

kannste doch Überbrücken, Steffen ... um das mal mit Power zu testen. ;)

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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von langer » Di 30. Apr 2019, 01:37

Alles bei Seitenständer unten ausprobiert nehme ich an ?

Mit gezogener Kupplung... prazelt nun das Anlasserrelais, ok.
(Wagnersche Hammer Effekt, da wenn "nun" das Relais (dessen Anker) soweit anziehen kann, das der Anlassermotor "kontaktiert" wird,
wodurch die Boardspannung abfällt, was wiederum zum abfallen des Relaisanker führt und sich das Spiel dann im millisekundenbereich wiederholt).

Was man hieraus ableiten "kann"; zum (höchstwahrscheinlich) erhöhten Übergangswiderstand des Neutralschalter
liegt ohne gezogene Kupplung eine Diode auf dem Weg zu Masse über den Neutralschalter,
mit gezogener Kupplung sind es dann zwei Dioden (parallel), was die Spannung an der Relaiswicklung "geringfügig" erhöht.

Das mit der schlappen Batterie kann schon gut sein, aber ich würde trotzdem mal das gleiche Szenario bei hochgeklapptem Seitenständer zum Test ausprobieren.
Sollte der SSS jetzt nicht zufällig auch schlecht kontaktieren müsste sich das Verhalten des Anlasserrelais (sofern die Batterie nicht hin oder entladen ist) "drastisch" verändern.

PS.
Grundsätzlich: Wenn Anlasserrelais-rasseln auftritt Bitte sofort abbrechen, denn damit werden die Kontakte des Anlasserrelais
(wenn die offen und nicht im Gehäuse wären würdet ihr ein "blaues Feuerwerk vom feinsten" sehen) in wenigen Sekunden zerstört.
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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von steffen » Di 30. Apr 2019, 08:14

langer hat geschrieben:
Di 30. Apr 2019, 01:37
Alles bei Seitenständer unten ausprobiert nehme ich an ?
Nein, Seitenständer war oben, da die Domi noch aufm Heber steht.

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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von Andreas_NRW » Di 30. Apr 2019, 08:19

Prüf nochmal das Massekabel von der Batterie zum Motor.
Ist das an der einen Befestigungsschraube vom Anlasser verschraubt?
Schraube fest und Kontaktöse sauber?

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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von langer » Di 30. Apr 2019, 09:06

steffen hat geschrieben:
Di 30. Apr 2019, 08:14
...Nein, Seitenständer war oben, da die Domi noch aufm Heber steht.
Ein wichtiges Detail... es nicht zu erwähnen... und ich schreib mir nen Wolf...
Grüsse langer 8-)
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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von steffen » Di 30. Apr 2019, 09:19

langer hat geschrieben:
Di 30. Apr 2019, 09:06
steffen hat geschrieben:
Di 30. Apr 2019, 08:14
...Nein, Seitenständer war oben, da die Domi noch aufm Heber steht.
Ein wichtiges Detail... es nicht zu erwähnen... und ich schreib mir nen Wolf...
Verzeihung.
Aber wenn ich davon ausgehen muss, dass der Neutralschalter die Neutralstellung des Getriebes nicht erkennt, und deswegen den Startstrom blockiert, muss ich davon ausgehen, dass er "denkt" ein Gang wäre drin. Aber versuche mal eine Domi mit eingelegtem (ersten) Gang, gezogener Kupplung und ausgeklapptem Seitenständer zu starten. Wenn Du das schaffst, ohne an der Domi herumzumanipulieren, kriegst Du von mir eine Bier-Flat auf'm Treffen. :mrgreen:
Daher ging ich davon aus, das hätte sich von alleine erklärt.
Der Seitenständerschalter ist übrigens noch relativ neu. Mit dem hatte ich vor ein paar Jahren schon meinen Ärger. Damals hatte ich ihn gegen ein Neuteil (Lagerware) getauscht. Aber ich habe auch genügend gebrauchte Ersatzware zuhause.

Und ich schrieb außerdem, dass ich den Neutralschalter noch nicht näher untersucht habe. Das muss ich noch machen.

Gruß,
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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von langer » Di 30. Apr 2019, 09:30

Da du vom Neutralschalter geschrieben hattest
steffen hat geschrieben:
So 28. Apr 2019, 18:34
...Die Neutralleuchte leuchtet nicht trotz Leerlauf, und ein Druck auf den Anlasserknopf bleibt auch ohne jegliche Reaktion. Kein Klicken, nichts...
und das hier, ging ich davon aus... plus das sie auf dem Seitenständer stünde.
Gut das wir mal drüber gesprochen haben. ;)
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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von steffen » Do 2. Mai 2019, 22:06

Neutralschalter funktioniert wieder.
Bisschen im Getriebe herumgerührt und die Gänge mit der Hand komplett einmal rauf und runtergeschalten. Dann den Neutralschalter ausgebaut, gereinigt (vorne und hinten) und wieder reingeschraubt. Zuvor habe ich versucht, das Plättchen, das im Leerlauf die Masse herstellt, per in Bremsenreiniger getränktem Wattestäbchen ein bisschen zu säubern. Ob es was gebracht hat sei mal dahingestellt.
Auf jeden Fall ist die Neutralleuchte jetzt da, und der Anlasser bzw. Motor dreht beim Druck auf den Anlasserknopf auch ohne gezogene Kupplung.
Und ja, auch mit ausgeklapptem Seitenständer funktioniert das. Allerdings habe ich noch nicht überprüft, wie gut der "Funkenflug" an der Zündkerze ist. Aber alles schön der Reihe nach.
Als nächstes muss ich die Ölpumpe entlüften. Weil nach mehrmaligen Kolbenhüben ohne Zündkerze kommt an der Steigleitung immer noch kein Öl. Von Andreas_NRW habe ich hierzu schon ein paar Tipps bekommen.
Und ich warte auf meine neue Batterie (laut Paketdienst bereits unterwegs). Die alte ist völlig fertig. Die Spannung reicht immer nur für ein paar Anlasserumdrehungen, bevor sie wieder schlapp macht.

Mit kleinen Schritten nähere ich mich dem Ziel. Ich kann nur hoffen, dass die möglichen Rückschläge nicht zu heftig werden.
Mir ist noch aufgefallen, dass die Kupplung sehr schlecht trennt wenn ich einen Gang eingelegt habe. Je höher die Gangstufe, desto besser wird es. Ich hoffe mal, dass sich das von alleine legt sobald der der Motor mal wieder richtig laufen kann und alles in Bewegung ist.

Gruß,
Steffen


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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von chris1383 » Fr 3. Mai 2019, 00:08

Hi Steffen,

zum Thema Ölpumpe entlüften kann man z. B. den Entlüftungsschlauch am Ventildeckel abziehen und Luftdruck drauf geben, Kompressor mit Luftpistole oder gute Fahrradluftpumpe (ne große) ordentlich rein pumpen. Somit gibst du Druck in den Öltank. Anschließend den Schlauch wieder auf den Deckel und starten
Gruß
Chris

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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von BinDo » Fr 3. Mai 2019, 17:59

steffen hat geschrieben:
Do 2. Mai 2019, 22:06
... Mir ist noch aufgefallen, dass die Kupplung sehr schlecht trennt wenn ich einen Gang eingelegt habe. Je höher die Gangstufe, desto besser wird es. Ich hoffe mal, dass sich das von alleine legt sobald der der Motor mal wieder richtig laufen kann und alles in Bewegung ist.
Bau halt gleich ne Neue ein - mit "Zip & Zap", und gut. ;)

Gruß zum Wochenende, Reini. :)

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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von langer » Fr 3. Mai 2019, 20:55

BinDo hat geschrieben:
Fr 3. Mai 2019, 17:59
steffen hat geschrieben:
Do 2. Mai 2019, 22:06
... Mir ist noch aufgefallen, dass die Kupplung sehr schlecht trennt...
Bau halt gleich ne Neue ein - mit "Zip & Zap", und gut. ;) ...
In 99% all "dieser Fälle" nutzt das nix.
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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von chris1383 » Fr 3. Mai 2019, 22:55

Könnte das nicht auch an den Federn liegen? Mir fällt ansnsten die Ölsorte und das Hebelspiel ein
Gruß
Chris

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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von steffen » Fr 3. Mai 2019, 23:39

Halleluja! Sie läuft wieder!



Die Geräuschkulisse des Motors ist für meine Ohren zufriedenstellend. Der Motor läuft ruhig ohne Geklackere oder sonstige nicht erwünschte Geräusche. Nahe des Motorblocks ist ein leises Tickern vernehmbar. Falls dieses Eurer Meinung nach noch besser sein könnte, dann liegt das an meinen derzeit noch begrenzten Fähigkeiten, das Ventilspiel akkurat einzustellen.

Den Kickstarter habe ich einen Zahn nach hinten versetzt. Der war falsch montiert. Ansonsten habe ich heute die noch fehlenden „Kleinteile“ (Fußrasten, Ritzelabdeckung, fehlende Splinte,...) montiert.

Bezüglich der Kupplung: Da die Domi ja noch aufm Bock steht, habe ich einfach mal, während der Motor gelaufen ist, den ersten Gang eingelegt und versucht, das sich nun drehende Hinterrad mit der Hand abzubremsen. Das hat funktioniert. Also ist der Widerstand nicht allzu groß und die Schwergängigkeit wohl mit der langen Außerbetriebnahme des Motor zu begründen. Ob ich an der Kupplung etwas machen muss, außer Feineinstellungen, wird sich auf der ersten Probefahrt zeigen.

Gruß,
Steffen

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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von langer » Sa 4. Mai 2019, 00:37

steffen hat geschrieben:
Fr 3. Mai 2019, 23:39
...Bezüglich der Kupplung: Da die Domi ja noch aufm Bock steht, habe ich einfach mal, während der Motor gelaufen ist, den ersten Gang eingelegt und versucht, das sich nun drehende Hinterrad mit der Hand abzubremsen. Das hat funktioniert...
Wenn das mit der Hand möglich ist, ohne sich die Finger zu brechen ;) wahrscheinlich auch noch mit recht kaltem Öl... dann sieht alles gut aus.
Länger gestanden kommt dort noch angeharztes/pappendes Öl (das tauscht sich erst warm im Fahrbetrieb) hinzu.
Also nicht der "böse" Ölmengenfehler... 8-)
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