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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Verfasst: So 21. Feb 2021, 20:09
von Nergal
Walter31 hat geschrieben: So 21. Feb 2021, 19:59
jakobjogger hat geschrieben: Do 30. Jul 2020, 08:50 Guten Morgen Steffen,
4,7L/100KM empfinde ich nicht als einen besonders guten Wert. Den erreiche ich mit dem Messer zwischen den Zähnen. Daher würde ich anhand des Verbrauchswertes nicht auf zu mager plädieren.
Aber schlecht ist der Verbrauch auch nicht. Meine Frau fährt auch oft unter 4,5 Liter. Ich bin locker ein Liter drüber ^^

VG Walter
Meine Gailtalerin braucht auch nur um die 4,5 Liter Sprit auf 100 km. Mehr als 9.000 km quer durch Spanien im vorletzten Jahr mit Gepäck - keine Probleme. Die RD 08 will 6,3 Liter auf gleicher Strecke, warum auch immer. Ebenso Null Probleme auf über 7.000 km vorvorletztes Jahr in Spanien. Temperaturen stets weit über 30 Grad. Das Schwarze Luder bewegt sich mittendrin (5,4 Liter) Ich lasses alles so.

Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Verfasst: So 21. Feb 2021, 20:48
von dieCobra
steffen hat geschrieben: So 21. Feb 2021, 15:58 Noch so eine Seuche beim 88er Kickermotor: Der sich immer wieder lockernde Schalthebel.
Aber dank Wolf-Ingo habe ich ein paar gehärtete M6-Schrauben vorrätig. Ich bin daher seinem Rat gefolgt und habe die originale gegen die gehärtete getauscht und das ganze Gelumpe ordentlich festgeknallt.
mach doch einfach einen größeren Schlitz rein.
Denn irgendwann hilft auch keine noch so starke Schraube, wenn der Schlitz zu ist. :roll:
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Wenn Du keine Flex hast, helfe ich dir gerne. Nur zuschicken.

Grüße
Andi

Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Verfasst: So 21. Feb 2021, 21:50
von hanspumpel
Yep Der breitere Schlitz hilft.
Bei mir ist die Welle abgelutscht aber mit einer Radialbohrung und einem Stift zwischen Hebel und Welle und dem breiteren Schlitz hält das jetzt schon über ein Jahr.

Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Verfasst: Mo 22. Feb 2021, 00:29
von Nergal
dieCobra hat geschrieben: So 21. Feb 2021, 20:48 mach doch einfach einen größeren Schlitz rein. Denn irgendwann hilft auch keine noch so starke Schraube, wenn der Schlitz zu ist. :roll:
Sorry, aber dass der Schlitz zugeht, kann ich aus meiner Erfahrung nicht bestätigen. Das Problem war, dass sich die originale Schraube lockerte - und nicht, dass der Schlitz zuging. Der war immer noch da, wenn ich die 8.8- Schraube mit dem maximalen Drehmoment anzog. Die 12.9er Schraube (Anzugsdrehmoment über 20 Nm) vollbrachte es auch nicht, den Schlitz zu schließen. Der Unterschied besteht darin: Sie lockert sich nicht.

Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Verfasst: Mo 22. Feb 2021, 08:21
von steffen
Am Schlitz ist noch Luft vorhanden. Aber der Hebel ist jetzt bombenfest dran.
Trotzdem werde ich beobachten, ob er sich wieder lockert.
@Cobra-Andi: Danke fürs Angebot, aber eine Flex ist vorhanden falls mal Bedarf besteht.

Gruß,
Steffen

Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Verfasst: Mo 22. Feb 2021, 11:24
von dieCobra
Nergal hat geschrieben: Mo 22. Feb 2021, 00:29
dieCobra hat geschrieben: So 21. Feb 2021, 20:48 mach doch einfach einen größeren Schlitz rein. Denn irgendwann hilft auch keine noch so starke Schraube, wenn der Schlitz zu ist. :roll:
Sorry, aber dass der Schlitz zugeht, kann ich aus meiner Erfahrung nicht bestätigen. Das Problem war, dass sich die originale Schraube lockerte - und nicht, dass der Schlitz zuging. Der war immer noch da, wenn ich die 8.8- Schraube mit dem maximalen Drehmoment anzog. Die 12.9er Schraube (Anzugsdrehmoment über 20 Nm) vollbrachte es auch nicht, den Schlitz zu schließen. Der Unterschied besteht darin: Sie lockert sich nicht.
Ist schon merkwürdig, das sich eine Schraube aus einer Klemmung heraus löst.
Dann ein Tropfen Schraubensicherung blau.

Grüße
Andi

Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Verfasst: Mo 22. Feb 2021, 11:35
von Tolek
Mit einer 5mm längeren Schraube und selbstsichernder Mutter könnte man das doch auch kontern .

Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Verfasst: Mo 22. Feb 2021, 13:12
von Nergal
Tolek hat geschrieben: Mo 22. Feb 2021, 11:35 Mit einer 5mm längeren Schraube und selbstsichernder Mutter könnte man das doch auch kontern.
Genauso habe ich es auch gemacht, Tolek. Das Konstrukt aus 12.9er Schraube mit Kontermutter hält bombenfest seit über 10.000 km.

Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Verfasst: Fr 21. Mai 2021, 17:51
von steffen
Habe die Tage an der Domi herumgewerkelt. Muss unbedingt noch die Leckage am Motor finden und abdichten.

Habe mal ein kurzes Video gemacht. Kurz nach Kaltstart. Läuft recht gleichmäßig mit Choke.
Und ich meine, wenn man genau hinschaut, dass man die Ventildeckeldichtung etwas schwitzen sieht.



Das wäre insgesamt eigentlich nicht schlimm. Aber wenn der Motor richtig warm ist, dann läuft da leider etwas mehr Öl raus, so dass die Kühlrippen darunter und die Krümmer auch ölig werden. Das macht es schwierig, die tatsächliche Stelle zu finden.

Ich werde wohl die Tage nach Anleitung von Andreas_NRW weiter vorne in diesem Thread vorgehen und den Deckel abnehmen und mit Hylomar vorsichtig abdichten.
Betet für mich und meine Domi, dass beim Lösen der Schrauben keine abreißt!

Gruß,
Steffen

Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Verfasst: So 6. Jun 2021, 10:49
von steffen
Der Motor ist dicht!
Während der letzten 800 km, die ich die Tage gefahren bin, ist kein Öl mehr ausgetreten.
Letzten Endes war die Ventildeckeldichtung mit zu wenig Drehmoment angezogen. Ich habe die Motorhalterungen oben abgebaut. Und dann habe ich festgestellt, dass die mittig auf dem Deckel sitzende M8-Schraube nicht mit den vorgeschriebenen 23Nm angezogen war. Also habe ich sie auf die 23Nm angezogen und die kleinen M6-Schrauben (fitzelige 10Nm) auch kontrolliert. Die waren alle ok. Danach wieder alles zusammengebaut.
Das hatte geholfen. Es tropft und schwitzt nichts mehr. Zumindest aktuell nicht. Ich hoffe, dass das so bleibt.

Gruß,
Steffen