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Noch so'n seltsames Gezicke

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Nandemoya
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Noch so'n seltsames Gezicke

Beitrag von Nandemoya » So 11. Okt 2020, 23:54

Salut zusammen,

nach einiger Zeit mit einer viel zu schweren Transalp bin ich schließlich doch auf die Domi gekommen und habe wohl prompt den Griff ins Klo gemacht :-(, aber noch gebe ich nicht auf.

Beim Kauf fiel schon der schlechte Leerlauf auf, aber die Historie der Mühle gefiel mir, denn kurz vorm Verrotten hat sie jemand in die Finger gekriegt, sie zerlegt und wieder zusammengebaut, inkl. neuem Kolben, gehontem Zylinder und überholtem Kopf. Dann ging sie einige Tausend Kilometer auf harte Piste und fristete danach wieder ein Schattendasein ohne pflegerische Beachtung. Das arme Würmchen kam dann zu mir und darf ab und an auf die Strecke, bisher sind das aber mehr oder weniger nur Testfahrten, denn nach kleiner Inspektion mit den üblichen Verschleißteilen und Ventilspiel war noch nichts besser.
Sehr oft geht sie bei niedriger Drehzahl, z.B. beim Anhalten aus oder sogar, wenn man sich beim Schalten zu lange Zeit lässt.
Beim Fahren merkt man oft ein kleines Ruckeln, wie Zündaussetzer, wobei der Drehzahlmesser minimal reagiert.
Gas nimmt sie von unten raus nicht gleichmaessig an, eher unruhig. Beim Beschleunigen ist es gerade in Kurven manchmal unangenehm, wenn es einen so plötzlichen Schub gibt.
Es ist egal, ob das Öl 20 oder 80 Grad hat.
Wenn sie arg muckt, kann das eine halbe Stunde dauern (das am Laufen halten ist dann echt harte Arbeit, wenn es bspw. durch eine Stadt geht)
Wenn ich gleich auf offene Straße fahre, kann ich problemlos damit fahren, sie geht aber beim Schalten oft aus, wobei sie dann beim Einkuppeln wieder anspringt, manchmal aber das Hinterrad dann stehen bleibt, z.B. bei Regen.
Sie ist damals auch nicht gut angesprungen.

Ein zweiter, für gut befundener Versager wurde angeschafft und mit einem Keyster-Satz (ärgerlicherweise ohne Düsennadel und Nadeldüse) versehen, nachdem er gründlich gereinigt wurde. Damit lief sie dann nicht besser, aber ab und an schlechter und sprang noch mieser an, also...

den ersten Vergaser gereinigt und mit einem kompletten Satz ausgestattet und eingebaut. Der Vergaser war erwartungsgemäß innen total versifft mit klebrigen Brocken. Ich hatte Hoffnung.
Nach dem Einbau startete sie wieder besser, was wohl an dem neuen Ansaugstutzen lag, denn der alten hatte deutliche Risse. Aber die Aussetzer waren weiterhin zu spüren. Verschiedene Versuche mit Vergasereinstellungen brachten nichts - wohlgemerkt, die Aussetzer sind im Leerlauf, gelegentlich bei der Beschleunigung UND öfters im Teillastbereich zu spüren. Bei Beschleunigung über 4.500 1/min geht sie einfach super und rennt ohne Probleme auf höchste Drehzahlen. Verbrauch zwischen 4,2 und 5 Liter, je nach Tour. Doch zu mager? Das Kerzenbild ist wunderbar!

Chinesische CDI gekauft, eingebaut und ca. 100km Bundesstraße ohne Probleme gefahren!!! Mühle abgestellt, um mich zu orientieren und die Landschaft zu markieren, danach nur noch zögerliches hochdrehen des Motors, unruhiger Lauf (wie fahren ohne Beschleunigerpumpe bei anderen Vergasern). Ich habe dann meine Original-CDI wieder mithilfe eines Sandwichs und eines Eclairs eingebaut und konnte mit den üblichen Erscheinungen weiterfahren.

Seitenständerschalter gecheckt und Steckerverbindungen gepflegt - ohne Effekt. Den Seitenständerschalter möchte ich auch ausschließen, da die Aussetzer nicht nur bei wilder Fahrt und viel Vibrationen vorkommen, sondern auch bei gleichmäßiger Vibration an der roten Ampel (immer dann, wenn ich ganz vorne stehe und hinter mir eine Schlange an Autos steht). Seitenständerschalter funktioniert samt Kontrolllampe tadellos.
Nach dem Ausgehen im Stand springt sie nicht gleich wieder an, sondern braucht eine halbe Minute.

SLS abgebaut und Löcher abgedichtet, Unterdruckschläuche ersetzt (einfach so), kein Erfolg, kein Effekt.

Eine Freundin hat ein baugleiches Dominatörchen, also:

CDI getauscht. Meine fährt so wie bisher, die andere Domi auch. Trotzdem behalte ich vorerst die geliehene CDI
Vergaser der anderen Domi geliehen, Grundeinstellung. Meine Domi läuft wie eine Göttin! Eine Freude solch eine Mühle zu fahren, wahres Glück!
Am Folgetag: Die gleichen Probleme wie vorher.
Am Folgeabend: Die Domi läuft wie ein Eimer Sch...
Zwie Tage später: die gleichen Probleme wie vorher, fahrbar, aber ab und an seltsame Aussetzer.

Heute: geliehene Zündspule mitsamt Kabel und Stecker eingebaut, verschiedene Steckerverbindungen mal gelöst, begutachtet, besprüht und mit jeweils einer dreifachen Verneigung wieder zusammengesteckt. Ca. 30km mit den üblichen Problemen, danach ca. 80km keine Probleme.

Gut, sie lief heute zum Ende der Probefahrt, aber da die ersten 30km nicht gut waren, gehe ich nicht davon aus, den Fehler entdeckt zu haben.

Eine weitere Sache ist noch anzumerken: Im Vergleich mit der Domi meiner Freundin, läuft meine sehr rauh mit sehr viel mehr Vibration, aber wesentlich spritziger und schneller hochdrehend.

Meine Fragen zu Aussetzern und Vibration:

Was wäre noch weiter zu machen, um dem Problem der Aussetzer auf die Spur zu kommen?

Da Kolben, Zylinder und Kopf ausgebaut waren: Könnte es im Laufe dieser Reparatur zu einer Verdrehung (Zahnverschiebung) der Ausgleichswelle kommen? Würde sie mit einer verdrehten Ausgleichswelle überhaupt laufen können? Lässt sich die Position der Ausgleichswelle zur Kurbelwelle in eingebautem Zustand kontrollieren?

Uff! Ich hoffe ich habe nichts vergessen und irgendjemand ist während dieses ganzen Sermons wach geblieben :lol:

Ich freue mich über Tipps, die ich noch nicht durchgearbeitet habe!
Falls jemand einen Domi-Profi in der Umgebung der hässlichsten Stadt Deutschlands kennt, also um Ludwigshafen ;) ...
Wenn ich nach Vorgabe arbeite, müsste ich Beschwerde gegen mich einlegen.
Wenn ich nach Vorliebe lebe, versuche ich, nicht dabei erwischt zu werden :lol:

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Enola Gay
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Re: Noch so'n seltsames Gezicke

Beitrag von Enola Gay » Mo 12. Okt 2020, 01:34

Wer bist DU :?: :?: :?:
Eine 'Vorstellung' wäre nicht Schlecht - andernfalls kann es hier ziemlich 'Einsam' bleiben ;
(Du willst etwas wissen ... ;));

mfG. Herbert
... war nie wirklich weg - hab mich nur versteckt ... (Marius-M.-W.)

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Re: Noch so'n seltsames Gezicke

Beitrag von Nickless » Mo 12. Okt 2020, 07:32

Lieber Verfasser dieses Textes,
ja, wie Herbert schon schreibt, so ein langes Bündel von Worten, aber nicht mal ein Name! (richtiger Name)
Dann aber mal los, mit einer wenigstens kleinen Vorstellung, damit man weiß, mit wem man es zu tun hat.

Gruß, Rolf
...was ich heute nicht mache, mache ich morgen, oder besser übermorgen, dann kann ich morgen das machen, was ich gestern nicht gemacht habe...

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Mehrheit
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Re: Noch so'n seltsames Gezicke

Beitrag von Mehrheit » Mo 12. Okt 2020, 09:49

Leute (2), geht's noch ??
Da macht sich jemand soooo viel Mühe, (fast) ALLES aufzulisten, was er schon so fließig selbst gemacht hat,
und Ihr seid immer noch nicht zufrieden ?????

Erstmal ein WILLKOMMEN an Nandemoya (warum auch immer es so heißt).
Und mit etwas Geduld, findet sich sicher auch jemand, der in Deiner Liste die Lücke findet.

Von mir leider keine Tipps.....aber einen freundlichen Gruß
Sylvia

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Re: Noch so'n seltsames Gezicke

Beitrag von hanspumpel » Mo 12. Okt 2020, 10:26

Auch ein herzliches Willkommen von mir.
Also wenn der Motor richtig überholt und wieder zusammengebaut wurde und wenn das Ventilspiel stimmt und wenn die Krümmer gut dicht am Zylinder sitzen würde ich noch immer auf zu mageres Leerlaufgemisch tippen.
Die Domi ist da sehr empfindlich.
Ist es besser, wenn Du immer (oder zumindest recht lange) mit Choke fährst?
Leerlaufgemischschraube schon mal weiter (>2.5) aus gedreht?
Luftfiltergehäuse richtig dicht?
Die Reperatur Kits von Keyster werden hier von den Experten sehr wechselnd bewertet.
Wenn Du sicher sein willst, das Dein Vergaser so ist wie er sein sollte (oder besser) kannst Du Dich an "dieCobra" wenden um den Vergaser Fachgerecht überholen zu lassen.
Liebe Grüße,
Gunnar

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Re: Noch so'n seltsames Gezicke

Beitrag von Nandemoya » Mo 12. Okt 2020, 11:33

Vielen Dank für die Nachrichten! Ich habe mich jetzt mal im Vorstellungsbereich als "Wahlpfälzer" vorgestellt, für die, die es interessiert, warum es "Nandemoya" heißt :-)

@hanspumpel
Vielen Dank für Deinen Tipp!
Am Vergaser habe ich schon sehr viel probiert, auch mit weiter ausgedrehter Schraube - weniger rausgedreht war immer schlecht. Aber selbst, wenn sie dann etwas besser läuft, hat das keinen Einfluss auf diese seltsamen Aussetzer. Das zu magere Leerlaufgemisch kann m.M. nichts mit Ausssetzern im Teillastbereich oder beim Beschleunigen zu tun haben.

Wenn sie zu mager wäre, warum läuft sie dann manchmal einen halben Tag, als wenn nichts wäre?
Manchmal tuckert sie im Leerlauf gemütlich vor sich hin, manchmal ist es eben nach ein, zwei Minuten vorbei.
LL ca. 1.500 1/min. 1.300 1/min sind mir im aktuellen Zustand zu wenig.

Nicht vergessen: Vergaserüberholung hin oder her, das ist der dritte Vergaser in der Domi und der läuft auf der anderen prima, daher vermute ich das Problem eher außerhalb des "Versagers"
Luftfiltergehäuse ist heil und der Anschluss des ehemaligen SLS abgedichtet, Stutzen ist praktisch neu, Anschluss LF-Kasten elastisch. Aber auch das würde nicht diese unregelmäßig auftretenden Fehler erklären, oder?

Das mit den Keyster-Sätzen ist interessant! Gibt es Alternativen? Früher haben wir die Düsen immer selbst gesäubert, aber die Autos hatten keine Düsennadeln :-)

Obwohl ich den Seitenständerschalter im Prinzip ausschließe... vielleicht sollte ich doch die CDI mal direkt auf Masse legen oder den Schalter brücken. Die Aussetzer sind ja im kleinen Teilbereich einer Sekunde, dass man die Kontrolllampe vielleicht auch gar nicht wahrnehmen würde.

"dieCobra"? Cool! Ich schaue mal nach der Arbeit danach. Muss jetzt echt schuften ;-)

Danke erstmal!!! Wenn ich falsch denke, freue ich mich auf Berichtigungen!

Frank
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Re: Noch so'n seltsames Gezicke

Beitrag von Andreas_NRW » Mo 12. Okt 2020, 11:42

Die Ausrichtung der Ausgleichswelle kann man nur bei geteiltem Motorgehäuse kontrollieren.

Welche Baureihe / Baujahr ist Deine DOMI (wegen der Elektrik/Sicherheitskette)

Mogliche Ursachen als erste Idee:

-Korrektes Ventilspiel? Besonders rechts/!!Autodeko!!
-defekte Autodeko-Mechanik
-Fehler in der Sicherheitskette
-kleine Dichtung und U-Scheibe der Leerlaufgemischschraube vorhanden?
-Zündkabel/Stecker 100% ok?
-Unterdruckschläuche am Vergaser rissig?

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Re: Noch so'n seltsames Gezicke

Beitrag von jakobjogger » Mo 12. Okt 2020, 11:45

Nandemoya hat geschrieben:
Mo 12. Okt 2020, 11:33
...
Nicht vergessen: Vergaserüberholung hin oder her, das ist der dritte Vergaser in der Domi und der läuft auf der anderen prima, daher vermute ich das Problem eher außerhalb des "Versagers"
Luftfiltergehäuse ist heil und der Anschluss des ehemaligen SLS abgedichtet, Stutzen ist praktisch neu, Anschluss LF-Kasten elastisch. Aber auch das würde nicht diese unregelmäßig auftretenden Fehler erklären, oder?



Danke erstmal!!! Wenn ich falsch denke, freue ich mich auf Berichtigungen!

Frank
Hallo Frank,
welchen Stutzen meinst du? Den Kondensator, also das Gummiteil zwischen Vergaser und Zylinder? Ich weiß nicht, ob es dir bekannt ist, aber der neigt gerne zu Haarrissen und zwar an der Unterseite. Kann man nur im ausgebauten Zustand bei genauster Betrachtung erkennen, wenn man ihn mit der Hand etwas versucht zusammen zu drücken.
Hast du schon den Bremsenreinigertest durchgeführt?

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Re: Noch so'n seltsames Gezicke

Beitrag von Andreas_NRW » Mo 12. Okt 2020, 11:47

Nachtrag, der Seitenständerschalter „meldet“ 2 Zustände, das ist ein Umschalter mit 3 Leitungen.
Daher heißt Kontrolleuchte aus nur das der Ständer nicht unten ist.
Die CDI / Sicherheitskette erwartet auch das Signal „oben“.
Es gib 2 verschiedene Schalter je nach Baujahr und der ältere hat gerne Kontaktprobleme.

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Andreas_NRW
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Re: Noch so'n seltsames Gezicke

Beitrag von Andreas_NRW » Mo 12. Okt 2020, 11:50

Der von JJ so benannte Kondensator nennt sich in den Honda-Bezeichnungen „Isolator“ und ist KEIN elektrisches Teil.
Der Name rührt von der thermischen Isolation zwischen Zylinder und Vergaser.

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Re: Noch so'n seltsames Gezicke

Beitrag von hanspumpel » Mo 12. Okt 2020, 11:51

jakobjogger hat geschrieben:
Mo 12. Okt 2020, 11:45

Hallo Frank,
welchen Stutzen meinst du? Den Kondensator, also das Gummiteil zwischen Vergaser und Zylinder? Ich weiß nicht, ob es dir bekannt ist, aber der neigt gerne zu Haarrissen und zwar an der Unterseite. Kann man nur im ausgebauten Zustand bei genauster Betrachtung erkennen, wenn man ihn mit der Hand etwas versucht zusammen zu drücken.
Hast du schon den Bremsenreinigertest durchgeführt?
Den Isolator hat er ja schon gewechselt, da der alte Risse hatte. Die Frage wäre dann allerdings ob er den O Ring auch gewechselt hat.
Dieser O Ring ist neu schon grenzwertig und will am liebsten mit ein bisschen Dichtpaste eingesetzt werden.
Liebe Grüße,
Gunnar

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Re: Noch so'n seltsames Gezicke

Beitrag von jakobjogger » Mo 12. Okt 2020, 11:57

@A-NRW: Ich Depp. Da waren die Finger schneller als das Hirn.
@Gunnar: Er schrub "praktisch neu, hat "neu" also damit relativiert. Sollte aber auch nur ein Hinweis sein, da vielleicht nochmal genauer nachzuschauen. Wenn das schon geschehen ist, dann ist ja gut.

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Re: Noch so'n seltsames Gezicke

Beitrag von dieCobra » Mo 12. Okt 2020, 13:07

ja, das Thema Vergaser und Ventile hatten wir schon sehr oft. Frag mal JJ. :D
Ich habe den Vergaser überholt und JJ hat die Ventile nachgestellt und schon rennt die Domi.
Zum Vergaser kann ich nur sagen:
viewtopic.php?f=11&t=1420&p=67928&hilit ... che#p67928
schreib mir einfach eine PN.
LG Andi
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Re: Noch so'n seltsames Gezicke

Beitrag von BinDo » Mo 12. Okt 2020, 18:50

So isses wohl. ;)
- Heute ist nicht alle Tage, ich komme wieder, keine Frage -

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Re: Noch so'n seltsames Gezicke

Beitrag von langer » Mo 12. Okt 2020, 23:13

Andreas_NRW hat geschrieben:
Mo 12. Okt 2020, 11:50
...Der Name rührt von der thermischen Isolation zwischen Zylinder und Vergaser.
Dafür kriegst von mir, beim nächsten Treff ein Kaltgetränk deiner Wahl :!:
Grüsse langer 8-)
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Der Niedergang deutscher Ingenieurskunst begann mit dem DIN Stecker, billigem Plastik und beschleunigt mit VW...

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Re: Noch so'n seltsames Gezicke

Beitrag von Tolek » Di 13. Okt 2020, 09:53

Aufgrund der Fehlerbeschreibung würde ich vermuten , daß sich da zwei oder dummerweise sogar drei Fehler summieren .Und das auch noch mit zeitl. Intervallen.Würde mal das Leerlaufsystem ganz gezielt reinigen .LD und Einstellschraube raus .Ein und Ausgang mehrfach von beiden Seiten mit Sprühöl durchpusten .Also auch die Minilöcher nach dem Schieber .Das dünne Röhrschen von der Spraydose direkt ansetzen .Hat bei mir funktioniert als ich ganz feines pulveriges Material durch einen gebraucht gekauften Acerbistank abgekriegt hab.
Ganz ähnliche Symptome verursachen auch lockere Ventilsitzringe .Hörst du im kalten Standgas ein einseitiges tickern?
Beide Fehler zusammen plus Elektrikfehler :o :shock: :roll:
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Re: Noch so'n seltsames Gezicke

Beitrag von Nandemoya » Mi 14. Okt 2020, 01:00

Wow!!! Vielen Dank für die vielen Antworten!!!
Muss mal nach und nach durchgehen


-Korrektes Ventilspiel? Besonders rechts/!!Autodeko!!
Beim Ventilspiel bin ich schon aus historischer Sicht sehr penibel. Von der Autodeko und der Problematik weiß ich. Ich gehe von perfektem Ventilspiel aus.

-defekte Autodeko-Mechanik
Oh! ähm... wie ließe sich das kontrollieren?

-Fehler in der Sicherheitskette
Sicherheitskette? Ist das der Krempel von Seitenständerschalter, Kupplungsschalter, Neutralschalter und Notaus-Schalter? Ich halte alles gangbar und habe die einzelnen Teile getestet, aber bei sporadisch auftretenden Fehlern ist das nicht ohne. Am besten alles umgehen???

-kleine Dichtung und U-Scheibe der Leerlaufgemischschraube vorhanden?
Ja, ganz neu!

-Zündkabel/Stecker 100% ok?
Yes, zwei Varianten versucht, andere Mühle läuft mit beiden super

-Unterdruckschläuche am Vergaser rissig?
Nein, gleich zu Beginn ersetzt wegen Rissen.

Die Ausrichtung der Ausgleichswelle kann man nur bei geteiltem Motorgehäuse kontrollieren.
Buäääääh! Schade!

welchen Stutzen meinst du? Den Kondensator, also das Gummiteil zwischen Vergaser und Zylinder?
Genau! Bei Autos nannte man den eigentlich immer Ansaugstutzen, hier offensichtlich "Isolator", den ich mir neuwertig (ausgepackt) beschafft hatte. Von den Dichtungen habe ich auch noch einige (ich dachte erst das seien nur O-Ringe, aber... teurer!), da ich schon irgendwie ahnte, diese häufiger zu brauchen.

der Seitenständerschalter „meldet“ 2 Zustände
Ah, das erklärt die drei Kabel. Mittlerweile denke ich - wie beim dienstlichen Golf - am besten jede unnötige Elektrik/Elektronik weg! :lol: Mal sehen, vielleicht gibt es da eine einfache Lösung, um diese Fehler auszuschließen.

Dieser O Ring ist neu schon grenzwertig und will am liebsten mit ein bisschen Dichtpaste eingesetzt werden
Ich finde auch, dass die Dichtringe mit hitzefestem Silicon am besten kombiniert sind, denke aber auch über eine Papierversion nach.

Ich habe den Vergaser überholt und JJ hat die Ventile nachgestellt und schon rennt die Domi
Meine Domi rennt wie wahnsinnig. Mit Druck zu fahren ist immer möglich!

Leerlaufsystem ganz gezielt reinigen
Das Leerlaufsystem dürfte im hohen Teillastbereich kaum Einfluss haben. Bei allen drei Vergasern ist aber eine Reinigung durchgeführt worden.

Ganz ähnliche Symptome verursachen auch lockere Ventilsitzringe .Hörst du im kalten Standgas ein einseitiges tickern?
Boah! Bei einem überholten Kopf wäre das krass! Der Motor klingt aber insgesamt nicht wirklich gut, ziemlich "rasselig", sodass ein "tickern" wohl nicht wahrzunehmen ist. Müsste ich bei lockeren Ventilsitzringen nicht beim Ventilspiel prüfen Probleme mit unterschiedlichen Werten bekommen?

Den Vergaser muss ich diese Woche zurückgeben und werde den Ersten Original-Vergaser nochmal genau ansehen, auch was das Klappenwellenspiel angeht.
K&N habe ich jetzt mal versucht und die Originalhauptdüse im Leihvergaser belassen - geht super! Könnte auch an dem kühleren Wetter liegen. Geräusch lauter, aber erträglich. Aussetzer mit gelegentlichem Ausgehen immer noch vorhanden.

Sorry, aber vielen Dank, dass sich so viele Leute mit meinem Problem auseinandersetzen!!!
Wenn ich nach Vorgabe arbeite, müsste ich Beschwerde gegen mich einlegen.
Wenn ich nach Vorliebe lebe, versuche ich, nicht dabei erwischt zu werden :lol:

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Re: Noch so'n seltsames Gezicke

Beitrag von dodderer » Mi 14. Okt 2020, 04:44

Nandemoya hat geschrieben:
Mi 14. Okt 2020, 01:00


Leerlaufsystem ganz gezielt reinigen
Das Leerlaufsystem dürfte im hohen Teillastbereich kaum Einfluss haben. Bei allen drei Vergasern ist aber eine Reinigung durchgeführt worden.

Moin
Bei den Keihin meiner Kawasakis spielt das Leerlaufsystem bis etwa 6000rpm (von 12000max :geek: ) eine spürbare Rolle.
Warum sollte das bei der Honda anders sein, in anderen Drehzahlbereichen natürlich.
Aber die Wahrscheinlichkeit, dass die drei Vergaser alle die gleiche Verschmutzung haben, halte ich für recht gering.
Viele Grüße
Andreas BC

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Re: Noch so'n seltsames Gezicke

Beitrag von Andreas_NRW » Mi 14. Okt 2020, 09:52

Wenn der K&N „Hörbar“ ist.... wie sieht Dein Luftfilterkasten aus?
Hat der Vorbesitzer den „getunt“ und die Ansaugöffnung obendrauf modifiziert?

Wenn der K&N das Problem verringert, wie alt ist der bisherige ?Papier?Filter.
Hatte mal das Problem das bei ca. 3000 Umdrehungen die Kiste stotterte wie ein alter Traktor und ab 4000 Umdrehungen
schlagartig loszog als gäbs kein Morgen.
Da war der Luftfilter durch Geländeeinsatz „zugestaubt“

Der DOMI-Vergaser reagiert gerne mal auf Abweichungen der Ansaugluftströmung mit Rumgezicke.

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Re: Noch so'n seltsames Gezicke

Beitrag von Tolek » Mi 14. Okt 2020, 11:00

Da hat sie "jemand" in die Finger gekriegt , den Kopf "überholt" , einige tausend Kilometer harte Piste , hört sich ziemlich "rasselig" an . Was könnte das unter Umständen womöglich über den Gesamtzustand des Motors vielleicht aussagen :?: :idea:
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Re: Noch so'n seltsames Gezicke

Beitrag von Tony » Mi 14. Okt 2020, 15:11

Moin!

Ich hatte ebenfalls den kompletten Vergaserrep. Satz von Keyster genutzt und seitdem Zündaussetzer gehabt... konnte mir das nicht erklären... Habe jetzt im Endeffekt den Vergaser mit den alten Teilen gereinigt, alte Düsen und Nadel eingebaut und siehe da, Zündaussetzer sind weg! =)

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Re: Noch so'n seltsames Gezicke

Beitrag von Nandemoya » Do 15. Okt 2020, 00:16

Spätschicht schlaucht, ich konnte noch nicht an die Mühle.
Eure Tipps sind wirklich super, da kann man echt dankbar sein. Vielen Dank!

"Bei den Keihin meiner Kawasakis spielt das Leerlaufsystem bis etwa 6000rpm (von 12000max :geek: ) eine spürbare Rolle.
Warum sollte das bei der Honda anders sein, in anderen Drehzahlbereichen natürlich.
Aber die Wahrscheinlichkeit, dass die drei Vergaser alle die gleiche Verschmutzung haben, halte ich für recht gering.
"
Mich würde es wundern, wenn ich selbst mit einer verstopften Leerlaufdüse nicht perfekt mit 4.500 1/min von ca. 7.000 1/min fahren könnte. Beim langsamen Schalten und großem Drehzahlverfall würde sich das aber bestimmt unangenehm auswirken. Einen Effekt wie "Zündaussetzer" in verschiedenen Bereichen durch das Leerlaufsystem erscheint mir fern. Und wie Du sagst, bei allen Vergasern wäre das nicht zu erwarten.

Wenn der K&N „Hörbar“ ist.... wie sieht Dein Luftfilterkasten aus?
Hat der Vorbesitzer den „getunt“ und die Ansaugöffnung obendrauf modifiziert?

Gute Frage... optisch sieht das Teil ganz normal aus, keine zusätzlichen Öffnungen und keine sichtbaren Veränderung beim "Schnorchel", ABER... würde sich das manchmal auswirken und manchmal ein paar Stunden nicht?

Wenn der K&N das Problem verringert, wie alt ist der bisherige ?Papier?Filter.
Der K&N verringert das Problem leider nicht, die Domi scheint nur ganz oben etwas freier zu sein - könnte subjektiv sein. Papierfilter ist gut fahrbar, aber ich tausche gerne sehr früh. Andere würden ihn noch länger fahren, ich auch wenn ich keinen anderen hätte. Der K&N ist jetzt neu und ich halte den für ganz praktisch :D

Der DOMI-Vergaser reagiert gerne mal auf Abweichungen der Ansaugluftströmung mit Rumgezicke.
Dann aber dauerhaft, nehme ich an.

Da hat sie "jemand" in die Finger gekriegt , den Kopf "überholt" , einige tausend Kilometer harte Piste , hört sich ziemlich "rasselig" an . Was könnte das unter Umständen womöglich über den Gesamtzustand des Motors vielleicht aussagen?
Ja, der Schrauber ist zwar sehr erfahren, aufgrund der vielen Mopeds, aber er ist kein Profi. Jeder macht Fehler, ich habe auch schon welche entdeckt über die man sich wundert, aber egal. Interessant wäre es zu wissen, was könnte solch einen Fehler nach der Kopfüberholung (durch Firma EGU in Waiblingen) und Zusammenbau mit neuem Zylinder und Kolben verursachen??

Ich hatte ebenfalls den kompletten Vergaserrep. Satz von Keyster genutzt und seitdem Zündaussetzer gehabt... konnte mir das nicht erklären... Habe jetzt im Endeffekt den Vergaser mit den alten Teilen gereinigt, alte Düsen und Nadel eingebaut und siehe da, Zündaussetzer sind weg! =)
Oho! Waren die Zündaussetzer auch in mehreren Fahrbereichen?? Ich habe noch meine alten Teile gesäubert aufbewahrt :-)


Also, sehr interessant finde ich, dass sich praktisch alle auf Vergaserprobleme stürzen. Die HONDA

Heute
Ohne
Nennenswerte
Defekte
Angekommen - wie ich hörte)

hat offensichtlich bei Euch keine oder banale elektrische/elektronische Probleme. Vielleicht mal eine CDI, vielleicht mal ein Schalter - sehr, sehr interessant.
Mannheim ist ja ab jetzt Risikogebiet, Ludwigshafen eigentlich schon immer, vielleicht habe ich genug Muße, mir am Wochenende meine zwei Vergaser mal übergenau anzuschauen, ob irgendwo doch zuviel Spiel ist oder wieder Dreck auftaucht. Ich kann es kaum abwarten endlich wieder Probefahrt zu machen :-)
"Die Domi ist emfindlich.."...pfff :lol:

Ihr helft mir auf jeden Fall schon mal dabei weiterzumachen! Danke!!!
Wenn ich nach Vorgabe arbeite, müsste ich Beschwerde gegen mich einlegen.
Wenn ich nach Vorliebe lebe, versuche ich, nicht dabei erwischt zu werden :lol:

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Re: Noch so'n seltsames Gezicke

Beitrag von dieCobra » Do 15. Okt 2020, 09:36

Selten hier, das jemand soviel schreibt.....in einem Post.

Grüße
Andi
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Perfektion ist dann erreicht, wenn nichts mehr hinzugefügt und nichts mehr weggelassen werden kann. >Tasai<

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Re: Noch so'n seltsames Gezicke

Beitrag von steffen » Do 15. Okt 2020, 11:14

Nandemoya hat geschrieben:
Do 15. Okt 2020, 00:16
Mannheim ist ja ab jetzt Risikogebiet, Ludwigshafen eigentlich schon immer,...
Jaja, wer den Tod nicht scheut fährt nach... Ach, nein. Das war eine andere Stadt. :mrgreen:

Also grundsätzlich wohne ich ja echt nicht weit weg von Dir und würde mir Deine Domi gerne mal live anschauen, und vor allem auch mal anhören.
Allerdings bringen mich derzeit Wetter und Virus kaum vor die Tür. :?
Naja, es kommen auch hoffentlich wieder bessere Zeiten.
Wenn ich nach Mannheim fahre, bin ich meistens in der Casterfeldstraße Ecke Polo/Louis.

Gruß,
Steffen

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Re: Noch so'n seltsames Gezicke

Beitrag von Tolek » Do 15. Okt 2020, 11:26

Von EGU hört man nicht nur gutes , selbst hatte ich noch nix mit denen zu tun.Aber die tausende Kilometer harte Piste und rasseliger Motor lassen jetzt nicht gerade auf einen praktisch sehr guten Zustand schliessen . Ventilsitze können durch thermische extreme Überlastung wieder locker werden , ein Tuningkolben geschmiedet hat angeblich nicht nur Vorteile (wenn einer drinne wäre).
Wer das Ziel nicht kennt , kann sich auch im Weg nicht irren.

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