Der "wer kam wie durch den Tüv" Thread Rev. 2.0

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Moderator: Domitreffen

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Nickless
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Re: Der "wer kam wie durch den Tüv" Thread Rev. 2.0

Beitrag von Nickless »

karin hat geschrieben: So 9. Aug 2020, 14:54
Radialreifen und Gürtelreifen ist dasselbe. Da ist ein Stahl- oder Textilgürtel radial, also in Laufrichtung, um die Karkasse gewickelt. (Das andere sind Diagonalreifen, die sind diagonal gewickelt ...) 🤓
Da habe ich irgendwas bissi falsch verstanden. Danke für die Verbesserung. Lerne gerne dazu.

Gruß, Rolf
...was ich heute nicht mache, mache ich morgen, oder besser übermorgen, dann kann ich morgen das machen, was ich gestern nicht gemacht habe...
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Saruman
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Re: Der "wer kam wie durch den Tüv" Thread Rev. 2.0

Beitrag von Saruman »

Eigentlich wurschtegal. So wie ich den Endlostext gelesen habe, dürfen die Aufkleber nicht mehr hin und der Reifen muss den Speedindex des Motorrades entsprechen. Und das ist der Grund warum ich auf der Bandit nie Stollenreifen drauf machen durfte.
Gruß Mario

Manchmal kann man nichts machen, ....außer weiter....

Ulix
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Re: Der "wer kam wie durch den Tüv" Thread Rev. 2.0

Beitrag von Ulix »

Heute die Freewind frisch getüvt, obwohl es die Hupe nicht tat.. Jetzt weiß ich warum ich vorne einen Stecker zuviel hatte....
Hab die Hupe nach dem Umbau garnicht mehr angeschraubt :shock:
20201010_173511.jpg
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dodderer
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Re: Der "wer kam wie durch den Tüv" Thread Rev. 2.0

Beitrag von dodderer »

Ui, die sieht gut aus, ohne das ganze schreckliche Plastikgedöns vorne :!:
Viele Grüße
Andreas LM


Lk 6,41 Was siehst du den Splitter in deines Bruders Auge, aber den Balken im eigenen Auge nimmst du nicht wahr?
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hanspumpel
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Re: Der "wer kam wie durch den Tüv" Thread Rev. 2.0

Beitrag von hanspumpel »

Auf jeden Fall.
Glückwunsch und viel Spaß.
Saludos,
Gunnar

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Mahatma Gandhi

Tolek
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Re: Der "wer kam wie durch den Tüv" Thread Rev. 2.0

Beitrag von Tolek »

Die find ich auch schön , nur der Frontfender wirkt durch den Ölkühler etwas deplaziert.

Ulix
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Re: Der "wer kam wie durch den Tüv" Thread Rev. 2.0

Beitrag von Ulix »

Ja, der Frontfender wirkt auf dem Bild sehr groß, wenn man davor steht wirkt es anders. Ist ein Polisport Supermoto, also relativ klein.
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BinDo
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Re: Der "wer kam wie durch den Tüv" Thread Rev. 2.0

Beitrag von BinDo »

dodderer hat geschrieben: Di 13. Okt 2020, 19:18Ui, die sieht gut aus, ohne das ganze schreckliche Plastikgedöns vorne :!:
Ja, sehr hübsch die Gute.
- Ausser mir ticken sowieso alle ziemlich seltsam, finde ich -
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Sinner
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Re: Der "wer kam wie durch den Tüv" Thread Rev. 2.0

Beitrag von Sinner »

Moin,
ich will in den nächsten Wochen mit meinem Projekt dann auch endlich mal zum Tüv.
Jetzt hab ich schon ein paar Prüfstellen angerufen um mal die Lage bzw. Möglichkeiten zu klären, da ich einen 88er Rahmen in meine 94er eingebaut habe.
Offiziell heißt es da, dass ich die Fahrgestell-Nr. der 94er dann in den 88er Rahmen einschlagen lassen muss und dafür von der Zulassungsbehörde auch noch eine extra Genehmigung brauche... :shock:
Den Rahmen hab ich mit Schein & Brief gekauft und natürlich würde ich viel lieber den Schein von 1988 behalten, was auch Sinn und Zweck bei der Wahl für den Ersatzrahmen war.
viewtopic.php?t=2035 hier hab ich gelesen dass, wie auch ich der Meinung war, nur die Fahrgestell-Nr. ausschlaggebend ist, sowohl bei Zulassung als auch bei TÜV.
Soweit ich sehen konnte steht auch weder in Schein, Brief noch auf der Plakette die Motornummer und die geht bei mir auch mit RD02 los, also wie bei der Fahrgestell-Nr.

Mein Vorgehen wäre jetzt, die Domi einfach zum Tüv bringen, auf Nachfrage (weil laut Papieren vom Ersatzrahmen seit 2008 außer Betrieb genommen) sagen, dass ich die Domi "restauriert" habe und ansonsten kein weiteres Wort darüber verlieren.
Sollte soweit ja keine Probleme machen oder wie seht ihr das ?

Zum Überblick :

- Rahmen + Verkleidung 88er Domi
- Rest von 94er
- Papiere für beide Rahmen vorhanden
- 88er Rahmen seit 2008 abgemeldet
- Ziel : als 88er Domi anmelden und durch den Tüv bringen (Lautstärke, ABE Arrow Paris Dakar Replika...)
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steffen
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Re: Der "wer kam wie durch den Tüv" Thread Rev. 2.0

Beitrag von steffen »

Der Rahmen und dessen Nummer ist entscheidend. Aus welchem Baujahr der Motor ist, der da drin steckt, ist völlig egal. Ich bin auch über 17 Jahre lang einen 93er Motor im Rahmen meiner 88er Domi gefahren. Das hat niemanden interessiert.
Daher würde ich sagen: Einfach mit der auf dem 88er Rahmen aufgebauten Domi zum TÜV fahren, die dazu passenden Zulassungsbescheinigungen mitnehmen (Teil 1 dürfte sogar reichen) und abnehmen lassen.
Wie das mittlerweile mit Vollabnahmen ist, weiß ich nicht. Aber wenn die 88er seit 2008 abgmeldet war, wirst wahrscheinlich eine machen müssen. Und die restlichen Anbauteile sind auch nicht relevant. Zum einen weil sie trotzdem original sind, auch wenn sie ein anderes Baujahr als der Rahmen haben, und zum Anderen ist nichts davon explizit im Schein eingetragen. Hättest Du eine Eintragung z.B. bezüglich Einzelsitz oder weil irgendwann mal die Verkleidung ausgetragen wurde, müsste dies natürlich wieder geändert werden. Aber ich gehe davon aus, dass auch die 88er einigermaßen original gewesen ist.

Gruß,
Steffen
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Barniebutsch
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Re: Der "wer kam wie durch den Tüv" Thread Rev. 2.0

Beitrag von Barniebutsch »

Reden ist Silber, schweigen ist Gold. An der Gültigkeit dieses Sprichwortes hat sich nichts geändert.
Domi hinstellen und den Prüfer machen lassen. Nur auf Nachfrage das Allernötigste erklären. Weil, viel reden birgt den Ansatz für weitere Fragen. Bürokraten muß man sich vom Hals halten. Und am besten zu einem entspannten Prüfer gehen. Es gibt ja genug freie Prüfstationen. Du willst ja nur neuen TÜV haben, und nichts eingetragen bekommen.
Solange die 88er Domi äußerlich aussieht wie eine 88er Domi, sollte es auch keinerlei Probleme geben.
Sowas wie eine Vollabnahme gibt es nicht mehr, es steht eine ganz normale Hauptuntersuchung an. Egal, wie lange die Domi vorher abgemeldet war.

Ich war im September mit der Sumo bei meiner Stammprüfstelle, nur war mein "Stammprüfer" im Urlaub und eine mir bis dato unbekannte Vertretung da. Nach nicht mal 5 Minuten war die neue Plakette dran. Weil der gute Mann so entspannt war, bin ich gleich noch mit der XR hin. Der ganze Enduro-Urlaub-Dreck noch dran, Seitenständer geht nicht von alleine hoch, Tank ohne ABE verbaut, Reifen ohne Straßenzulassung, China-LED-H4-Lampe im Scheinwerfer, Zusatzscheinwerfer ohne e-Nummer. Alles, was der gute Mann gesagt hat, war "hm, hm, hm" und nach 5 Minuten: "Hm, das macht jetzt nochmal 72,40 €".
Gruß aus dem Erzgebirge

Bernd
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Andreas_NRW
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Re: Der "wer kam wie durch den Tüv" Thread Rev. 2.0

Beitrag von Andreas_NRW »

Also ICH würde das ganze auf den 88er Rahmen und dessen (hoffentlich vorhandenen Papieren) abnehmen lassen!
Es gibt da immer noch einige Vorteile der „alten“ Baujahre.
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dieCobra
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Re: Der "wer kam wie durch den Tüv" Thread Rev. 2.0

Beitrag von dieCobra »

Da fragt keiner nach dem Motor. Außer, es wäre jetzt ein Vierzylinder........ :lol:

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Sinner
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Re: Der "wer kam wie durch den Tüv" Thread Rev. 2.0

Beitrag von Sinner »

Danke für die schnellen und zahlreichen Antworten ;)
Ich war mit Motorrad bisher nur noch nie bei ner HU und hab daher kein Plan wie was streng gehandhabt wird oder eben nicht...
Barniebutsch hat geschrieben: Di 9. Aug 2022, 11:03 Solange die 88er Domi äußerlich aussieht wie eine 88er Domi, sollte es auch keinerlei Probleme geben.
steffen hat geschrieben: Di 9. Aug 2022, 10:54 Aber ich gehe davon aus, dass auch die 88er einigermaßen original gewesen ist.
Leider nein. Der vollständige Hintergrund ist folgender :
Ich hab mir eine 94er Domi zugelegt, war auch sehr zufrieden mit Handling, Durchzug, Gelände/Straße aber die Optik hat es mir nicht sooo angetan.
Ursprünglich wollte ich da eher etwas in Richtung DR, KLR oder XT.
Daher hab ich sie nach meiner ersten Saison zerlegt, um Heck und Front anzupassen https://forum.nx250.de/viewtopic.php?t=2139
Bei der Gelegenheit hab ich unter anderem den Rahmen pulvern lassen, nur leider mit dem Ergebnis dass ich Strahlgut im Rahmentank hatte und davon nicht wenig...
Also musste ein neuer Rahmen her und da hab ich mir eben einen von 1988 zugelegt eben wegen der schon angesprochenen Vorteile und weil die ABE für den Paris Dakar Replika meines Wissens nur bis BJ 91 gilt. Und den will ich mir nicht entgehen lassen :D ;)
Somit hab ich also nur den 88er Rahmen mit Papieren und die Domi jetzt soweit in der Optik einer 88er ohne Verkleidung vorne dafür mit Lichtmaske und hohem Fender.
steffen hat geschrieben: Di 9. Aug 2022, 10:54 die Verkleidung ausgetragen wurde
Da ich die Verkleidung weglassen will, muss ich das wohl machen, wusste ich auch noch nicht :?
Barniebutsch hat geschrieben: Di 9. Aug 2022, 11:03 Du willst ja nur neuen TÜV haben, und nichts eingetragen bekommen.
Eine Stahlflex-Bremsleitung war vom Vorbesitzer bei meiner 94er eingebaut und auch schon eingetragen,
die übernehme ich beim 88er Rahmen, also muss ich eh zur Dekra für die Eintragung.
Barniebutsch hat geschrieben: Di 9. Aug 2022, 11:03 Enduro-Urlaub-Dreck noch dran, Seitenständer geht nicht von alleine hoch, Tank ohne ABE verbaut, Reifen ohne Straßenzulassung, China-LED-H4-Lampe im Scheinwerfer, Zusatzscheinwerfer ohne e-Nummer.
Das nimmt mir schon mal einiges an Sorgen :lol:
Barniebutsch hat geschrieben: Di 9. Aug 2022, 11:03 Sowas wie eine Vollabnahme gibt es nicht mehr, es steht eine ganz normale Hauptuntersuchung an. Egal, wie lange die Domi vorher abgemeldet war.
So auch die Aussage von Tüv / Dekra.
Andreas_NRW hat geschrieben: Di 9. Aug 2022, 13:26 Es gibt da immer noch einige Vorteile der „alten“ Baujahre.
Genau die hatte ich im Visier ;)
Abgasuntersuchung entfällt, mehr Lautstärke zulässig, Pegel ist mit Phon eingetragen, ABE für Paris Dakar Replika, im Originalzustand gibts H-Kennzeichen.
Welche Vorteile gibts noch ? Würde mich mal interessieren, oder gibts da zufällig schon ne Zusammenfassung in einem Thread ? :D
Papiere zum Rahmen sind auch vorhanden.
dieCobra hat geschrieben: Di 9. Aug 2022, 21:40 Da fragt keiner nach dem Motor. Außer, es wäre jetzt ein Vierzylinder........
Bring mich doch jetzt kurz vor Fertigstellung nicht noch auf so Gedanken :lol: :lol: :mrgreen:

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RD06

Re: Der "wer kam wie durch den Tüv" Thread Rev. 2.0

Beitrag von RD06 »

Gestern mit der Sumo-XR zur Nachuntersuchung beim TÜV gewesen.
Letzte Woche leider bei der HU wegen grenzwertigem Hinterreifen nicht bestanden.
Da nur am selben Tag keine Gebühr für die Nachprüfung erhoben wird, aber ein neuer Reifen in der Zeit nicht zu bekommen ist, wollte die Prüfstelle 17,50 € für den Blick auf den neuen Reifen.
Nachdem ich meinen Unmut gezeigt habe wurde die Plakette aber auf Kulanz, sprich ohne Gebühr erteilt. :D
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karin
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Re: Der "wer kam wie durch den Tüv" Thread Rev. 2.0

Beitrag von karin »

Ich habe es schon mehrfach erlebt, dass ich für die TÜV Vorstellung erstmal gar NX bezahlt habe, wenn noch was am Fahrzeug zu machen war. Dann gab es natürlich auch keinen Bericht. Bei der nächsten Vorführung dann Bericht und (meist ;)) Plakette.
Gruß, Karin
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Re: Der "wer kam wie durch den Tüv" Thread Rev. 2.0

Beitrag von steffen »

karin hat geschrieben: Fr 12. Aug 2022, 10:20 Ich habe es schon mehrfach erlebt, dass ich für die TÜV Vorstellung erstmal gar NX bezahlt habe, wenn noch was am Fahrzeug zu machen war. Dann gab es natürlich auch keinen Bericht. Bei der nächsten Vorführung dann Bericht und (meist ;)) Plakette.
Der TÜV Süd bittet einen sofort zur Kasse, noch bevor irgendein Prüfer auch nur ansatzweise einen Blick auf das Moped geworfen hat.
Bei der DEKRA habe ich bislang erst nach erfolgter HU bezahlt. Und bei denen kam es deshalb auch schonmal vor, dass mich der Prüfer hat ziehen lassen (weil ein Gutachten seiner Meinung nach nicht zur FIN meines Autos gepasst hat), ohne dass ich etwas zahlen musste.
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Re: Der "wer kam wie durch den Tüv" Thread Rev. 2.0

Beitrag von langer »

steffen hat geschrieben: Fr 12. Aug 2022, 10:40 ...Der TÜV Süd bittet einen sofort zur Kasse, noch bevor irgendein Prüfer auch nur ansatzweise einen Blick auf das Moped geworfen hat...
Tüv Hessen genauso. Als erstes pagare, sonst macht da keiner nen Finger krumm.
Wenn dann was nicht stimmt, auf Wiedersehen und dann wieder zuerst pagare.
Grüsse langer 8-)
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Re: Der "wer kam wie durch den Tüv" Thread Rev. 2.0

Beitrag von Nickless »

Auch wenn der Hessentüv doof ist, hatte ich bisher immer die Variante erst Leistung, dann bezahlen. Zur HU Abnahme gehe ich immer zu meinem Küs Mann meines Vertrauens. Ich geb ihm die Papiere, er schaut und manchmal schickt er mich weg, die Mängel zu beseitigen und dann soll ich wieder kommen. Ist echt konkret korrekt Allder. So muss das

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Re: Der "wer kam wie durch den Tüv" Thread Rev. 2.0

Beitrag von dieCobra »

langer hat geschrieben: Fr 12. Aug 2022, 14:44
steffen hat geschrieben: Fr 12. Aug 2022, 10:40 ...Der TÜV Süd bittet einen sofort zur Kasse, noch bevor irgendein Prüfer auch nur ansatzweise einen Blick auf das Moped geworfen hat...
Tüv Hessen genauso. Als erstes pagare, sonst macht da keiner nen Finger krumm.
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Gibt es dort keine DEKRA?

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Re: Der "wer kam wie durch den Tüv" Thread Rev. 2.0

Beitrag von Enola Gay »

langer hat geschrieben: Fr 12. Aug 2022, 14:44
steffen hat geschrieben: Fr 12. Aug 2022, 10:40 ...Der TÜV Süd bittet einen sofort zur Kasse, noch bevor irgendein Prüfer auch nur ansatzweise einen Blick auf das Moped geworfen hat...
Tüv Hessen genauso. Als erstes pagare, sonst macht da keiner nen Finger krumm.
Wenn dann was nicht stimmt, auf Wiedersehen und dann wieder zuerst pagare.
Ist nicht richtig - erinnere Dich, letzter TüV bei mir inne ex-Fa. :D ;
der Prüfer hat zuerst 'getüvt' und Du hast dann bezahlt ... (ich habe neben Dir gestanden ...) ;) 8-) :mrgreen:

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Re: Der "wer kam wie durch den Tüv" Thread Rev. 2.0

Beitrag von jakobjogger »

Hier ist beim TÜV immer erst Vorkasse. Bei meinem Dorfschrauber kommt die DEKRA zu Besuch. Da wird erst gearbeitet und dann bezahlt. Dabei macht die DEKRA einen guten Stundenlohn. Die Prüfung neulich der CL250 hat nicht ganz 5 Minuten gedauert und gut 66 Taler gekostet. Aber ich will da nicht klagen.
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Re: Der "wer kam wie durch den Tüv" Thread Rev. 2.0

Beitrag von langer »

Meinte den "staatlichen" Tüv mit Dienststelle hier in Frankfurt.
Die Dienststellen, die ich kenne, da muss man erst blechen, bevor was passiert.

Herbert, weiss nicht mehr von welcher Institution der gute Prüfer damals in deiner ex Firma war ?
Da lief das sowieso ganz anders ab, als wenn man hier in ein Tüv Gebäude geht.
War eine der wenigen male, dass ich keine Magenschmerzen bekam (nur ganz leichte Beklemmungen). ;) :lol:
Grüsse langer 8-)
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Re: Der "wer kam wie durch den Tüv" Thread Rev. 2.0

Beitrag von LC4_66 »

Hallo, also ich gehe immer zur GTÜ, da zahlt man nach der Untersuchung und wenns dann zu einer Nachuntersuchung kommt, ist die kostenlos. So finde ich das absolut fair.
Gruß

Hans-Jürgen
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Hogi
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Re: Der "wer kam wie durch den Tüv" Thread Rev. 2.0

Beitrag von Hogi »

Was ist schon fair
Fair wäre es, wenn die Grundkosten niedriger wären.

Wenn man aber mit abgefahrenen Reifen, defektem Hauptständer, mangelhafte Beleuchtung etc. etc. zur HU fährt, ist man selbst schuld.

Bei einer selbst verschuldeten Nachprüfung beansprucht man wieder Technik, Personal, Zeit,.....
Das darf ruhig etwas kosten.
Vllt. schaut man sich dann vorher sein Gefährt etwas sorgfältiger an.

Bei div. technischen Veränderungen, die eintragungspflichtig sind, weiß ich doch vorher, welche Unterlagen ich brauche.
Wenn nicht, Information vorab kostet nichts.

Ob man immer alles so "penibel" eingetragen haben muss, steht auf einem anderen Blatt.

Aber wie geschrieben: Selbstverschuldetes Handeln darf ruhig etwas kosten.
Gruß
Hogi 8-)

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