NX 650 1992 startet plötzlich nicht mehr
Moderator: Domitreffen
NX 650 1992 startet plötzlich nicht mehr
Guten Tag liebe Domi Gemeinde,
mein Name ist Simon, 18 Jahre alt und ich bin neu hier im Forum. Ich suche zugegebenermaßen etwas verzweifelt nach Hilfe.
Ich habe bereits vor ca. 1,5 Jahren eine 1992er Domi gekauft für meinen A2 Führerschein, sie lief, wenn auch nicht ganz sauber aber sie lief.
In letzter Zeit lief die Domi allerdings immer schlechter und ging teilweise im Leerlauf aus, nachdem sie sich "verschluckte".
Seit dem 27.02.26 möchte sie nun gar nicht mehr angehen, sie orgelt und orgelt und orgelt, hin und wieder gibt es eine wirklich extreme Fehlzündung.
Einen Zündfunken hat sie, Benzin scheint sie auch zu bekommen (zumindest so weit ich das beurteilen kann).
Ich bin ziemlich überfragt, wo mein Problem liegt, vor allem weil das so plötzlich auftrat.
Ich freue mich sehr über eure Hilfe.
Liebe Grüße
Simon
mein Name ist Simon, 18 Jahre alt und ich bin neu hier im Forum. Ich suche zugegebenermaßen etwas verzweifelt nach Hilfe.
Ich habe bereits vor ca. 1,5 Jahren eine 1992er Domi gekauft für meinen A2 Führerschein, sie lief, wenn auch nicht ganz sauber aber sie lief.
In letzter Zeit lief die Domi allerdings immer schlechter und ging teilweise im Leerlauf aus, nachdem sie sich "verschluckte".
Seit dem 27.02.26 möchte sie nun gar nicht mehr angehen, sie orgelt und orgelt und orgelt, hin und wieder gibt es eine wirklich extreme Fehlzündung.
Einen Zündfunken hat sie, Benzin scheint sie auch zu bekommen (zumindest so weit ich das beurteilen kann).
Ich bin ziemlich überfragt, wo mein Problem liegt, vor allem weil das so plötzlich auftrat.
Ich freue mich sehr über eure Hilfe.
Liebe Grüße
Simon
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Barniebutsch
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Re: NX 650 1992 startet plötzlich nicht mehr
Hallo Simon,
erstmal willkommen hier im Forum. Eine etwas ausführlichere Vorstellung wäre nicht schlecht.
Zum Problem: Ist der Zündfunken unter Last oder bei ausgeschraubter Zündkerze da? Wenn nur bei ausgeschraubter Zündkerze geprüft, dann gehe wie folgt vor: Kerze einschrauben, eine Ersatzkerze in den Kerzenstecker stecken und dann nochmal probieren.
Steht die Domi dabei auf dem Seitenständer? Beim Startversuch auf dem Seitenständer kommt üblicherweise nur ein Zündfunken beim Drücken vom Anlasser und genau ein Funken beim Loslassen vom Anlasserknopf. Klappe den Seitenständer ein, und es wird bei bei jeder Kurbelwellenumdrehung ein Zündfunken kommen.
Auf diese Weise könnte bereits das Startproblem behoben sein. Ein unsauberer Motorlauf dürfte in erster Linie von einem verschmutzten Vergaser verursacht sein. Darum kannst Du Dich kümmern, wenn der Motor wieder läuft.
Eine weitere häufige Zündungsstörquelle ist der Steckverbinder vom Notausschalter. Dieser Steckverbinder befindet sich rechts oben am Rahmen unter der Verkleidung, ist der vordere von den beiden dort befindlichen Steckverbindern. Diesen Steckverbinder auseinander ziehen, mit Kontaktspray einsprühen, ein paar mal zusammen stecken und wieder trennen. Bei endgültigen Zusammenstecken darauf achten, daß die Haltenase auch wieder rastet. Sonst wäre ich nicht der einzige, bei dem sich unterwegs der Stecker dort runtervibriert. Ist eine schnelle kurzfristige Lösung, langfristig Kontakte reinigen und vorsichtig nachbiegen.
An den Stellen würde ich anfangen.
erstmal willkommen hier im Forum. Eine etwas ausführlichere Vorstellung wäre nicht schlecht.
Zum Problem: Ist der Zündfunken unter Last oder bei ausgeschraubter Zündkerze da? Wenn nur bei ausgeschraubter Zündkerze geprüft, dann gehe wie folgt vor: Kerze einschrauben, eine Ersatzkerze in den Kerzenstecker stecken und dann nochmal probieren.
Steht die Domi dabei auf dem Seitenständer? Beim Startversuch auf dem Seitenständer kommt üblicherweise nur ein Zündfunken beim Drücken vom Anlasser und genau ein Funken beim Loslassen vom Anlasserknopf. Klappe den Seitenständer ein, und es wird bei bei jeder Kurbelwellenumdrehung ein Zündfunken kommen.
Auf diese Weise könnte bereits das Startproblem behoben sein. Ein unsauberer Motorlauf dürfte in erster Linie von einem verschmutzten Vergaser verursacht sein. Darum kannst Du Dich kümmern, wenn der Motor wieder läuft.
Eine weitere häufige Zündungsstörquelle ist der Steckverbinder vom Notausschalter. Dieser Steckverbinder befindet sich rechts oben am Rahmen unter der Verkleidung, ist der vordere von den beiden dort befindlichen Steckverbindern. Diesen Steckverbinder auseinander ziehen, mit Kontaktspray einsprühen, ein paar mal zusammen stecken und wieder trennen. Bei endgültigen Zusammenstecken darauf achten, daß die Haltenase auch wieder rastet. Sonst wäre ich nicht der einzige, bei dem sich unterwegs der Stecker dort runtervibriert. Ist eine schnelle kurzfristige Lösung, langfristig Kontakte reinigen und vorsichtig nachbiegen.
An den Stellen würde ich anfangen.
Gruß aus dem Erzgebirge
Bernd
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DominierterNoah
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Re: NX 650 1992 startet plötzlich nicht mehr
Servus Simon
Ich hatte ein ähnliches Problem als ich meine Domi (gleiches Baujahr wie deine) von meinem Onkel geerbt habe.
Im Grunde ist sie auch dauernd beim Stehen ausgegangen. Da du 18 bist und die Domi seit 1,5 Jahren hast gehe ich mal davon aus, dass du nicht extrem viel ohne Führerschein rumgefahren bist
. Manchmal hat man durch längere Standzeiten Ablagerungen oder durch Fahrten über Wald und Wiese mal etwas Schmutz im Vergaser. Das kann ein noch so kleines Stück sein, Manchmal läuft das Motorrad dann super komisch.
Schau außerdem auch nochmal nach der Batterie. Wenn du nicht genug Saft hast springt sie nicht an. Alte Batterien werden mit der Zeit schlecht, einfach mal schauen mit dem Multimeter. Ich weiss nicht wie sehr du bereits mit dem Schrauben vertraut bist. Vielleicht ist das alles was ich hier schreibe auch total offensichtlich für dich. Trotzdem viel Glück und halte uns mal auf dem Laufenden.
Ich hatte ein ähnliches Problem als ich meine Domi (gleiches Baujahr wie deine) von meinem Onkel geerbt habe.
Im Grunde ist sie auch dauernd beim Stehen ausgegangen. Da du 18 bist und die Domi seit 1,5 Jahren hast gehe ich mal davon aus, dass du nicht extrem viel ohne Führerschein rumgefahren bist
Schau außerdem auch nochmal nach der Batterie. Wenn du nicht genug Saft hast springt sie nicht an. Alte Batterien werden mit der Zeit schlecht, einfach mal schauen mit dem Multimeter. Ich weiss nicht wie sehr du bereits mit dem Schrauben vertraut bist. Vielleicht ist das alles was ich hier schreibe auch total offensichtlich für dich. Trotzdem viel Glück und halte uns mal auf dem Laufenden.
Wenn der Bauer nicht schwimmen kann, ist die Badehose schuld
Re: NX 650 1992 startet plötzlich nicht mehr
Barniebutsch hat geschrieben: Mi 4. Mär 2026, 00:11 Ist der Zündfunken unter Last oder bei ausgeschraubter Zündkerze da?
Ich habe den Zündfunken bei ausgeschraubter Zündkerze und auch bei ausgeklapptem Seitenständer überprüft, bei jeder Kurbelwellenumdrehung kam ein Funke.
Die besagten Steckverbindungen werde ich heute Nachmittag mal reinigen.
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Barniebutsch
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Re: NX 650 1992 startet plötzlich nicht mehr
Dachte ich mir. Bei ausgeschraubter Kerze kommt bei jeder Umdrehung ein Funken. Immer. Mit ausgeschraubter Zündkerze wird aber nicht gefahren.
Entscheidend ist, ob ein Funken immer unter Last kommt. Also wenn gefahren werden soll.
Wenn keine zweite Kerze zur Hand, kann auch mit einer Stroboskoplampe geprüft werden. Die blinkt, wenn ein Funken erzeugt wird. Also wenn Strom durch das Zündkabel fließt.
Die CDI benötigt eine Mindestspannung, um einen Funken zu erzeugen. Dreht der Anlasser unter Last, also mit eingeschraubter Zündkerze, wird diese Schwellspannung meist unterschritten. Durch die Sicherheitskette u.a. mit dem Seitenständerschalter geht Spannung verloren. Ist beim Startvorgang der Seitenständer hochgeklappt, reduziert das den Spannungsverlust minimal und die an der CDI anliegende Spannung liegt dann noch über dem Schwellwert, so daß auch unter Last bei jeder Umdrehung der Kurbelwelle ein Funken erzeugt wird. Woraufhin der Motor anspringt.
Das ist das ganze Geheimnis.
Ist von Honda ganz sicher so nicht gewollt konstruiert, war aber bei meiner neuen Domi 1994 auch schon so.
Entscheidend ist, ob ein Funken immer unter Last kommt. Also wenn gefahren werden soll.
Wenn keine zweite Kerze zur Hand, kann auch mit einer Stroboskoplampe geprüft werden. Die blinkt, wenn ein Funken erzeugt wird. Also wenn Strom durch das Zündkabel fließt.
Die CDI benötigt eine Mindestspannung, um einen Funken zu erzeugen. Dreht der Anlasser unter Last, also mit eingeschraubter Zündkerze, wird diese Schwellspannung meist unterschritten. Durch die Sicherheitskette u.a. mit dem Seitenständerschalter geht Spannung verloren. Ist beim Startvorgang der Seitenständer hochgeklappt, reduziert das den Spannungsverlust minimal und die an der CDI anliegende Spannung liegt dann noch über dem Schwellwert, so daß auch unter Last bei jeder Umdrehung der Kurbelwelle ein Funken erzeugt wird. Woraufhin der Motor anspringt.
Das ist das ganze Geheimnis.
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Gruß aus dem Erzgebirge
Bernd
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Re: NX 650 1992 startet plötzlich nicht mehr
Guten Abend Bernd,Barniebutsch hat geschrieben: Mi 4. Mär 2026, 11:47 Dachte ich mir. Bei ausgeschraubter Kerze kommt bei jeder Umdrehung ein Funken. Immer. Mit ausgeschraubter Zündkerze wird aber nicht gefahren.
Entscheidend ist, ob ein Funken immer unter Last kommt. Also wenn gefahren werden soll.
Wenn keine zweite Kerze zur Hand, kann auch mit einer Stroboskoplampe geprüft werden. Die blinkt, wenn ein Funken erzeugt wird. Also wenn Strom durch das Zündkabel fließt.
Die CDI benötigt eine Mindestspannung, um einen Funken zu erzeugen. Dreht der Anlasser unter Last, also mit eingeschraubter Zündkerze, wird diese Schwellspannung meist unterschritten. Durch die Sicherheitskette u.a. mit dem Seitenständerschalter geht Spannung verloren. Ist beim Startvorgang der Seitenständer hochgeklappt, reduziert das den Spannungsverlust minimal und die an der CDI anliegende Spannung liegt dann noch über dem Schwellwert, so daß auch unter Last bei jeder Umdrehung der Kurbelwelle ein Funken erzeugt wird. Woraufhin der Motor anspringt.
Das ist das ganze Geheimnis.
Ist von Honda ganz sicher so nicht gewollt konstruiert, war aber bei meiner neuen Domi 1994 auch schon so.
Ich habe mir nun die besagten Stecker unterm Tank angeschaut, Korrosion konnte ich nicht feststellen. Ich habe sie dennoch versucht mit etwas Kontaktspray zu reinigen
Mit einer zweiten Zündkerze habe ich überprüft, ob die Zündkerze immer noch zündet, während der Anlasser läuft. Es funktioniert.
Starten tut die Domi weder mit ein- noch mit ausgeklapptem Seitenständer.
Außerdem habe ich Folgendes bemerkt und getan:
-Wenn man die Domi orgeln lässt gibt es früher oder später teils extreme Fehlzündungen.
-Des Öfteren wird exakt ein mal bei längerem orgeln das Gemisch entzündet, sie springt allerdings nicht an
-Wenn man die Zündkerze herausdreht, ist diese teilweise feucht vom Benzin. Daraufhin drehte ich die Pilot Screw bzw. die Leerlaufgemisch-Schraube am Vergaser etwas weiter herein, da ich dachte, vielleicht kommt zu viel Sprit in den Motor. Nach weiterem orgeln sprang sie dann tatsächlich an, lief mit 2,500 Umdrehungen aber sehr hoch, ich drehte also die Leerlaufdrehzahl Schraube etwas. Die Domi interessierte das anscheinend wenig, sie verschluckte sich und ging aus. Seit dem ist sie trotz etlicher Startversuche auch nicht wieder angesprungen. Dafür durfte ich weitere Fehlzündungen ertragen.
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dieCobra
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Re: NX 650 1992 startet plötzlich nicht mehr
Wie immer bei solchen Problemen. Mein Tipp:
Vergaser reinigen lassen und Ventile einstellen.
SLS wegmachen (wenn noch vorhanden)
Grüße
Andi
Vergaser reinigen lassen und Ventile einstellen.
SLS wegmachen (wenn noch vorhanden)
Grüße
Andi
Jetzt bei mir erhältlich:
SLS Verschlussplättchen aus ALU
Chokeschraube aus Messing
Vergaserservice
Perfektion ist dann erreicht, wenn nichts mehr hinzugefügt und nichts mehr weggelassen werden kann. >Tasai<
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Perfektion ist dann erreicht, wenn nichts mehr hinzugefügt und nichts mehr weggelassen werden kann. >Tasai<
Re: NX 650 1992 startet plötzlich nicht mehr
Ich hatte schon an ein-zwei Stellen gelesen, dass du Vergaser reinigst. Wie läuft das bei dir ab und was würde mich das kosten?dieCobra hat geschrieben: Mi 4. Mär 2026, 22:20 Wie immer bei solchen Problemen. Mein Tipp:
Vergaser reinigen lassen und Ventile einstellen.
SLS wegmachen (wenn noch vorhanden)
Gibt es Irgendwo eine gute Anleitung zum Ventile einstellen? Das habe ich bisher noch nicht gemacht.
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dieCobra
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Re: NX 650 1992 startet plötzlich nicht mehr
Vergasersache gerne per PN.
Ventile einstellen ist auch hier beschriebe, muss ich raussuchen.
Grüße
Andi
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Re: NX 650 1992 startet plötzlich nicht mehr
Hast ne PN.
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Re: NX 650 1992 startet plötzlich nicht mehr
Ich habe den Fehler nun gefunden und möchte euch natürlich daran teilhaben lassen.
Es lag tatsächlich an der Zündkerze... verbaut war eine Brisk BR12ZC Zündkerze. Im ausgebauten zustand, produzierte diese auch einen Zündfunken. Im eingebauten zustand, tat sie das anscheinend nicht mehr.
Nachdem ich die alte NGK DPR8EA-9 wiedergefunden und eingebaut hatte, sprang die Domi ohne zu mucken an.
Ich werde nun eine neue NGK Zündkerze bestellen, empfohlen wird die NGK DPR8EIX-9, korrekt?
Es lag tatsächlich an der Zündkerze... verbaut war eine Brisk BR12ZC Zündkerze. Im ausgebauten zustand, produzierte diese auch einen Zündfunken. Im eingebauten zustand, tat sie das anscheinend nicht mehr.
Nachdem ich die alte NGK DPR8EA-9 wiedergefunden und eingebaut hatte, sprang die Domi ohne zu mucken an.
Ich werde nun eine neue NGK Zündkerze bestellen, empfohlen wird die NGK DPR8EIX-9, korrekt?
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Re: NX 650 1992 startet plötzlich nicht mehr
Wenn Du sowieso eine neue Zündkerze bestellst, nimm am besten gleich eine Iridium-Kerze, hält deutlich länger und hat besseren Zundfunken. Habe ich in meiner RD08 auch drin.
Gruß Horst
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Re: NX 650 1992 startet plötzlich nicht mehr
„EIX“ steht für Iridium…-surver- hat geschrieben: Sa 7. Mär 2026, 11:27 Wenn Du sowieso eine neue Zündkerze bestellst, nimm am besten gleich eine Iridium-Kerze, hält deutlich länger und hat besseren Zundfunken. Habe ich in meiner RD08 auch drin.
Gruß Horst
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langer
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Re: NX 650 1992 startet plötzlich nicht mehr
Genau das passiert aber auch mit jeder noch so guten Kerze, wenn die Zündenergie unzureichend ist. Sprich die CDI zu wenig Energie an die Zündspule liefert.STAMMR hat geschrieben: Fr 6. Mär 2026, 19:35 Ich habe den Fehler nun gefunden und möchte euch natürlich daran teilhaben lassen.
Es lag tatsächlich an der Zündkerze... verbaut war eine Brisk BR12ZC Zündkerze. Im ausgebauten zustand, produzierte diese auch einen Zündfunken. Im eingebauten zustand, tat sie das anscheinend nicht mehr.
...
Dann wird der Zündfunke, der in freier Atmosphäre noch da war, durch den Druck und die hohe Luftfeuchtigkeit (in dem Fall der Sprit) unterdrückt,
da keine ausreichend kanalbildende Ionisation im Gas für einen Überschlag (Lichtbogen) stattfinden kann.
Das eine CDI zu wenig Leistung liefert, kann unterschiedliche Gründe haben. Von defekt durch Alterung (bei der original CDI nicht selten)
und/oder durch zu geringe Versorgungsspannung, oft ausgelöst durch Spannungsabfall aufgrund schlechter Übergänge (Schalter, Steckverbinder etc. pp in der Sicherheitskette).
Das deine neue Kerze "jetzt geht" kann daran liegen, das sie noch sauberer ist (weniger Kriechströme) und das der Abstand minimal kleiner ist, als bei der alten Kerze.
Das ist allerdings kein Trost, denn mangelnde Zündenergie, macht sich trotzdem in vielen Punkten negativ bemerkbar.
Grüsse langer
"Kunst muss es sein, wenn man‘s nicht kann... denn wenn man‘s kann, ist‘s keine Kunst"
Der Niedergang deutscher Ingenieurskunst begann mit dem DIN Stecker, ungeeigneten Materialien und beschleunigt mit VW...
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Barniebutsch
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Re: NX 650 1992 startet plötzlich nicht mehr
Heute funktioniert der Zugriff auf das Forum auf meinem Rechner wieder stabil, daher kann ich auch antworten.
An die Zündkerze als Störungsursache hätte ich als allerletztes gedacht. Mit einer Domi hatte ich noch nie ein Kerzenproblem. Noch nie. Weder bei meiner ersten Domi 1994 noch bei der jetzigen, die auch von 1994 stammt. Habe die 2014 mit etwas über 13.600 km gekauft und ich gehe davon aus, daß da noch die originale Zündkerze drin war. Heute mit über 110.000 km tut eben diese Kerze immer noch zuverlässig ihren Dienst. Es gab schlicht keinen Grund, diese zu ersetzen. Habe trotzdem immer eine neue Zündkerze mit. Das erste Zündungsproblem gab es vor knapp einem Jahr, und da war es der Stecker vom Notausschalter oben rechts am Rahmen, wo die Kontakte nach 30 Jahren ungeöffneten Steckverbinder Übertragungsschwierigkeiten bekommen haben.
Zündkerzenausfälle kenne ich nur noch aus den MZ-Zeiten und den Isolator-Zündkerzen aus DDR-Produktion. Seit japanische Qualität verfügbar ist, gab es das nicht mehr. Jedenfalls nicht bei mir.
Fehlzündungen hatte ich bisher nur durch Falschluft. Entweder durch einen Riß in der Unterseite vom Ansaugstutzen, der offiziell Isolator heißt, eine undichte Verbindung zwischen Vergaser und Ansaugstutzen, einen abgelösten Plastikflansch im Ansaugstutzen oder durch rissige/poröse Unterdruck-Gummischläuche am Vergaser. Bei der XR hat mal nach einem Jahr die Zubehör-Zündspule mit steigender Temperatur den Dienst quittiert und heftige Knaller produziert. Kam richtig gut abends gegen 21 Uhr in einem engen Tal.
Da also der Zündfunken vorhanden war, hätte ich eher auf ein zu mageres - durch Falschluft verursachtes, nicht zündfähiges - Gemisch getippt. Dieses nicht zündfähige Gemisch enthält trotzdem Kraftstoff, der sich überall, auch im Auspuff niederschlägt und irgendwann reicht es doch für eine Verbrennung im Auspuff, was dann als Fehlzündung bezeichnet wird.
Durch die neue Zündkerze scheint nun jedoch die Falschluftsuche nicht angetreten zu werden.
Die für eine Domi grenzwertige Zündenergieversorgung, wie Langer schrieb, besteht aber weiterhin.
An die Zündkerze als Störungsursache hätte ich als allerletztes gedacht. Mit einer Domi hatte ich noch nie ein Kerzenproblem. Noch nie. Weder bei meiner ersten Domi 1994 noch bei der jetzigen, die auch von 1994 stammt. Habe die 2014 mit etwas über 13.600 km gekauft und ich gehe davon aus, daß da noch die originale Zündkerze drin war. Heute mit über 110.000 km tut eben diese Kerze immer noch zuverlässig ihren Dienst. Es gab schlicht keinen Grund, diese zu ersetzen. Habe trotzdem immer eine neue Zündkerze mit. Das erste Zündungsproblem gab es vor knapp einem Jahr, und da war es der Stecker vom Notausschalter oben rechts am Rahmen, wo die Kontakte nach 30 Jahren ungeöffneten Steckverbinder Übertragungsschwierigkeiten bekommen haben.
Zündkerzenausfälle kenne ich nur noch aus den MZ-Zeiten und den Isolator-Zündkerzen aus DDR-Produktion. Seit japanische Qualität verfügbar ist, gab es das nicht mehr. Jedenfalls nicht bei mir.
Fehlzündungen hatte ich bisher nur durch Falschluft. Entweder durch einen Riß in der Unterseite vom Ansaugstutzen, der offiziell Isolator heißt, eine undichte Verbindung zwischen Vergaser und Ansaugstutzen, einen abgelösten Plastikflansch im Ansaugstutzen oder durch rissige/poröse Unterdruck-Gummischläuche am Vergaser. Bei der XR hat mal nach einem Jahr die Zubehör-Zündspule mit steigender Temperatur den Dienst quittiert und heftige Knaller produziert. Kam richtig gut abends gegen 21 Uhr in einem engen Tal.
Da also der Zündfunken vorhanden war, hätte ich eher auf ein zu mageres - durch Falschluft verursachtes, nicht zündfähiges - Gemisch getippt. Dieses nicht zündfähige Gemisch enthält trotzdem Kraftstoff, der sich überall, auch im Auspuff niederschlägt und irgendwann reicht es doch für eine Verbrennung im Auspuff, was dann als Fehlzündung bezeichnet wird.
Durch die neue Zündkerze scheint nun jedoch die Falschluftsuche nicht angetreten zu werden.
Die für eine Domi grenzwertige Zündenergieversorgung, wie Langer schrieb, besteht aber weiterhin.
Gruß aus dem Erzgebirge
Bernd
Bernd
Re: NX 650 1992 startet plötzlich nicht mehr
Dazu möchte ich jetzt aber auch nochmal etwas Sagen.
Ich habe daraufhin die CDI gegen folgende getauscht: https://cdi-shop.de/shop/honda-dominato ... di650-d-95 danach sprang die Domi wieder ohne Probleme an.
Bis jetzt habe ich keine mir bekannten Probleme, die darauf hinweisen würden. Deiner Theorie nach müsste ich ja also früher oder später wieder Probleme bekommen.
Den Ansaugstutzen tauschte ich auch aber die Domi sprang danach ja dennoch nicht an, erst das brachte mich ja letztendlich nochmal dazu die Zündkerze zu kontrollieren. Jetzt wo die Domi wieder läuft kann ich aber sagen, dass der Motor durch den nun nicht mehr defekten Ansaugstutzen deutlich besser läuft.
Ich denke also das das Gemisch trotz defektem Ansaugstutzen zündfähig war. Das meine Domi beim Anlassen so extrem geknallt hat erkläre ich mir daher eher so: Da die Zündkerze das Gemisch nicht zündete ist dieses immer in den Krümmer gekommen, als die Kerze sporadisch dann doch irgendwann mal das Gemisch gezündet hat, ist dadurch auch das Gemisch im Krümmer entzündet worden.
Meine originale CDI ist bereits im Oktober 2025 kaputtgegangen, damals sprang die Domi ebenfalls nicht mehr an, weil nämlich gar kein Zündfunke mehr vorhanden war.langer hat geschrieben: So 8. Mär 2026, 10:51 Das eine CDI zu wenig Leistung liefert, kann unterschiedliche Gründe haben. Von defekt durch Alterung (bei der original CDI nicht selten)
und/oder durch zu geringe Versorgungsspannung
Ich habe daraufhin die CDI gegen folgende getauscht: https://cdi-shop.de/shop/honda-dominato ... di650-d-95 danach sprang die Domi wieder ohne Probleme an.
Das würde ja bedeuten, sobald die neue Kerze durch den Ruß der Verbrennung dreckig ist, dürfte die Domi ja wieder nicht anspringen?langer hat geschrieben: So 8. Mär 2026, 10:51 Das deine neue Kerze "jetzt geht" kann daran liegen, das sie noch sauberer ist (weniger Kriechströme) und das der Abstand minimal kleiner ist, als bei der alten Kerze.
In welchen Punkten würde sich mangelnde Zündenergie denn bemerkbar machen?langer hat geschrieben: So 8. Mär 2026, 10:51 mangelnde Zündenergie, macht sich trotzdem in vielen Punkten negativ bemerkbar.
Bis jetzt habe ich keine mir bekannten Probleme, die darauf hinweisen würden. Deiner Theorie nach müsste ich ja also früher oder später wieder Probleme bekommen.
Nun vielleich sind Brisk Zündkerzen (zumindest für die Domi) auch einfach nicht so toll...Barniebutsch hat geschrieben: So 8. Mär 2026, 21:46 Zündkerzenausfälle kenne ich nur noch aus den MZ-Zeiten und den Isolator-Zündkerzen aus DDR-Produktion. Seit japanische Qualität verfügbar ist, gab es das nicht mehr. Jedenfalls nicht bei mir.
Der Motor meiner Domi lief bereits beim kauf nicht ganz sauber. Nachdem die Domi nicht mehr anspringen wollte kontrollierte ich den Ansaugstutzen, welcher tatsächlich einen dicken Riss hatte.Barniebutsch hat geschrieben: So 8. Mär 2026, 21:46 Fehlzündungen hatte ich bisher nur durch Falschluft. Entweder durch einen Riß in der Unterseite vom Ansaugstutzen, der offiziell Isolator heißt, eine undichte Verbindung zwischen Vergaser und Ansaugstutzen, einen abgelösten Plastikflansch im Ansaugstutzen oder durch rissige/poröse Unterdruck-Gummischläuche am Vergaser. Bei der XR hat mal nach einem Jahr die Zubehör-Zündspule mit steigender Temperatur den Dienst quittiert und heftige Knaller produziert. Kam richtig gut abends gegen 21 Uhr in einem engen Tal.
Da also der Zündfunken vorhanden war, hätte ich eher auf ein zu mageres - durch Falschluft verursachtes, nicht zündfähiges - Gemisch getippt. Dieses nicht zündfähige Gemisch enthält trotzdem Kraftstoff, der sich überall, auch im Auspuff niederschlägt und irgendwann reicht es doch für eine Verbrennung im Auspuff, was dann als Fehlzündung bezeichnet wird.
Durch die neue Zündkerze scheint nun jedoch die Falschluftsuche nicht angetreten zu werden.
Den Ansaugstutzen tauschte ich auch aber die Domi sprang danach ja dennoch nicht an, erst das brachte mich ja letztendlich nochmal dazu die Zündkerze zu kontrollieren. Jetzt wo die Domi wieder läuft kann ich aber sagen, dass der Motor durch den nun nicht mehr defekten Ansaugstutzen deutlich besser läuft.
Ich denke also das das Gemisch trotz defektem Ansaugstutzen zündfähig war. Das meine Domi beim Anlassen so extrem geknallt hat erkläre ich mir daher eher so: Da die Zündkerze das Gemisch nicht zündete ist dieses immer in den Krümmer gekommen, als die Kerze sporadisch dann doch irgendwann mal das Gemisch gezündet hat, ist dadurch auch das Gemisch im Krümmer entzündet worden.
Fehlzündungen hat meine Domi jetzt auch nur noch während der Fahrt beim Gas schließen bei über ca. 4000 U/Min. Sie knallt ein- bis zweimal aus den Endtöpfen und hat je nach Drehzahl danach noch so ein "frotzeln"Barniebutsch hat geschrieben: So 8. Mär 2026, 21:46 Fehlzündungen hatte ich bisher nur durch Falschluft
Sofern das Knallen beim Gas schließen nichts damit zu tun hat, werde ich das auch nicht machen, weil ich dafür keinen Grund sehe.Barniebutsch hat geschrieben: So 8. Mär 2026, 21:46 Durch die neue Zündkerze scheint nun jedoch die Falschluftsuche nicht angetreten zu werden.
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Re: NX 650 1992 startet plötzlich nicht mehr
Das ist trotzdem nicht normal. Die Domi sollte garnicht knallen, und vor allem nicht in dieser Häufigkeit. Das "Frotzeln" ist ok, aber ein lautes Knallen ist nicht ok. Das macht meine Domi nur wenn ich es provoziere (bei hoher Drehzahl den Notaus-Schalter reinhauen).STAMMR hat geschrieben: Fr 13. Mär 2026, 13:38Fehlzündungen hat meine Domi jetzt auch nur noch während der Fahrt beim Gas schließen bei über ca. 4000 U/Min. Sie knallt ein- bis zweimal aus den Endtöpfen und hat je nach Drehzahl danach noch so ein "frotzeln"Barniebutsch hat geschrieben: So 8. Mär 2026, 21:46 Fehlzündungen hatte ich bisher nur durch Falschluft
Schau mal, ob Auspuff und Krümmer dicht sind. Neuralgische Stellen sind die Krümmerdichtunen an den Auslässen (also da wo die Krümmer am Motor festgeschraubt sind), die Auspuffdichtung zwischen Krümmerrohr und Endtopf, sowoe der Endtopf an sich wenn der schon angegammelt sein sollte.
Selbst ein aufgrund von Rostlöchern geschweißter Auspufftopf, knallt nicht wenn alles andere dicht ist.
Es gibt Domis, die "aus Freude" knallen (Frag den Dobinator!
Gruß,
Steffen
P.S.: Wie ist'n der Spritverbrauch?
Re: NX 650 1992 startet plötzlich nicht mehr
Aha, dass sind wieder interessante neue Infos für mich.steffen hat geschrieben: Fr 13. Mär 2026, 14:47Das ist trotzdem nicht normal. Die Domi sollte garnicht knallen, und vor allem nicht in dieser Häufigkeit. Das "Frotzeln" ist ok, aber ein lautes Knallen ist nicht ok. Das macht meine Domi nur wenn ich es provoziere (bei hoher Drehzahl den Notaus-Schalter reinhauen).STAMMR hat geschrieben: Fr 13. Mär 2026, 13:38Fehlzündungen hat meine Domi jetzt auch nur noch während der Fahrt beim Gas schließen bei über ca. 4000 U/Min. Sie knallt ein- bis zweimal aus den Endtöpfen und hat je nach Drehzahl danach noch so ein "frotzeln"Barniebutsch hat geschrieben: So 8. Mär 2026, 21:46 Fehlzündungen hatte ich bisher nur durch Falschluft
Schau mal, ob Auspuff und Krümmer dicht sind. Neuralgische Stellen sind die Krümmerdichtunen an den Auslässen (also da wo die Krümmer am Motor festgeschraubt sind), die Auspuffdichtung zwischen Krümmerrohr und Endtopf, sowoe der Endtopf an sich wenn der schon angegammelt sein sollte.
Selbst ein aufgrund von Rostlöchern geschweißter Auspufftopf, knallt nicht wenn alles andere dicht ist.
Es gibt Domis, die "aus Freude" knallen (Frag den Dobinator!) Aber selbst dann macht sie das nur gelegentlich und nicht mit Ansage sobald man bei Umdrehungen größer 4000/min in den Schiebebetrieb wechselt.
Gruß,
Steffen
P.S.: Wie ist'n der Spritverbrauch?
Die Dichtungen von den Krümmern in die Endtöpfe sowie die Dichtungen vom Motor in die Krümmer sind tatsächlich neu. Vielleicht habe ich die Muttern am Motor, welche die Krümmer festhalten nicht ganz angezogen. Mit einer Nuss und Ratsche kommt man, wenn ich mich recht erinnere nicht am Rahmen vorbei... Wie ziehe ich diese Muttern am besten fest?
Auch Löcher in den Endtöpfen sind mir nicht aufgefallen als ich diese ausgebaut hatte.
Bisheriger Spritverbrauch:
Mit Vollgas aus jeder Ortschaft raus: ziemlich genau 8 Liter auf 100 km
Bei "normalem" beschleunigen ca. 6 Liter auf 100 km
Beide Angaben sind aber auch noch mit defektem Ansaugstutzen!
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steffen
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Re: NX 650 1992 startet plötzlich nicht mehr
An die Krümmerschrauben komme ich mit einer kleinen Ratsche (1/4 Zoll) dran wenn ich zusätzlich eine Verlängerung benutze.
Das sollte kein Problem sein. Aber ohne die Verlängerung wird es tatsächlich schwierig.
8 Liter sind viel zu viel. Das ist mit dem Defekten Ansaugstutzen natürlich nicht repräsentativ.
Selbst 6 Liter bei moderater Fahrt sind zu viel.
Eine Angabe mit neuem Ansaugstutzen wäre aussagekräftiger.
Meine Domi braucht 5 bis 5,5 Liter/100km. Da wird sie durchaus flott bewegt.
Unter 5 Liter ist auch keine Seltenheit, insbesondere auf langen Landstraßenetappen (max 110 km/h).
Das sollte kein Problem sein. Aber ohne die Verlängerung wird es tatsächlich schwierig.
8 Liter sind viel zu viel. Das ist mit dem Defekten Ansaugstutzen natürlich nicht repräsentativ.
Selbst 6 Liter bei moderater Fahrt sind zu viel.
Eine Angabe mit neuem Ansaugstutzen wäre aussagekräftiger.
Meine Domi braucht 5 bis 5,5 Liter/100km. Da wird sie durchaus flott bewegt.
Unter 5 Liter ist auch keine Seltenheit, insbesondere auf langen Landstraßenetappen (max 110 km/h).
Re: NX 650 1992 startet plötzlich nicht mehr
Ich werde die Muttern für den Krümmer nochmal kontrollieren bzw. anziehen. Aufgrund des Wetters werde ich wahrscheinlich erst nächste Woche wieder fahren können.steffen hat geschrieben: Fr 13. Mär 2026, 16:43 An die Krümmerschrauben komme ich mit einer kleinen Ratsche (1/4 Zoll) dran wenn ich zusätzlich eine Verlängerung benutze.
Das sollte kein Problem sein. Aber ohne die Verlängerung wird es tatsächlich schwierig.
8 Liter sind viel zu viel. Das ist mit dem Defekten Ansaugstutzen natürlich nicht repräsentativ.
Selbst 6 Liter bei moderater Fahrt sind zu viel.
Eine Angabe mit neuem Ansaugstutzen wäre aussagekräftiger.
Meine Domi braucht 5 bis 5,5 Liter/100km. Da wird sie durchaus flott bewegt.
Unter 5 Liter ist auch keine Seltenheit, insbesondere auf langen Landstraßenetappen (max 110 km/h).
Sobald ich dann aussagekräftigere Verbrauchswerte habe antworte ich dir hier nochmal.
Aber mal aus Interesse, wie hoch ist denn der Verbrauch laut Werksangabe?