OT Makierung stimmt Nicht mir Kurbelwelle überein.

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Moderator: Domitreffen

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Jeremy#272
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OT Makierung stimmt Nicht mir Kurbelwelle überein.

Beitrag von Jeremy#272 »

Hallo zusammen,

mein Vater hat eine Honda XL 600 R, die mit einem Rumpfmotor einer 650er-Dominator- ausgestattet wurde. Beim Einstellen der Ventile ist mir aufgefallen, dass die Markierungen für den OT (T) und den Zündzeitpunkt (F) nicht mit der Position der Kurbelwelle übereinstimmen. Das heißt: Wenn ich den Motor auf die T-Markierung drehe, steht die Kurbelwelle im UT.

Des Weiteren habe ich noch eine Frage:
Der Rumpfmotor ist von einer Dominator, Zylinder und Zylinderkopf sind von einer XL 600 R. Hat zufällig jemand ein Foto davon, wie weit der Kolben bei einer originalen Dominator im OT im Zylinder stehen müsste?
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jakobjogger
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Re: OT Makierung stimmt Nicht mir Kurbelwelle überein.

Beitrag von jakobjogger »

Ist OT nicht jede zweite Umdrehung? Hast du das bedacht? Das verstellt sich ja nicht von selbst.

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Jeremy#272
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Re: OT Makierung stimmt Nicht mir Kurbelwelle überein.

Beitrag von Jeremy#272 »

Die OT-Markierung muss bei jeder Umdrehung passen. Wenn man das Ventilspiel einstellen möchte, muss man den Motor – je nach Ausgangstakt – gegebenenfalls zweimal durchdrehen, da zwei Kurbelwellenumdrehungen einer Nockenwellendrehung entsprechen.

Ich weiß nicht, ob die Kurbelwelle bereits überholt wurde und ob es überhaupt möglich ist, die Kurbelzapfen verdreht zu verpressen. Leider habe ich mit diesem Motor noch keine Erfahrung.

Was ich bisher herauslesen konnte, ist, dass das Schwungrad und der Zündzeitpunkt grundsätzlich fest auf den Kurbelwellenzapfen vorgegeben sind. Möglicherweise wurde das Schwungrad ohne Keil verdreht montiert und die Steuerzeiten einfach eingestellt, ohne auf die Markierungen zu achten.
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langer
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Re: OT Makierung stimmt Nicht mir Kurbelwelle überein.

Beitrag von langer »

Jeremy#272 hat geschrieben: Di 7. Apr 2026, 21:51 ...

...Wenn ich den Motor auf die T-Markierung drehe, steht die Kurbelwelle im UT.
...
Ja, das ist auf keinen Fall richtig. Da liegt deine Vermutung nahe, dass das Polrad nicht korrekt montiert wurde.
Das eine Kw zur Rep ausser am Hubzapfen zu den Wangen "zusätzlich auch an den Wellen" getrennt (um dort dann falsch eingepresst zu werden) ist sehr unwahrscheinlich.

Die Frage ist ob absichtlich, weil da Brocken aus verschiedenen Motoren "zusammengewürfelt" wurden, oder unabsichtlich (wie du schon angemerkt hast, keine Passfeder...).
Theoretisch wäre das bei der Domi Lima für den Betrieb wurscht, da es keine getimte Wicklung für eine AC CDI gibt
und der Geber für die DC CDI einer Domi (sofern da nix umgebaut wurde), auf der anderen, der Kupplungsseite liegt.
Da würde ich an deiner Stelle schauen, ob denn der Zeitpunkt stimmt, der richtige "Finger" falls dort denn eine Domi CDI läuft, montiert wurde.

Achso, das stochern im Nebel... du hattest nicht geschrieben, ob der Motor so überhaupt schon gelaufen ist ?

Das messen des Kolbenstand im oberen OT wird mit montiertem Kopf (du hast nicht geschrieben ob der Kopf drauf oder ab ist) schwierig.
Du wirst wenn nur dokumentierte Maße Kolben zur Dichtfläche des Kopf finden.
Man könnte mit Kopf höchstens zu einem definierten Punkt Maß nehmen (z.B. die Oberkante Kerzengewinde)
und jemand anderes könnte das dann mit seinem Domi Motor am gleichen Punkt gemessen, als Vergleichswert zur Verfügung stellen.
So genau wie das messen zur Planfläche des Zylinder wird das aber nicht.
Grüsse langer 8-)
"Kunst muss es sein, wenn man‘s nicht kann... denn wenn man‘s kann, ist‘s keine Kunst"
Der Niedergang deutscher Ingenieurskunst begann mit dem DIN Stecker, ungeeigneten Materialien und beschleunigt mit VW...
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