1988er NX650 Domi - Endlose Fehlersuche

NX 500 / NX 650 / SLR 650 / FMX 650

Moderator: Domitreffen


Verfasser
JH9
Domi-Fan
Beiträge: 24
Registriert: Di 8. Jun 2021, 12:17
Wohnort: Köln
Motorrad: Honda NX650 Domi RD02
Kontaktdaten:

Re: 1988er NX650 Domi - Endlose Fehlersuche

Beitrag von JH9 »

Ganzen Kabelbaum durchgegangen alle Stecker zerlegt alle entsprechend gebogen. Kabel und Stecker waren alle Top.
Alles wieder zusammengesetzt.

Keine Veränderung.

Ich habe dann den Freilauf zerlegt um diesen aus dem Spiel zu nehmen, das hat auch nichts gebracht.
Dateianhänge
image.jpg
IMG_9697.jpeg
IMG_9698.jpeg
///

ENIX93
Domi-Fahrer
Beiträge: 123
Registriert: Do 29. Mai 2025, 10:37
Wohnort: Grafschaft Bentheim
Kontaktdaten:

Re: 1988er NX650 Domi - Endlose Fehlersuche

Beitrag von ENIX93 »

Hattest du den großen Deckel auch runter und den Freilauf hinter der Lima ab?
Gruß
Amir

Hinterher hat man es meist vorher gewusst
Benutzeravatar

langer
Domi-Insider
Beiträge: 5016
Registriert: Sa 25. Mär 2017, 18:38
Wohnort: bei Bad Homburg / Taunus
Motorrad: RD08 EZ01.95 Jap. Zwittermodell
Kontaktdaten:

Re: 1988er NX650 Domi - Endlose Fehlersuche

Beitrag von langer »

Der mittlere Kw Stopfen ist nicht original. Da war auf jeden Fall, ob nur das oder mehr, mal jemand dran.
Grüsse langer 8-)
"Kunst muss es sein, wenn man‘s nicht kann... denn wenn man‘s kann, ist‘s keine Kunst"
Der Niedergang deutscher Ingenieurskunst begann mit dem DIN Stecker, ungeeigneten Materialien und beschleunigt mit VW...
Benutzeravatar

steffen
Administrator
Beiträge: 8324
Registriert: Sa 28. Jan 2017, 21:58
Wohnort: Bad Schönborn
Motorrad: 88er Ur-Domi (natürlich in schwarz),
Honda CRF1000L Africa Twin DCT
Honda VTR 1000 Firestorm
Kontaktdaten:

Re: 1988er NX650 Domi - Endlose Fehlersuche

Beitrag von steffen »

langer hat geschrieben: Sa 8. Aug 2026, 15:11 Der mittlere Kw Stopfen ist nicht original. Da war auf jeden Fall, ob nur das oder mehr, mal jemand dran.
Stimmt.
Der müsste so aussehen:
IMG_7439.jpeg
IMG_7439.jpeg (76.46 KiB) 304 mal betrachtet

Verfasser
JH9
Domi-Fan
Beiträge: 24
Registriert: Di 8. Jun 2021, 12:17
Wohnort: Köln
Motorrad: Honda NX650 Domi RD02
Kontaktdaten:

Re: 1988er NX650 Domi - Endlose Fehlersuche

Beitrag von JH9 »

Habe nun die komplette Lichtmaschinedeckel PolRad Freilauf ausgetauscht und das hat auch keine Veränderung gebracht

Was für ein Käppchen da vorne drauf ist, ist doch total egal.
///

ernie
Domi-Fan
Beiträge: 13
Registriert: Mi 27. Mai 2026, 18:57
Kontaktdaten:

Re: 1988er NX650 Domi - Endlose Fehlersuche

Beitrag von ernie »

Für mich sind das eindeutig Zündaussetzer.
Um alles andere auszuschließen würde ich einen anderen Kabelbaum zerpflücken und nur die zündrelevaten Bauteile miteinander verbinden. Sprich CDI, Impulsgeber, Zündspule. . Das grenzt die Fehlerquelle so ein, dass sich die Ursache dann finden lassen sollte.
Zuletzt geändert von ernie am So 16. Aug 2026, 18:19, insgesamt 1-mal geändert.

ENIX93
Domi-Fahrer
Beiträge: 123
Registriert: Do 29. Mai 2025, 10:37
Wohnort: Grafschaft Bentheim
Kontaktdaten:

Re: 1988er NX650 Domi - Endlose Fehlersuche

Beitrag von ENIX93 »

Das Zündschloss wurde schon getauscht?
Gruß
Amir

Hinterher hat man es meist vorher gewusst

Raid
Domi-Fan
Beiträge: 47
Registriert: So 16. Apr 2017, 20:57
Kontaktdaten:

Re: 1988er NX650 Domi - Endlose Fehlersuche

Beitrag von Raid »

Nach all deinen Versuchen bin ich einmal den umgekehrten Weg gegangen...ich habe meine einwandfrei laufende Domi versucht in eben deinen Fehler zu treiben und exakt dein Symptom und Geräusch zu reproduzieren. Ich erspare mir jetzt einmal jeden einzelnen Schritt zu beschreiben, sondern beschränke mich auf die Ergebnisse:

- Bei keinem "Elektroszenario" konnte ich deine Symptome reproduzieren. Zündaussetzer in jeder Form ja, aber nicht mit dem Geräusch

- Bei diesen "Gemischszenarien" gelang dies allerdings.
1. Falschluft im Bereich Ansaugstutzen (ähnlich wie Riss/Dichtungsfehler), hier zeigte eine geänderte Gemischeinstellung Wirkung
2. Falschluft/fehlerhaft/ funktionierendes Anreicherungsventil am Vergaser, auch hier zeigte eine geänderte Gemischeinstellung Wirkung
3. Hängendes/undichtes Chokeventil, aber auch hier zeigte eine Gemischeinstellung begrenzte Wirkung
4. Undichtigkeiten im Bereich Einlassventile, wenn man diese leicht stramm, also undicht einstellt (Auslass ergab zwar auch Aussetzer, aber ohne dein Geräusch), Hier zeigte eine geänderte Gemischeinstellung KAUM Wirkung

Ich hatte zudem die Möglichkeit eine ziemlich "ausgelutschte" Domi zu testen, die nach vielen Jahren wieder zum Leben erweckt wurde, Vergaser&Co wurden schon gemacht, laufen tat sie, aber auch mit einem ähnlichen Geräusch und absterben wie bei dir. Hier ergab der Druckverlusttest 62%, der Verlust entstand über das Kurbelgehäuse, also am Kolben vorbei. Eine schnelle Zerlegung zeigte im Bereich des oberen Umkehrpunktes des Kolbens Korrosionschäden.

Vielleicht solltest du einmal prüfen, ob einer der Punkte zutreffen könnte bzw. welche du schon sicher ausgeschlossen hast.
Benutzeravatar

dieCobra
Domi-Insider
Beiträge: 5539
Registriert: Sa 25. Mär 2017, 20:50
Wohnort: NRW
Motorrad: 1x 94er, 3x 93er 650NX Domi und ein 50er Kymko Roller.
Kontaktdaten:

Re: 1988er NX650 Domi - Endlose Fehlersuche

Beitrag von dieCobra »

Vergaser kann nicht sein, es wurde einer von mir eingebaut.
Ventile habe ich eingestellt, ein 0,01 immer größer.

Grüße
Andi
Jetzt bei mir erhältlich:
SLS Verschlussplättchen aus ALU

Chokeschraube aus Messing
Vergaserservice
Perfektion ist dann erreicht, wenn nichts mehr hinzugefügt und nichts mehr weggelassen werden kann. >Tasai<

Raid
Domi-Fan
Beiträge: 47
Registriert: So 16. Apr 2017, 20:57
Kontaktdaten:

Re: 1988er NX650 Domi - Endlose Fehlersuche

Beitrag von Raid »

@Cobra
Das ist nicht die Aussage von den Ergebnissen oben. Von allen Versuchen waren es nur jene, die in irgendeiner Form mit Gemischbildung (innerer wie äußerer) zu tun hatten, die exakt sein Fehler- und Geräuschbild widerspiegeln. Ob die Ursache eine zu geringe Kompression, durchblasende Einlassventile etc etc sind, muss er selber an dem Motor herausfinden, plus es mag Dinge geben, die ich nicht getestet habe, die auch Ursache sein könnten.
So habe ich z.B. nicht testen können, wie sich verstellte Steuerzeiten auswirken können (z.B. durch Längung, bruch/verbogene Spann-/Gleitschienen etc), es gäbe aber die Vermutung, das auch so etwas ein ähnliches Phänomen erzeugen könnte.
Sicher scheint nur zu sein, das es die Zündung aller Wahrscheinlichkeit nicht sein kann, denn außer extremer Frühzündung in Verbindung mit sehr geringer Zündspannung konnte ich hier kein analoges Geräuschbild erzeugen. Hier fehlte aber bei ihm das zurückschlagen des Motors
Antworten