Räder auswuchten - Gewichte des Grauens

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650Adventure
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Räder auswuchten - Gewichte des Grauens

Beitrag von 650Adventure »

Unfassbar was heute in Werkstätten abgeht. Ich habe mir ja neue Reifen aufziehen lassen. Meine Frau hat den Radsatz zum aufziehen weggebracht. Lag auf dem Weg… Nächsten Tag hat sie den Radsatz da wieder abgeholt.

Reifentausch mit auswuchten, in Summe 35€.
Ergebnis, siehe Fotos. :evil:

Vorher war ein kleines dezentes aber dafür höheres Metallgewicht aufgeklebt. Das ist überhaupt nicht aufgefallen.

Ich hab den Händler angerufen, um Nachbesserung gebeten. War deren Chef und er lässt das kostenlos nachbessern. Der rote Punkt auf dem vorderen Reifen wurde mMn nicht beachtet usw. Diese flachen schwarzen Gewichte sind völlig ungeeignet und stehen hinten sogar über den Felgenrand über.

Habt ihr eine Idee wie sich sowas richten lässt? Ich denke, hier sollte der Reifen entgegen der Unwucht etwas gedreht werden. Oder dezente Metallgewichte. Speichengewichte wären auch ok.
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Tolek
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Re: Räder auswuchten - Gewichte des Grauens

Beitrag von Tolek »

Das spricht nicht gerade für die Werkstatt und schon gar nicht für die Qualität des Reifens .Das ist doch ne Fehlproduktion .
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650Adventure
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Re: Räder auswuchten - Gewichte des Grauens

Beitrag von 650Adventure »

Ich tippe auf Montagefehler. Schau mal auf die Gewichte. Vorne noch längs aufgeklebt, hinten dann aber quer, dass sie sogar überstehen. Der Reifen wird auch ungünstig zur Felge positioniert sein.
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Mehrheit
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Re: Räder auswuchten - Gewichte des Grauens

Beitrag von Mehrheit »

Das ist eine Frechheit sondergleichen. Ich wäre im Dreieck gesprungen !!!

Wünsche Dir viel Erfolg bei der Korrektur. Und nächstes Mal andere Werkstatt !!

LG Sylvia
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dieCobra
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Re: Räder auswuchten - Gewichte des Grauens

Beitrag von dieCobra »

Wer selber Vergaser reinigen kann, der kann auch wohl auswuchten. Oder nicht? :shock:

Grüße
Andi
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Perfektion ist dann erreicht, wenn nichts mehr hinzugefügt und nichts mehr weggelassen werden kann. >Tasai<
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eduu
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Re: Räder auswuchten - Gewichte des Grauens

Beitrag von eduu »

Das ist ja echt geschickt und gut aussehend gemacht. Oh Mann..... :shock:
Hoffentlich liegt der Schlauch wenigstens ordentlich drin, ohne Knicke und falten!
Sonst stehst du bald irgendwo mit ohne Luft.

Die Reifen fahre ich auch auf meiner SUMO.

Ich montiere und wuchte selbst.
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langer
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Re: Räder auswuchten - Gewichte des Grauens

Beitrag von langer »

Da kannst noch froh sein, das die dir keine "einklopp" Gewichte mit der Klammer für Kfz Stahlfelgen da dran genagelt haben.
Das gab es nämlich (kein scheiss, ist ernst gemeint, so vom Vorbesitzer an meiner hinteren Felge damals beim Kauf der Domi) auch schon :mrgreen:

Das passiert dann, wenn einer zu einer Werkstatt geht, die Kfz machen und sonst nie was mit Mopedrädern am Hut haben...
Grüsse langer 8-)
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650Adventure
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Re: Räder auswuchten - Gewichte des Grauens

Beitrag von 650Adventure »

eduu hat geschrieben: Di 20. Okt 2026, 14:35 Das ist ja echt geschickt und gut aussehend gemacht. Oh Mann..... :shock:
Hoffentlich liegt der Schlauch wenigstens ordentlich drin, ohne Knicke und falten!
Sonst stehst du bald irgendwo mit ohne Luft.

Die Reifen fahre ich auch auf meiner SUMO.

Ich montiere und wuchte selbst.
Oh sehr interessant. Falls du dezente Wuchtgewichte hast, würdest du bitte mal ein Foto machen?

Mein Radsatz geht die Tage wieder zurück zum Reifenheini. Wegen diesem unnötigen Aufwand, werde ich ihm vorschlagen möglichst wenig Gewichte zu kleben. Er soll den Reifen solange auf der Felge drehen, bis die Unwucht möglichst klein ist.
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langer
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Re: Räder auswuchten - Gewichte des Grauens

Beitrag von langer »

Dynamische Unwucht spielt bei den schmalen Mopedrädern so gut wie keine Rolle, drum reicht da in der Regel eine zentrische Gewichtung völlig aus.
Und wenn schon zentrisch, da finde ich Gewichte um die Speiche (natürlich ganz unten um die Speichenmutter ;) ) am wenigsten störend.
Kann man auch was schönes selbst stricken. :)
Grüsse langer 8-)
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650Adventure
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Re: Räder auswuchten - Gewichte des Grauens

Beitrag von 650Adventure »

langer hat geschrieben: Di 20. Okt 2026, 21:22 Dynamische Unwucht spielt bei den schmalen Mopedrädern so gut wie keine Rolle, drum reicht da in der Regel eine zentrische Gewichtung völlig aus.
Und wenn schon zentrisch, da finde ich Gewichte um die Speiche (natürlich ganz unten um die Speichenmutter ;) ) am wenigsten störend.
Kann man auch was schönes selbst stricken. :)
Ja Speichengewichte gefallen mir deutlich besser. Falls wirklich so viel Gewicht nötig ist, kommen die ran.
Ich gehe aber davon aus, dass die vielen Gewichte draufkleben weil maximal gepfuscht wurde und der Reifen falsch sitzt. Der rote Punkt auf dem Vorderreifen ist etwa 90grad versetzt zum Ventil. Wenn das der leichteste Punkt vom Reifen ist (?), sollte der Punkt auf Höhe vom Ventil sitzt. Dann hebt sich diese Unwucht fast auf.

PS: auf meinen Enduros hab ich die Reifen lange selbst umgezogen. Da bin ich heute zu bequem zu und spar mir die Zeit. Was bis zu diesem Fall immer gut lief :evil: Ausgewuchtet hab ich nie selbst.
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Nickless
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Re: Räder auswuchten - Gewichte des Grauens

Beitrag von Nickless »

Wie langer schon schrieb , ich habe auch nur Speichengewichte. Und vor allem nur ein paar Gramm und keine Gewichte jenseits von Gut und Böse
...was ich heute nicht mache, mache ich morgen, oder besser übermorgen, dann kann ich morgen das machen, was ich gestern nicht gemacht habe...
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neme
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Re: Räder auswuchten - Gewichte des Grauens

Beitrag von neme »

Wow, zu dem Laden würde ich nie wieder gehen. Das wäre mein Albtraum :D
Grüße
Christoph :mrgreen:
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Barniebutsch
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Re: Räder auswuchten - Gewichte des Grauens

Beitrag von Barniebutsch »

Der rote Punkt am Reifen soll meines Wissens die leichteste Stelle kennzeichnen und wahrscheinlich als Montagehilfe dienen, damit diese Stelle am Ventil platziert wird. Um wie viele Gramm soll denn der Reifen an dieser Stelle leichter sein? Kann sowas überhaupt zuverlässig in Großserie produziert werden? Oder soll das nur ein Verkaufsargument gegenüber denen sein, die solche Behauptungen nicht aufstellen?

Stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage: Wie viele Gramm wiegt ein Ventil im Schlauch? Und um wie viele Gramm ist die Felge an der Stelle leichter, weil dort das Loch für das Ventil ist? Und ist der Felgenring exakt symmetrisch eingespeicht? Produktionstoleranzen gibt es schließlich überall.

Und sind bei Deinem vom Händler montierten Reifen die 45 g Klebegewichte dort hingeklebt, wo der rote Punkt am Reifen ist? Das konnte ich den Bildern nicht entnehmen. Ich würde eher sagen, der Reifen ist nicht besonders genau gearbeitet, und dann bringt es auch nichts, den auf der Felge so lange zu drehen, bis irgendwo weniger Gewichte hingeklebt werden müssen. Wer soll/will die ganze Arbeitszeit bezahlen? Vielleicht eine ganze Stunde rumprobiert, Gewichte geklebt und wieder entfernt und am Ende vielleicht 10 g weniger verklebt als beim ersten Versuch? Was kostet die Arbeitsstunde in der Werkstatt? 150 €?

Die verwendeten Stahlwuchtgewichte sind übrigens für Alufelgen von Autos gedacht. Wahrscheinlich hat der Händler keine anderen da gehabt. Einfach den Händler wechseln, wenn das nicht gefällt, oder, besser selbst machen. Hast Du die Auswuchtung mal nachgeprüft? Ich hatte mal einen Zylinderkopf bei ABP zur Überholung, der kam zurück mit 4 undichten Ventilen. Nur soviel zur Arbeitsqualität einer Werkstatt. Kann alles passen, muß aber nicht.
Und ich finde die 45 g verklebten Gewichte von der Menge her nicht ungewöhnlich.

Und ja, zu den überstehenden Gewichten gebe ich mal keinen Kommentar ab. Würde mich überhaupt nicht stören, habe ich auch schon selbst so gemacht, als noch keine solchen Motorradgewichte im Haus waren. Im Normalfall kommen die nach einem halben Jahr eh wieder runter. Das Rad muß funktionieren und sich gleichmäßig abfahren. Färdsch.
Aber meine Einstellung dazu, wie ein Motorrad aussehen muß, ist eh (m)ein Alleinstellungsmerkmal. Ich lege auf Hochglanz keinen Wert. Gar keinen. Zuverlässigkeit und Funktion stehen über allem.

Ich mache grundsätzlich sowas alles selbst. Und verwende solche Bleigewichte:

https://www.ebay.de/itm/257365447453?_s ... R9TtodaraA

Sind extra für Motorräder gemacht.
Gruß aus dem Erzgebirge

Bernd
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Andreas_NRW
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Re: Räder auswuchten - Gewichte des Grauens

Beitrag von Andreas_NRW »

Allen technischen Diskussionen zum Trotz…
Das ist das allerletzte was ich bisher zu Motorradreifen gesehen habe!
Dem „Fachbetrieb“ gehört die :lol: Leistung :lol: storniert. komplette Rückforderung
Da würde ich definitiv nicht mehr hin…
was ist das für ein „Meister“ der das Gepfusche nicht sieht?
Der lässt seine Laien basteln und schreibt einfach nur Rechnungen 🤮
.
… meine Meinung !
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langer
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Re: Räder auswuchten - Gewichte des Grauens

Beitrag von langer »

Barniebutsch hat geschrieben: Mi 21. Okt 2026, 10:10 Der rote Punkt am Reifen soll meines Wissens die leichteste Stelle kennzeichnen ...
... Kann sowas überhaupt zuverlässig in Großserie produziert werden? Oder soll das nur ein Verkaufsargument gegenüber denen sein, die solche Behauptungen nicht aufstellen?
Die werden nicht extra so produziert, dass es am roten Punkt leichter sein soll, sondern es wird nach der Herstellung im Werk kurz geprüft
(ein Unwucht-Messvorgang quasi ohne Felge) und erst "daraufhin" die rote Markierung an der leichtesten Stelle angebracht.
Das Maß der Unwucht kann unterschiedlich sein, Toleranzen gibt's da immer und der Punkt soll/kann auch nicht aussagen wie viel gramm,
der ist aber für die spätere Montage zur Orientierung wichtig. Sofern der Reifenfuzzi vor Ort das dann hoffentlich beachtet. ;)
Das ist auf jeden Fall ein Qualitätsmerkmal, da das weitere Schritte in der Produktion und die nötigen Maschinen, die das "so" messen können erfordert.
Grüsse langer 8-)
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Re: Räder auswuchten - Gewichte des Grauens

Beitrag von Racing Ralph »

Da kann ich mithalten: Örtlicher Reifendienst, Räder meiner X11 ausgebaut und hingebracht. Bei Abgabe der Räder zum Reifenwechsel extra gefragt ob die das können, Antwort: Hören Sie mal wir machen das schon seit Jahren und haben große Erfahrung. Ich habe trotzdem noch darauf hingewiesen dass sowohl die Felge als auch der Reifen einen Laufrichtungspfeil haben und beides bitte in die gleiche Richtung zeigen sollte. Räder abgeholt, nicht gleich geprüft da Vertrauen in die "Fachwerkstatt", zuhause dann gesehen hinten stimmts, vorne Reifen entgegen der Abdrollrichtung montiert. Also wieder hin und Nachbesserung verlangt. Der Meister sagte: Das haben wir wegen dem Profil extra so gemacht damit hinten und vorne gleich aussieht. Haben dann aber trotzdem getauscht. Dann Räder montiert und gefahren, bei 100km/h starke Vibrationen im Lenker. Um es abzukürzen, 3 mal Vorderrad demontiert hingefahren neu gewuchtet ohne Verbesserung. Dann über einen Freund bei einer Motorradwerkstatt wuchten lassen 1. Versuch und gut wars. Ich habe mir jetzt ein Rabaconda Reifenmotagegerät zugelegt und wechsle selber, weil ich keinen Bock mehr habe mich mit solchen "Fachmännern" zu streiten. Bin glücklich damit und meine Mopeds auch.

Racing Ralph
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Re: Räder auswuchten - Gewichte des Grauens

Beitrag von Racing Ralph »

Schau auch mal ob der Reifen überall gleich am Felgenrand anliegt, das kommt mir auf Deinen Bildern komisch vor.
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