Vergaseronkel hat geschrieben: Mi 4. Nov 2026, 08:58
dieCobra hat geschrieben: Di 3. Nov 2026, 23:18
Aber das habe ich schon hier im Forum genug erleutert.
Etwas fachlich falsch nur oft genug zu "erläutern", macht es nicht zur Wahrheit.
Du machst es dir zu einfach. Selbstverständlich ist die Kaviation eine Form der mechanischen Reinigung. Die Ultraschallbäder (ich rede von Profigeräten, nicht von Chinamüll) sind aber von Beginn an dafür gedacht gewesen, selektiv hartnäckige Verunreinigungen von widerstandsfähigen Oberflächen zu entfernen. Die Verunreinigungen haben eine andere Oberflächenbeschaffenheit, Dichte und eine andere mechanische Stabilität als das Gehäuse des Vergasers. Wenn man das Verfahren also korrekt anwendet, dann ist es für den Vergaser gefahrlos. Selektiv ist es deshalb, weil Kavitationskeime hauptsächlich genau dort die Kavitationsbläschen entstehen lassen, wo eine Verschmutzung oder Ablagerung sitzt.
Das was du also anzweifelst, war tatsächlich einer der Hauptgründe dafür, diese Technologie voranzubringen.
Bei Bandelin zum Beispiel werden seit 1955 Ultraschallbäder produziert und ständig verbessert. Tausende Geräte stehen in medizinischen Einrichtungen, Laboren und Werkstätten. Deiner Auffassung folgend, müssten die sich ja alle komplett irren.
Grüße vom Vergaseronkel
Ich zweifel das nicht an, Fakt ist, das jedes USB nur auf Kavitation funktioniert. Dabei ist es egal, in welcher Preislage.
Es gibt bestimmt viele Sachen, die im USB gereinigt werden können, wo es egal ist, wie nachher die Oberfläche aussieht.
Aber es ist für einen Vergaser aus Alu mit seinen vielen kleinen Kanälen und dem sauren, wasserbasierten Reinigern, nicht optimal.
Besser ist es bestimmt, so einen Reiniger zu haben, wie den von Yamaha. Alles auf Kohlenwasserstoffe, wofür auch der Vergaser gebaut ist.
Das habe ich über Kavitationskeime gefunden:
Wie sie funktionieren
1. Druckabfall: Sinkt der statische Druck in einer strömenden Flüssigkeit (z. B. an den Schaufeln einer Pumpe oder eines Propellers) unter den Dampfdruck, expandieren diese winzigen Keime schlagartig.
2. Blasenwachstum: Die Flüssigkeit verdampft in den expandierenden Keim hinein, und es entsteht eine sichtbare Kavitationsblase.
3. Implosion: Steigt der Druck im weiteren Strömungsverlauf wieder an, kollabiert die Blase extrem schnell (Implosion).
Die dabei entstehenden Mikro-Flüssigkeitsstrahlen ("Microjets") und Druckwellen können massiven Materialschaden (Kavitationsfraß) an Maschinen verursachen
Grüße
Andi