Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Schraubertips und -tricks, sowie alles was sonst nirgends reinpasst.

chris1383
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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von chris1383 » Mi 15. Mai 2019, 10:29

Kein Thema Steffen,

hast du in der Zwischenzeit die LLGRS magerer gestellt? Sonntag hattest du doch davon geschrieben.

Ich hab das auch gehabt mit leichtem Konstant-Ruckeln, es hat bei mir geholfen, das Leerlaufgemisch anzupassen. Ich musste mehrere Probefahrten machen, aber im Moment ist alles gut. Der Domi Vergaser reagiert ja penibel schon auf 1/8 Umdrehung, Beim alten Vergaser war bei ner halben Umdrehung kaum ein Unterschied.

By the way: Es ist nochmals besser geworden seitdem ich die Kette anstelle von Sprühfett jetzt zur Zeit alle 500km mit Getriebeöl einpinsel. Will Reste aus dem Keller verbrauchen :) und auch 'by the way' gleich die Felge alle 500km abwischen :cry:

Bitte keinen Ketten-Thread hier einbauen
Gruß
Chris

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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von steffen » Mi 15. Mai 2019, 11:24

Hi Chris,

nein, ich habe das noch nicht in Angriff genommen. Bin gard mit dem Lenker und den Armaturen beschäftigt.
Wenn dann der Tank wieder runter ist, muss ich noch die Airbox abdichten. In diesem zuge denke ich, dass ich mal vorsichtig an der LLGRS schrauben werde.
Meine Kette ist funkelnagelneu. An der werde ich (hoffentlich) erstmal nichts machen (müssen).

Gruß,
Steffen


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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von chris1383 » Mi 15. Mai 2019, 15:32

Achso na dann ;). Meine Kette hat immerhin schon 16 tkm. Ich hab leider keinen Anhaltswert, wie lange man einen Satz auf der Domi fahren kann. Neuer Satz liegt aber schon auf Lager

Beim Airbox abdichten würde ich den Gummi schön warm machen dann geht er leichter aus dem Gehäuse zu drücken
Gruß
Chris

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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von steffen » Mi 15. Mai 2019, 15:54

chris1383 hat geschrieben:
Mi 15. Mai 2019, 15:32
Achso na dann ;). Meine Kette hat immerhin schon 16 tkm. Ich hab leider keinen Anhaltswert, wie lange man einen Satz auf der Domi fahren kann.
25.000 km habe ich schon geschafft. Mir ist aber auch schonmal eine nach 15.000 km gerissen. Und das war damals (schon lange her) eine Honda-Original-Kette.

Gruß,
Steffen


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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von chris1383 » Mi 15. Mai 2019, 22:57

Danke Steffen,

diese Saison bleibt der Kettensatz noch drauf, im Winter schau ich mir den mal genauer an.
Hast du ein geeignetes Werkzeug um die LLGRS zu verstellen? Ich benutze dazu einen Winkelschrauber aus dem Baumarkt (der mit dem Bieber), damit gehts von der rechten Seite. Kann dir auch mal ein Foto machen
Gruß
Chris

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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von steffen » Mi 15. Mai 2019, 23:46

chris1383 hat geschrieben:
Mi 15. Mai 2019, 22:57
Hast du ein geeignetes Werkzeug um die LLGRS zu verstellen? Ich benutze dazu einen Winkelschrauber aus dem Baumarkt (der mit dem Bieber), damit gehts von der rechten Seite. Kann dir auch mal ein Foto machen
Ich habe mir letztes Jahr den vom Louis gekauft.

Gruß,
Steffen

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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von steffen » So 19. Mai 2019, 20:04

Ich habe das Wochenende genutzt, die vorerst letzten Tätigkeiten durchzuführen, bevor auch die Verkleidung wieder angebaut wird:
  • Den gesäuberten Lenker wieder montiert,
  • die Armaturen ordentlich mit Kontaktreiniger und -spray behandelt,
  • die Steckdose wieder montiert und dabei die gebrochene Halterung ersetzt,
  • Heizgriffe montiert,
  • ...und letzten Endes alles fein säuberlich verkabelt.
Klingt nach wenig, hat aber ziemlich gedauert. Die Ersatzhalterung für die Steckdose hat "out of the box" nicht gepasst. Da musste ich ran. Und ich durfte etwas basteln bei der Halterung des Heizgiff-Schalters.
Was mir an den Oxford Heizgriffen nicht so gut gefällt ist, dass sie an den Enden offen sind. Die Domi hat original weder Lenkerendgewichte, noch Handschützer dran, die am Lenkerende montiert werden. Daher sind die Lenkerenden derzeit offen. Hat vielleicht jemand von Euch einen Tipp, mit welchem Deckel man das verschließen könnte? Ich möchte ungern die originalen Elefantenohren gegen Protektoren tauschen, die man am Lenkerende befestigt.

Zum Abdichten der Airbox bin ich leider nicht gekommen, da mein Hylomar eingetrocknet ist. :roll: Muss mir erst neues besorgen.
Aber der Stutzen dichtet auch so noch ganz gut. Der sitzt schön in seiner Rille drin. Also wenn da wirklich (Falsch-)Luft durchgeht, dann kann das nicht viel sein.
Ich habe das Abdichten jetzt erstmal verschoben. Nach den ganzen Arbeiten an den Schaltereinheiten wollte ich natürlich wissen, ob noch alles funktioniert. Ja, sie springt gut an und läuft auch im Leerlauf recht gut, auch wenn 1200/min etwas grenzwertig sind. Da kann es schonmal passieren, dass sie aus geht.
Ich habe allerdings das Gefühl, dass der Zylinderkopf etwas schwitzt. Das muss ich beobachten.
Und ich habe heute einen Öltropfen weggewischt auf der Vorderseite oberhalb des Krümmerausgangs. Ich weiß nicht wo der her kam. Kann sein, dass der noch von meiner Zündkerzenloch-Flutung war. Da ist mir etwas Öl übergelaufen bzw. daneben gegangen. Und scheinbar ist davon auf der ersten 50km-Tour nicht alles verdampft. Ich muss die Tourdistanzen nun stückweise erhöhen, um zu sehen ob sie auch wirklich zuverlässig läuft. Das Motorgeräusch klingt für meine Ohren zumindest gesund.

Nächste Woche, wenn es regnet, werde ich abends die Verkleidung bisschen saubermachen und montieren. Dann ist sie bis zum nächsten Wochenende einsatzbereit.

Gruß,
Steffen

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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von Saruman » So 19. Mai 2019, 20:24

Die läuft zuverlässig, warum auch nicht. Meine erste Tour nach dem Motorwechsel war direkt die Herbstausfahrt. Für die Lenkerenden könntest du schauen, ob es nicht Rohrstopfen im Baumarkt gibt. Alternativ gibt's da sogar welche direkt für Motorradlenker bei diversen Händlern. Egal wie, wird immer etwas komisch aussehen, aber zu sollte das.
Auf jeden Fall sehr gute Arbeit. Ich denke das hat sich gelohnt.
Gruß Mario

Manchmal kann man nichts machen, ....außer weiter....

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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von langer » So 19. Mai 2019, 20:57

steffen hat geschrieben:
So 19. Mai 2019, 20:04
...da mein Hylomar eingetrocknet ist...
Wie haste denn das geschafft ?
Entweder muss Tube gewatig undicht gewesen sein, oder es war kein gutes Prudukt.
Es gibt, seit die Lizenzrechte abgelaufen sind eine Menge Firmen die das... da gibt es jetzt Qualitätsunterschiede.
Das war früher nicht der Fall, da konnte man sich drauf verlassen.
Habe noch Hylomar aus den 70ern (noch das Original von Rolls Royce in echten Zinntuben) und es ist noch immer wie neu.
Grüsse langer 8-)
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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von steffen » So 19. Mai 2019, 21:09

langer hat geschrieben:
So 19. Mai 2019, 20:57
steffen hat geschrieben:
So 19. Mai 2019, 20:04
...da mein Hylomar eingetrocknet ist...
Wie haste denn das geschafft ?
Weiß auch nicht. Habe wahrscheinlich die spitze Kanüle versehentlich draufgelassen, anstelle die Tube wieder sauber mit dem Verschluss zu verschließen. Habe das Zeug jetzt halt ein paar Jahre nicht mehr benutzt und vergessen, dass es nicht richtig verschlossen war.
Ob es ein "Billig"-Hylomar war? Keine Ahnung. Es war eins in der gelbweißen Schachtel, wie man sie im Netz bei der Eingabe von "Hylomar" findet. Hylomar M war es. Ich meine ich habe damals beim Louis gekauft.

Gruß,
Steffen

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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von Andreas_NRW » So 19. Mai 2019, 21:16

Lenkerstopfen gibt es in allen erdenklichen Formen beim gut sortierten Fahrradhändler
oder bei OBI (Kleineisen, Möbelzubehörkram)

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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von Andreas_NRW » So 19. Mai 2019, 21:23

Hylomar gibt es nicht in einer „Billigversion“
Ist ein geschützter Name
Wenn du das jetzt nicht mehr neu findest: Marston
gleicher Hersteller gleiche Rezeptur, nur andere Farbe, haben die Namensrechte nicht verlängert

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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von langer » So 19. Mai 2019, 22:57

Dann hat mir doch einer einen Blödsinn erzählt... :shock: von wegen Lizenz wäre ausgelaufen... andere dürfen es nun herstellen...
Hylomar ist unbegrenzt haltbar. Dann war wohl Steffens Tube wirklich nicht dicht zu.
Grüsse langer 8-)
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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von Andreas_NRW » Mo 20. Mai 2019, 09:31

@Langer: Marston hatte die Lizenzrechte am Namen und unter Hylomar vermarktet.
Rechte nicht verlängert und nun unter eigenem Namen.
Ob die Rezeptur geschützt ist weiss ich nicht

sorry mal wieder abschweifend 🙇🏻‍♂️

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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von steffen » Mo 20. Mai 2019, 09:54

Neues Hylomar bestellt und unterwegs.

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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von steffen » Mi 22. Mai 2019, 09:58

dieCobra hat geschrieben:
Mo 22. Apr 2019, 13:38
steffen hat geschrieben:
Mo 22. Apr 2019, 11:05
dieCobra hat geschrieben:
So 21. Apr 2019, 21:40
Wie komme ich an solche Aufkleber?

Grüße
Andi
Die Aufkleber waren eine individuelle Anfertigung für mich, nach Vorlage eines eingespannten originalen und unbenutzten Aufklebers, die ich dem Produzenten zur Verfügung gestellt habe.
Hergestellt haben ihn die Jungs (und Mädels?) von sticker123.com.
Die haben mir geschrieben was sie alles realisieren können, und ich habe mich zwischen Optik und Preis für die transparente Variante entschieden. Mit silbernem Hintergrund wäre das Rot vermutlich deutlich zu dunkel und zu blass geworden. Aber so gefällt mir das ganz gut.
Ich kann ja mal fragen, ob sie die Vorlage noch haben und wie Andere den Aufkleber bestellen können.
Der Kontakt mit denen war sehr nett.

Im Angebot auf der Webseite gibt es einen Aufklebersatz für die alte XL 500. Da sind auch Pro-Link Aufkleber dabei, aber die sehen etwas „klassischer“ aus.

Gruß,
Steffen
Mit dem durchsichtigen ist schon super und reicht völlig.
Ich brauche nur zu wissen ob die noch die Vorlage habe, dann melde ich mich da selber.
Preis ok?

Und wenn im Lack nich genug Härter drin is, dann kanze ihn lange im Backofen legen.

Grüße
Andi
Die Aufkleber sind noch bestellbar, aber nicht offiziell im Online-Angebot der Druckerei gelistet.
Ich schreibe Dir eine PN, weil ich die Informationen, die zur Identifikation der Aufkleber gebraucht werden, "sensible" Daten enthalten, die ich hier nicht posten möchte.

Aber wer Interesse an den Pro-Link Aufklebern hat, so wie sie jetzt auf meiner Schwinge zu sehen sind, schreibt mich bitte an.

Gruß,
Steffen

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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von dieCobra » Mi 22. Mai 2019, 14:36

Danke Steffen.

Grüße
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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von CCM-Marek » Mi 22. Mai 2019, 17:21

Wer mit einem zwei- oder einfarbigen zufrieden ist, kann mir schreiben. Ich habe es digitalisiert, sodass man mit einem Plotter den Prolink Schriftzug aus einer Folie schneiden (lassen) kann.

LG
Marek

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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von steffen » Mo 10. Jun 2019, 22:39

Am Samstag war ich, wie schon anderweitig geschrieben, mit der Domi fleißig unterwegs. Am Ende des Tages waren auf dem km-Zähler meiner Domi 410 km mehr drauf. Wobei zu erwähnen ist, dass dieser an meiner Domi ca. 6% untertreibt (der km-Zähler, nicht der Tacho!). Laut Navisoftware ist die Runde ca. 435 km lang gewesen.

Insgesamt lief die Domi eigentlich recht gut. Bei konstantem Tempo (z.B. 50 km/h durch die Ortschaft) spürte ich ein leichtes Konstantfahrruckeln. Nicht arg, aber leicht.
Langer hatte hierzu weiter oben im Thread geschrieben, dass dies evtl. auf ein etwas zu fettes Gemisch hindeuten könnte. Ich habe am Vergaser bislang allerdings dahingehend noch nichts geändert.
Denn während der Tour stellte ich fest, dass ich eine relativ hohe Öltemperatur habe. Bei Tempo 100 und einer Umgebungstemperatur von knapp über 20°C steigt diese auf fast 120°C. Das hatte ich mit dem alten Motor nicht. Da waren es maximal 110°C bei solchen Geschwindigkeiten und Wetterbedingungen.
Außerdem patscht sie hin und wieder im Schiebebetrieb aus mittleren Drehzahlen, z.B. beim bergab fahren bei geschlossener Drosselklappe. Auch dies kenne ich von meinem alten Motor so nicht.
Ich habe an dem Tag zweimal getankt. Beide Male hatte ich einen fast identischen Benzinverbrauch von 4,6 l/100km. Das ist für meine Verhältnisse ein sehr guter Wert. Wobei ich aber auch nicht zu flott gefahren bin.
Meine Frage nun: Deuten diese Symptome eher darauf hin, dass die Domi zu mager läuft?
Oder könnte das Patschen auch auf eine Undichtigkeit am Auspuff deuten?
Das Kerzenbild habe ich mir noch nicht angeschaut. Nach dieser Tour ist jetzt sowieso erstmal ein Ölwechsel fällig. Dann kann ich auch die Schrauben kontrollieren und die Zündkerze mal anschauen.
Falls Ihr noch Ideen habt, lasst es mich wissen.

Danke und Gruß,
Steffen

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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von Andreas_NRW » Mo 10. Jun 2019, 22:50

Wir sollten auf dem Treffen mal bei warmem Moppet tauschen 🤔
Lautes Fehlzündung ähnliches Patschen bei SLS losem Motor eher unüblich:
- Krümmerdichtungen am Kopf oder auch zum ESD nicht 100% dicht?
- Wie "niedrig" ist die Leerlaufdrehzahl ? bei schön aber zu niedrig fettet der Vergaser gerne nach....
- Vergaser läuft nicht wirklich im "Leerlauf", Schieber bleibt leicht angehoben
- Ventilspiel stimmt?
- die Flöhe haben keinen Husten 🤡

Die Öltemperatur deutet eher auf einen recht mager laufenden ....

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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von steffen » Mo 10. Jun 2019, 23:01

Andreas_NRW hat geschrieben:
Mo 10. Jun 2019, 22:50
Wir sollten auf dem Treffen mal bei warmem Moppet tauschen 🤔
Können wir gerne machen.
Lautes Fehlzündung ähnliches Patschen bei SLS losem Motor eher unüblich:
- Krümmerdichtungen am Kopf oder auch zum ESD nicht 100% dicht?
Wird noch geprüft. Vor allem die Krümmerschrauben werden kontrolliert. Evtl. haben sich die Kupferdichtungen etwas gesetzt.
Wie "niedrig" ist die Leerlaufdrehzahl ? bei schön aber zu niedrig fettet der Vergaser gerne nach....
Die Leerlaufdrehzahl liegt bei 1450/min bei warmem Motor. Diese wird auch sehr gut gehalten. Also ausgegangen beim Dahinrollen auf eine Ampel oder Abzweigung ist sie nur sehr selten. Hier merke ich am deutlichsten die Überholung des Vergasers. Ich könnte mal versuchen, sie noch einen Ticken niedriger einzustellen.
Vergaser läuft nicht wirklich im "Leerlauf", Schieber bleibt leicht angehoben
Wie kann ich das feststellen? Eigentlich sind die Gaszüge entlastet beim Nichtgasgeben. Das müsste man doch dann auch im Schiebebetrieb merken, dass das Bremsmoment niedriger ist, oder etwa nicht?
Ventilspiel stimmt?
Auch dieses muss ich beim kommenden Ölwechsel überprüfen.

Gruß,
Steffen

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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von steffen » Sa 15. Jun 2019, 17:11

Läuft ein bissi mager, oder?
DED3D323-C705-4785-8714-4C185B4EE029.jpeg
Hab die LLGRS mal eine 1/4 Umdrehung weiter raus gedreht.
Ventilspiel passt. Ist nicht zu eng. 0,1mm Fühlerlehre geht gut durch. Beim Auslass geht die 0,15er schmatzend durch. Eine 0,12 mm Fühlerlehre habe ich leider nicht.
Und wie erwartet haben sich die Krümmerdichtungen noch etwas gesetzt. Ich konnte die Krümmerschrauben mit den erforderlichen 22 Nm nochmal ein Stück weit anziehen.
Jetzt fehlt noch der Ölwechsel.

Gruß,
Steffen

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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von dieCobra » Sa 15. Jun 2019, 17:49

Hellgrau ist OK.

Grüße
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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von steffen » Sa 15. Jun 2019, 20:27

So, Ölwechsel ist jetzt auch gemacht.
Auf der Warmfahrrunde hat sie nochmal gepatscht. Leider. Dann waren die nicht ganz festgezogenen Krümmerschrauben doch nicht die Übeltäter.
Ich habe nochmal die LLGRS eine Viertel Umdrehung raus gedreht. Mal schauen, ob es jetzt besser wird. Aber ewig kann ich das Spielchen nicht weiterspielen.
Beim Öl Nachfüllen habe ich sie zwischendurch im Stand für 90 Sekunden laufen lassen, damit sich das Öl aus dem Rahmenrohr in den Sumpf verteilt. Das Standgasverhalten ist traumhaft. :)

Gruß,
Steffen

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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von Saruman » Sa 15. Jun 2019, 20:36

Der Motor ist doch schon gebracht, also nicht komplett frisch überholt, oder? Kommt jetzt drauf an wie stark sie patscht, aber ich würde da keinen Hehl daraus machen. Wenn sie mit der Abstimmung gut läuft....
Gruß Mario

Manchmal kann man nichts machen, ....außer weiter....

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