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Re: 1988er NX650 Domi - Endlose Fehlersuche

Verfasst: Sa 18. Jul 2026, 15:52
von ENIX93
So etwas in der Art, wenn auch etwas weiter hergeholt, hatte ich mir auch schon gedacht aber wieder verworfen zu erwähnen, weil die Zündungskomponenten ja auf er anderen Motorseite liegen.
Bei einer Bmw hatte ich ähnliche Symptome, wenn auch nicht identisch, weil ein Zubehörrotor/Anker verbaut war, der andersrum gewickelt war und die Zünddose/Hallgeber störte. Gesucht hatte ich tagelang, ebenfalls verbunden mit dem Austausch und hundertmal sauber gemachten Komponenten, nur eben nicht den Anker. Dieser rotiert aber halt direkt neben der Hallgeberdose und ein ähnliches Problem kann ich mir hier nicht vorstellen, wohl aber irgendwas mit der Lima, wenn auch meine elektronischen Synapsen für eine Erklärung nicht ausreichen.

Wobei, sehe gerade, Lima(mit Freilauf?) sei auch schon getauscht, hmm, also ich bin weiterhin beim Kabelbaum.

Sehr kurios und interessant gleichermaßen, bitte weiter berichten.

Re: 1988er NX650 Domi - Endlose Fehlersuche

Verfasst: Sa 18. Jul 2026, 16:03
von Andreas_NRW
Die Frage ist was von der Lima getauscht wurde,
der Spulenkranz und oder der Rotor/Polrad .
Risse in den Magneten des Rotor sorgen für „Spaß“ auf der Bordspannung…

Re: 1988er NX650 Domi - Endlose Fehlersuche

Verfasst: Sa 18. Jul 2026, 16:37
von Capri 28
Tatsächlich habe ich den Limadeckel mit der Wicklung getauscht weil der alte Deckel optisch beschädigt war. Das Polrad blieb alt. Der Hinweis von dir Andreas könnte den Fehler auf den Kopf Treffen.
Bei den Xlv's hat man das gleiche Problem mit den Lichtmaschinen bzw der Wicklung durch das altern. Die Versiegelung der Wicklung weist mit der Zeit Risse auf. Bei der Messung wird angeblich der richtige Wiederstand angezeigt. Im Betrieb gibt es aber dann doch Probleme mit der Stromversorgung. Das wurde mir dieses Jahr so erzählt und ich denke es könnte stimmen. Die Jungs mit den Xlv's fahren die Dinger paar Jahre länger als wir unsere Domis.

Re: 1988er NX650 Domi - Endlose Fehlersuche

Verfasst: Sa 18. Jul 2026, 18:10
von langer
Irgendwo hier war mal zu lesen das es zwei unterschiedliche Durchmesser bei Stator und Magnetring "gäbe".
Wenn das stimmen sollte und man ausgerechnet z.B. den kleineren Stator an einem verbauten grösseren Ring erwischt hätte, hätte man einen zu grossen Luftspalt.

Du kannst aber vorab die drei Wicklungen ohmisch messen, um einen evtl. Wicklungs-Fehler schon mal auszuschliessen.
Ebenso solltest du die Spannung bei laufendem Motor messen (im Leerlauf und bei erhöhter Leerlaufdrehzahl, mit und ohne Fahr/Fernlicht als Last), ob die überhaupt stimmt.