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Re: 1988er NX650 Domi - Endlose Fehlersuche

Verfasst: Sa 8. Aug 2026, 11:57
von JH9
Ganzen Kabelbaum durchgegangen alle Stecker zerlegt alle entsprechend gebogen. Kabel und Stecker waren alle Top.
Alles wieder zusammengesetzt.

Keine Veränderung.

Ich habe dann den Freilauf zerlegt um diesen aus dem Spiel zu nehmen, das hat auch nichts gebracht.

Re: 1988er NX650 Domi - Endlose Fehlersuche

Verfasst: Sa 8. Aug 2026, 14:09
von ENIX93
Hattest du den großen Deckel auch runter und den Freilauf hinter der Lima ab?

Re: 1988er NX650 Domi - Endlose Fehlersuche

Verfasst: Sa 8. Aug 2026, 15:11
von langer
Der mittlere Kw Stopfen ist nicht original. Da war auf jeden Fall, ob nur das oder mehr, mal jemand dran.

Re: 1988er NX650 Domi - Endlose Fehlersuche

Verfasst: Sa 8. Aug 2026, 23:53
von steffen
langer hat geschrieben: Sa 8. Aug 2026, 15:11 Der mittlere Kw Stopfen ist nicht original. Da war auf jeden Fall, ob nur das oder mehr, mal jemand dran.
Stimmt.
Der müsste so aussehen:
IMG_7439.jpeg
IMG_7439.jpeg (76.46 KiB) 845 mal betrachtet

Re: 1988er NX650 Domi - Endlose Fehlersuche

Verfasst: So 9. Aug 2026, 16:30
von JH9
Habe nun die komplette Lichtmaschinedeckel PolRad Freilauf ausgetauscht und das hat auch keine Veränderung gebracht

Was für ein Käppchen da vorne drauf ist, ist doch total egal.

Re: 1988er NX650 Domi - Endlose Fehlersuche

Verfasst: So 16. Aug 2026, 10:53
von ernie
Für mich sind das eindeutig Zündaussetzer.
Um alles andere auszuschließen würde ich einen anderen Kabelbaum zerpflücken und nur die zündrelevaten Bauteile miteinander verbinden. Sprich CDI, Impulsgeber, Zündspule. . Das grenzt die Fehlerquelle so ein, dass sich die Ursache dann finden lassen sollte.

Re: 1988er NX650 Domi - Endlose Fehlersuche

Verfasst: So 16. Aug 2026, 11:06
von ENIX93
Das Zündschloss wurde schon getauscht?

Re: 1988er NX650 Domi - Endlose Fehlersuche

Verfasst: Mo 17. Aug 2026, 11:10
von Raid
Nach all deinen Versuchen bin ich einmal den umgekehrten Weg gegangen...ich habe meine einwandfrei laufende Domi versucht in eben deinen Fehler zu treiben und exakt dein Symptom und Geräusch zu reproduzieren. Ich erspare mir jetzt einmal jeden einzelnen Schritt zu beschreiben, sondern beschränke mich auf die Ergebnisse:

- Bei keinem "Elektroszenario" konnte ich deine Symptome reproduzieren. Zündaussetzer in jeder Form ja, aber nicht mit dem Geräusch

- Bei diesen "Gemischszenarien" gelang dies allerdings.
1. Falschluft im Bereich Ansaugstutzen (ähnlich wie Riss/Dichtungsfehler), hier zeigte eine geänderte Gemischeinstellung Wirkung
2. Falschluft/fehlerhaft/ funktionierendes Anreicherungsventil am Vergaser, auch hier zeigte eine geänderte Gemischeinstellung Wirkung
3. Hängendes/undichtes Chokeventil, aber auch hier zeigte eine Gemischeinstellung begrenzte Wirkung
4. Undichtigkeiten im Bereich Einlassventile, wenn man diese leicht stramm, also undicht einstellt (Auslass ergab zwar auch Aussetzer, aber ohne dein Geräusch), Hier zeigte eine geänderte Gemischeinstellung KAUM Wirkung

Ich hatte zudem die Möglichkeit eine ziemlich "ausgelutschte" Domi zu testen, die nach vielen Jahren wieder zum Leben erweckt wurde, Vergaser&Co wurden schon gemacht, laufen tat sie, aber auch mit einem ähnlichen Geräusch und absterben wie bei dir. Hier ergab der Druckverlusttest 62%, der Verlust entstand über das Kurbelgehäuse, also am Kolben vorbei. Eine schnelle Zerlegung zeigte im Bereich des oberen Umkehrpunktes des Kolbens Korrosionschäden.

Vielleicht solltest du einmal prüfen, ob einer der Punkte zutreffen könnte bzw. welche du schon sicher ausgeschlossen hast.

Re: 1988er NX650 Domi - Endlose Fehlersuche

Verfasst: Mo 17. Aug 2026, 12:49
von dieCobra
Vergaser kann nicht sein, es wurde einer von mir eingebaut.
Ventile habe ich eingestellt, ein 0,01 immer größer.

Grüße
Andi

Re: 1988er NX650 Domi - Endlose Fehlersuche

Verfasst: Mo 17. Aug 2026, 14:39
von Raid
@Cobra
Das ist nicht die Aussage von den Ergebnissen oben. Von allen Versuchen waren es nur jene, die in irgendeiner Form mit Gemischbildung (innerer wie äußerer) zu tun hatten, die exakt sein Fehler- und Geräuschbild widerspiegeln. Ob die Ursache eine zu geringe Kompression, durchblasende Einlassventile etc etc sind, muss er selber an dem Motor herausfinden, plus es mag Dinge geben, die ich nicht getestet habe, die auch Ursache sein könnten.
So habe ich z.B. nicht testen können, wie sich verstellte Steuerzeiten auswirken können (z.B. durch Längung, bruch/verbogene Spann-/Gleitschienen etc), es gäbe aber die Vermutung, das auch so etwas ein ähnliches Phänomen erzeugen könnte.
Sicher scheint nur zu sein, das es die Zündung aller Wahrscheinlichkeit nicht sein kann, denn außer extremer Frühzündung in Verbindung mit sehr geringer Zündspannung konnte ich hier kein analoges Geräuschbild erzeugen. Hier fehlte aber bei ihm das zurückschlagen des Motors