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Motor verschluckt sich im Standgas und stirbt

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BinDo
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Re: Motor verschluckt sich im Standgas und stirbt

Beitrag von BinDo » Do 10. Okt 2019, 12:12

@ Andi: Also das Motörchen ...

IMG_20180427_190921.jpg
IMG_20180427_190921.jpg (65.09 KiB) 600 mal betrachtet

... is mal der Hammer. Das haste mal richtig sauber hinbekommen - RESPEKT!

Da traut man sich ja gar nicht mehr es schmutzig zu machen. :cry:

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Andreas_NRW
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Re: Motor verschluckt sich im Standgas und stirbt

Beitrag von Andreas_NRW » Do 10. Okt 2019, 15:50

Ja nee schau nochmal nach,
ich meine der Temperzyklus ist anders
Kann aber auch sein das ich den Auspufflack im Kopf habe.
Den hab ich für Zylinder und Zylinderkopf genommen
Weil der Motor Lack im Betrieb blasen bekam.
Montag komm ich wieder an meine Unterlagen dann schau ich mal nach

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Tolek
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Re: Motor verschluckt sich im Standgas und stirbt

Beitrag von Tolek » Do 10. Okt 2019, 19:29

Genau richtig für ins Wohnzimmer , im Ernst :!:
Weiß jemand wo man das annähernd originale bronzebraun der ersten Bj. als Temp.lack kriegt. :idea:


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Re: Motor verschluckt sich im Standgas und stirbt

Beitrag von Savethetracker » Do 10. Okt 2019, 19:49

Andreas_NRW hat geschrieben:
Do 10. Okt 2019, 15:50
Ja nee schau nochmal nach,
ich meine der Temperzyklus ist anders
Kann aber auch sein das ich den Auspufflack im Kopf habe.
Den hab ich für Zylinder und Zylinderkopf genommen
Weil der Motor Lack im Betrieb blasen bekam.
Montag komm ich wieder an meine Unterlagen dann schau ich mal nach
"VHT Engine Enamel erreicht nur seine einzigartigen Eigenschaften nach korrekter Härtung. Trocknet innerhalb 24 Stunden durch, muss aber für Erreichen seiner extrem widerstandsfähigen Eigenschaften auf 93°C für mindestens 20 Minuten erhitzt werden."

Aber du hast recht. Der auspufflack braucht diese drei Phasen a 30min bei 120, 200 und 320 Grad.

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Andreas_NRW
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Re: Motor verschluckt sich im Standgas und stirbt

Beitrag von Andreas_NRW » Do 10. Okt 2019, 21:28

Ah ja,
dann war es das woran ich mich erinnert habe.
Wenn Du einen Farbton nehmen willst der auch als
VHT Auspufflack erhältlich ist, kann ich Dir nur wärmstens empfehlen den für Zylinder, Zylinderkopf und Ventildeckel
zu nehmen, bei mir hat der VHT Motorlack an den heissen Stellen Blasen bekommen.


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Re: Motor verschluckt sich im Standgas und stirbt

Beitrag von Savethetracker » Do 10. Okt 2019, 23:16

Hab ich bedacht. ;-)
Habe tatsächlich die Farbe nach ihrer angegebenen Temperaturbeständigkeit ausfgewählt.
Deswegen ja wrinkle- und satin black.
Dazu noch haftgrund von und für VHT.

Es kann also "nur" noch an der Umsetzung scheitern.

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Re: Motor verschluckt sich im Standgas und stirbt

Beitrag von langer » Fr 11. Okt 2019, 13:35

Savethetracker hat geschrieben:
Do 10. Okt 2019, 23:16
...Es kann also "nur" noch an der Umsetzung scheitern.
Das bekommst du hin. :mrgreen:
Grüsse langer 8-)
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Re: Motor verschluckt sich im Standgas und stirbt

Beitrag von Savethetracker » Sa 12. Okt 2019, 18:10

Mir ist grad folgende passhülse aus dem Motor gefallen. (Nr.17)




Ich verstehe leider weder gemäß Handbuch noch Anleitung wo die genau hinsoll.
image.jpg
Richtig?
Dateianhänge
image.jpg

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Re: Motor verschluckt sich im Standgas und stirbt

Beitrag von Tolek » Sa 12. Okt 2019, 18:40

Die gehört genau in das Loch wo du hinzeigst .Verbindung zum Kupplungsdeckel.Da gehört aber noch ein O-Ring drauf der das Ding auch fixiert.Das ist die typische Schrauberfalle an der Domi , die vermutlich schon ein par Motore gekillt hat .Mancheiner merkts wahrscheinlich garnet ,daß da was rausgefallen ist . ;)


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Re: Motor verschluckt sich im Standgas und stirbt

Beitrag von Savethetracker » Sa 12. Okt 2019, 18:43

Danke dir.

Meine größte Angst:

Alles sieht super aus und dann scheitert es an einer passhülse oder irgendeinem anderen Cent-/euro Produkt.
😂

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Re: Motor verschluckt sich im Standgas und stirbt

Beitrag von dieCobra » Sa 12. Okt 2019, 19:26

Wollst Du die Ölpumpe auch ausbauen?
Dahinter ist zur Getriebegehäusehälfte auch noch einmal das gleiche. Nur die Hülse ist eine bisschen dicker. Auch mit O-Ring.

Grüße
Andi
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Re: Motor verschluckt sich im Standgas und stirbt

Beitrag von Savethetracker » Sa 12. Okt 2019, 19:56

Nein. Wollte ich nicht ausbauen.

Bin grad noch Dabei den Rumpf fürs lackieren vorzubereiten. Da ich den nicht strahlen wollte um zu verhindern das Glasperlen irgendwo landen wo sie nicht hingehören.

Ich musste den Motor auf die Werkbank heben und dabei hab ich ihn gekippt und mir fiel die Hülse entgegen.

Kurze Panik.
Bücher und Internet sichten, Hülse vermessen.
Festgestellt welche es ist aber nicht gewusst wohin damit.

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Re: Motor verschluckt sich im Standgas und stirbt

Beitrag von Tolek » Sa 12. Okt 2019, 20:04

Ja , das ist halt das grundsätzliche Problem bei allem was man beschraubt , bei nem Motor halt ganz besonders. :?

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Re: Motor verschluckt sich im Standgas und stirbt

Beitrag von langer » Sa 12. Okt 2019, 21:54

Du hast "auf dem Tisch" den Vorteil zur Montage des Kupplungsdeckel den Block auf die Limaseite legen zu können.
Dann ist relativ sicher das die Hülse im Pumpenaustritt "stehen" bleibt.

"Stehen" da diese Hülse leider nicht als Passhülse ausgeführt ist.
Die sitzt leider total locker/schlackerig in der Pumpe da sie einzig die Funktion den O-Ring (der hier nur als Plan-Dichtung fungiert) zu fixieren erfüllen soll.
Dass Honda dies so gemacht hat bleibt mir für immer ein Dorn im Auge und genau das kann beim Anbau des Kuppl.Deckel bei eingebautem Motor zum Problem werden.
Man hat keine Chance den Sitz/das noch Vorhandensein der Hülse zu kontrollieren wenn der Deckel "fast" drauf ist.
Die letzten 1-2 cm bis zum Aufsitzen der Dichtfläche des Kuppl.Deckel werden zum Russisch Roulette.
Man sollte als Notlösung die Hülse plus O-Ring mit Hylomar im Austritt "fixieren".

Fand das so furchtbar das dies mit das erste war, das ich bei meiner geändert hatte.
Gestufte Hülse. Der dickere Teil sitzt stramm im Pumpenaustritt, die Stufe ist dann Plan mit der Austrittsfläche und entspricht ab dort
(der Teil der in die Bohrung des Kuppl.Deckel mündet) dem Originalmass.
Grüsse langer 8-)
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Re: Motor verschluckt sich im Standgas und stirbt

Beitrag von Tolek » Sa 12. Okt 2019, 22:22

So eine Hülse wäre glatt für ne Massenproduktion mindestens fürs Forum geeignet .Würd eine kaufen .Geht aber auch einfach mit Fett und man kann sicher sein ,daß kein überschüssiges Hylomar den Durchlass verengt.

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Re: Motor verschluckt sich im Standgas und stirbt

Beitrag von langer » Sa 12. Okt 2019, 23:04

Das Hylomar nur am O-Ring (dadurch an ihm zur Hülsen-"Aussenseite" und zur Planfläche des Pumpenaustritt). Damit tritt nichts davon "in die Hülse".
Und natürlich keinen Teelöffel voll...
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Re: Motor verschluckt sich im Standgas und stirbt

Beitrag von Savethetracker » So 13. Okt 2019, 10:34

Danke für die schnelle Reaktion und die Tipps.
Muss gestehen das ich es scheinbar bei dem anderen Motor auch nicht mitbekommen habe (oder sie war vorher schon weg)

Die Motorrevision ist meine erster
Motor den ich komplett, allein, offen auf dem Tisch habe (meine hallenkollegen kennen halt Milwaukee-Eisen, alte englische Damen und rassige Italienerinnen, aber keine Hondas.)

Habe schon behauptet das ich mehr stolz empfinden werde den zum laufen gebracht zu haben als das Studium was ich vor 6 Wochen abgeschlossen habe.

Es geht hier also weiter mit Kinderschritten voran. Keine Deadline, kein Stress. Der weg ist das Ziel :-)

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Re: Motor verschluckt sich im Standgas und stirbt

Beitrag von BinDo » So 13. Okt 2019, 12:09

langer hat geschrieben:
Sa 12. Okt 2019, 21:54
... Fand das so furchtbar das dies mit das erste war, das ich bei meiner geändert hatte. Gestufte Hülse. Der dickere Teil sitzt stramm im Pumpenaustritt, die Stufe ist dann Plan mit der Austrittsfläche und entspricht ab dort. ,,,
Moin Klaus, klingt aber schwer nach Fehlkonstruktion, doch kann ich leider Deine Beschreibung nicht in Gänze nachvollziehen - war da ja noch nicht dran. Hast Du eine andere (gestufte) Hülse gedreht (gehärtet)? Hast Du vielleicht ein Bild, eine Skizze, oder so, von Deiner Modifikation. Sehr schön wäre natürlich ein direkter Vergleich mit Original.

Wünsch Dir n schene Sunndach. ;) Gruß, Reini

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Re: Motor verschluckt sich im Standgas und stirbt

Beitrag von langer » So 13. Okt 2019, 20:48

Salve Reini,

die Hülse ist nicht gehärtet, sondern aus (fast) stinknormalem 0815 Alu.
Es ist ja auch keine Passhülse sondern nur eine fixierung für den O-Ring, das dieser zwischen den zwei Planflächen mittig bleibt, sich nicht verschieben kann.
Habe einfach eine neue gestufte Hülse aus Messing gedreht.
Der Teil der im Pumpen-Austrittsloch (das ist eine Stufenbohrung) verschwindet ist etwas dicker als die Ori. Hülse
sodass es stramm in der Pumpe sitzt, nicht verloren geht (lässt sich nur mit ner z.B. Spitzzange wieder rausziehen).
Der Teil der "dann" (wenn sie drin steckt) aus der Pumpe rausguckt, also der der dann später in die Bohrung des Kuppl.Deckel hineinragt
ist aussen etwas dünner (ab da, genau wie die olle Hülse). Das ergibt dann eine sogenannten (aussen) abgestufte Hülse.
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Re: Motor verschluckt sich im Standgas und stirbt

Beitrag von Tolek » So 13. Okt 2019, 21:17

Warum Herr Honda des net gleich selbst so gemacht hat :?: :?


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Re: Motor verschluckt sich im Standgas und stirbt

Beitrag von Savethetracker » Mo 14. Okt 2019, 10:10

Mal ne Sammlung blöde Fragen:


Welche Funktion hat diese Hülse?


Führ ich den O-Ring dann da einfach rüber und steck sie da mit Fett rein?


@Langer: ich nehme an deine Hülse hat keinen O-Ring mehr, richtig?

Macht es Sinn wenn eh alles offen liegt Einlässe und Auslässe ein wenig zu schleifen bzw. zu polieren? Hab da gestern nur mal mit Bremsenreiniger den Ruß entfernt und an meine Jugend gedacht wo alle immer sagten: "Auslässe aufschleifen und polieren".
Oder ist das verschenkte lebensmüh? Hätte einen Dremel-Aufsatz der genau passt! :-D

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Re: Motor verschluckt sich im Standgas und stirbt

Beitrag von langer » Mo 14. Okt 2019, 11:49

Savethetracker hat geschrieben:
Mo 14. Okt 2019, 10:10
...Welche Funktion hat diese Hülse?...
...@Langer: ich nehme an deine Hülse hat keinen O-Ring mehr, richtig?...
langer hat geschrieben:
Sa 12. Okt 2019, 21:54
...da sie einzig die Funktion den O-Ring (der hier nur als Plan-Dichtung fungiert) zu fixieren erfüllen soll...
Ohne Dichtung würde das Öl aus dem Spalt der zwei Planflächen (innen am Übergang Pumpe zu Deckel) austreten.
Der O-Ring (er wirkt hier nur als "Flachdichtung") "überbrückt" den Spalt.
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Re: Motor verschluckt sich im Standgas und stirbt

Beitrag von langer » Mo 14. Okt 2019, 12:29

Nachtrag zum besseren Verständnis:

Der Teil der Hülse welcher in den Kuppl.Deckel hineinragt (in die Bohrung zum Ölkanal zum Filtergehäuse)
darf nicht press in die Bohrung (zumindest nicht in beide Seiten gleichzeitig) hinein ragen (dann bräuchte man tatsächlich keinen O-Ring, keine Dichtung),
da ein Kupplungsdeckel beim an/aufsetzen/festziehen natürlich eine gewisse kleine seitliche Verschiebung zulassen muss,
sowie auch eine kleine axiale Verschiebung (schon durch Toleranzen im Material, Temperaturdehnung und in den Dichtungsstärken der Deckeldichtung) aufweist.
Darum muss ein kleiner, radialer wie axialer Spalt "belassen" werden.
Auch axial, sonst bestünde die Gefahr das die Planflächen sich ganz berühren, Druck auf den Guss des Deckel sowie auf die Pumpe ausgeübt würde.
Den Spalt (auch die stetigen Änderungen dessen, durch Temperaturdehnung) gleicht der O-Ring aus.
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Re: Motor verschluckt sich im Standgas und stirbt

Beitrag von BinDo » Mo 14. Okt 2019, 13:05

@ Klaus: Vielen Dank für die mittlerweile sehr ausführliche Erklärung, mein lieber! Kann ich jetzt sogar ohne Bilders nachvollziehen. ;)

Weiterhin schönen sonnigen Montag, wünscht dem Reini :D


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Re: Motor verschluckt sich im Standgas und stirbt

Beitrag von Savethetracker » Mo 14. Okt 2019, 16:08

Auch von mir herzlichen Dank. Das erklärt einiges.

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