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Mal wieder der Ölstand und seine Messung

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dieCobra
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Re: Mal wieder der Ölstand und seine Messung

Beitrag von dieCobra » Fr 1. Jun 2018, 21:35

Ob es, sagen wir mal, Kollektorstaubpaste geworden ist? (Gibbet nich, habe ich gerade erfunden).
Ich glaube, da musst Du noch den Anlasser auseinander bauen.
Das wäre der Hammer, im Anlasser ist so viel Öl, das Pulver von den Kohlen damit ausgewaschen wurde.
Sieht aber so aus.

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Re: Mal wieder der Ölstand und seine Messung

Beitrag von Andreas_NRW » Sa 2. Jun 2018, 00:12

Jetzt wird es langsam forensische Hypertonie...
...oder sowas.
.
Nimm nicht irgendeinen passend scheinenden Dichtring,
sondern DEN der da hingehört.
Öldruck dort in Lima und Anlassergetriebe?
Nee eigentlich nicht, da ist nur schleuder Öl!
Der DOMI Motor hat im Innern des Gehäuse (nicht die Förderleitungen!) eigentlich keinen wirklichen Öldruck!
Es sei denn die Kubelgehäuseentlüftung und die Zylinderkopfentlüftung werden verschlossen.

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Re: Mal wieder der Ölstand und seine Messung

Beitrag von DomiJo » Sa 2. Jun 2018, 00:44

Andreas, ich weiß es klingt komisch... Aber das Leck ist da!
Nachdem ich bei meinem ersten Wechsel auf dem Acker in Bulgarien nur einen 24x3 Ring auftreiben konnte und es undicht war habe ich dann den passenden 24,4x3,1 verbaut. Das passt also.

Edit: Anlasser ist nocht ölig von innen.

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Re: Mal wieder der Ölstand und seine Messung

Beitrag von DomiJo » Mi 13. Jun 2018, 20:14

Ich weiß nicht mehr weiter.
Hatte den Anlasser draußen, O Ring sah ok aus, keine Auffälligkeiten im Sitz, alles gereinigt. Es war auch nicht so dass das ganze Spiel hätte, den Anlasser musste ich mit sachtem Klopfen mit Holz und Gummihammer reindrücken. Ergebnis: Leckt immer noch

Obwohl ich ja eigentlich zu sehen meinte das was aus dem Anlasser läuft habe ich jetzt auch die Durchführung der Lima im Verdacht. Da müsste dann wohl der Deckel runter? Habe leider keine passende Dichtung hier und wollte am Freitag wegfahren mit der Domi...von außen abdichten mit Hylomar wird wohl eher nichts bringen. Es nervt wirklich. Wie kann eigentlich so weit oben so viel Druck herrschen?
Werde nun noch mal den Anlasser erneut ausbauen und richtig mit Hylomar beschmieren...

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langer
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Re: Mal wieder der Ölstand und seine Messung

Beitrag von langer » Mi 13. Jun 2018, 20:20

Es herrscht überall, auch im Anlassergetriebe "der gleiche" Druck nämlich der Kurbelgehäusedruck. Im mittel ist das bei der Domi, trotz pulsation immer ein leichter Überdruck.
Sprühe die Stellen, auch den Kabeldurchgang der Lima ordentlich mit Bremsenreiniger fettfrei und gucke gleich bei Standgas oder ner ganz kurzen Runde.
Wenn du länger fährst und wieder alles vollgekrochen ist siehst sonst wieder nicht einwandfrei die Quelle.
Grüsse langer 8-)
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Re: Mal wieder der Ölstand und seine Messung

Beitrag von Andreas_NRW » Mi 13. Jun 2018, 21:08

Ich empfehle immer noch die Puder/Mehl Methode...
alles ordentlich reinigen, einpudern und dann laufen lassen / kurz fahren.
Da erkennt man die wirkliche Quelle des Übels vielleicht etwas genauer.

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Re: Mal wieder der Ölstand und seine Messung

Beitrag von DomiJo » Mi 13. Jun 2018, 21:16

Dieses mal war das Kabel aus der Durchführung auf ca. 10cm ölig, außerdem war Öl in der "Mulde" neben der Durchführung. Daher mein Umdenken..

Andreas, pudern hatte ich letztes mal Versucht und war mir ziemlich sicher das Leck am Anlasser identifiziert zu haben. Werds morgen aber gleich noch mal probieren und gucken was sich ergibt.

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Re: Mal wieder der Ölstand und seine Messung

Beitrag von langer » Mi 13. Jun 2018, 23:23

Zur Kabeldurchführung muss ich noch was loswerden;
es ist nicht in jedem Fall der Gummiblock aussen zum Gehäuse, es kann auch innen an den Bohrungen im Block zur Kabelisolierung undicht
(die sind dort zum abdichten im Gummi eingeklebt) sein.

Und es gibt noch was ganz linkes... (war bei mir).
Wenn eine der Isolierungen der 3 Einzellitzen unterwegs (im unteren Bereich, so die ersten 10 cm nach oben) einen Bruch hat kann folgendes passieren:
Die Litzen haben kapillarwirkung und das Öl aus der Lima wird dadurch in die Litzen (innerhalb deren Einzelisolierung als "Schlauch") "transportiert".
Normal nicht schlimm, eigentlich normal, aber wenn eine der Aussenisolierungen einen Bruch/Riss hat kommt es dort raus,
läuft dem Kabel aussen entlang (im Schutzschlauch) wieder runter und kommt unten am Gummiblock raus.
Ergebnis; jeder meint zunächst der Gummiblock ist undicht.
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Re: Mal wieder der Ölstand und seine Messung

Beitrag von Enola Gay » Do 14. Jun 2018, 00:43

langer hat geschrieben:
Mi 13. Jun 2018, 23:23
Und es gibt noch was ganz linkes... (war bei mir).
Wenn eine der Isolierungen der 3 Einzellitzen unterwegs (im unteren Bereich, so die ersten 10 cm nach oben) einen Bruch hat kann folgendes passieren:
Die Litzen haben kapillarwirkung und das Öl aus der Lima wird dadurch in die Litzen (innerhalb deren Einzelisolierung als "Schlauch") "transportiert".
Normal nicht schlimm, eigentlich normal, aber wenn eine der Aussenisolierungen einen Bruch/Riss hat kommt es dort raus,
läuft dem Kabel aussen entlang (im Schutzschlauch) wieder runter und kommt unten am Gummiblock raus.
Ergebnis; jeder meint zunächst der Gummiblock ist undicht.
Dieses Problem ist nicht auf unser 'Alteisen' beschränkt (!)
Die BMW S 1000 RR - Mod.-Jahr ab 2012 hat ein gleichartiges Problem - da steht Motoröl im 'Wasserdichten' Stecker des Reglers/Gleichrichters - und verursacht 'herrliche Fehlermeldungen' :mrgreen:
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Re: Mal wieder der Ölstand und seine Messung

Beitrag von DomiJo » Mi 20. Jun 2018, 01:37

Nach erneutem Saubermachen und Pudern: Es muss der Anlasser sein:
k-Anlasser Öl.jpg
Das Lagergummi unter dem Anlasser von oben
k-gumi (2).jpg
Und von der dem Anlassergetriebe zugewandten Seite
k-gumi (1).jpg
Die Idee das mit Hylomar abzudichten war wohl nicht so gut, auf dem O Ring war eine ungleichmäßige Kruste...möglicherweise war das eher kontraproduktiv. Was nun?

1. Hab mir einen originalen Honda-Dichtring bestellt
2. Es sind doch einige kleine Riefen im Sitz, wahrscheinlich vom gefühlt 100x mal ein und ausbauen des Anlassers. Mit feinem Schleifpapier gleichmäßig etwas verschleifen, oder lieber nicht?
3. Mein letzter Gedanke wäre im eingebauten Zustand den Anlasser bei abgenommenem Deckel mit einer feinen Spritze mit Hylomar abzudichten, einmal rund rum. Wenn überhaupt müsste sich das durch den Druck dann ja reindrücken und noch mehr dichten.

Habt ihr noch Ideen?

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Re: Mal wieder der Ölstand und seine Messung

Beitrag von Nicola » Mi 20. Jun 2018, 09:51

Den Anlasser hatte ich vor 2 Jahren ausgebaut, um die Kohlen zu erneuerm. Dieser ominöse Gummiring war furtztrocken. Er dichtet ab gegen Staub und sorgt für eine weiche Verbindung zwischen Anlasser und Motorgehäuse. Möglicherweise hält er auch ein wenig Öl auf der Zahnradseite. Wenn da bei Dir alles im Öl schwimmt und sogar der Anlasser voll läuft, solltest Du nun wirklich mal die komplette Ölversorgung (Entsorgung) kontrollieren und außerdem prüfen, ob es übermäßigen Druck im Motorgehäuse gibt.

Nachdem, was ich hiergelesen habe ist es fast ein Wunder, dass Dich die Domi immer wieder nach hause gebracht hat. Und das mit über 130 Grad Öltemparatur! Und spritz nicht überall Hylomar hin. Es ist eigentlich ein tolles Zeug. Bei Dir verteilt es sich wahrscheinlich aber schon im gesamten Motorgehäuse.

Sei mir nicht böse. Aber bei offenem Bein hilft ja auch nicht, wenn man da ne Gummipelle drübezieht.
Und gib niemals auf!!

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Re: Mal wieder der Ölstand und seine Messung

Beitrag von DomiJo » Mi 20. Jun 2018, 11:41

Moin Nicola,
ich habe mich auch schon gefragt was der Grund ist, vor allem fing es ja einfach an zu lecken irgendwann. Sprödes Gummi und die Vibrationen des Motors?

Meine Ölpumpe habe ich gerade einmal zerlegt und neu gedichtet. Filter und Sieb habe ich regelmäßig gereinigt/gewechselt. Das Öl war immer ganz normales 10W-40 für Motorrad. Wie willst du den Druck im Gehäuse prüfen? Würde es bei zu hohem Druck nicht eher aus der Entlüftung raus, als sich den Weg zum Anlasser zu bahnen?
Zum Thema Druck kann ich noch sagen, dass mir einmal bei einer Tour noch mit dem alten Dichtring wo es "heiß her ging" aufgefallen ist, wie man aus dem Anlasser wirklich etwas Ölnebel zischen sehen konnte. Das war dann - wie langer schon sagte - pulsierend.

Ansonsten, beim Einbau des Anlassers kann ich doch eigentlich nichts falsch machen? Die Einschubtiefe wird ja durch die beiden Schrauben hinten mit dieser Brücke begrenzt und der Anlasser liegt auf diesem Gummi auf.

Nein, im Stich gelassen hat mich die Domi nie, wenn auch spritzendes Öl auf Kette,Reifen und überall vor allem auf staubigen Pisten gar keinen Spaß macht. 130°C ist sicherlich nicht optimal, aber ich halte das bei beladenem Motorrad im Sommer für normal...aber deswegen kommt jetzt auch ein Kühler dran.

Böse bin ich höchstens der Domi, weil ich langsam nicht mehr weiter weiß. Mitte nächsten Monats will ich dann auch wieder los mit ihr...von daher würde ich das gerne demnächst in den Griff bekommen.
Also, falls noch jemand Ideen hat bitte her damit!

Gruß Johannes

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Re: Mal wieder der Ölstand und seine Messung

Beitrag von langer » Mi 20. Jun 2018, 12:12

Da du jetzt was von Original O-Ring bestellt geschrieben hast... was für einen hattest du jetzt drin ?
Das es undicht ist ist jetzt wohl klar, also muss da was im argen sein.
Hatte ich schon geschrieben, Riss, Riefen, Gussnasen, Fremdkörper etc. in der O-Ring Nut des Anlasser oder der Bohrung des Anlassergetriebegehäuse ?!?
Ist Öl "im" Anlassermotor ?
Wie hoch ist eigentlich dein Sumpf Ölstand ?
Grüsse langer 8-)
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Re: Mal wieder der Ölstand und seine Messung

Beitrag von DomiJo » Mi 20. Jun 2018, 12:32

Ich hatte mir mehrere aus einem Motorradladen bestellt, auch in 24,4x3,1. Nun original Honda, Nr. 91312-MG7-003.

Ja es sind einige Riefen in der Aufnahme, die aber vermutlich durch den Ein und Ausbau entstanden sind. Kann ich die mit feinem Nasspapier glätten? Risse konnte ich keine feststellen. Die Nut im Anlasser ist eine gute Idee, die habe ich noch nicht genau untersucht.
Im Anlasser selbst ist kein Öl, der ist komplett trocken! Dafür ist im Anlassergetriebe jede Menge Öl-Wasser-Schlamm. Gut dass ich kaum gefahren bin damit.

Meinen Sumpfstand kann ich gerade leider nicht ermitteln, da ich das Öl zwecks Kühlereinbau und Wasser im Öl abgelassen hatte...Ärgerlich, das Öl hab ich nicht mehr. Könnte neues Öl kaufen und einmal testweise reinfüllen, vielleicht wäre so eine "Spülung" eh ganz gut...bevor ich den Kühler anbaue. Wäre folgendes sinnvoll?

1,9L einfüllen (voll), warm fahren, gleich abstellen und die Sumpfschraube bei geradem Stand öffnen? Dann könnte ich auch gleich prüfen ob meine Pumpenabdichtung erfolgreich war, denn sonst würde es ja absacken und aus der Schraube fließen?
Oder kann ich das ganze auch nach dem Anbau des Kühlers testen?

Meine Pumpe hatte ich ja gerade neu gedichtet. Gibts daneben noch eine Schwachstelle, die zu einem zu hohen Sumpfstand führen würde?

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Re: Mal wieder der Ölstand und seine Messung

Beitrag von Nicola » Mi 20. Jun 2018, 13:33

Ciao Johannes.
Du hast ja schon sichergestellt, dass Dein Öldunstsysthem sauber ist und funktioniert. Ob dennoch übermäßiger Druck im Motor ist, kannst Du z.B. feststellen, wenn Du einen Ventildeckel abschraubst und den Motor laufen lässt. Decke drunter: Es könnte spritzen. Wenn da heißer Dunst in großer Menge pulsierend entweicht, ist was faul.

Wenn Du den Motor nach längerem Stillstand laufen läßt: Was passiert dann? Wenn Du in den Öltank guckst, muss da immer ein pulsierender Ölstrahl sein. Ist das so oder kommt da nix oder kommt da Schaum raus? Da solltest Du auch bei warmem und bei heißem Motor mal drauf achten.

Ölmenge im Sumpf? Lass einfach das Öl aus dem Sumpf ab und mess die Ölmenge. Das Öl kannst Du wieder in den Tank kippen, wenn der Motor kurz gelaufen hat.

Mach auf keinen Fall zum jetzigen Zeitpunkt auch noch einen Kühler dran. Es kann die Fehlersuche nur noch weiter erschweren. Wenn Dein Öl zu heiß wird könntest einfach auch langsamer fahren. Auf große Tour würde ich im jetzigen Zustand lieber nicht gehen.

Bin gespannt, wie es weitergeht

liebe Grüße
Nicola
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Re: Mal wieder der Ölstand und seine Messung

Beitrag von steffen » Mi 20. Jun 2018, 13:41

Ich will ja nicht unken, aber ein Ölkühler ist an der Domi nicht zwingend erforderlich, so lang man nicht mit Dauervollgas über die Bahn bläst.
130°C Öltemperatur, gemessen per Ölpeilstab am Rahmenrohr, bei normalem Landstraßentempo (100) und bei 30°C Außentemperatur sind allerdings nicht normal, außer Du fährst mit einem hohen Kotflügel.
Evtl. ist eine zu magere Abstimmung auch schuld an einer erhöhten Motor-/Öltemperatur.

Gruß,
Steffen

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Re: Mal wieder der Ölstand und seine Messung

Beitrag von DomiJo » Mi 20. Jun 2018, 14:19

Leute, danke dass ihr mich noch nicht aufgegeben habt :D

@steffen:
Ich fahre mit der Domi wenn es passt im Sommer immer eine 2-4 wöchige Tour. Dabei natürlich gut beladen, 2x Seitentasche + Rolle. Und dann den ganzen Tag fahren und dabei auch mal länger offroad, so dass man öfters in niedrigeren Gängen fährt. SInd dann immer so 30+ Außentemperatur und dabei wurde es dann auf der Landstraße auch mal 125-130°C. Extrem war es in der Ukraine wo ich die Domi durch einen Fluß/Bach mit riesen Steinen treiben musste, da hat sich die Kupplung verabschiedet...für solche Geschichten eben einen Ölkühler.
Vergaser: Muss ich eh mal einstellen, habe einen neuen Schaumstoffluftfilter. Der Leerlauf ist nicht so optimal, werde da mal gucken.

@nicola:
Das mit den Ventildeckeln habe ich noch nie so gehört, interessant. Klingt aber gruselig, kann ich aber probieren
Ich werde jetzt:

1. Anlassersitz ggfs etwas schleifen, falls die Riefen stark sind
2. Sitz des Gummis auf Anlassernut checken
3. Anlasser mit original Honda-Ring (geölt) zusammenbauen, ohne Hylomar.
4. Neues Öl kaufen und befüllen.
5. Dann ein bisschen warm fahren und dabei das Absacken beobachten, dann das Gehäuseöl ablassen und messen.

Der Haken ist, dass ich Mitte Juli nach Marokko (deswegen Ölkühler :D ) will, natürlich mit der Domi. Ich war bis vor kurzem davon ausgegangen dass der Anlasser wieder dicht sei, aber das war ja wohl ein Trugschluss. Bis dahin muss ich das also schaffen!

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Re: Mal wieder der Ölstand und seine Messung

Beitrag von langer » Mi 20. Jun 2018, 15:27

Du brauchst den Sumpf nicht zum messen leerlaufen zu lassen.
Kontrolliere wenn sie wieder läuft mit der Kontrollschraube am Kupplungsdeckel. Bei Verdacht auf zu hohem Sumpfstand (z.B. auch dann wenn es an der Kontrollschraube bei gerader sowie leicht nach links geneigtem Moped noch immer rausläuft) am mittleren Inbusstopfen Limaseite.
Wenn es dort, Domi am Seitenständer rauskommt ist der Sumpfstand eindeutig zu hoch.
Ein solch hoher Sumpfstand führt zum Schaumschlagen mit der folge Kurbelgehäusedruck steigt an und dem Teufelskreis Sumpfpumpe fördert weniger (da Schaum) was den Sumpfstand weiter hoch bleiben lässt.

Ja, kontrolliere die Bohrung am Anlassergetriebegehäuse auf Rauhigkeit, schleife wenn nötig glatt, gleiches für die Nut des O-Ring am Anlasserhals.
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Re: Mal wieder der Ölstand und seine Messung

Beitrag von langer » Mi 20. Jun 2018, 15:31

Die Methode an einem offenen Ventildeckel den Kurbelgehäusedruck "ablesen" zu wollen wird dir nichts bringen.
Zum einen hast du keine Vergleichsmöglichkeiten und es würde dich nur verunsichern da dort, auch wenn alles korrekt Iäuft immer eine starke Pulsation zu spüren ist.
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Re: Mal wieder der Ölstand und seine Messung

Beitrag von Nicola » Mi 20. Jun 2018, 16:33

@Langer: es ist nur ein Hausmittelchen und setzt voraus, das man ein Gefühl dafür hat, was noch normal ist. Man könnte natürlich auch mal die Kompression prüfen lassen.
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Re: Mal wieder der Ölstand und seine Messung

Beitrag von dieCobra » Mi 20. Jun 2018, 18:07

Kann es sein, das im Bereich des Auflagegummis ein wenig grüne Gehäusedeckeldichtung fehlt? Rechts und links ist was zu sehen.

Grüße
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Beitrag von langer » Mi 20. Jun 2018, 20:40

Jetzt, wo du das geschrieben hast Andi... ich sehe das mit den evtl. fehlenden Dichtungsstücken zwar jetzt nicht
aber unabhängig davon, auf dem Bild sieht es aus als könnte es genausogut an dieser Deckeldichtung "statt" am Anlasser O-Ring undicht sein... da unten ist es besonders nass.
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Beitrag von DomiJo » Do 21. Jun 2018, 11:54

Ich bin gerade in die Garage und tatsächlich sieht es auch nach sauber machen so aus, als würde die dichtung da fehlen.
IMG_20180621_114157.jpg
So ganz glauben kann ich es nicht, wo sollte sie denn hin?

Werde jetzt mal den Deckel abnehmen, denn wenn es da undicht sein sollte ist es ja kein Wunder dass es leckt...


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Re: Mal wieder der Ölstand und seine Messung

Beitrag von chris1383 » Do 21. Jun 2018, 12:18

Das ist ja ein dicker Hund. Komische Sache, es kann sein dass der Deckel in dem Bereich nicht ganz fest geschraubt war. Die Dichtungen werden mit der Zeit auch hart und porös
Gruß
Chris

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Re: Mal wieder der Ölstand und seine Messung

Beitrag von langer » Do 21. Jun 2018, 12:21

DomiJo hat geschrieben:
Do 21. Jun 2018, 11:54
...So ganz glauben kann ich es nicht, wo sollte sie denn hin? ...
Indem z.B. mal jemand diesen Deckel ab hatte und die dann teilweise zerfledderte alte Dichtung nicht erneuert hat.
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