Dominator goes Rallye

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Moderator: Domitreffen

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RD07EXC
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Dominator goes Rallye

Beitrag von RD07EXC »

Moin zusammen,
wie ich in meinem kleinen Vorstellungsbeitrag ankündigte, habe ich ein paar Fragen zur Domi und Umbaumöglichkeiten.
Vorweg genommen - ja, ich habe schon einige Beiträge zu diesem Thema hier gelesen. Darauf bauen auch z.T. meine Fragen/ Anmerkungen auf ;)
Wie in der Vorstellung erwähnt, hatte ich den Michael über seine Seite angeschrieben. Der Vollständigkeit halber, hier diese Mail (sorry, gibt viel zu lesen...):

Moin Michael,
auf der Suche nach Infos zur Dominator bin ich auf deine sehr interessante Seite gestoßen. Du scheinst mir der richtige Ansprechpartner rund um die Domi zu sein.
Zu meiner Person: Ich heiße Stefan, Bj. 66, mein 1. Mopped war eine Domi RD02 (Bj. ca. 1990, ohne Kicker, 13l Tank, vorne keine eingebauten Blinker, hübsch-häßliches blau-violett-türkis). Das muss so ca. 1996 gewesen sein. Die hat mich zum Geländesport gebracht, aber anfänglich sehr zaghaft.
Inzwischen fahre ich ne KTM EXCF 350 und eine Africa Twin, RD07. Meine "Dicke" hat mich zum Rallyefahren gebracht - aber erst, nachdem ich Ihr ne Schlankheitskur verpasst hatte (sie wiegt noch ca. 205kg). Das war vor ca. 13 Jahren. (Wenns Dich interessiert, kann ich Fotos schicken.)
Nun reizt es mich aber, eine Domi Rallyetechnisch aufzuarbeiten und zu fahren. Und dazu hab ich ein paar Fragen, da mich deine Beiträge etwas nachdenklich gemacht haben:
1. Würdest Du der Domi eine Rallye (Breslau) zutrauen, ohne dass sie danach schrott ist? Welches Bj. würdest du empfehlen?
2. Ist ein Ölkühler wirklich zu empfehlen?
3. Wie gut ist das original Fahrwerk? Was für Alternativen an Federbeinen/ Gabeln kämen in Frage? (Progressive Federn vorne wären sowieso Pflicht)
4. Wieviel verbraucht die Gute und wie weit kommt man mit den 13 bzw. 16l? Wäre der Acerbis Tank mit 23l ratsam?
5. Meine Dicke hab ich hinten auf ne 18" Felge gesetzt, weil da die Reifenauswahl wesentlich größer ist. Das hätte ich auch mit einer Domi vor. Hat man das auch schonmal mit der Domi gemacht?
6. Welchen Endtopf würdest Du empfehlen, wenn ich eine 2in1 Anlage haben wollen würde?
...
Mir fallen bestimmt noch mehr Fragen ein, aber ich will dich nicht vergraulen ;-)


Und hier seine Antwort und gleich meine Kommentare dazu:
Hallo Stefan,
interessantes Projekt, da würde es mir Spaß machen, zusammen ein bisschen rum zu spinnen. Die wichtigste Frage kann ich dir aber nicht beantworten - würde es dir passen, mit einem 45PS starken und 180kg schweren Motorrad eine Rallye zu fahren? Die anderen Teilnehmer dürften mit weit stärkeren und teilweise leichteren Bikes unterwegs sein, wobei im Rallyesport der Fahrer viel kompensieren kann. Falls du nicht vorne mitfahren willst fände ich die Domi durchaus geeignet

--> Mit meiner Dicken bin ich inzwischen 7 Rallyes gefahren - 3x Baja Saxonia/Deutschland, 2x MT Rallye in Polen, 2x Breslau Rallye. Bei der Baja hatte ich die Plätze 13, 5 und 3 in der
Klasse über 180kg belegt. Bei meiner letzten Breslau letztes Jahr lag ich im Mittelfeld gesamt. Ambitionen auf die Top ten habe ich nicht :D , sonst würde ich nicht mit einer AT an
Rallyes teilnehmen. Spaß am Rallyefahren steht im Vordergrund.

Der Rahmen ist hinreichend stabil, man braucht hinten mindestens ein Wilbers 641 Competition Federbein, vorne wäre eine 43mm XR Gabel (oder KTM - wäre aber nicht plug and play) auch kein Fehler. Ein 18'' Felge habe ich auf meiner Domi, ist mit einer längeren Kette machbar. Ist aber nicht unbedingt nötig, in 130/80-17 (z.b. Heidenau K74) und 140/80-17 gibt's genügend Auswahl.
--> Hm, der K74 sieht gar nicht schlecht aus. Wäre ne Überlegung wert.
Wenn man den Motor serienmäßig lässt braucht man nicht unbedingt einen Ölkühler. Ein guter Motor mit wenig km sollte die Rallye auch ohne Probleme überstehen.
--> Würde ich aber wohl doch haben wollen. Letztes Jahr hatte wir bei der Breslau z.T. um die 40C. Da hat meine AT gekocht, weil ich im Tiefsand (FeschFesch ;-) ) wühlen musste und kaum auf Tempo kam.
Beim Luftfilter muss man sich allerdings etwas überlegen, der ist nicht gut geschützt und dann steigt der Verbrauch.
--> Wäre bestimmt machbar. Bei der AT fahre ich nen K&N LuFi. Gibts den auch für die Domi?
Stichwort Tankgröße - keine Ahnung, was die Domi im Rallyetempo verbraucht. Mit 8L wird man rechnen müssen, der Acerbistank wäre also nötig. Als Auspuff würde ich den Arrow empfehlen https://forum.nx250.de/viewtopic.php?p=18018#p18018 - leicht und robust.
Weitere Fragen beantworte ich dir gern, aber lieber übers Forum - da gibt's außerdem noch andere, die sich gut auskennen.
Gruss, Michael


Sollte ich das "Projekt" tatsächlich in Angriff nehmen (meine Regierung wird nicht begeistert sein :shock: und das nötige Kleingeld muss da sein, denn das Mopped brauche ich ja auch noch dazu), würde ich also folgende Änderungen vornehmen:
1. Ölkühler
2. 2in1 Anlage mit Arrow Endtopf
3. Acerbis Tank 23l
4. K74 Reifen
5. Je nachdem welches Modell es werden würde, das Heck ändern (LED Rücklicht, Sportkennzeichenträger, Gepäckträger entfernen)
6. Vorne Koti hochsetzen
7. Soziusrasten entfernen
8. Fahrwerk ändern, wie auch immer... :mrgreen:
9. Verkleidung aus GFK mit LED Scheinwerfer, denn die originale ist zu brüchig und reicht nicht hoch genug
10. Digitalen Tacho/ Tripmaster und Platz für einen Roadbookhalter schaffen
11. K&N LuFi
12. Sitzbank anpassen/ aufpolstern
13. Sportlenker (Magura, Renthal...) 28mm Durchm.
14. evtl. Gabelbrücke anpassen, je nach Gabel
15. evtl. Motorschutz anpassen/ strippen
16. kleine Blinker/ Verkleidungsblinker
17. Ölschauschlauch gem. Langer montieren
18. Evtl. Flachschiebervergaser - ist das Sinnvoll?
Über Dekor, Rahmen evtl. umlackieren etc. würde ich mir dann Gedanken machen.
Was meint Ihr dazu, ist das realistisch? Bei allem Umbau würde ich schon versuchen den Kern und das Aussehen der Domi zu erhalten ;)
Es wäre schön, wenn jetzt nicht die Frage kommt, warum ich denn nicht gleich ne leichte Sportenduro oder ein Rallyebike oder ne KTM690 nehme. Meine KTM nutze ich ja auch für Rallyes und das macht auch Spaß. Aber es würde mich reizen, das mit ner Domi zu tun 8-)
Beste Grüße
Stefan
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Büds
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Re: Dominator goes Rallye

Beitrag von Büds »

Ich denke schon, dass dies zu realisieren ist. Wie du schon schreibst, alles eine Frage des Geldes.
Umbauten in der Art wie du es vor hast fallen mir hier im Forum spontan zwei ein.
Die ein wäre von Saruman.
Gruß Andreas
Verlass' dich immer auf dein Herz, denn es schlug schon bevor du denken konntest!
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steffen
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Re: Dominator goes Rallye

Beitrag von steffen »

Hi Stefan,

im Wesentlichen passt das, was Dir der Scrambler geschrieben hat.
Hier noch meine Anmerkungen/Ratschläge:
RD07EXC hat geschrieben: Fr 27. Jan 2023, 16:10 1. Würdest Du der Domi eine Rallye (Breslau) zutrauen, ohne dass sie danach schrott ist? Welches Bj. würdest du empfehlen?
Das Baujahr ist ziemlich egal. Die frühen Modelle 1988/1989 haben noch zum E-Starter zusätzlich einen Kickstarter. Im Gegenzug dazu wurde bei den späteren Modellen (RD08 ab 1996) die Ölpumpe verbessert und noch Details am Rahmen optimiert. Was genau kann ich allerdings nicht sagen. Das von Honda mehr so "Evolution statt Revolution". Es sind wirklich nur kleine Sachen. Die Motoren sind bei allen Modellen die gleichen. Daher würde ich eine Domi bevorzugen, die einen gesunden Motor hat und weniger auf das Baujahr achten.
2. Ist ein Ölkühler wirklich zu empfehlen?
Für den Rallye-Einsatz definitiv ja!
Allein schon die Montage eines hohen Kotflügels beeinträchtigt die Öltemperatur negativ. Ich nehme zwar an keinen Rallyes teil, habe aber schon an vielen Endurotrainings mit meiner Domi (ohne Ölkühler) teilgenommen. Die Öltemperatur ist im Gelände aufgrund des höheren Fahrwiderstands und der niedrigeren Geschwindigkeiten bei gleichzeitig erhöhter Drehzahl immer deutlich höher gewesen als im Straßenbetrieb.
3. Wie gut ist das original Fahrwerk? Was für Alternativen an Federbeinen/ Gabeln kämen in Frage? (Progressive Federn vorne wären sowieso Pflicht)
Die alten Modelle 1988/1989 haben als Einzige ein in der Zugstufe verstellbares Federbein serienmäßig. Das wurde ab 1990 weggespart von Honda. Daher wäre ein Ersatz durch ein Wilbers oder YSS ratsam. Ob auch eine andere Gabel nötig ist... da bin ich mir nicht sicher.
Falls Ambitionen zum Umbau bestehen: Der "990er" hier im Forum hat eine Honda Transalp komplett auf KTM-Fahrwerk umgebaut. Möglicherweise kann er auch Tipps zur Domi geben, da ja doch einige Gleichteile bei den Honda-Modellen verbaut wurden.
Ich fahre an meiner Domi vorne progressive Wilbers Federn und hinten ein WP-Federbein. Das WP ist ziemlich straff. Die Wirth-Federn sind immer noch komfortabel und nutzen den Federweg hinreichend.
4. Wieviel verbraucht die Gute und wie weit kommt man mit den 13 bzw. 16l? Wäre der Acerbis Tank mit 23l ratsam?
Wie viel verbraucht denn Deine Africa Twin mehr im Vergleich zum Straßenbetrieb?
Auf der Straße braucht eine gut eingestellte Domi ca. 5 - 5,5l/100km. im Gelände würde ich zwei Liter draufrechnen.
Die Domis ab 1992 haben serienmäßig einen 16-Liter Tank. Nur die alten bis 1991 haben den 13-Liter Tank.
Ob da ein Acerbis nötig ist, der Dir den Schwerpunkt nach oben treibt, musst Du selber entscheiden. Nur Du weißt wie lang die Etappen sind und wie viele Pausen Du einplanst.
Auch eine Domi von vor 1992 lässt sich auf den 16-Liter Tank umrüsten. Allerdings musst Du dann auch die Sitzbank entsprechend tauschen. Und das Heck und die Seitenteile wahrscheinlich auch wenn die Optik nicht total egal ist.
5. Meine Dicke hab ich hinten auf ne 18" Felge gesetzt, weil da die Reifenauswahl wesentlich größer ist. Das hätte ich auch mit einer Domi vor. Hat man das auch schonmal mit der Domi gemacht?
Ich bin mit der Auswahl an 17" Crossreifen eigentlich zufrieden, so dass der Umbau auf 18" für mich nicht in Frage kommt. Fahre im Gelände die Kombination Mitas C02 und C19. Die sind ähnlich grob wie die Heidenau K74/K79.
Ich bin die Kombi K69/K74 mal eine zeitlang gefahren. Was mir bei diesen Heidenaus nicht gefällt ist das Fahrverhalten auf Asphalt. Die Reifen fahren sich extrem kippelig. Ich habe kein sicheres Gefühl mit denen gehabt. Im Gelände funktionieren sie, aber falls Du auch Asphaltetappen hast warne ich davor, dass die Reifen sehr gewöhningsbedürftig sind. Die Mitas sind da nicht ganz so schlimm. Und der Conti TKC80 ist eine Sänfte dagegen.
6. Welchen Endtopf würdest Du empfehlen, wenn ich eine 2in1 Anlage haben wollen würde?
Ich würde es von der Verfügbarkeit abhängig machen. Wahrscheinlich wirst Du nur noch den EGU-Endtopf bekommen.
Welche Intention soll der Umbau auf 2-in-1 verfolgen? Weniger Gewicht?
Ich bin Fan von der originalen 2-in-2 Anlage, weil die Endtöpfe so schön kurz sind. Du wirst keine Zubehöranlage finden, die ähnlich kompakt baut. Die ragen alle hinten weiter raus.

Zu Deinen Umbauplänen:
  1. Empfehlenswert
  2. Würde ich an Deiner Stelle darauf verzichten.
  3. Hängt davon ab welche Reichweite Du brauschst
  4. Tipp: Schau mal bei Mitas vorbei was die so im Angebot haben.
  5. Kann ich nix zu sagen, da persönlicher Geschmack.
  6. Pflicht!
  7. Sinnvoll
  8. Sinnvoll. Wie schon geschrieben gibt es neben Wilbers noch eine günstige Variante von YSS.
  9. Sinnvoll für den Rallyeeinsatz. Bin gespannt was Du da zauberst. :)
  10. Sinnvoll für den Rallyeeinsatz.
  11. In staubigen Gegenden ist der K&N nicht unbedingt besser, als der klassische Papierluftfilter. Viele Offroad-Profis, die ich kenne, raten vom K&N ab wenn es ins Gelände gehen soll. Der ganz feine Staub wird vom Papierluftfilter scheinbar doch besser gefiltert, als vom ölgetränkten K&N.
    Für die Straße würde ich ihn Dir hingegen empfehlen. Fahre seit gut 20 Jahren einen K&N in meiner Domi, und die läuft gut damit. Mehrleistung bringt der Lufi nicht, aber bei meiner Domi ging der Spritverbrauch leicht runter.
  12. Empfehlenswert.
  13. Nach eigenem Geschmack bzw. ergnomischen Anforderungen.
  14. Was willst Du da machen?
  15. Der originale Motorschutz ist ziemlich robust. Nur so als Hinweis.
  16. Nach persönlichem Geschmack.
  17. Sinnvoll.
  18. Zum Flachschiebervergaser kann ich mangels eigener Erfahrung nichts sagen.
Soweit mein Senf. ;)

Lass uns an Deinem Vorhaben und Fortschritt weiterhin teilhaben! :)

Viele Grüße,
Steffen
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Re: Dominator goes Rallye

Beitrag von RD07EXC »

Danke schonmal für die vielen Ratschläge, Steffen. Erwarte aber bitte nicht wöchentlich Neuigkeiten über den Fortschritt ;-)

Jetzt muss ich aber noch etwas Peinliches loswerden. Der besagte Michael erwähnte ein Dominator-Forum. Da ich ohnehin gerade dabei war, mich hier zu registrieren, dachte ich, er meinte dies hier. Wusste auch nicht, dass es da mehr als eins gibt :roll: Trete ich jetzt in irgendein Fettnäpfchen, wenn ich mich bei der "Konkurrenz" auf anmelde und Gleiches anspreche?
Beste Grüße, Stefan
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Re: Dominator goes Rallye

Beitrag von steffen »

RD07EXC hat geschrieben: Fr 27. Jan 2023, 19:54 Danke schonmal für die vielen Ratschläge, Steffen. Erwarte aber bitte nicht wöchentlich Neuigkeiten über den Fortschritt ;-)
Keine Sorge, passt schon. ;)
Jetzt muss ich aber noch etwas Peinliches loswerden. Der besagte Michael erwähnte ein Dominator-Forum. Da ich ohnehin gerade dabei war, mich hier zu registrieren, dachte ich, er meinte dies hier. Wusste auch nicht, dass es da mehr als eins gibt :roll: Trete ich jetzt in irgendein Fettnäpfchen, wenn ich mich bei der "Konkurrenz" auf anmelde und Gleiches anspreche?
Und ich habe mich schon gewundert, als Du erwähnt hast, dass der Michael dieses Forum hier empfohlen hat. :lol:
Nein, ist kein Problem für mich wenn Du Dich bei ihm unter nx250.de auch meldest. Immerhin hat er Dir ja schon ausführlich Auskunft gegeben.
Ich fände es allerdings schade, wenn Du hier dann garnicht mehr aktiv wärst. Das 250er Forum ist mehr auf die kleine Domi spezialisiert, während wir hier mehr über die große 650er und deren Nachfolgemodelle SLR, Vigor und FMX diskutieren. Klar, der Michael hat ein sehr fundiertes Wissen zu beiden Modellen. Das stellt niemand in Frage. Ich wage allerdings zu behaupten, dass er in seinem Forum im Wesentlichen der "single point of knowledge" ist was die 650er Domi betrifft.

Gruß,
Steffen
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Re: Dominator goes Rallye

Beitrag von RD07EXC »

Nachdem ich hier so gut empfangen wurde, werde ich natürlich genauso hier weiter machen. Wäre ja echt unschön von mir, wenn nicht :x
Ich bin selbst mal gespannt, wo mich das hinführt und ob ich das Geplante verwirklichen kann/ werde. :mrgreen:
Beste Grüße, Stefan
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Re: Dominator goes Rallye

Beitrag von RD07EXC »

Moin, ich muss wohl nochmal klarstellen, dass ich NOCH KEINE Domi habe und mein "Projekt" bisher nur Brainstorming ist. Sollte sich herausstellen, dass ein Umbau einer dann gekauften Domi unverhältnismäßig teuer werden und trotzdem nur schwerlich zum Ziel führen sollte, würde ich davon wieder Abstand nehmen.
Es ist ja nicht so, dass ich ein Mopped suche, um damit Rallye zu fahren weil ich keins habe. Nein - ich habe meine AT und KTM, mit der ich bisher gut Rallye gefahren bin und habe keine Eile :-) . Ich hatte mir nur gedacht, dass es interessant sein könnte, eine Domi so herzurichten, dass sie einer knackigen "Geländefahrt" standhält.
Beste Grüße, Stefan

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Re: Dominator goes Rallye

Beitrag von Gockel500 »

Bissl durch den Wald fahren geht so auch :-) Ob sie eine richtige Rallye aushält? Hmm. Schau mal:
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Re: Dominator goes Rallye

Beitrag von steffen »

Das da ging auch mit der Domi. Und arg modifiziert waren die garnicht:

1988:



Und 1989:
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Re: Dominator goes Rallye

Beitrag von RD07EXC »

Gockel500 hat geschrieben: Mo 30. Jan 2023, 19:03 Bissl durch den Wald fahren geht so auch :-) Ob sie eine richtige Rallye aushält? Hmm. Schau mal:
Hm, scheint ja doch zu gehen. Aber Dakar wäre etwas zu viel des Guten :mrgreen:

@ Steffen: Stimmt. Sind weniger umgebaut, als ich es vorhätte.
Beste Grüße, Stefan

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Re: Dominator goes Rallye

Beitrag von Gockel500 »

Hm, scheint ja doch zu gehen.
Bei extremen Beanspruchungen bricht jedes Geräte irgendwann auseinander. Aber eine Domi hat schon Reserven und hält tapfer durch solange sie irgendwie kann.
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everRFVC
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Re: Dominator goes Rallye

Beitrag von everRFVC »

Ich als ehemaliger Motocross- und Enduro 4h - Rennen- Fahrer, und inzwischen 2,5 Jahre Dominator- Treiber fahre auch gerne mal mit dieser durch den Wald.

Habe dabei schon oft über ein gemäßigtes Racer-Tempo nachgedacht, es aber schnell wieder sein lassen.

Die Domi hat viel zu viel Plastik.
Die Domi ist zu schwer
Die Domi hat nicht den optimalenAbstand der Höhe der Sitzbank zur Höhe des Lenkers. Und auch sonst finde ich die Geometrie des Mopeds eher semigeeignet für härtere Einsätze.
(z.B. Motor baut zu breit)

Wenn man alles abbaut, wie schon öfter hier gesehen/gelesen, würde es sicher leidlich funktionieren, aber für solche Aktionen sind tt600 und Co. doch besser geeignet. Diese fuhr ich mal beim 4-h Enduro in Frickenhausen, gehörte nem Kumpel, er lud mich ein, hat er danach aber nicht mehr gemacht, ich hätte sie zu arg hergeschlagen.......... :lol: (hab davor gefragt, ob das okay ist, er hats wohl unterschätzt).
Sie hat ziemlich Federn gelassen.
Wenn ich mir dabei ne Domi vorstelle.........und es ging ja in diesem Thema um "Domi goes Rally"

ich persönlich würd ne geeignetere nehmen, wenngleich ich sehr gern Domi fahre :-)
Ich bekomme öfters altes Eisen, um daraus wieder Zweitaktendes Leben zu machen.
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Re: Dominator goes Rallye

Beitrag von Höörbie »

Hallo zusammen,

an dieser Stelle wollte ich bloss mal einwerfen, dass der Norbert Schilcher mit der Domi vor vielen Jahren die Original Paris-Dakar gefinished hat. :)

Mit genau dieser Domi:
IMG-20200124-WA0007.jpg
Viele Grüße

Höörbie

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Re: Dominator goes Rallye

Beitrag von Etnah »

everRFVC hat geschrieben: Mi 1. Feb 2023, 19:02 Ich als ehemaliger Motocross- und Enduro 4h - Rennen- Fahrer, und inzwischen 2,5 Jahre Dominator- Treiber fahre auch gerne mal mit dieser durch den Wald.

Habe dabei schon oft über ein gemäßigtes Racer-Tempo nachgedacht, es aber schnell wieder sein lassen.

Die Domi hat viel zu viel Plastik.
Die Domi ist zu schwer
Die Domi hat nicht den optimalenAbstand der Höhe der Sitzbank zur Höhe des Lenkers. Und auch sonst finde ich die Geometrie des Mopeds eher semigeeignet für härtere Einsätze.
(z.B. Motor baut zu breit)

Wenn man alles abbaut, wie schon öfter hier gesehen/gelesen, würde es sicher leidlich funktionieren, aber für solche Aktionen sind tt600 und Co. doch besser geeignet. Diese fuhr ich mal beim 4-h Enduro in Frickenhausen, gehörte nem Kumpel, er lud mich ein, hat er danach aber nicht mehr gemacht, ich hätte sie zu arg hergeschlagen.......... :lol: (hab davor gefragt, ob das okay ist, er hats wohl unterschätzt).
Sie hat ziemlich Federn gelassen.
Wenn ich mir dabei ne Domi vorstelle.........und es ging ja in diesem Thema um "Domi goes Rally"

ich persönlich würd ne geeignetere nehmen, wenngleich ich sehr gern Domi fahre :-)
Dann nimm doch 'ne TT600
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Re: Dominator goes Rallye

Beitrag von RD07EXC »

Höörbie hat geschrieben: Mi 1. Feb 2023, 21:13 Hallo zusammen, an dieser Stelle wollte ich bloss mal einwerfen, dass der Norbert Schilcher mit der Domi vor vielen Jahren die Original Paris-Dakar gefinished hat. :)
Viele Grüße
Höörbie
Der Norbert ist ja auch ein harter Hund 8-) Und zu der Zeit hat man alles Mögliche für die Dakar genutzt, was irgendwie nach Offroad aussah, wenn man nicht ein Werksteam hatte.
Von wann ist denn das Foto?
Beste Grüße, Stefan
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Re: Dominator goes Rallye

Beitrag von RD07EXC »

everRFVC hat geschrieben: Mi 1. Feb 2023, 19:02 Ich als ehemaliger Motocross- und Enduro 4h - Rennen- Fahrer, und inzwischen 2,5 Jahre Dominator- Treiber fahre auch gerne mal mit dieser durch den Wald.
Habe dabei schon oft über ein gemäßigtes Racer-Tempo nachgedacht, es aber schnell wieder sein lassen.
Die Domi hat viel zu viel Plastik.
Die Domi ist zu schwer
Ne TT600 ist auch kaum leichter. Und wenn man ein paar Sachen weg lässt (z.B. Soziusraten, Gepäckträger) und ne 2in Anlage verbaut etc. wird sie auch wieder leichter.
everRFVC hat geschrieben: Mi 1. Feb 2023, 19:02 Die Domi hat nicht den optimalenAbstand der Höhe der Sitzbank zur Höhe des Lenkers. Und auch sonst finde ich die Geometrie des Mopeds eher semigeeignet für härtere Einsätze.
Das ist ja ne individuelle Sache. Ich habe z.B. lange Beine und nen kurzen Oberkörper. Da könnten dann ne umgepolsterte Sitzbank und evtl. tiefere Fußrasten etwas bringen.
everRFVC hat geschrieben: Mi 1. Feb 2023, 19:02 (z.B. Motor baut zu breit)
Wenn man alles abbaut, wie schon öfter hier gesehen/gelesen, würde es sicher leidlich funktionieren, aber für solche Aktionen sind tt600 und Co. doch besser geeignet. Diese fuhr ich mal beim 4-h Enduro in Frickenhausen, gehörte nem Kumpel, er lud mich ein, hat er danach aber nicht mehr gemacht, ich hätte sie zu arg hergeschlagen.......... :lol: (hab davor gefragt, ob das okay ist, er hats wohl unterschätzt). Sie hat ziemlich Federn gelassen.
Enduro ist echt was Anderes, als Rallye. Das hat der Mike Wiedemann dieses Jahr in einem seiner Beiträge auf dem Weber Werke Kanal (leider nach seinem Ausfall) schön erklärt.
everRFVC hat geschrieben: Mi 1. Feb 2023, 19:02 Wenn ich mir dabei ne Domi vorstelle.........und es ging ja in diesem Thema um "Domi goes Rally"
ich persönlich würd ne geeignetere nehmen, wenngleich ich sehr gern Domi fahre :-)
Beste Grüße, Stefan
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Re: Dominator goes Rallye

Beitrag von steffen »

Das Foto dürfte noch recht neu sein. Ich tippe auf maximal 3 Jahre.
Der Norbert war übrigens auch auf unserem Domitreffen 2019 vor Ort.
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Höörbie
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Re: Dominator goes Rallye

Beitrag von Höörbie »

steffen hat geschrieben: Do 2. Feb 2023, 10:45 Das Foto dürfte noch recht neu sein. Ich tippe auf maximal 3 Jahre.
Der Norbert war übrigens auch auf unserem Domitreffen 2019 vor Ort.
Steffen hat recht: Februar 2020 auf der Messe in Friedrichshafen.

Den Norbert und seine Frau haben wir Anfang der 2000er Jahre zufällig in Kroatien kennengelernt :)

Viele Grüße

Karin

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Re: Dominator goes Rallye

Beitrag von Tolek »

Ne TT ist ja vom Fahrwerk serienmäßig eine andere Hausnr.Trotzdem sind auf MX Strecken schon Umlenkhebel gebrochen . Vom Gewicht eigentlich nicht , auch wenn das auffem Papier anders aussieht .600 bzw.650 er Großserienallroundmotoren sind halt schwer , ändert der Rest nicht viel.
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Re: Dominator goes Rallye

Beitrag von steffen »

Tolek hat geschrieben: Do 2. Feb 2023, 14:50 600 bzw.650 er Großserienallroundmotoren sind halt schwer , ändert der Rest nicht viel.
Bei der Domi ca. 55kg, wenn ich mich noch richtig erinnere.
Musste mal einen in den Kofferraum meines Autos hieven.
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everRFVC
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Aber Vorsicht ich bin ein alter Hase :-).
Ich fuhr schon SEHR viele Motorräder. Am meisten die RFVC Motoren. 20 Jahre Motocross. Inzwischen ist mein tägliches Fahrzeug eine Hercules P3 aus 1974.
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Re: Dominator goes Rallye

Beitrag von everRFVC »

steffen hat geschrieben: Do 2. Feb 2023, 16:47
Tolek hat geschrieben: Do 2. Feb 2023, 14:50 600 bzw.650 er Großserienallroundmotoren sind halt schwer , ändert der Rest nicht viel.
Bei der Domi ca. 55kg, wenn ich mich noch richtig erinnere.
Musste mal einen in den Kofferraum meines Autos hieven.
Das kommt hin, hab die Teile auch schon des öfteren geschleppt......ächz....

"dann nimm doch ne TT600"...........ich lass das mal unkommentiert, ich wollte aber keineswegs die domi schlecht reden.

Vielleicht bin ich ja auch durch jahrelanges Rennbike fahren dahingehend "versaut" :-) , wenn du mal gespürt hast wie sahnig so ne 450er cr, oder ne ktm, ne yamaha usw. im Geläuf zu führen und zu fahren sind, dann kommts dir halt seltsam vor mit so nem (nicht falsch verstehen bitte) Eisenhaufen wie der Domi im Wald mehr als nur n feldweg entlangzufahren.


alles nicht böse gemeint, bleibt entspannt bitte.
Zuletzt geändert von everRFVC am Do 2. Feb 2023, 17:00, insgesamt 2-mal geändert.
Ich bekomme öfters altes Eisen, um daraus wieder Zweitaktendes Leben zu machen.
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everRFVC
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Aber Vorsicht ich bin ein alter Hase :-).
Ich fuhr schon SEHR viele Motorräder. Am meisten die RFVC Motoren. 20 Jahre Motocross. Inzwischen ist mein tägliches Fahrzeug eine Hercules P3 aus 1974.
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Re: Dominator goes Rallye

Beitrag von everRFVC »

übrigens halten z.B. so Ktm 450er SX oder auch EXC wundersamerweise meistens 100+ Betriebsstunden und mehr durch.
Wenn man solche mal offen hatte, und sieht, wie filigran da drin alles ist, ist das echt ein Wunder.

Also durchaus gut geeignet für Rally zu fahren.

aber durchs geringe Gewicht eben absolut sahnig zu fahren dann. naja nicht nur sahnig, die Dinger ziehen dir die Arme lang, machen die Unterarme sehr schnell hart, und Basen an den Händen kann man auch direkt einkalkulieren, wenn man sie ein wenig im Leistungsbereich hält :D (und der ist heutzutage ab Standgas fast).

Es hat schon ne kleine Verletzung gereicht, ein paar Wochen nicht aufm Bike....dann wieder fahren gehen. Man spürte sofort, dass alle Härte aus dem Körper war, und man musste sich wieder mühsam ans alte Level rankämpfen, nämlich die Mopeds so richtig auszureizen.
Und um ehrlich zu sein, das gelang mir ambitioniertem Hobbyfahrer nicht in Ansätzen so gut, wie die Mopeds das können.

Diese Gedanken gehen mir beim Domi fahren durch den Wald durch den Kopf........und dann finde ich es toll, gemütlich die Feldwege entlang zu cruisen :D
Ich bekomme öfters altes Eisen, um daraus wieder Zweitaktendes Leben zu machen.

Tolek
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Re: Dominator goes Rallye

Beitrag von Tolek »

Wobei man sich beim reinen Rallyfahren , wenns nicht zu langsam und eng wird , ne Domi schon vorstellen kann .Ich fahre zwar keine Rallys , hab mir aber die Gabel einer XR 650R eingebaut und hinten wenigstens das alte Federbein mit Zugstufenverstellung .Das war beim Hessler schon ganz gut .
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Re: Dominator goes Rallye

Beitrag von RD07EXC »

everRFVC hat geschrieben: Do 2. Feb 2023, 16:59 übrigens halten z.B. so Ktm 450er SX oder auch EXC wundersamerweise meistens 100+ Betriebsstunden und mehr durch.
Wenn man solche mal offen hatte, und sieht, wie filigran da drin alles ist, ist das echt ein Wunder.
Ich weiß - meine 350EXCF hat inzwischen 700Bst und ca. 20000km :shock: Und der Motor war nur einmal bei ca. 630Bst. auf: Ventile eingestellt, neuer Kolben (den Zylinder hab ich in einer Fachwerkstatt prüfen lassen - alles i.O.; auch die Ventile waren noch dicht), neuer Anlasser und Anlasserfreilauf. Auch wenn meine dicke AT darüber müde lächelt, aber für so nen kleinen Einzylinder ist das schon erstaunlich.
everRFVC hat geschrieben: Do 2. Feb 2023, 16:59 alles nicht böse gemeint, bleibt entspannt bitte.
Natürlich nicht, gibt doch gar keinen Grund :D . Ist doch alles nur Erfahrungsaustausch und Brainstorming.
Eine TT600S (Belgarda) hatte ich auch. Die folgte gleich auf die Domi. Mit der bin ich auch ein paar Rennen gefahren. Ging auch, aber natürlich nicht vergleichbar mit meiner aktuellen KTM.
Aber wie schonmal erwähnt gehts mir nicht darum irgendein anderes Mopped für Rallyes zu suchen, sondern zu prüfen, was und ob das mit der Domi möglich ist - ohne sie dabei zu killen.
Beste Grüße, Stefan
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jakobjogger
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Re: Dominator goes Rallye

Beitrag von jakobjogger »

RD07EXC hat geschrieben: Fr 3. Feb 2023, 06:50
everRFVC hat geschrieben: Do 2. Feb 2023, 16:59 übrigens halten z.B. so Ktm 450er SX oder auch EXC wundersamerweise meistens 100+ Betriebsstunden und mehr durch.
Wenn man solche mal offen hatte, und sieht, wie filigran da drin alles ist, ist das echt ein Wunder.
Ich weiß - meine 350EXCF hat inzwischen 700Bst und ca. 20000km :shock: Und der Motor war nur einmal bei ca. 630Bst. auf: Ventile eingestellt, neuer Kolben (den Zylinder hab ich in einer Fachwerkstatt prüfen lassen - alles i.O.; auch die Ventile waren noch dicht), neuer Anlasser und Anlasserfreilauf. Auch wenn meine dicke AT darüber müde lächelt, aber für so nen kleinen Einzylinder ist das schon erstaunlich.
everRFVC hat geschrieben: Do 2. Feb 2023, 16:59 alles nicht böse gemeint, bleibt entspannt bitte.
Natürlich nicht, gibt doch gar keinen Grund :D . Ist doch alles nur Erfahrungsaustausch und Brainstorming.
Eine TT600S (Belgarda) hatte ich auch. Die folgte gleich auf die Domi. Mit der bin ich auch ein paar Rennen gefahren. Ging auch, aber natürlich nicht vergleichbar mit meiner aktuellen KTM.
Aber wie schonmal erwähnt gehts mir nicht darum irgendein anderes Mopped für Rallyes zu suchen, sondern zu prüfen, was und ob das mit der Domi möglich ist - ohne sie dabei zu killen.
Ich verstehe deine Fragestellung nicht. Nach all dem was du bisher hier geschrieben hast, entsteht der Eindruck, dass du schon Ahnung und Erfahrung mit Enduro, Ralley, usw. hast. Es ist belegt, dass die Domi auch für Wettbewerbe wie Paris- Dakar eingesetzt wurde und dies überlebte. Also ist eigentlich klar, mit der ein- oder anderen Veränderung kommst du mit dem Eimer überall durch. Nur gewinnen wirst du damit kein Rennen. Und beim Superjump sollte man vielleicht auch nicht dran teilnehmen. Verglichen mit Sportenduros ist es halt ein Trecker. Und das ist gut so. Wenn man es darauf anlegt, kann man natürlich jedes Moped killen.
Also bau die Domi um, so das es für dich passt und fahre eine Rallye. Gewinnen wirst du nicht. Ankommen solltest du aber schon. Vorausgesetzt du behandelst die Domi als Partner und nicht als Sklaven.
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