Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

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steffen
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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von steffen » Sa 30. Mär 2019, 21:51

Es geht leider nur langsam voran, da ich unter der Woche nur sehr begrenzt Zeit finde bzw. Lust verspüre, etwas zu machen.
Heute habe ich mich um den Motor gekümmert, bzw. Vorarbeiten erledigt.

Habe versucht, noch ein bisschen was am Motorgehäuse rauszupolieren. Ist aber zwecklos. Die dunklen Flecken aufm Alu sind Korrosion. :? Damit werde ich wohl leben müssen. Wichtiger ist, dass er gescheit läuft. Das wird sich aber erst zeigen wenn ich ihn eingebaut habe.
Das Ventilspiel habe ich geprüft und eingestellt. Dank dem "Workshop" mit Andreas_NRW während unseres Grill-Events im Sommer 2017, hatte ich noch ein paar Bilder vor Augen, die mir dabei geholfen haben. Den Rest der nötigen Info habe ich mir hier aus'm Forum und aus dem Bucheli bzw. WHB gezogen.

Übrigens: Im Bucheli wurde der Fehler mit der Drehrichtung bis zur OT-Markierung korrigiert. Im WHB steht ja fälschlicherweise, dass man im Uhrzeigersinn drehen soll. Das wurde ja bereits ausgiebig diskutiert. In der Bucheli Reparaturanleitung steht es aber richtig drin => gegen den Uhrzeigersinn.

Einen frischen Ölfilter habe ich auch schonmal eingesetzt, auch wenn noch kein Öl drin ist.

Und dann musste ich noch eine Nachlässigkeit korrigieren, die beim Aufsetzen der Zylinderkopfhaube dem Mechaniker passiert ist. Der hat nämlich den Metalldraht, durch den der Kupplungszug geführt wird und der mit einer der Zylinderkopfhaubenschrauben auf der linken Seite befestigt wird, auf die falsche Seite montiert. Hierbei hat sich leider eine der beiden Schrauben gelängt. :evil:
Mein Gott, sind die Dinger weich. Abgerissen ist sie noch nicht, aber sie dreht durch beim Rausschrauben. Das könnte noch spannend werden. Ich hoffe aber, dass ich trotzdem einen Funktionstest machen kann, auch wenn diese eine Schraube (von insgesamt 6 oder 8, die die Haube fixieren) nicht mit ihrem vorgesehenen Drehmonent befestigt ist. Habe schon eine Suchanfrage am Laufen.

Gruß,
Steffen

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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von Tolek » Sa 30. Mär 2019, 22:00

Glaub net daßdas die Schraube ist , die weich ist ,sondern das Alugewinde im Kopf . ;)

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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von BinDo » Sa 30. Mär 2019, 22:39

steffen hat geschrieben:
Sa 30. Mär 2019, 21:51
1. Es geht leider nur langsam voran, da ich unter der Woche nur sehr begrenzt Zeit finde bzw. Lust verspüre, etwas zu machen. ... 2. Habe versucht, noch ein bisschen was am Motorgehäuse rauszupolieren. Ist aber zwecklos. Die dunklen Flecken aufm Alu sind Korrosion. :? Damit werde ich wohl leben müssen.

Guten Abend Steffen,

1. Manchmal können mehrere Kräder im Stall auch hinderlich sein. :mrgreen: ;)

2. Grobes muss man vor dem polieren zunächst (bis hin zu sehr fein) schleifen, sonst wird das nix. Erst dann kannst Du mit dem polieren loslegen, und das am Besten mit unterschiedlichen Körnungen und Scheiben. Das brauch schon Muse. ;)


@Tolek: Wenn es sich um eine Dehnschraube handelt (was ich nicht weiß) so kann sich das schon auch nach Pudding anfühlen.


Schönes Wochenende wünscht Reini

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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von Tolek » Sa 30. Mär 2019, 23:16

Bin davon ausgegangen , daß Steffen die Schraube über dem RFVC aus dem anderen Thema meint . (Iss das so bei ner echten Dehnschraube ? Wäre allgemein ein interessantes Thema )

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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von Saruman » Sa 30. Mär 2019, 23:39

Ich gehe hier auch eher von einem defekten Gewinde im Kopf aus. Die Schrauben hätte ich bestimmt noch hier (in gebraucht, sind aber anhand des Bildes für den Ventildeckel, von daher egal), aber ob diese das gewünschte Ergebnis bringen wage ich zu bezweifeln.
Gruß Mario

Manchmal kann man nichts machen, ....außer weiter....

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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von steffen » Sa 30. Mär 2019, 23:50

Saruman hat geschrieben:
Sa 30. Mär 2019, 23:39
Die Schrauben hätte ich bestimmt noch hier (in gebraucht, sind aber anhand des Bildes für den Ventildeckel, von daher egal), aber ob diese das gewünschte Ergebnis bringen wage ich zu bezweifeln.
Weshalb?

Naja, vielleicht fahre ich auch einfach mal beim FHH vorbei. Diese Schrauben könnte er evtl. vorrätig haben. Die wurden ja in etlichen Modellen verbaut.

Gruß,
Steffen

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Saruman
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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von Saruman » Sa 30. Mär 2019, 23:53

steffen hat geschrieben:
Sa 30. Mär 2019, 23:50
Saruman hat geschrieben:
Sa 30. Mär 2019, 23:39
Die Schrauben hätte ich bestimmt noch hier (in gebraucht, sind aber anhand des Bildes für den Ventildeckel, von daher egal), aber ob diese das gewünschte Ergebnis bringen wage ich zu bezweifeln.
Weshalb?

Naja, vielleicht fahre ich auch einfach mal beim FHH vorbei. Diese Schrauben könnte er evtl. vorrätig haben. Die wurden ja in etlichen Modellen verbaut.

Gruß,
Steffen
Weil wenn des G'winde im Kopf hee isch, neie Schraube nix bringe.
Gruß Mario

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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von steffen » Sa 30. Mär 2019, 23:57

Saruman hat geschrieben:
Sa 30. Mär 2019, 23:53
steffen hat geschrieben:
Sa 30. Mär 2019, 23:50
Saruman hat geschrieben:
Sa 30. Mär 2019, 23:39
Die Schrauben hätte ich bestimmt noch hier (in gebraucht, sind aber anhand des Bildes für den Ventildeckel, von daher egal), aber ob diese das gewünschte Ergebnis bringen wage ich zu bezweifeln.
Weshalb?

Naja, vielleicht fahre ich auch einfach mal beim FHH vorbei. Diese Schrauben könnte er evtl. vorrätig haben. Die wurden ja in etlichen Modellen verbaut.

Gruß,
Steffen
Weil wenn des G'winde im Kopf hee isch, neie Schraube nix bringe.
Die Schraube muss neu. Die hat einen Knacks. Habe ich gesehen, als ich sie draußen hatte. Mein Fehler war halt zu glauben, dass sie noch funktioniert.
Das Gewinde ist vermutlich beschädigt, aber nicht komplett fratze. Evtl. kann ich es nachschneiden.


maas
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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von maas » Mo 8. Apr 2019, 20:36

Nachschneiden wird vermutlich nichts bringen in Aluguss. Besser und wirklich standfest sind Gewindeensätze. Bei 6er Gewinde muss ein M8 eingeschnitten werden. Nur den Einsatz mit Loctite 243 einsetzen. Würde einen Stehbolzen einsetzen, wenn der Platz es zulässt. Dann wird das repariete Gewinde nicht mehr beansprucht.


maas
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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von maas » Mo 8. Apr 2019, 20:42

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Hier noch ein Foto


maas
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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von maas » Mo 8. Apr 2019, 20:45

Hier ein M6 Einsatz
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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von steffen » Mo 8. Apr 2019, 22:20

Ich habe heute beim FHH meine bestellten Bundschrauben abgeholt und mich der Sache gewidmet.
Nachdem ich die alte Schraube mit etwas Gegendruck von unten (Gewinde ist unten offen) langsam rausdrehen konnte, sah ich, dass die Schraube ein beschädigtes Gewinde hatte.
Das Nachschneiden des Gewindes im Zylinderkopf habe ich schnell sein lassen. Der Schneidbohrer ließ sich garnicht erst vernünftig in das Gewinde reinschrauben. Es hat sofort angefangen, zu haken.
Also habe ich mein Glück versucht, und die neue Schraube vorsichtig reingedreht.
Das hat erstaunlich gut funktioniert. Das Gewinde im Zylinderkopf ist tatsächlich noch in Ordnung.

Vermutlich habe ich der alten Schraube beim Reindrehen zuviel zugemutet. Die Schraube wurde mit irgendeinem Schmierstoff/Fett eingesetzt. Das hat vermutlich dazu geführt, dass die eingestellten 10 Nm Drehmonent durch die Schmierung zu heftig waren und die Schraube an einer Stelle überdehnt wurde. Zum Glück ist sie mir dabei nicht gerissen. Ich hatte es noch rechtzeitig bemerkt.

Somit kann es jetzt weiter gehen.
So langsam bin ich soweit, dass ich das Domi-Puzzle wieder zusammensetzen kann.

Gruß,
Steffen

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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von steffen » Mi 10. Apr 2019, 23:38

Heute nur Kleinkram erledigt.
Den Seitenständer inklusive Schalter habe ich wieder angebaut.
Dann wollte ich eigentlich noch die Mutter unterhalb vom Rahmenrohr aufmachen, um an das Ölsieb dranzukommen. Keine Chance. :( Die Mutter sitzt dermaßen fest. Da reicht meine Kraft nicht aus. Vielleicht probiere ich es morgen nochmal, nachdem ich ordentlich lang den Fön drangehalten habe.
Und dann habe ich noch das WHB ein bisschen thematisch durchforstet und mir selbstklebende Postit-Streifen als Lesezeichen eingeklebt für die für mich wichtigen Kapitel. Hierbei ist mir aufgefallen, dass sogar das WHB sich völlig uneins darüber ist, ob die hintere Steckachse von links reingesteckt und rechts die Mutter aufgeschraubt wird oder umgekehrt. Die Fotos zeigen links eine Mutter, während die Zeichnungen die Steckachse links zeigen und rechts die Mutter. Es scheint also letzten Endes völlig egal zu sein wie herum man die Achse einbaut. :roll:

Gruß,
Steffen

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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von BinDo » Mi 10. Apr 2019, 23:44

steffen hat geschrieben:
Mi 10. Apr 2019, 23:38
... Es scheint also letzten Endes völlig egal zu sein wie herum man die Achse einbaut. :roll:
Genau so Steffen, es sei denn man belehrt mich eines Besseren. ;)

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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von dieCobra » Do 11. Apr 2019, 00:11

Ist egal, aber ich habe die Mutter immer rechts.???????

Grüße
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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von Andreas_NRW » Do 11. Apr 2019, 00:22

Ich geh danach von welcher Seite alle anderen Bolzen und Achsen gesteckt sind,
das hat meistens ein durchgängiges System 🤔

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Borsti
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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von Borsti » Do 11. Apr 2019, 12:19

Am besten du kaufst dir Eisrostlöser damit richtig auf deine Schraube halten. Nach ca 30sec kannst du es normal aufdrehen.
Von der Firma normfest gibts ein sehr guter eisrostlöser. Ich benutze sowas auch.
Gruß Thorsten

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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von steffen » So 21. Apr 2019, 19:34

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Man kann so langsam wieder erahnen, dass es ein Motorrad ist.
Ich hatte endlich wieder Gelegenheit, an der Domi was zu machen.
Der Einbau des Motors entpuppte sich als schweißtreibende Arbeit mit viel Gefluche und Schmerz. Dank eines Tipps von Andreas_NRW hat es dann doch geklappt. Aber trotzdem habe ich mir ziemlich fette Macken in den neulackierten Rahmenunterzug gemacht. :x
Ich hoffe, dass es jetzt stetig voran geht. Ob der Motor wie erhofft läuft, wird sich leider erst zeigen wenn das Puzzle wieder nahezu komplett zusammengebaut ist.

Gruß,
Steffen


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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von chris1383 » So 21. Apr 2019, 19:56

Schön dass es Vorwärts geht! Hast du die Schwinge lackiert und die Aufkleber neu?
Gruß
Chris

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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von steffen » So 21. Apr 2019, 20:31

chris1383 hat geschrieben:
So 21. Apr 2019, 19:56
Schön dass es Vorwärts geht! Hast du die Schwinge lackiert und die Aufkleber neu?
Ja.
Aber mit dem Lack bin ich nicht zufrieden. Der Farbton ist gut, aber der 2K-Klarlack oben drauf ist irgendwie kratzempfindlich und zu weich. Könnte sein, dass die Schwinge relativ bald wieder aussieht wie Sau. Dann werde ich sie pulvern lassen. Dafür habe ich ja jetzt eine gute Adresse in meiner Nähe.
Die Aufkleber hingegen gefallen mir. Der Schriftzug ist wie original, nur mit dem Unterschied, dass der Rest transparent und nicht silber ist. Diese Variante war deutlich günstiger zu fertigen. Mal schauen wie sie sich auf Dauer so machen.

Gruß,
Steffen

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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von dieCobra » So 21. Apr 2019, 21:40

Wie komme ich an solche Aufkleber?

Grüße
Andi
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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von chris1383 » So 21. Apr 2019, 22:22

Okay, vielleicht braucht der Lack noch ne Weile bis er richtig ausgehärtet ist? Waren dass die Aufkleber die ich im Netz gefunden hatte?
Gruß
Chris

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Beitrag von steffen » Mo 22. Apr 2019, 10:59

chris1383 hat geschrieben:
So 21. Apr 2019, 22:22
Okay, vielleicht braucht der Lack noch ne Weile bis er richtig ausgehärtet ist? Waren dass die Aufkleber die ich im Netz gefunden hatte?
Die Lackierung hatte ich bereits Anfang März durchgeführt. Er sollte eigentlich so langsam ausgehärtet sein.
Nein, um die Aufkleber habe ich mich selber gekümmert. Die, die Du gefunden hattest, sahen zwar an sich gut aus, waren aber zu klein.
Siehe nächster Beitrag.

Gruß,
Steffen

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Beitrag von steffen » Mo 22. Apr 2019, 11:05

dieCobra hat geschrieben:
So 21. Apr 2019, 21:40
Wie komme ich an solche Aufkleber?

Grüße
Andi
Die Aufkleber waren eine individuelle Anfertigung für mich, nach Vorlage eines eingespannten originalen und unbenutzten Aufklebers, die ich dem Produzenten zur Verfügung gestellt habe.
Hergestellt haben ihn die Jungs (und Mädels?) von sticker123.com.
Die haben mir geschrieben was sie alles realisieren können, und ich habe mich zwischen Optik und Preis für die transparente Variante entschieden. Mit silbernem Hintergrund wäre das Rot vermutlich deutlich zu dunkel und zu blass geworden. Aber so gefällt mir das ganz gut.
Ich kann ja mal fragen, ob sie die Vorlage noch haben und wie Andere den Aufkleber bestellen können.
Der Kontakt mit denen war sehr nett.

Im Angebot auf der Webseite gibt es einen Aufklebersatz für die alte XL 500. Da sind auch Pro-Link Aufkleber dabei, aber die sehen etwas „klassischer“ aus.

Gruß,
Steffen

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Re: Die (Teil-)Restaurierung meiner Domi

Beitrag von langer » Mo 22. Apr 2019, 12:51

steffen hat geschrieben:
So 21. Apr 2019, 20:31
...der 2K-Klarlack oben drauf ist irgendwie kratzempfindlich und zu weich...
Lege die Schwinge mal bei ca. 80-100 Grad min 1 std in den Backofen (oder einen ganzen Tag in die pralle Sonne).
Grüsse langer 8-)
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