700ccm
Verfasst: Di 10. Mär 2026, 09:16
Werde demnächst schrittweise einen Motor neu aufbauen und überlege den über EGU auf 700ccm zu bringen .
Hat das hier schonmal jemand gemacht?
Hat das hier schonmal jemand gemacht?
Alles zum Thema Honda NX 650 Dominator, SLR, FMX und CRF 250.
https://forum.nx650.de/
Das stimmt so nicht, Kuno - die 'Dauerhaltbarkeit' bestimmt in erster Linie der Fahrer und sein 'Fahrstil' (!)... Hubzapfen ändern geht aber auf Dauerhaltbarkeit ,bringt wieviel ccm ?
Hallo Kuno - für einen derartigen Umbau ist nicht unbedingt ein anderes Pleuel erforderlich (!)Tolek hat geschrieben: Sa 14. Mär 2026, 23:08 Wie würde man das denn eigentlich machen und wie würde man das richtige Pleuel dafür finden ?
Erkläre das doch bitte hier , auch wenn man das (nochEnola Gay hat geschrieben: Mo 16. Mär 2026, 19:58Hallo Kuno - für einen derartigen Umbau ist nicht unbedingt ein anderes Pleuel erforderlich (!)Tolek hat geschrieben: Sa 14. Mär 2026, 23:08 Wie würde man das denn eigentlich machen und wie würde man das richtige Pleuel dafür finden ?
Wenn Du aber einen derartigen Umbau sowieso nicht in Erwägung ziehst, dann lassen wir es damit -
bei 'tieferschürfendem_Interesse' alles weitere per PM .
MfG. Herbert
@ Klaus - im 'großen_und_ganzen' richtig (Ziel_erkannt)
@ Kuno - bevor Du möglicherweise Heute Nacht nicht schlafen kannst - als erstes mal einen Motor zerlegen und verschiedene 'Anfangs-Messungen durchführen (!) Dabei alles, (wirklich alles) aufschreiben und wenn möglich auch im Bild festhalten.
Das 'dokumentieren' hält zwar unheimlich auf - oftmals hat man auch einfach 'nicht_genug_Hände' - aber man kann dadurch u.U. viel (Lehr-)Geld sparen![]()
aber das Entscheidende ist, man kann es noch nach mehreren Jahren nachvollziehen / wiederholen. Es ist unvorstellbar, wie schnell 'Wissen' verloren geht (!)
Prüfe/Messe als erstes einmal, wieviel Platz du für eine Erweiterung/Vergrößerung des Hub's im Kurbelgehäuse zur Verfügung hast- ansonsten ergeht es Dir womöglich ähnlich wie mir - bei einer Hubraum-Erweiterung an einem NiXen-Motor. Nach dem Zusammenbau sprang der Motor sofort an und lief auch ohne größere Vibrationen . Allerdings gab es im dritten Gang bei Drehzahlen oberhalb von 7200 1/min harte metallische Geräusche aus dem Motor-Inneren
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Also Motor direkt wieder zerlegt und beim Ausbau des Ölfilters bereits 'Späne' im Öl vorgefunden - weitere Beschädigungen waren erstmal nicht zu Erkennen - erst bei 'sehr genauem Hinsehen' waren am unteren Ende des Pleuels geringe Schleif-Spuren zu Erahnen.
Also alle Teile gereinigt und in einer Motor-Hälfte wieder zusammen gesteckt. Merkwürdigerweise war überall ausreichend 'Freiraum' vorhanden - bis ich den Freiraum bei eingelegtem 3. Gang geprüft habe (!) Dabei kamen sich beim drehen des Motors, das Pleuel und das Zahnrad des 3. Gang (a.d. Getriebe-Eingangswelle 'kuschelig_Nahe' (!) Die Teile ließen sich noch 'Berührungsfrei' drehen und ich habe mit einer Fühler-Lehre auch noch ein Spiel von 0,6mm gemessen - allerdings konnte ich mir bei der Ausführung der Arbeiten nicht vorstellen, dass sich die Kurbelwelle im Betrieb so stark 'durchbiegen' würde (!)
Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich allerdings bereits unzählige Arbeits-Stunden und einen 4-stelligen €-Betrag investiert - das schöne ist allerdings, dass man aus seinen Fehlern lernt ...-
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MfG. Herbert
Alles eine Frage von Statik bei Materialarten, Materialstärken, Hebel/Geometrie und auftretender Kräfte.Tolek hat geschrieben: Di 24. Mär 2026, 19:51 ...aber trotzdem der um 3mm reduzierte Zapfen ,oder ? Was ja dann eher nicht so gut wäre .
Alle Menschen sind 'schlau' - einige 'vorher' , alle 'nachher' ...Tolek hat geschrieben: Di 24. Mär 2026, 20:54 Ähnliches hab ich gerade bei der Revision meines Alp 200 Motors erlebt , zum Glück vorher noch geändert .
Hab den von 5 Gang auf 6 Gang-Getriebe umgebaut .Mußte deshalb in die Kurbelwange eine Nut fräsen ,weil sonst der 5.Gang schleift .Am Anfang gepasst , beim zusammenstecken der Gehäusehälften haben 0,5mm gefehlt .Noch dazu beim Schaltvorgang ,wo seitlich Druck aufs Zahnrad kommt .
Ausserdem Hubraum jetzt 237ccm .![]()
Das mit der 'Unterlage' unter dem Zylinder hat sich als 'sehr einfach' dargestellt: ... ich habe im Versuch mit der geänderten KW ermittelt, wie dick die Unterlage sein muss - und dabei berücksichtigt, dass dann zwei (!) Zylinder-Fußdichtungen gebraucht werden (!)Tolek hat geschrieben: Di 24. Mär 2026, 21:37 Wieviel ccm hatte die Nixe danach und wie realisiert man die 1,5mm dickere Fußdichtung ?
Nein, aus 'Stahl' - Alu lässt sich nicht so Problemlos Lasern wie Stahl ... ;Die " Unterlage" dann aus Alu ?
Nochmal Nein - ganz sicher nicht (!)Liest man von dem Umbau irgendwo ?
Würdest du mir so eine Kurbelwelle und Fußdichtung machen wollen ?Enola Gay hat geschrieben: Mi 25. Mär 2026, 22:25 Hallo Kuno;
Nein, aus 'Stahl' - Alu lässt sich nicht so Problemlos Lasern wie Stahl ... ;Die " Unterlage" dann aus Alu ?
Nochmal Nein - ganz sicher nicht (!)Liest man von dem Umbau irgendwo ?
Wie Dir vielleicht bekannt ist, war ich im 'NiXen-Forum' von Herrn 'müßte, könnte, sollte' einmal sehr_aktiv und habe zu dieser Zeit auch mehrere Schrauber-Seminare durchgeführt. Aber einen derartigen Umbau wäre keiner der Teilnehmer mitgegangen
(... das wäre ja dermaßen 'Ruinös' ...)
Die Teilnehmer zu diesen 'Schrauber-Seminaren' sind regelmäßig z.T. mit mehreren defekten Motoren angereist - und waren sehr oft der Meinung, dass sie danach quasi 'besser_als_Neu' wären und wieder Problemlos weitere 100.000 km halten würden.
Im Zuge der 'Überbetrieblichen Lehrlings-Unterweisung' (ÜLU) an der Hrch.-Kleyer-Berufsschule Ffm., bestand in dieser Richtung allerdings 'sehr_reges_Interesse' bei den Lehrlingen (und die meisten Lehrlinge sind nach dem - offiz. Schulschluß sogar freiwillig länger da geblieben - um etwas 'zu_Lernen').
Und ich hatte im Gegenzug u.a. Zugriff auf einen 'hochmodernen Leistungs-Prüfstand' der Fa. Amerschläger-
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- und noch viele weitere Gadgets, für die manche Hobby-Schrauber ihre Seele dem Teufel verpfänden würden (!)
Solange ich noch 'Da' bin Kuno, gebe ich aber gerne Auskunft - allerdings ist meine Zeit leider 'endlich';
mfG. Herbert