Problem mit Benzinfilter

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Problem mit Benzinfilter

Beitrag von Tolek »

Hab bei meiner Domi und GG mal einen Benzinfilter ausprobiert .(Obwohl Langer schon geschrieben hat , daß das nicht geht ) :roll: .Extra großen gewählt , aus Papier . Problem ist , daß unter ca. 20 cm Höhenunterschied der Druck nicht ausreicht genug Benzin durch den Filter zu drücken . In diesem Zustand sind ausserhalb des Papiers zu ca. 3/4 Luft .Wie kommt das , daß der Druck nicht reicht LUFT dadurch zu drücken ? Die genutzte Filterfläche nimmt dann ja auf 1/4 ab . Unterm Wasserhahn ausprobiert mit noch weniger Höhenunterschied gibt es keine Luftblase .

RD06

Re: Problem mit Benzinfilter

Beitrag von RD06 »

Ich verbaue an meinen RFVC Mopeds immer diesen Filter und gab noch nie Probleme damit.
https://www.motorsportgoetz.com/Benzinf ... Moto-Cross

Gruß RD
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Re: Problem mit Benzinfilter

Beitrag von Tolek »

Hab jetzt einen ähnlich kleinen Siebfilter drann , der scheint besser zu funktionieren .Das Problem mit dem Papier verstehe ich nicht. :?
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langer
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Re: Problem mit Benzinfilter

Beitrag von langer »

Das Papier wirkt, wenn es mit Benzin benetzt ist, insb. auf Luft wie eine Flüssigkeits-Membrane.
Es kommt auch auf die Art des Papier an wie viel, aber es braucht immer einen mindest Differenzdruck zum durchdringen
und da die statische Höhe bei der Domi sehr gering ist, kann das bei Papier zu diesen Problemen führen.
Grüsse langer 8-)
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Re: Problem mit Benzinfilter

Beitrag von Tolek »

langer hat geschrieben: Sa 13. Aug 2022, 08:58 Das Papier wirkt, wenn es mit Benzin benetzt ist, insb. auf Luft wie eine Flüssigkeits-Membrane.
Es kommt auch auf die Art des Papier an wie viel, aber es braucht immer einen mindest Differenzdruck zum durchdringen
und da die statische Höhe bei der Domi sehr gering ist, kann das bei Papier zu diesen Problemen führen.
An welcher physikalischen Eigenschaft liegt denn das spezielle Verhalten , oder liegts am Ethanolanteil ? :?
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Re: Problem mit Benzinfilter

Beitrag von Tolek »

Hab jetzt durch das Arbeiten an einer Honda Hawk 650 GT / NTV ,festgestellt ,daß die wegen dem niedrigen Höhenunterschied eine Membranpumpe hat .Deren höchster Vergaserpunkt ist sogar höher als der niedrigste Tankpunkt .Diese Pumpe macht bei jedem Zündimpuls bei einem der zwei Zylinder einen Pumpimpuls.Vor der Pumpe ein Filter .Weil ich des öfteren allerfeinsten Staub in der Schwimmerkammer hab ,wäre mir so ein Filter in der NX schon wichtig .
Frage ist jetzt , auch wenn so eine Pumpe nur einen Minimaldruck erzeugt , ist dann die Funktion Schwimmer im Vergaser und Schwimmerkammerventil im Gegendruck darauf abgestimmt ? Die Pumpe versorgt keinen Kreislauf sondern direkt den Vergaser ohne Rücklauf .Also Pumpendruck vs. Schwimmerkammerventil.Andererseite hat so ein hoher ,voller 23L Acerbisstank auch einen bestimmt nicht unerheblichen Höhendruck .
Jemand eine :idea:
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langer
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Re: Problem mit Benzinfilter

Beitrag von langer »

Tolek hat geschrieben: Mo 6. Apr 2026, 15:19 ...
Die Pumpe versorgt keinen Kreislauf sondern direkt den Vergaser ohne Rücklauf .Also Pumpendruck vs. Schwimmerkammerventil...
Solche Pumpen arbeiten mit der Kraft einer beaufschlagten Feder im Druckhub. Das bedeutet egal wie oft sie betätigt wird (Intervalle)
und wie weit die Membrane in ihrem Saughub (Unterdruck oder Schlepphebel) auch ausgelenkt wird
(dieser Hub richtet sich nach dem Fördervolumen, das seit dem letzten Saughub entnommen wurde),
erzeugt sie immer nur maximal den Druck, den die (zur Membranfläche berechnete) Federkraft ausübt.

Darum ist kein Überströmventil und kein Rücklauf erforderlich.
(Manche dieser Systeme haben trotzdem einen Rücklauf, der dann aber nur zur Verhinderung einer stehenden Säule
und damit einer Verhinderung von Blasenbildung in der Leitung nahe am Vergaser/Schwimmerventil bei Erwärmung dient).

Der statische Druck entspricht meist ca. 50 bis 70 mBar.
Das entspricht einer Säulenhöhe von, in Wasser 50 bis 70 cm, (bei Benzin mit geringerer Dichte ist das nochmal ein Stückchen weniger),
was jedes normale Schwimmerventil gut händeln kann.
Tolek hat geschrieben: Mo 6. Apr 2026, 15:19 ....Andererseite hat so ein hoher ,voller 23L Acerbisstank auch einen bestimmt nicht unerheblichen Höhendruck .
Die Menge / das Volumen, das ein Tank haben kann/hat, spielt dabei keine Rolle. Es ist einzig nur die momentane statische Höhe der Säule entscheidend.
Grüsse langer 8-)
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Re: Problem mit Benzinfilter

Beitrag von Tolek »

Immer wieder erfreulich deine schnellen und genauen Antworten .Danke dafür . Also baue ich so eine Pumpe ein , ist ja eigentlich nx besonderes . :P
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Re: Problem mit Benzinfilter

Beitrag von Tolek »

Hab in dieser Hawk noch einen Bypass mit Hahn eingebaut (vom Tankhahn zum Vergaser ). Damit kann man nach Entleerung der Schwimmerkammer wegen langer Standzeit , den Vergaser direkt fluten .Durch den Filter und die Pumpe fliest ja sonst sehr wenig durch und das Starten dauert zu lange .
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Re: Problem mit Benzinfilter

Beitrag von Tolek »

langer hat geschrieben: Mo 6. Apr 2026, 17:36
Tolek hat geschrieben: Mo 6. Apr 2026, 15:19 ...
Die Pumpe versorgt keinen Kreislauf sondern direkt den Vergaser ohne Rücklauf .Also Pumpendruck vs. Schwimmerkammerventil...
Solche Pumpen arbeiten mit der Kraft einer beaufschlagten Feder im Druckhub. Das bedeutet egal wie oft sie betätigt wird (Intervalle)
und wie weit die Membrane in ihrem Saughub (Unterdruck oder Schlepphebel) auch ausgelenkt wird
(dieser Hub richtet sich nach dem Fördervolumen, das seit dem letzten Saughub entnommen wurde),
erzeugt sie immer nur maximal den Druck, den die (zur Membranfläche berechnete) Federkraft ausübt.

Darum ist kein Überströmventil und kein Rücklauf erforderlich.
(Manche dieser Systeme haben trotzdem einen Rücklauf, der dann aber nur zur Verhinderung einer stehenden Säule
und damit einer Verhinderung von Blasenbildung in der Leitung nahe am Vergaser/Schwimmerventil bei Erwärmung dient).

Der statische Druck entspricht meist ca. 50 bis 70 mBar.
Das entspricht einer Säulenhöhe von, in Wasser 50 bis 70 cm, (bei Benzin mit geringerer Dichte ist das nochmal ein Stückchen weniger),
was jedes normale Schwimmerventil gut händeln kann.
Tolek hat geschrieben: Mo 6. Apr 2026, 15:19 ....Andererseite hat so ein hoher ,voller 23L Acerbisstank auch einen bestimmt nicht unerheblichen Höhendruck .
Die Menge / das Volumen, das ein Tank haben kann/hat, spielt dabei keine Rolle. Es ist einzig nur die momentane statische Höhe der Säule entscheidend.
Hab jetzt mal eine Pumpe eingebaut , an der Zündspule geht die nicht . Dauerstrom rattert die los und der Vergaser läuft über .Angegeben ist die mit max.5 Psi ,was 0,3 bar entspricht .
Laut Mikuniseite muß man normalerweise und allgemein den Ventilsitz verkleinern für mehr Flächendruck am Dichtkegel .
Werde jetzt mal die Pumpe im Kreisverkehr wie bei einer Einspritzung verschlauchen mit T Stück zum Vergaser .
Frage .: Wo sitzt der Filter jetzt am Besten? Vor dem Kreisverkehr in dem Hauptzulauf oder nach dem Zusammenschluss .Auf jeden Fall immer vor der Pumpe .
Was ein Aufwand ,nur weil man einen Filter haben muß. :?
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langer
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Re: Problem mit Benzinfilter

Beitrag von langer »

Tolek hat geschrieben: Mo 4. Mai 2026, 10:40 ...
Hab jetzt mal eine Pumpe eingebaut , an der Zündspule geht die nicht...
Warum Bitte an der Zündspule ? :shock:

300 mBar ist viel zu viel.
Wenn du unbedingt eine Pumpe in der Domi haben willst :? , besorg dir eine mit =< hundert mBar (besser nur 50 mBar).
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Re: Problem mit Benzinfilter

Beitrag von Tolek »

Weil das so getaktet an der Hawk ist .Über ein Relais natürlich , was dann wohl auch Drehzahlabhängig flattert . Wenn ich mich richtig erinnere .
Kennst du zufällig so eine Pumpe ? Eigentlich sind diese Pumpen ja in vielen Vergasermoppeds drinne .
Falls nicht ,was meinst zum Filtereinbauort ?
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Re: Problem mit Benzinfilter

Beitrag von langer »

Das funktioniert mit der Domi Zündspule, bzw. deren Ansteuerung durch die CDI (positive Ladung/Vorspannung des C entlädt sich über die Wicklung) nicht.
Evtl. hatte das Moped, das du meintest eine Kontakt oder Transistorzündung. Da wird Dauerplus am Austritt der Primärwicklung getaktet auf Masse gezogen.

Weiss nicht wie dein Filterkonstrukt jetzt aussieht ? Gab's irgendwo Bilder ?
Würde lieber einen Filter konstruieren, der bei der Domi ohne Pumpe auskommt.
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Re: Problem mit Benzinfilter

Beitrag von Tolek »

Der Filter müsste dann sehr groß sein oder nicht zu fein , beides will ich nicht .
Bilder mache ich dann mal , das Thema ist ja alt und vielleicht wollen noch mehr sowas . Hatte jetzt schon paarmal Probleme wegen feinstem Dreck .
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Re: Problem mit Benzinfilter

Beitrag von langer »

Tolek hat geschrieben: Mo 4. Mai 2026, 15:03 Der Filter müsste dann sehr groß sein oder nicht zu fein , beides will ich nicht .
...
Das Geheimwort lautet Filterstrumpf.
Mit der richtigen Maschenweite, entweder aus Messing (kann man schön selbst machen mit Weichlöten) oder Nylon - Netz am Standrohr und alles wäre gut.
Filterwirkung gut, trotzdem genug Durchsatz und keine Probleme durch blockierende Luft.
Grüsse langer 8-)
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Re: Problem mit Benzinfilter

Beitrag von Tolek »

langer hat geschrieben: Mo 4. Mai 2026, 15:53
Tolek hat geschrieben: Mo 4. Mai 2026, 15:03 Der Filter müsste dann sehr groß sein oder nicht zu fein , beides will ich nicht .
...
Das Geheimwort lautet Filterstrumpf.
Mit der richtigen Maschenweite, entweder aus Messing (kann man schön selbst machen mit Weichlöten) oder Nylon - Netz am Standrohr und alles wäre gut.
Filterwirkung gut, trotzdem genug Durchsatz und keine Probleme durch blockierende Luft.
Standrohr meinst du das Sieb im Tank ?
Jetzt mal Bildscher
benzinp1.jpg
benzinp2.jpg
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Re: Problem mit Benzinfilter

Beitrag von Tolek »

Über dem güldenen Topf ist der Tankanschluss , dann zum Filter , dann Pumpe , zum Vergaser .
Gleich nach dem Tankanschl. unten ein extra Hahn der direkt zum Vergaser führt .Falls der ganze Kram nicht geht oder nach langer Standzeit direkt der Vergaser geflutet wird.
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Re: Problem mit Benzinfilter

Beitrag von Tolek »

Wie man sieht , sitzt die Pumpe dort ,wo normal schön aufgeräumt die Stecker sitzen mit Wasserschott geschützt .Sowas brauch ich nicht ,haben die anderen Moppeds auch nicht .Dafür gibts Platz .Der Filter sitzt zum selbstbefüllen nicht ideal und die Pumpe ist auch nicht selbstansaugend , da muß man am Anfang nachhelfen .
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Re: Problem mit Benzinfilter

Beitrag von Tolek »

Was meint den eigentlich Herbert zum Problem Pumpe ?
Was ist anders an einer HONDA Hawk , NTV ... als an meiner Pumpe ?
Bei denen Filter , Pumpe alles in einem Strang direkt auf den Vergaser ohne Rücklauf oder Bypass.
Finde das Thema schon wichtig ,als das ich da jetzt einfach so aufgeben will.
Haben sich auch immerwieder Mal welche drann versucht ohne Pumpe .
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langer
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Re: Problem mit Benzinfilter

Beitrag von langer »

Entweder ist die Pumpe dieser Hawk eine mit dem genannten niedrigem Druck,
oder aber Honda hatte den Vergaser mit einem geänderten Ventil oder Schwimmer Betätigungs-Geometrie geordert.
Je nachdem was damals bei der Planung/Entwicklung als besser, leichter umsetzbar, oder eher zu bekommen erachtet worden war.
Honda hätte, da bin ich mir ganz sicher, auf jeden Fall gerne auf eine Pumpe verzichtet (sowas bringt immer mehr Probleme mit sich),
was aber wohl mit dem Design, mit der Tankhöhe etc. nicht vereinbar war, diesen Glimmzug notwendig machte.

Dein Drang das zu probieren in allen Ehren.
Mit dem Filterstrumpf wäre die zuverlässigste Lösung an der Domi (weshalb das auch genau so von Honda für die Domi auserwählt wurde),
da willst aber scheinbar erst gar nicht drauf eingehen...
Du könntest den Strumpf ja beim selbst machen auch grösser (in dem Fall länger) und noch feiner in der Maschenweite als den originalen auslegen. Das wäre mal eine Aufgabe.
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Re: Problem mit Benzinfilter

Beitrag von steffen »

Die alte Africa Twin ist ja dafür bekannt, super zuverlässig zu sein. Ihre einzige Schwäche ist die Benzinpumpe.
Ich bin daher auch etwas skeptisch, ob man sich damit nicht mehr Nachteile an Bord holt.

ENIX93
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Re: Problem mit Benzinfilter

Beitrag von ENIX93 »

Die Pumpen der Africa Twin, NTV usw. pumpen ja nicht dauerhaft, sobald Spannung anliegt, sondern es ist dieses merkwürdige Relais davor geschaltet, welches auf den Pumpeninhalt reagiert, da steckt so ein Messding drin (hab vergessen, wie es heißt). Schickt dieses Messding die Meldung der sich entleerende Pumpenkammer ans Relais, schaltet das wieder durch Richtung Pumpe. So wird eben verhindert, dass Dauerdruck auf das Schwimmernadelventil anliegt, was auch kein Ventil lange mitmachen würde.

Oben in der Pumpe sitzt der Kontakt, der nach vielen vielen KM mal getauscht werden muss, eben wie beim Zündkontakt beispielsweise, dafür gibt es Ersatz und die komplette Pumpe muss somit nicht entsorgt werden. Das ist eigentlich die einzige im Netz kursierende Schwachstelle, normal hält dieses System eigentlich viele zehntausend KM.
Andere gehen noch hin und löten eine Diode dazwischen, um den Funkenflug zu verringern und somit den Verschleiß der Kontakte.
Gruß
Amir

Hinterher hat man es meist vorher gewusst
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Re: Problem mit Benzinfilter

Beitrag von Tolek »

Langer : dann zeig mal wie deiner aussieht .Hast das ja bestimmt schon umgesetzt .
Enix: Das hab ich auch schon gelesen in Foren .Ob ich mir vielleicht mal eine gebrauchte NTV Africatwin usw.. kaufen sollte.
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Re: Problem mit Benzinfilter

Beitrag von Tolek »

steffen hat geschrieben: Mi 6. Mai 2026, 13:21 Die alte Africa Twin ist ja dafür bekannt, super zuverlässig zu sein. Ihre einzige Schwäche ist die Benzinpumpe.
Ich bin daher auch etwas skeptisch, ob man sich damit nicht mehr Nachteile an Bord holt.
Für diesen Fall habe ich vorsorglich einen "Überbrückungsstrang " mit Hahn eingebaut .Ist dann wie normal direkt zum Vergaser.
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Re: Problem mit Benzinfilter

Beitrag von Tolek »

Herbert bitte melden :!: :idea: :P
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