Probleme mit Tachoschnecke

NX 500 / NX 650 / SLR 650 / FMX 650

Moderator: Domitreffen

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STAMMR
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Probleme mit Tachoschnecke

Beitrag von STAMMR »

Guten Tag liebes Domi Forum,

vor ca. einem Monat verabschiedete sich das Plastik Zahnrad in der Tachoschnecke. Dieses habe ich getauscht und es funktionierte auch wunderbar bis es gestern wieder kaputt ging.
Es scheint mir als gäbe es hin und wieder beim Drehen dieser Metall-Schnecke einen Punkt, an dem es leicht hängt.
Kann ich diese Metall-Schnecke aus dem schwarzen Gehäuse ausbauen um zu überprüfen, ob es dort eine Beschädigung gibt?
Falls nicht, hat jemand dieses Gehäuse herumliegen und könnte es mir verkaufen? Die Tachowelle kann ich mit einem Schraubendreher eigentlich relativ leicht drehen, von daher würde ich die als Ursache eher ausschließen, aber wenn ich eh schon dabei bin, werde ich die wohl auch tauschen.

Ich freue mich auf eure Antworten und fachmännisches Wissen :)

Beste Grüße
Simon

ernie
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Re: Probleme mit Tachoschnecke

Beitrag von ernie »

Bei Aliexpress gibt es den kompletten Tachoantrieb für ein paar Euro.
Der Antrieb ist besser als original, da beide Getrieberäder aus Stahl sind.
Hab das Teil schon mehrfach verbaut, passt plug and play in die Dominator
Bei dem Preis braucht man am originalen Tachontrieb eigentlich nichts reparieren.

https://t1p.de/uw3r4
Zuletzt geändert von ernie am Mi 30. Sep 2026, 20:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Andreas_NRW
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Re: Probleme mit Tachoschnecke

Beitrag von Andreas_NRW »

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steffen
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Re: Probleme mit Tachoschnecke

Beitrag von steffen »

Ja, leider verschleißt nicht nur das Kunststoffzahnrad, sondern auch die Metallschnecke bzw. deren Führung im Gehäuse. Langfristig schlägt das aus und kann dafür sorgen, dass sich die Schnecke verkantet, blockiert und damit das Kunststoffzahnrad erneut killt.
Ich würde an Deiner Stelle da jetzt kein gebrauchtes kaufen und einbauen. Du weißt nicht, ob das wirklich besser ist als Deins. Kauf lieber ein originales bei Honda, auch wenn es nicht ganz billig ist. Aber damit hast Du dann für viele Kilometer wieder Ruhe.
Alternativ haben manche das Gehäuse auch repariert, indem sie von unten ein Loch reingebohrt haben und dann eine (Maden)Schrauber reingedreht habe. Dadurch kann man das Spiel der Schnecke feinjustieren, damit diese wieder sauber läuft.
Irgendwo hier im Forum ist mal darüber diskutiert worden. Müsste dieser Thread hier sein: Ausbau Stahlschnecke Tachoantrieb?

Gruß,
Steffen

ernie
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Re: Probleme mit Tachoschnecke

Beitrag von ernie »

Der Preis bei Honda ist abgehoben.
Früher hat bei Honda die Tachoschnecke der SLR650 nur 1/3 von dem der NX650 gekostet und die der FMX650 doppelt soviel wie von der NX650.
Obwohl die Antriebe im Grunde identisch sind.
Gegen den China Antrieb kann ich nix sagen.
Vor allem das Stahlzahnrad überzeugt.
Die FMX650 hat das ja serienmäßig, da hat Honda anscheinend dazugelernt.
Alischnecke.jpg

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STAMMR
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Re: Probleme mit Tachoschnecke

Beitrag von STAMMR »

Ich habe in der Zwischenzeit das schwarze Gehäuse, in dem die Metall-Schnecke ist, neu gekauft und auch gerade verbaut.
Die Tachowelle habe ich komplett ausgebaut und sie war zwischen den Fingern doch nicht so leicht zu drehen. Bis die neue Tachowelle kommt, habe ich die alte erstmal sehr großzügig geölt, was auch erstmal ein zufriedenstellendes Ergebnis brachte.
Nun schwankt die Tachonadel aber extrem beim Fahren. Wenn ich ca. 30 km/h fahre, schwankt sie bestimmt zwischen 25 und 35. beim Beschleunigen sowie abbremsen ändert sich daran auch nichts. Wo kommt das nun her?

Grüße
Simon
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steffen
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Re: Probleme mit Tachoschnecke

Beitrag von steffen »

Das ist ein Zeichen dafür, auch schleunigst die Tachowelle zu tauschen. ;)

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STAMMR
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Re: Probleme mit Tachoschnecke

Beitrag von STAMMR »

steffen hat geschrieben: Fr 2. Okt 2026, 16:21 Das ist ein Zeichen dafür, auch schleunigst die Tachowelle zu tauschen. ;)
Ja okay, wie gesagt eine Neue ist ja schon bestellt. Ich gebe euch ein Update sobald ich sie eingebaut habe.
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langer
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Re: Probleme mit Tachoschnecke

Beitrag von langer »

Für dieses schwanken der Nadel kommen zwei Dinge in Betracht.

Die Welle dreht sich (insbesondere wenn je weiter oben, Richtung Tacho) zu schwer. Dann verdreht die sich in sich (Torsion)
bis eine gewisse Spannung überschritten wird, die sich schlagartig entlastet/in eine Beschleunigung am Tacho entlädt, da sie ja "gewaltsam" von unten immer weiter gedreht wird.
Es kann aber auch von einem gelegentlichen "durchdrehen/ratschen" des Vierkant der Tachowelle kommen.
Letzteres ist immer das Ergebnis, wenn sich eine Welle längere Zeit zu schwergängig dreht. Dann wird das Vierkant (beide Seiten, Innen u.Aussenvierkant) immer mehr ausgenudelt.

Bevor du die neue Welle einbaust, solltest du die leere und unten noch abgebaute Hülle ordentlich von oben nach unten durchspülen.
Erst mit reichlich Bremsenreiniger, dann mit Petroleum/Kriechöl (WD40 etc.) und dann erst frisch Ölen.
Wirst dich wundern was da beim spülen für eine schwarze Dreckbrühe raus kommt. Das würde sich ansonsten mit dem neuen Öl sofort wieder zu einer zähen schmirgelnden Pampe vermischen.

Schmieren mit Öl, hier am besten Getriebeöl, da sich das nicht so schnell verflüchtigt. Öl bietet wesentlich weniger Reibungswiderstand als Fett.
Bei der Länge (anhaftende Fläche) einer Tachowelle macht sich der Unterschied stark bemerkbar. Ausserdem verseift Fett mit der Zeit mit Wasser und die zähe Pampe
(die im Winter wegen des hohen Wassergehalt dann auch noch einfrieren kann) entsteht bald erneut.
Grüsse langer 8-)
"Kunst muss es sein, wenn man‘s nicht kann... denn wenn man‘s kann, ist‘s keine Kunst"
Der Niedergang deutscher Ingenieurskunst begann mit dem DIN Stecker, ungeeigneten Materialien und beschleunigt mit VW...
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