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Re: Restaurations-Tagebuch des Scheunenfundes RD02 1992
Verfasst: Di 1. Sep 2026, 17:27
von langer
Vergiss nicht die großzügige Tankbelüftung da unten noch dicht zu machen

Re: Restaurations-Tagebuch des Scheunenfundes RD02 1992
Verfasst: Di 1. Sep 2026, 17:52
von sergejt
langer hat geschrieben: Di 1. Sep 2026, 17:27
Vergiss nicht die großzügige Tankbelüftung da unten noch dicht zu machen
Hätte es fast vergessen, danke dir!
Blech ist schon auf dem Weg

Re: Restaurations-Tagebuch des Scheunenfundes RD02 1992
Verfasst: Di 1. Sep 2026, 19:12
von Tolek
Super Arbeit , baue meine gerade auch auf "weniger" um .
Aber irgendwie scheint mir der Rohrbügel darüber falsch zu sein . Also rein optisch ungewohnt.Jedenfalls für Enduro .
Re: Restaurations-Tagebuch des Scheunenfundes RD02 1992
Verfasst: Mi 2. Sep 2026, 19:53
von sergejt
Tolek hat geschrieben: Di 1. Sep 2026, 19:12
Super Arbeit , baue meine gerade auch auf "weniger" um .
Aber irgendwie scheint mir der Rohrbügel darüber falsch zu sein . Also rein optisch ungewohnt.Jedenfalls für Enduro .
Danke dir. Ja mit dem Loop bin ich nach einer Nacht drüber schlafen auch nicht mehr ganz so dabei...
Re: Restaurations-Tagebuch des Scheunenfundes RD02 1992
Verfasst: Mi 2. Sep 2026, 19:54
von sergejt
Kann mir bitte jemand sagen wozu dieser Halter nochmal war ?
Re: Restaurations-Tagebuch des Scheunenfundes RD02 1992
Verfasst: Mi 2. Sep 2026, 20:08
von Andreas_NRW
Werkzeugbox Befestigungsschraube oben.
Die untere Lasche mit dem Einsteckloch fehlt schon.
.
Wenn Du da seitlich eventuell einen Ölkühler platzieren möchtest kann die nützlich sein,
sonst „kann das weg“

Re: Restaurations-Tagebuch des Scheunenfundes RD02 1992
Verfasst: Mi 2. Sep 2026, 20:46
von sergejt
Andreas_NRW hat geschrieben: Mi 2. Sep 2026, 20:08
Werkzeugbox Befestigungsschraube oben.
Die untere Lasche mit dem Einsteckloch fehlt schon.
.
Wenn Du da seitlich eventuell einen Ölkühler platzieren möchtest kann die nützlich sein,
sonst „kann das weg“
Danke dir für die fixe Antwort, hab sogar noch ein Bild der Ölkühlerprobe - also kann weg

:
Ich habe heute nur zwei Löcher verschlossen, schleifen muss ich morgen wegen der Abendruhe der Nachbarn
Re: Restaurations-Tagebuch des Scheunenfundes RD02 1992
Verfasst: Mi 2. Sep 2026, 23:04
von langer
sergejt hat geschrieben: Mi 2. Sep 2026, 20:46
... Löcher verschlossen, schleifen muss ich morgen ...
Gib dir da Mühe. Nur was ein Prüfer später nicht sehen kann (für einen erfahrenen eben auch nicht andeutungsweise trotz Lack !) ist sicher...
Re: Restaurations-Tagebuch des Scheunenfundes RD02 1992
Verfasst: Mi 2. Sep 2026, 23:27
von sergejt
langer hat geschrieben: Mi 2. Sep 2026, 23:04
sergejt hat geschrieben: Mi 2. Sep 2026, 20:46
... Löcher verschlossen, schleifen muss ich morgen ...
Gib dir da Mühe. Nur was ein Prüfer später nicht sehen kann (für einen erfahrenen eben auch nicht andeutungsweise trotz Lack !) ist sicher...
Klar! Habe erstmal reichlich Material aufgetragen. Eventuell muss ich nach dem Schleifen nochmal "aufpanzern" wenn noch was fehlt.
Re: Restaurations-Tagebuch des Scheunenfundes RD02 1992
Verfasst: Do 3. Sep 2026, 22:21
von sergejt
Ich habe den Rahmen sowie den Loop nochmal deutlich gekürzt und zu 50% verschweißt. Der Rahmen ist nach unten noch teilweise offen und muss natürlich noch mit passenden Blechen verschlossen werden. Außerdem müssen noch die Übergänge verfeinert werden.
Der Kotflügel hinten wird unter dem Loop laufen, sodass alles stabil ist & nichts flattert. Der Kotflügel wird, wie vorne, unten durch eine Aluverstärkung stabilisiert. Der Kennzeichenhalter wird von unten durch die Aluverstärkung im Loop verschraubt.
Zustand vorher:
Nochmal geschnitten:
50% geschweißt:
Re: Restaurations-Tagebuch des Scheunenfundes RD02 1992
Verfasst: Do 10. Sep 2026, 17:10
von sergejt
Ein Mahnmal für alle die denken es sei eine gute Idee den Öltank bei einer chemischen Entlackung "offen zu lassen". Ich dachte tatsächlich es sei eine gute Idee, den Tank gleich mal durchzureinigen. Am Ende haben sich hier diverse Ablagerungen und Rost gebildet. Mit Rostmittel (Rostio Konzentrat) hatte ich den Tank mehrere Stunden geflutet. Ich mache noch eine Runde und schaue es mir dann mit dem Endoskop an. Dann wird mit dem Heisluftfön getrocknet und Rostio Versiegelung versiegelt. Das kam aus der ersten Fuhre:
Re: Restaurations-Tagebuch des Scheunenfundes RD02 1992
Verfasst: Do 10. Sep 2026, 18:13
von langer
Hmm.

Meinst du das war schon vorher in fester Form im Tank an den Wandungen und hatte sich gelöst, oder ist das von der Brühe des Entlackungs-Bad, die dann da rein kam ?
Falls es Rost war der vorher fest im Tank war...ein weiteres fortschreiten des Rost wäre, wenn dann erstmal wieder Öl drin und ab und an im Umlauf ist
(Hohlraum oberhalb des Ölspiegel auch mit Öl geduscht), unwahrscheinlich.
Wie auch immer du das nun regelst. Wichtig wäre jetzt bloss, das sich da später im Betrieb nichts mehr lösen kann.
Weder evtl. noch immer vorhandener Rost, noch irgendwas von dem Zeugs, das du zur Behandlung bzw. zur Beschichtung nimmst.
Re: Restaurations-Tagebuch des Scheunenfundes RD02 1992
Verfasst: Do 10. Sep 2026, 20:15
von sergejt
langer hat geschrieben: Do 10. Sep 2026, 18:13
Hmm.

Meinst du das war schon vorher in fester Form im Tank an den Wandungen und hatte sich gelöst, oder ist das von der Brühe des Entlackungs-Bad, die dann da rein kam ?
"Leider" war der Öltank vorher perfekt. Einfach ärgerlich. Aber der wird wieder. Allgemein hatte der Entlacker den Rahmen danach draußen stehen ... (vermute ich) .. war kein schöner Anblick. Ich musste erstmal von Hand hunderte Rostpickel außen am Rahmen entfernen. Der Rahmen geht nach dem ganzen schweißen und schleifen sowieso nochmal zum sandstrahlen, aber dann ganz sicher mit verplombten Öltank

Re: Restaurations-Tagebuch des Scheunenfundes RD02 1992
Verfasst: Do 10. Sep 2026, 21:06
von langer
sergejt hat geschrieben: Do 10. Sep 2026, 20:15
...
"Leider" war der Öltank vorher perfekt. Einfach ärgerlich. Aber der wird wieder. Allgemein hatte der Entlacker den Rahmen danach draußen stehen ... (vermute ich) ..
Wenn das ein Betrieb war mit dem Entlacken, müssten die doch wissen, dass eine "frisch aufgerissene" Oberfläche bei Stahl erstmal wie verrückt zum rosten neigt.
Re: Restaurations-Tagebuch des Scheunenfundes RD02 1992
Verfasst: Fr 11. Sep 2026, 19:01
von sergejt
Nach einer zweiten Runde Rostlöser (habe es 20h einwirken lassen) sollte der letzte Rest auch raus sein.
Der Rahmentank ist aber sehr Reinigungs-Unfreundlich gebaut. Vom ersten Raum, wo der Einfüllstutzen ist, geht es sowohl nach hinten (Richting Hinterrad) als auch nach unten (Richtung Ölsieb) nur über ca. 5mm kleine Bohrungen. Der Teil welcher nach hinten geht, führt über die Rahmenrohre wieder in den Raum in Richtung Ölsieb, wobei er unterhalb der Bohrung aus dem ersten Raum einleitet.
Bild von unten (Blick in Ölsieb Gewinde)
Ohne Endoskop, also einfach Blick in die Öffnungen mit Lampe, sah es immer so aus als in den Ecken noch Feuchtigkeit steht.
Aber da glänzte nur die Schweißnaht
Habe im 250er Forum noch ein interessantes Bild mit geschnittenen Tank gefunden:
Re: Restaurations-Tagebuch des Scheunenfundes RD02 1992
Verfasst: Fr 11. Sep 2026, 20:53
von Tolek
Denke das Loch dient zur "Entschäumung" ,ist deshalb so klein .Könnte auch der Grund sein ,warum Ölstandsmessung nur bei warmen ,dünnen Öl richtig ist.
Re: Restaurations-Tagebuch des Scheunenfundes RD02 1992
Verfasst: Sa 12. Sep 2026, 14:25
von sergejt
So Heck ist geschweißt und grob verschliffen. Paar kleinere Stellen gibt es noch zum nachbessern.
Re: Restaurations-Tagebuch des Scheunenfundes RD02 1992
Verfasst: Sa 12. Sep 2026, 18:21
von Tolek
Hast du da hinten einen weissen XR600 Tank liegen ? Hab mir auch gerade einen für die Domi gekauft , hoffe der passt ?
Re: Restaurations-Tagebuch des Scheunenfundes RD02 1992
Verfasst: Sa 12. Sep 2026, 18:54
von sergejt
Tolek hat geschrieben: Sa 12. Sep 2026, 18:21
Hast du da hinten einen weissen XR600 Tank liegen ? Hab mir auch gerade einen für die Domi gekauft , hoffe der passt ?
Ja genauso ist es!

Der passt ganz ok. Die Tage kommt noch eine XR Sitzbank. Mal sehen wie weit der Tank sich noch bewegen muss damit die Sitzbank ordentlich passt.
Dann entscheide ich ob ich mit dem XR- oder XL-Setup weiter mache:
(den Kotflügel hinten bitte ignorieren, das wird auch anders)
Re: Restaurations-Tagebuch des Scheunenfundes RD02 1992
Verfasst: Sa 12. Sep 2026, 18:57
von sergejt
Mal schauen was die XR-Sitzbank zum über den Tank hinausragenden Rahmentank sagt....
Re: Restaurations-Tagebuch des Scheunenfundes RD02 1992
Verfasst: Sa 12. Sep 2026, 19:59
von Tolek
Ist ja witzig ,daß wir da gerade was ähnliches machen . Dein Tank wäre mir aber minimal zu weit vorne .Wegen der Kontur der Seitendeckel ? Ich werde die NX Deckel nehmen ,schonmal wegen dem Originalauspuff .Der muß bleiben , den typischen Domisound gibts nur mit dem .
Re: Restaurations-Tagebuch des Scheunenfundes RD02 1992
Verfasst: Sa 12. Sep 2026, 20:01
von Tolek
Hab noch ne Uralt XR Sitzbank , vermute , daß ich die mit der NX Bank kombinieren muß .
Re: Restaurations-Tagebuch des Scheunenfundes RD02 1992
Verfasst: Sa 12. Sep 2026, 20:29
von sergejt
Tolek hat geschrieben: Sa 12. Sep 2026, 19:59
Dein Tank wäre mir aber minimal zu weit vorne .Wegen der Kontur der Seitendeckel ?
Ich muss schauen wie es passt mit der Sitzbank und einem Acerbis XR Heckflügel. Wenn man den XR Tank auf der NX weiter nach hinten setzten will, so muss er auch gleichzeitig hoch - denn das Rahmenrohr ist im Weg.
Re: Restaurations-Tagebuch des Scheunenfundes RD02 1992
Verfasst: Sa 12. Sep 2026, 20:33
von sergejt
Tolek hat geschrieben: Sa 12. Sep 2026, 19:59
[...] , den typischen Domisound gibts nur mit dem .
Mich hat der Arrow Dakar wegen diesem Video angesprochen:
Re: Restaurations-Tagebuch des Scheunenfundes RD02 1992
Verfasst: Sa 12. Sep 2026, 21:43
von Tolek
Der klingt halt sportlich heller , so wie meine GG .Ist ausserdem total offen ,also sagt das eigentlich nx aus .
Mein XR Tank ist von 85-87 und hat scheinbar eine andere kürzere Form , so siehts jedenfalls auf dem Bild aus , bin ich mal gespannt .