NX 650 1992 startet plötzlich nicht mehr

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STAMMR
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Re: NX 650 1992 startet plötzlich nicht mehr

Beitrag von STAMMR »

Erst einmal danke für deine schnelle Antwort.
Enola Gay hat geschrieben: Do 19. Mär 2026, 19:51 Wie schon der Name sagt 'Leerlauf-Gemisch' - wenn Du deine Domi nicht ausschließlich im Stand laufen lässt - oder mit ganz niedriger Drehzahl fährst, dann hat dein Leerlauf-Luftgemisch nur sehr geringe Auswirkungen auf deinen Kraftstoff-Verbrauch
Sowas in die Richtung hatte ich mir schon gedacht aber danke für die Klarstellung. Ich wollte lediglich ausschließen, dass es da doch irgendeinen Zusammenhang gibt. :D

Enola Gay hat geschrieben: Do 19. Mär 2026, 19:51 Hier kommen wir vermutl. der Ursache schon wesentlich näher (!)
Die Düsennadel ist genauso wie die 'Nadel-Düse' (od. Düsenstock) ein absolutes 'Verschleißteil'
Ich hatte, nachdem ich die Domi gekauft hatte, sämtliche Düsen im Vergaser getauscht. Die neuen stammen aus diesem Set: https://www.woembi.de/Vergaser-Rep-Satz ... 94-KEYSTER.
Anscheinend habe ich damals nur die Düsennadel nicht getauscht, (eine sehr gut aussehende liegt nämlich in meiner Motorradkiste) vermutlich weil die alte noch gut aussah und ich keinen Verschleiß sehen konnte. So im Nachhinein wahrscheinlich keine so gute Entscheidung gewesen :oops: ... Ich werde also die Tage die Nadel tauschen und euch hier wieder ein Update geben.

LG Simon
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langer
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Re: NX 650 1992 startet plötzlich nicht mehr

Beitrag von langer »

Würde immer die original Keihin Nadel verwenden, keine aus dem Zubehör.
Die Form und Oberfläche der Keihin Nadel ist einzigartig und essentiell für die Abstimmung. Klingt vielleicht merkwürdig, bei einem "so einfach" aussehenden Teil,
aber das bekommt kein nachahmender Fremdhersteller genau so hin.

Normalerweise gibt es beim Domi Keihin (bei anderen Herstellern sieht das anders aus, ja) keinen Verschleiss an der Nadel.
Ob die Nadel noch gut ist, lässt sich auch ohne Messmittel sehr gut optisch feststellen. Bei gutem Licht, evtl. mit Lupe zwischen den Fingern gedreht,
sieht man sofort, ob es Abflachungen und raue Stellen durch Berührung bei Vibration gegeben hat, oder ob die überall noch rund und glatt ist.

Wenn du da nichts sehen kannst, unbedingt wieder diese Keihin Nadel rein und weg mit der aus dem Zubehör.
Grüsse langer 8-)
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Enola Gay
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Re: NX 650 1992 startet plötzlich nicht mehr

Beitrag von Enola Gay »

Hallo Simon;
Ich hatte, nachdem ich die Domi gekauft hatte, sämtliche Düsen im Vergaser getauscht. Die neuen stammen aus diesem Set: https://www.woembi.de/Vergaser-Rep-Satz ... 94-KEYSTER.
So etwas in dieser art hatte ich mir schon gedacht :-) .

Hast Du evtl. die Schachtel / Umverpackung dieses Keyster-Satzes noch ?
Dort wirst Du entgegen dem Internet-Angebot 'Made_in_Japan' - mit ziemlicher Sicherheit die Aufschrift finden 'Packed_in_Japan' (!)
Das Zeug von Keyster stammt ausnahmslos aus China .

Hoffentlich hast Du alle Teile, die Du ausgetauscht hast, aufgehoben ;) - hier kann ich mich nur Klaus/Langers Tip anschließen - bau die ausgetauschten Teile wieder zurück und überprüfe dann noch mal deinen Kraftstoff-Verbrauch (!)

MfG. Herbert
... war nie wirklich weg - hab mich nur versteckt ... (Marius-M.-W.)
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Barniebutsch
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Re: NX 650 1992 startet plötzlich nicht mehr

Beitrag von Barniebutsch »

Die Düsennadel im Keihin-Vergaser steht im zusammengebauten Zustand auch leicht schräg unten aus dem Gasschieber raus.

Das muß so sein, das ist kein Fehler!

Diese Schrägstellung unter leichter Vorspannung bewirkt ein seitliches Anliegen der Düsennadel in der Nadeldüse. Diese Konstruktion verhindert Vibrationen/klappern, was sonst zu Verschleiß in Form von Abplattungen, eventuell auch Materialabtragung, führen würde.
Also bitte unbedingt beim Wiederzusammenbau darauf achten.

Was den Verbrauch angeht, meine Domi's fahren beide mit Originalteilen im Vergaser, der Verbrauch liegt, wenn ich alleine fahre, so zwischen 4,5 und 5 l/100 km. Bei richtig Hitze auch noch darunter. Mit vollem Gepäck und dauerhaft 5000 U/min auf der Autobahn kommen auch mal 5,5 l/100 km zusammen.
Der Minusrekord liegt bei 15,3 l auf 395 km, letztes Jahr bei einer Gruppenfahrt in den Alpen aufgestellt.
Gruß aus dem Erzgebirge

Bernd
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langer
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Re: NX 650 1992 startet plötzlich nicht mehr

Beitrag von langer »

Früher zu Mofa/Moped Zeiten war bei Bing, Pierburg, DellOrto & Co der Verschleiss der Nadeln tatsächlich immer ein grosses Thema.
Stellenweise waren die nach nur ganz wenigen Jahren hinüber.
Die waren allesamt zu weich und man hatte da wohl keinen so grossen Aufwand beim Material und den Bearbeitungsprozessen getrieben.
Da erinnere ich mich noch, das man krumme Nadeln einfach so in der Hand zurückbiegen konnte, oder im Schraubstock mit Alubacken richten.
Genau axial fluchtend waren die dann natürlich trotzdem nicht mehr :mrgreen:

Da fällt mir zu Keihin Nadeln grad noch was ein.
Wollte einer Keihin Nadel (weiss das Moped gar nicht mehr, war eine Honda, nicht von mir) mal 3 Rillen verpassen, um die Höhe "auf diese Weise" einstellen zu können.
Zusätzliche Rillen ging bei Bing etc. immer recht easy. War wohl Büroklammer Stahl.
Da zu der Zeit noch keine Drehmaschine, rotierend in der Ständerbohrmaschine und mit einem Puk Sägeblatt. ;)

Das ging bei der Keihin völlig in die Hose. Es muss extrem aufgehärtetes, geschliffenes und poliertes HSS gewesen sein.

Später hat Keihin Nadeln aus Aluminium hergestellt. Eine ziemlich spezielle Legierung mit durch Siliziumeloxaten noch härterer Oberfläche als aufgehärteter HSS.
Grüsse langer 8-)
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langer
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Re: NX 650 1992 startet plötzlich nicht mehr

Beitrag von langer »

Da wir (ok, ich) grad so schön ot sind...

Hab ewig nichts mehr von Keihin gehört, was die heute so treiben, wie es denen geht und gerade gelesen das die seit 2021 zum Hitachi Konzern gehören. :shock:
Sowas scheint heute unvermeidlich. Aber wenigstens wurden die nicht von so einem blender Investor Sch...verein geschluckt.
Hitachi ist einer der hochkarätigsten hightec Konzerne überhaupt. Das beruhigt mich etwas. :)
Grüsse langer 8-)
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dieCobra
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Re: NX 650 1992 startet plötzlich nicht mehr

Beitrag von dieCobra »

Stimmt, die Nadeln, genau so wie die Membrane vom Kolben, sehr standhaft.
Sehr selten, eigentlich gar nicht, wenn die richtig eingebaut sind, habe ich eine defekte gesehen.
Meist sind die nadeln verklebt oder mit sonstigem Junk verschmiert.
Beim letzten Vergaser hat jemand die Membrane mit Fett fest geklebt.
Grüße
Andi
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Perfektion ist dann erreicht, wenn nichts mehr hinzugefügt und nichts mehr weggelassen werden kann. >Tasai<
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